Hellsehen

Einflussreiche Channelmedien

Nadja Berger stellt Ihnen diesmal eine Auswahl bekannter und einflußreicher Channels aus der Geschichte vor.


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Läutende Glocken und schwebendes Channelmedium

 

Ein Ausflug in die Geschichte

 
Emanuel Swedenborg

Liebe Leser, heute möchte ich Ihnen einige wichtige und bekannte Channels aus der Vergangenheit vorstellen, da sie uns bereits ein wertvolles Erbe vorgeben und wir Vieles von ihnen lernen können. Wie bereits erwähnt, sind solche Phänomene zur Blüte- und Machtzeit der großen Religionen, insbesondere des Christentums nicht besonders gern gesehen worden und fielen häufig unter den Begriff der Hexerei.
Etwa ab dem achtzehnten Jahrhundert kamen dann deutlicher auch philosophische Ansichten ins Spiel, die christliche Anschauungen und Mediumismus nicht voneinander ausschlossen. Wissenschaft, Wissensdurst, Dichtkunst und religiöser Erkenntnisdurst schlossen sich nicht mehr als etwas Verteufeltes aus, Mystiker bahnten sich ihren Weg und spirituelle Orden wurden gegründet oder wieder aktiver.

 

Vorsicht vor manchen Botschaften

 
Allan Kardec

Ein bekannter Wissenschaftler, Mystiker und Channel dieser Zeit war Emanuel Swedenborg (1688–1772), der unter anderem mit seinen Anschauungen bedeutende Dichter wie Johann Wolfgang von Goethe, William Blake, Charles Baudelaire und Honoré de Balzac beeinflusst haben soll.
Swedenborg hatte seine Thesen nach eigener Aussage mit Hilfe von Engeln und Geistern entwickelt und war sehr stark von der Bibel beeinflusst. Seiner Auffassung nach waren Engel, Geister und Menschen Auffanggefäße der göttlichen Liebe und Weisheit, die alles durchströmt. Der eigentliche Mensch ist nach seiner Überzeugung Seele, die von der Geisterwelt gesehen werden kann. Sein Körper sei nur Organ. Swedenborg warnte davor, dass die von Geistern empfangenen Botschaften jedoch mit Vorsicht zu genießen seien, da sie der jeweiligen moralischen und seelischen Entwicklungsstufe des Menschen entsprechen und wahr oder falsch sein könnten.

 

Phänomene für die Öffentlichkeit

 
Dunglas Home

Mit dem aufkommenden Interesse am Spiritismus im neunzehnten Jahrhundert wurde dem Mediumismus schließlich nicht nur in Form von spirituellem Erkenntnisdrang nachgegangen sondern er wurde zu einem interessanten öffentlichkeitstauglichen Phänomen, das angewendet und untersucht werden wollte.
Zu einer ersten verbreiteten Übersicht trug der Franzose Allan Kardec (1804–1869) bei. Als Lehrer der Wissenschaften wollte er den spiritistischen Phänomenen auf den Grund gehen. Er selbst war kein Medium und stellte seine Fragen über die geistige Welt und ihre Zusammenhänge mit Hilfe verschiedener Channels. Die Ergebnisse waren mehrere Bücher über Geister, Medien und Spiritismus, die für viele esoterisch Interessierte als Grundlagenwerke galten und auch heute noch gelten.
Ein sehr bekanntes Medium des neunzehnten Jahrhunderts, das den Mediumismus im wahrsten Sinne des Wortes publikumstauglich machte, war Daniel Dunglas Home (1833–1886), der besonders durch paranormale Phänomene wie Levitation große Aufmerksamkeit erhielt. Er hatte erste Visionen im Alter von vier Jahren. Mit dreizehn sprach er mit einem Freund namens Edwin, den er als verstorben identifizierte. Es stellte sich heraus, dass dieser Edwin tatsächlich drei Tage zuvor verstorben war. Später kamen zu seiner Hellsicht und seiner Fähigkeit mit Geistern zu sprechen, schwebende Tische und Klopfgeräusche, läutende Glocken, schwatzende Geisterstimmen, aus dem Nichts auftauchende Hände und andere Phänomene hinzu. 1852 soll er sogar selbst vor Zeugen geschwebt sein.
Home bemerkte, dass die Geister auch auf seine charakterliche Entwicklung reagierten und war der Meinung, dass sein Kontakt zu den Geistern am besten funktionierte, wenn er die materielle Seite seiner Natur unterdrückte. Zu diesem Zweck fastete er. Über 35 Jahre lang erweckte er großes Aufsehen, bis er sich schließlich zurückzog. Zahlreiche Prominente, zu denen auch Adlige und Politiker zählten, schenkten ihm Interesse. Bis zum Schluss hatte es kein Kritiker geschafft, ihm Betrug nachzuweisen. Stattdessen gab es unzählige Berichte über die Erscheinungen und Manifestationen während seiner Veranstaltungen.

