Freitag der 13.

Aberglaube und Mythos?

Ist Freitag der 13. ein Unglückstag? Wie entstand der Aberglaube? Hegen auch andere Nationen diese Ängste? Wir haben die Antworten!


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Wie gefährlich ist Freitag der 13. ?


 

Im Volksglauben vieler Kulturen ist Freitag der 13. ein rabenschwarzer Unglückstag, der bei vielen Menschen große Ängste hervorruft. Doch wie kommt das? Ist diese „Unglückskonstellation“ auch in anderen Ländern gefürchtet?

Freitag der 13.

Der „Schwarze Freitag“ 1929 beim großen Börsenkrach in den USA ist nicht der Grund für den schlechten Ruf, den Freitag der 13. heute hat, denn eigentlich kam es bereits am Donnerstag zum Crash. Doch die Medien haben einen Großteil dazu beigetragen, dass die Zahl 13 zusammen mit einem Freitag zum Unglückstag erklärt wurde. Wie gefährlich ist Freitag der 13. wirklich?

 

 

Freitag der 13. - woher kommen die Ängste vor diesen gefürchteten Tag?

 

Der Aberglaube besagt, dass Freitag der 13. ein unheilvoller Tag ist, an dem überdurchschnittlich viele Unglücke geschehen können. Menschen mit irrationalen Ängsten vor einem Freitag mit der Zahl 13 im Datum leiden unter Triskaidekaphobie. Diese panische Angst kann so weit gehen, dass Betroffene sogar Flüge stornieren und sich im Job krankmelden. Doch auch viele Menschen ohne Phobie glauben fest an ein Missgeschick am großen Unglückstag. So fest, dass ihnen tatsächlich etwas passiert, womit sich für sie bestätigt, dass Freitag der 13. ein Unglückstag sein muss. In den meisten Fällen passieren diese Vorfälle jedoch auch an jedem anderen Wochentag, nur sind sie für uns dann ohne Bedeutung.

 

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Wann ist der Aberglaube vom Unglückstag entstanden?

 

Vor mehr als 700 Jahren war für die Tempelritter ein schwarzer Freitag. Laut Überlieferungen verhaftete der König von Frankreich an einem Freitag dem 13. in ganz Europa die Söhne des Templerordens. Es folgten Anklagen wegen Ketzerei und Hinrichtungen. Im christlichen Glauben gilt der Karfreitag, das Todesdatum von Jesus Christus, als Trauertag und damit als schwarzer Freitag. Adam und Eva sollen an einen Freitag von Gott aus dem Garten Eden vertrieben worden sein, weil sie trotz Verbot eine Paradiesfrucht vom Baum der Erkenntnis aßen. 

 

Besonders die Katholiken erachteten den Freitag als Unheil bringenden Tag. Ein neues Jahr, das mit diesem Wochentag begann, brachte Unheil. An einem Freitag Geborene bezeichneten sie als Unglückskinder. Die negativ besetzte Konstellation „Tag und Zahl“ soll allerdings erst in den 1950er-Jahren populär geworden sein. Auch wenn der Aberglaube länger existiert, beruhen die Ängste vor Freitag dem 13. keinesfalls auf uraltem Erfahrungswissen. Darauf verwies der renommierte Volkskundler Dr. Stephan Bachter 2007 in dem Magazin „Skeptiker“.

 

 

Welche Bedeutung hat Freitag der 13. in anderen Ländern?

 

Jedes Jahres steht mindestens einmal die „Unglückskonstellation“ Freitag der 13. im Kalender, wie jetzt der 13. Mai 2016. Als Unglückstag schlechthin wird Freitag der 13. neben Deutschland auch in England und den USA betrachtet. Der Aberglaube, dass besondere Zahlen und Tage ein böses Omen sind, ist rund um den Globus verbreitet, allerdings haben die Menschen in anderen Nationen auch andere Unglückstage.

Das ist vor allem der Fall in:

 

  • Spanien und Argentinien
  • Italien
  • Japan
  • Judentum
 

Spanien und Argentinien: Dienstag der 13.

 

In beiden Ländern ist die 13 eine Unglückszahl, allerdings in der Kombination mit dem Dienstag „martes“. In Argentinien unternehmen vermeintliche Unglücksraben keine Schiffs- oder Flugreisen und Paare heiraten nicht. Der Dienstag ist in Spanien dem Kriegsgott Mars vorbehalten, deshalb gilt dieser Tag zusammen mit der 13 als fatal. Auch auf der Iberischen Halbinsel warnen Sprichwörter vor dem Unglücksdatum, etwa „En martes y trece, ni te cases ni te embarques“ (Schiffe nicht ein und heirate nicht).

 

Zahl 13

 

Italien: Freitag der 17.

 

In Italien gilt der Freitag in Kombination mit der Zahl 17 als schlechter Tag, und Standesbeamte haben wenig zu tun. Der Freitag ist der Tag, an dem Jesus am Kreuz starb. Die Zahl 17 schreibt man in römischer Zahlschrift XVII. Anders angeordnet ergeben die Zahlensymbole das lateinische Wort VIXI, was „Ich habe gelebt“ bedeutet oder anders ausgedrückt „Ich bin tot". Daher ist es in Italien ein böses Omen.

 

 

Japan: Unglückstag Buddhas Tod „Butsumetsu“

 

In Japan ist „Taian“ (großer Friede) ein guter Tag zum Heiraten oder für einen Geschäftsabschluss. Der Unglückstag ist hingegen Buddhas Tod, „Butsumetsu“. Entscheidungen und wichtige Termine verschieben die Japaner lieber, stattdessen finden an dem Tag oft Trauerfeiern statt. Ganz Verwegene heiraten trotz bösem Omen, denn Standesämter und Veranstalter gewähren satte Rabatte.

 

 

Judentum: die 13 als Glückszahl

 

Religiöse Juden schreiben der Zahl 13 dagegen eher positive Eigenschaften zu, denn sie steht für den Namen Gottes, wie die Zahl 1 den einzigen Gott symbolisiert. Als heilig wird der Dienstag als dritter Tag der Woche angesehen, denn in Moses’ Schöpfungsbericht hat Gott sein Werk an diesem Tag gleich doppelt gesegnet – als er die Erde und die Pflanzen erschuf. Viele jüdische Paare heiraten deshalb an einem Dienstag.

 

 

Ist die Zahl 13 immer eine Unglückszahl?

 

Der Freitag gilt in christlichen Ländern als Unglückstag, weil Jesus an einem Freitag den Kreuztod starb. Unter den Jüngern beim letzten Abendmahl befand sich auch Judas, der Verräter, als 13. Jünger. Die Zahl 12 steht im Gegensatz zur 13 als Gotteszahl. In vielen Kulturen ist die 12 das Sinnbild für Harmonie und Ordnung, während die Zahl 13 als unberechenbare Chaoszahl angesehen und häufig mit Satan in Verbindung gebracht wird – dem Teufelsdutzend 12 plus 1. Doch fürchten muss man Freitag den 13. nicht, denn statistisch gesehen passieren an dem Tag nicht mehr Unglücke als an jedem anderen Freitag auch. Somit ist Freitag der 13. purer Aberglaube.

 

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