Nekromantie

Beschwörung von Toten

Durch Nekromantie, dem Kontakt zu verstorbenen Menschen, war es möglich, Botschaften zu senden oder offene Fragen zu klären.


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Nekromantie – Beschwörung der Geister von Toten - Teil 1
 

Der Begriff Nekromantie umfasst eine Reihe von Praktiken und Ritualen in Zusammenhang mit der Beschwörung von Geistern verstorbener Personen. In der enger gefassten Auslegung der Nekromantie handelt es sich dabei um Totenbeschwörungen.

Beschwörungen dieser Art dienen meist dazu, die Geister von Toten für Lebende gewissermaßen nutzbar zu machen. Dabei wird jedoch keineswegs von einer klassischen Nutzbarkeit wie beispielsweise bei Gebrauchsgegenständen gesprochen. Vielmehr geht es in der Nekromantie darum, Kontakt aufzunehmen – zu verstorbenen Freunden oder Verwandten. Zu nahestehenden Personen, denen gegenüber unter Umständen Fragen offen geblieben sind oder denen man etwas mitteilen möchte. Voraussetzung hierfür ist zum einen ein Medium, welches die Fähigkeit besitzt, sich auf eine spirituelle Ebene zu begeben, auf welcher der Kontakt zu den Geistern von Verstorbenen möglich wird. Und auch die Nekromantie selbst begründet sich auf wesentlichen Faktoren - sie beruht auf:

  • Existenz des Geistes nach dem körperlichen Tod
  • Rückrufbarkeit der Geister Verstorbener
  • Individualisierung der Geister Verstorbener
  • Beherrschung und Nutzbarmachung der Geister Verstorbener
  • Kontaktaufnahme durch Instrumente der Schwarzen Magie

Als eine spirituelle Praxis und Glaubensrichtung ist die Nekromantie dem Bereich der Magie, insbesondere der Schwarzen Magie, zuzuordnen.


 

 

Herkunft der Nekromantie und historische Beispiele für ihre Existenz

 

Der Nekromantie liegt die spirituelle Auffassung zugrunde, dass der Mensch über seine Körperlichkeit hinaus eine Seele, einen unsterblichen Geist, besitzt. Diese Auffassung bildet einen wichtigen Grundstein der meisten Religionen. Aus ihr lassen sich der Glauben an die körperlich veränderte Wiedergeburt und die Erreichung des Nirwana, das christliche und islamische Himmelreich oder die Hölle als Heim der Seelen erklären. Naturreligionen gehen vielfach von der ständigen Anwesenheit Verstorbener aus, was die Grundlage der Ahnenkulte ist. Jeder Glauben an einen Gott, mehrere Götter und übernatürliche gottesähnliche Wesen und Geister basiert auf der Auffassung von unsterblichen, ewigen Geistern.

 

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Der Mensch ist das einzige Wesen, das um seinen Tod und dessen Unvermeidlichkeit weiß. Der Glaube an die Fortsetzung des Lebens auf anderen Ebenen mindert die Urangst vor der Vergänglichkeit. Nekromantismus kann auf der Ebene der reinen Beschwörung der Geister beruhen, sich aber auch auf die konkrete Auferweckung von Toten beziehen. Großen Religionsführern und Heilern wurden solche Fähigkeiten zugeschrieben. In alter Zeit war der Scheintod als medizinisch erklärbarer Zustand nicht bekannt. Das Wiedererwachen von scheinbar Toten oder das Klopfen in Gräbern sind darauf zurückzuführen.

 

In der Bibel beschwört die Hexe von Endor für König Saul den Geist Samuels herauf, große Herrscher der Antike traten über Orakel mit den Geistern Toter in Verbindung, auch Ärzte wie J. Hartlieb im Mittelalter waren von Totenbeschwörungen überzeugt. Erfahrungen von Menschen, die mit Visionen, dem Erscheinen von Phantomen in Gestalt Verstorbener, dem Hören von Stimmen einhergehen, werden bis heute als Beweise für echte Totenbeschwörungen angeführt. Nekromantische Rituale und Kulte finden sich im Voodoo, den Yoruba-Religionen, aber auch bei heutigen Sitzungen und Zirkeln, in denen die Totenbeschwörung praktiziert wird. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich verschiedene Richtungen der Nekromantie entwickelt. Dass ein Nekromant menschliche Leichen benutzt, um seine Totenbeschwörungen zu praktizieren, ist in der modernen Welt heute verboten. Bei abgeschieden lebenden Naturstämmen werden solche Praktiken manchmal noch praktiziert.

 

 

Rituale der Totenbeschwörung – Der spirituelle Weg des Nekromanten

 

Nicht jeder, der sich im Bereich spiritueller Riten u.a. der Totenbeschwörung bedient, wird sich gleich als Nekromant bezeichnen. Innerhalb der Riten der Schwarzen Magie gibt es verschiedene Regularien, die einen Beschwörer befähigen, sich Nekromant zu nennen. Auf einen kurzen Nenner gebracht, umfassen die Regularien die gänzliche Vertiefung in die Totenbeschwörung, wobei bestimmte Rituale der Vorbereitung vorausgehen, bevor sich jemand als Nekromant bezeichnet.


Ein Nekromant wird sich mit höchster Intensität mit der Nekromantie befassen. Dies kann bis zu Ritualen gehen, die mit echten menschlichen Leichen vorgenommen werden. Im Bereich der Schwarzen Magie werden auch die Geister längst Verstorbener zurückgerufen und für aktuelle Handlungen dienstbar gemacht. Sie sollen beispielsweise in einen lebenden Körper fahren (Besessenheit), Taten an bestimmten Orten vollziehen und mehr. Weniger spektakulär sind Rituale der Nekromantie, die im Bereich der Psychomantie, der Weissagung und ähnlicher spiritueller Anwendungen, benutzt werden. Dazu gehört zum Beispiel das Ritual des Gläserrückens, das Ritual, dass ein Pendel die Anwesenheit eines Totengeistes verrät, Rituale wie Tischklopfen bis hin zum Hören von Stimmen Verstorbener durch die Anwesenden. Für Rituale der Nekromantie, der Beschwörung der Geister von Toten, werden gewöhnlich bestimmte Instrumente genutzt. Das können materielle Instrumente sein, wie beispielsweise Pendel, Gläser oder Karten. Ein Nekromant kann jedoch geistige Instrumente für sein Ritual nutzen. Angehörige von Naturreligionen versetzen sich durch berauschende Pflanzen, Tänze, Selbstversenkung in Ekstase bis hin zu tranceähnlichen Zuständen, bei denen sie dann spirituelle

  • visuelle,
  • akustische
  • oder Berührungserfahrungen

machen. Ähnliche Rituale werden durchaus in Gruppen, die Nekromantie ausüben, auch heute angewendet. Gewöhnlich wird beides genutzt, materielle Instrumente und spirituell, magisch besetzte geistige Instrumente.


 

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