Fastnacht

Weltweite Bräuche und Ursprung

Welche Bedeutung hat Fastnacht und woher kommt der Brauch? Lesen Sie bei uns, wie und wo das fröhliche bunte Volksfest gefeiert wird.


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Fastnacht 2016 – Bedeutung, Brauchtum, Eigenarten


 

Pünktlich zur Fastnacht starten die bunten Aufführungen und Fastnachtsbräuche. Maskeraden, Figuren, Fastnachtskostüme und geschmückte Wagen sorgen für Schabernack und Heiterkeit. In den südwestdeutschen Fastnachtshochburgen haben verschiedene Bräuche ihre besonderen Eigenarten.

 

Fastnacht 2016 ist ein Spektakel aus bunten Farben, grandiosen Masken und fantasievollen Fastnachtskostümen. Städte und Dörfer in Südwestdeutschland, Österreich und der Schweiz verwandeln sich in Karnevalsnester mit schier unerschöpflicher Vielfalt. Vermummte Gestalten, Hexen, Teufel und Hansel zelebrieren närrische Bräuche an allen wichtigen Schauplätzen. Welche Bedeutung hat Fastnacht? Wo hat das Fest seinen Ursprung und wie hat es sich im Lauf der Zeit entwickelt?

 

Was ist Fastnacht, Fasching oder Karneval?

 

 Das Wort Fastnacht hat seine sprachliche Herkunft aus dem Begriff Fasten und bezieht sich wie der Begriff Karneval und Fasching auf die 40-tägige Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt. Genau genommen ist mit Fastnacht der Dienstag gemeint, der Vortag von Aschermittwoch, der auf die kommenden Wochen vor dem Osterfest einstimmt. Verwendet wird die Bezeichnung Fastnacht vor allem in Hessen, Franken, in der Pfalz, Württemberg, Baden, in der Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg sowie im westlichen Alpenraum Österreichs. In Mainz heißt das bunte Volksfest Fassenacht, in Luxemburg Fuesend, in Bayerisch-Schwaben und Baden Fasnet.


Eines der größten Events in Deutschland ist die Mainzer Fastnacht oder Meenzer Fassenacht, die für ihre politische Scharfzüngigkeit bekannt ist. Fastnacht 2016 in Mainz beginnt am 04. Februar und endet am Aschermittwoch, den 10. Februar. Einige Fastnachtsfeiern wie in Basel und in der Nordschweiz dauern allerdings eine Woche länger. Traditionsgemäß starten die Fastnachtsfeiern am Donnerstag (Schmutzige Dunnschdig) und enden am Dienstag vor Aschermittwoch. In der letzten Nacht der Fastnacht 2016 wird in vielen Regionen die Strohpuppe „Fasnet“ bei einem feurigen Spektakel verbrannt, welche die Feiernden für ihr eigenes lasterhaftes Benehmen im Karneval und Fasching verantwortlich machen. Im Rhein-Main-Gebiet trägt die Strohpuppe den Namen „Hoppeditz“.


Das Brauchtum um die Fastnacht 2016 steht wie die Bräuche im Karneval und Fasching in einem christlichen Zusammenhang mit der vorösterlichen Buß- und Fastenzeit. Der Ausdruck „vast-schanc“ bezieht sich auf den Ausschank vor dem 40-tägigen Fasten und beschreibt die Bräuche der närrischen Zeit noch deutlicher.

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Der Ursprung der Fastnacht

 

Die alten Germanen feierten schon wilde Feste, um böse Geisterwesen und den kalten Winter zu verbannen, indem sie mit Rasseln und Trommeln einen Höllenlärm veranstalteten. Auch heute noch tragen vermummte Gestalten klassische Fastnachtskostüme mit schaurigen Holzmasken, Hexengewändern, Schellen und Glocken. Der Begriff „Vasenacht“ tauchte bereits um 1200 auf und beschrieb den Veilchendienstag vor Aschermittwoch. Bis zum 12. Jahrhundert wurde nur ein einziger Tag als Fruchtbarkeitsfest gefeiert. Die Synode von Benevent hat diesen Festtag 1091 neu geordnet und mit dem Beginn der Fastenzeit gleichgesetzt. Im 15. Jahrhundert dehnte sich die Fastnachtszeit auf eine Woche bis zum Aschermittwoch aus. Der 11.11. wurde im 19. Jahrhundert als Beginn der Karnevalszeit festgelegt.

