Karneval Bedeutung

Büttenrede, Kostüme & co.

Welche Karnevalskostüme liegen 2016 im Trend? Was ist wo Brauch? Lesen Sie bei uns alles über die Karneval Bedeutung und Tradition.


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Karneval Bedeutung – Lieder, Kostüme, Büttenreden


 

Auch Karneval 2016 geht es wieder bunt zu in den Narrenhochburgen und die Jecken feiern in verrückten Kostümen fröhlich zwischen Rosenmontagszug, Bützje und Büttenrede.

 

In der 5. Jahreszeit leben Karnevalisten aus Köln, Düsseldorf oder Mainz im Ausnahmezustand, schmettern Karnevalslieder, schlüpfen in aufsehenerregende Karnevalskostüme und schwingen scharfzüngige Büttenreden. Am Dreikönigstag geht das Narrentreiben los, bis die Karnevalswoche im Februar mit Weiberfastnacht, Rosenmontag und Faschingsdienstag die Krönung der Saison einläutet. Wo feiern die Deutschen Karneval 2016 oder Fasching? Und welche Karnevalskostüme liegen 2016 im Trend?

 

Regionale Unterschiede: Bedeutung Karneval, Fasching, Fastnacht

 

Die Tradition vom Karneval hat ihre Wurzeln in der Austreibung böser Geister und kalter Winter. Mit furchterregenden Gruselmasken, bunten Kostümierungen und viel Geschrei sollten Unwesen treibende Gestalten verscheucht und der Frühling begrüßt werden. Die 5. Jahreszeit startete offiziell am 11. November Punkt 11:11 Uhr. Der Höhepunkt des närrischen Treibens ist die Woche mit Weiberfastnacht, Rosenmontag und Veilchendienstag, bevor am Aschermittwoch Schluss mit Frohsinn ist und die 40-tägige Fastenzeit bis zum Karsamstag vor Ostern beginnt. Das Kalenderfest hat je nach Mundart und Region unterschiedliche Bezeichnungen.

 

In vielen Teilen von Bayern und Österreich ist der Begriff Fasching vorherrschend, während die Rheinländer ihr Narrenfest als Karneval bezeichnen. Im westlichen Österreich, in Schwaben und im Saarland toben sich die Jecken bei der Fastnacht aus. Das Wort Fasching entstammt übrigens dem Mittelniederdeutschen „Vaschang“, was den Ausschank vor Beginn der Fastenzeit beschreibt. Fastnacht kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „Vorabend“ oder „Fastenzeit“. Der Begriff Karneval hat seine Herkunft im Lateinischen „carnem (la) levare“, was so viel heißt wie „das Fleisch wegnehmen“.
 

 

Wann ist Karneval 2016?

 

Rosenmontagszüge, Karnevalssitzungen, Bützje und abendliche Partys sorgen für ausgelassene Stimmung in der Karnevalswoche. Fasching 2016 in den Narrenhochburgen beginnt an Weiberfastnacht am 04.02. und endet Aschermittwoch am 10.02. Für fröhliche Jecken könnte es wieder richtig kalt werden, wenn sie sich in Köln, Düsseldorf, Mainz, Aachen oder Bremen beim Straßenkarneval vergnügen. Doch dem passionierten Karnevalisten ist das Wetter egal, schließlich ist die 5. Jahreszeit nur einmal im Jahr. Alle wichtigen Karnevalstage kommen hier noch einmal im Überblick:

 

• 4. Februar 2016 – Weiberfastnacht
• 8. Februar 2016 – Rosenmontag
• 9. Februar 2016 – Faschingsdienstag
• 10. Februar 2016 – Aschermittwoch

 

Karnevalslieder – Schunkeln und Mitsingen

 

 Zu den unverzichtbaren Karnevalstraditionen gehören Stimmungslieder, die vor allem durch die Straßen im Rheinland fegen. Ein typisch deutscher Brauch zum Fasching, der sich nicht von anderen Musikeinflüssen beirren lässt. Schunkeln und Mitsingen kann jeder, denn die meisten Texte sind einfach und drehen sich um Humor, Gemeinschaftssinn und die Freude am Dasein. Wichtigster Bestandteil von Karnevalsliedern: der Refrain. Schon nach dem ersten Hören muss der Kehrreim sitzen und zum fröhlichen Schmettern animieren. Das Best of der deutschen Stimmungslieder ist:

 

• Bläck Fööss: Mer losse d'r Dom in Kölle
• Höhner: Viva Colonia
• BAP: Verdammp lang her
• Brings: Kölsche Jung
• Willi Ostermann: Die Mösch
• Räuber: Denn wenn et Trömmelche jeht

 

Büttenrede – Kritik auf humorige Art

 

Neben Funkenmariechen und Karnevalskostüme ist die Büttenrede ein wichtiges Element im Karneval 2016. Mit „Bütt“ ist eine Art Fass gemeint, das traditionell als Rednerpult dient. Im Mittelalter hatte das Volk Gelegenheit, sich zum Fasching in der Bütt ungestraft über den Adel oder andere Persönlichkeiten auszulassen. Auch heutzutage werden Promis und Politiker bei den Büttenreden in Köln, Düsseldorf oder Mainz durch den Kakao gezogen. Während viele Reden humorvoll sind, ist so mancher Vortrag ein Appell mit bitterböser Note. Bei den Themen handelt es sich meistens um Gesetze, tagesaktuelle Geschehnisse, Steuern oder Kirche.

 

Tradition Karnevalskostüme – einmal aus der Reihe tanzen

 

Das Tragen von Karnevalskostümen und Masken stammt aus uralten Zeiten und hatte ursprünglich den Zweck, böse Wintergeister zu verscheuchen. Heute ist das Verkleiden eher ein Spaß, Jecken wollen einmal im Jahr aus der Reihe tanzen. Selbst der solide Finanzbeamte erscheint mit Narrenkappe und roter Nase auf der Showbühne. Moderne Karnevalskostüme zeichnen sich durch Ideenreichtum und außergewöhnliche Designs aus. Neben Hippie, Rockstar und Captain America sind auch die Standardkostüme wie Pirat, Krankenschwester, Teufel, Hexe oder Polizist ganz vorne mit dabei. Ein wenig Einfallsreichtum ist allerdings nie verkehrt, denn wenn Sie mit Paarkostümen wie Dick & Doof oder Prinz & Prinzessin beim Karneval 2016 auftauchen, werden Sie nicht gerade Applaus ernten.

 

Welche Karnevalskostüme zum Fasching liegen 2016 im Trend?

 

Besonders witzig ist der Ringel-Look. Närrinnen hüllen sich in rot-weiß gestreifte Shirts, knackige Shorts, derbe Boots und einen schmal geschnittenen Damenfrack. Großen Eindruck im Karneval hinterlassen kreative Gruppenkostüme wie die Helden von Star Wars. Fasching 2016 sorgen Uniform-Kostüme für Furore. Der Top-Trend: Pilot und Stewardess.

 

Mit dunkelblauem Business-Kostüm, Flugticket am Revers, Uniformschiffchen auf dem Kopf und Trolley in der Hand haben Sie garantiert die Narrennase vorn. Absolute Renner sind in diesem Jahr Kultkostüme von Bands. Möchten Sie Ihren Liebsten standesgemäß zum verrückten Narrentreiben einkleiden? Wie wäre es mit dem Schottenstyle von Brings? Mit karierter Schottenhose, Schottenkrawatte, Schottenhut und Hosenträgern rockt jeder Mann den Saal.

 
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