 

Ein weibliches Schreibmedium

 
Helena Petrovna Blavatsky

Eine weitere sehr wichtige Persönlichkeit, die eines der bekanntesten Standardwerke der Esoterik verfasste und dazu beitrug, dass die geheimen Lehren des Altertums in die westliche Welt gelangen konnten, war Helena Petrovna Blavatsky (1831–1891). In Russland geboren zog es sie quer durch die Welt nach Afrika, Europa, Amerika und Asien. In Ägypten gründete sie eine Gesellschaft zur Erforschung spiritistischer Phänomene, schloss diese aber enttäuscht wieder, weil es nicht ihr Bestreben war, nur die oberflächliche Sensationslust nach Klopfphänomenen und Ähnlichem zu befriedigen. Blavatsky schrieb im Laufe ihres Lebens für mehrere Zeitschriften und veröffentlichte mehrere sehr umfangreiche Bücher.
Ihre bekanntesten Werke sind unter dem Titel »Die Geheimlehre« und »Isis entschleiert« erschienen. 1875 wurde sie auf Anregung eines ihrer geistigen Lehrer Mitbegründerin der Theosophischen Gesellschaft, unter anderem um eine Verbindung zwischen Religion, Wissenschaft und Philosophie zu bewirken, spirituelle und natürliche Gesetze aufzuklären und zu erforschen sowie die im Menschen innewohnenden Kräfte und die spirituelle Entwicklung der Menschheit zu fördern. Sie kämpfte gegen den rationalen materialistisch ausgerichteten Dogmatismus, der nur die Wissenschaft ernst nahm, diese aber vor neuen oder spirituellen Themen blind verschloss. Nach ihrem Tod führte Annie Besant (1847–1933) die Theosophische Gesellschaft weiter. Sie war ein Schreibmedium und bekannt für ihre hervorragenden Reden und ihren stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

 

Der schlafende Prophet

 
Edgar Cayce

Ein anderes besonders bekanntes Medium des neunzehnten Jahrhunderts war Edgar Cayce (1877–1945). Cayce, der später den Titel der »schlafende Prophet« bekam, versetzte sich für seine Sitzungen in Trance und gab dabei gechannelte Antworten auf Fragen zum Thema Gesundheit, Astrologie und Reinkarnation. Auch das Thema Atlantis war ein forciertes Thema seiner Arbeit.
Seine Klienten nannten ihm gewöhnlich Namen, Geburtsort und Geburtsdatum von meistens nicht anwesenden Personen und er konnte ihnen Informationen über ihre Krankheiten, deren Details, Ursachen und Möglichkeiten zur Heilung geben. Durchsagen, die nicht mit seinem eigenen Glaubenssystem übereinstimmten verwirrten ihn. Er gab an, dass er sich nach den Sitzungen nicht mehr an deren Inhalt erinnern könne. Das spricht dafür, dass er währenddessen in Volltrance ging. Er sah seine Aufgabe darin, den Menschen dabei zu helfen, ein besseres Leben zu führen.
Es kam durchaus auch zu Fehlaussagen. Das machten seine Kritiker insbesondere an nicht eingetroffenen prophetischen Aussagen fest. Vermutlich stand sich Cayce mit seinen eigenen Wertvorstellungen etwas im Weg. Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass die Zukunft beweglich und wandelbar ist und sollte als Gegengewicht die vielen Menschen betrachten, denen er mit seinen Aussagen beispielsweise zur Heilung ihrer Krankheiten verhalf. Cayce war ein christlich orientierter Mensch, der von Channeling nicht sehr viel hielt. Er glaubte, dass seine Aussagen über das Unbewusste zu ihm kamen. In den vielen Jahren sind eine Menge Informationen zusammengekommen.
Wer sich für seine Arbeit interessiert, kann eines seiner Bücher erstehen oder sich im Edgar Cayce Center nach weiteren Informationen erkundigen. Viele interessante Persönlichkeiten der Vergangenheit inspirieren uns noch heute mit ihrem Lebenswerk. Seien Sie neugierig! Weiter geht es im nächsten Teil.

Ihre Nadja Berger

 
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Zur Autorin

Nadja Berger

Von Geburt an ist Nadja Berger hellsichtig. So konnte sie schon eine erfolgreiche und treffsichere Lebensberatung anbieten, als sie noch ein junges Mädchen war. "Mit meinen Prognosen lag ich sehr oft richtig und konnte wertvolle Ratschläge und Tipps geben", sagt sie.So machte sie von Anfang an ihre Berufung zum Beruf und arbeitete als Medium, esoterische Lebensberaterin und Meditationsleiterin sowie auch als Autorin und freie Künstlerin.

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