 

Fastnachtsbräuche: Unterschiede in den Ländern

 

 Fastnacht feiern die Menschen sowohl vom Ablauf als auch vom Datum als regional unterschiedlichen Brauch. Die Fastnacht 2016 Vorbereitungen beginnen vielerorts mit Ende des Fastens am Osterwochenende 2015. Der 11. November nimmt einen besonderen Stellenwert ein – ob Karneval, Fasching oder Fastnacht. An diesem Tag werden die Jecken und Narren wieder losgelassen. Während zu Karneval und Fasching weltweit auf vielen Kontinenten große Festlichkeiten stattfinden, ist die Bezeichnung Fastnacht vorwiegend im Süden Deutschlands, in Teilen Österreichs und der Schweiz bekannt.


• Basler Fastnacht in der Schweiz
Die Basler Fastnacht 2016 beginnt am Montag, 15. Februar um 4 Uhr und dauert genau 72 Stunden. „Die drey scheenschte Dääg“ unter dem Motto: „Moorgestraich! Vorwärts, marsch!“ präsentieren einen Mix aus Mummenschanz, Totentanz und Lebensfreude. Guggenmusiker und Tambouren ziehen lärmend durch die Basler Innenstadt. Die Schnitzelbänkler geben humorvolle Verse zum Besten. Die Basler Fastnacht ist die größte Fastnachtsfeier in der Schweiz.


• Mainzer Fastnacht 2016 mit buntem Faschingstreiben
Die Mainzer Fastnacht hebt sich von den rheinischen Fastnachtshochburgen Köln und Düsseldorf deutlich ab. Neben der Straßenfastnacht mit einem sieben Kilometer langen Rosenmontagszug ist auch die Saalfastnacht „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ im TV ein deutschlandweit bekanntes Event. Einzigartig sind die Mainzer „Schwellköppe“ und die politischen, aufwendig inszenierten Motivwagen.

 

• Mystisch – die Tiroler Fastnachtsbräuche
Die Tiroler pflegen ihre Fastnachtsbräuche wie kein anderes Land. Die Maskeraden und Figuren sind Brauchtümer aus grauer Vorzeit und stehen in Zusammenhang mit Sonnenkult und dem Beschwören guter Lebensgeister. Bunte Aufführungen, handgeschnitzte Holzmasken und fantasievolle Fastnachtskostüme ziehen Einheimische und Touristen in ihren Bann. Das farbenprächtigste Tiroler Fastnachtsspektakel ist die Imster Fastnacht.

 

Fastnacht Bedeutung früher und heute

 

Schon in heidnischer Zeit hüllten sich die Menschen in Fastnachtskostüme, um mit ohrenbetäubendem Lärm, selbst gefertigten Masken, Klappern und Peitschen die Dämonen des Winters zu vertreiben. Jeder wollte vor der Zeit des Fastens noch einmal ordentlich feiern und vertilgte Fleisch, Brot und Eier aus der Vorratskammer. Heute überwiegt der Spaß am Verkleiden und Partymachen. Dabei kommt es weniger auf die Bezeichnung der Festlichkeiten an. Ob Karneval, Fasching oder Fastnacht – der Startschuss in den Narrenhochburgen fällt am 11.11. um 11 Uhr 11. Dann beginnt die närrische Zeit und die Menschen genießen mit „Alaaf“ und „Helau“ die bunten Karnevalswelten, um dem grauen Alltagstrott für eine Weile zu entfliehen.

 
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