Dschalal ad-Din ar-Rumi – Leben und Lehre

Dschalal ad-Din ar-Rumi

Bis heute zeigen seine Gedichte die Wichtigkeit von Liebe.
Erfahren Sie hier mehr über den persischen Mystiker.


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Dschalal ad-Din ar-Rumi – Leben und Lehre - Teil 1


 

Sein Name ist kaum auszusprechen, gar einfach zu schreiben – die Rede ist von Dschalal ad-Din ar-Rumi.
Der Mystiker zählt zu den einzigartigen Menschen unsere Weltgeschichte – warum, erfahren Sie hier

Dschalal ad Din ar-Rumi ist eine der herausragenden geistigen Persönlichkeiten in der Geschichte und Lehre des Islam. Er lebte im 13. Jahrhundert von 1207 bis 1273. Der persische Mystiker, Dichter und religiöse Lehrer wurde von seinen Anhängern als ein Maulana bezeichnet, was soviel wie Meister bedeutet. In Anerkennung seiner Werke und Lehren wurde von der UNESCO das Jahr 2007 zum Jahr in seinem Namen erklärt. Außerdem wurden mehrere Briefmarken und eine Medaille, die Rumi-Balkhi-Medaille, zu seinem 800-jährigen Geburtstag geprägt.
Die Lehre von Dschalal ad-Din ar-Rumi basiert grundlegend auf dem Sufismus und stellt die Liebe des Menschen zu Gott und als universelles Bindeglied in den Mittelpunkt.  Die Gedichte des Dschalal ad-Din ar Rumi werden bis heute vielsprachig übersetzt und veröffentlicht. Diese Gedichte sind nicht nur von hohem sprachlichem Können des Altpersischen und tiefer Mystik getragen, sondern viele Lebensweisheiten, die bis heute nicht an Wert und Bedeutung verloren haben.

 

Der Lebensweg des Dschalal ad-Din ar-Rumi

 

1207 wurde Rumi als Sohn des Baha ad-Din Walad, eines bekannten Theologen seiner Zeit, geboren. 1219 fielen unter der Führung von Dschingis Khan die mongolischen Truppen in seiner Heimatstadt ein. Die Familie des Baha ad-Din Walad war bereits vorsorglich vor dem Einmarsch der Reitertruppen geflohen. Während sie sich auf der Flucht befanden, trafen Sie in der Stadt Nischapur mit einem berühmten persischen religiösen Dichter, Sufi Farid ad-Din Attar zusammen. Der große Dichter, der zu dieser Zeit schon ein Greis war, dürfte auf den Dschalal ad-Din ar-Rumi bereits einen großen Einfluss ausgeübt haben.
 

 

Wichtige und prägende Stationen

 

In der weiteren Zeit unternahm Rumis Familie eine Pilgerwanderung nach Mekka und wendete sich schließlich nach Laranda in Anatolien. Das Grab der Mutter von Rumi ist dort, im heutigen Karaman, bis heute ein viel besuchter Wallfahrtsort. Nach dem Tod der Mutter begab sich die Familie nach Konya, wo Dschalal ad-Din ar-Rumi eine Frau ehelichte, die wie er aus der alten Heimat geflohen war.

Der Sultan von Konya schätzte den Vater Rumis als Wissenschaftler und bot ihm einen Lehrstuhl an der Universität an. Nach dem Tod des Vaters trat Dschalal ad-Din ar-Rumi dessen Erbe an und übernahm den Lehrauftrag.

Mit dem sufistischen Lehrer Sayyid Burhanuddin Muhaqqiq Tirmidhi unternahm er etliche Reisen durch arabische Länder und Spanien. In Spanien begegnete er dem berühmten Sufi-Meister (Meister der Lehre des Sufismus) Ibn Arabi.

Wieder daheim verband ihn später eine innige Freundschaft mit Schams, der jedoch wegen religiöser und politischer Intrigen flüchten musste und wahrscheinlich ermordet wurde. Dies hinterließ eine bleibende Lücke im Leben von Dschalal ad-Din ar-Rumi, was auch in vielen Gedichten zum Ausdruck kommt. Als er am 17.12. im Jahr 1273 starb, wurde Dschalal ad-Din ar Rumi in einem Mausoleum beigesetzt, das heute als Museum dient, jedoch nach wie vor als Gedenkstätte an Dschalal ad-Din ar Rumi aufgesucht wird.

 

 

Rumi-Balkhi und die Lehre von Dschalal ad-Din ar-Rumi

 

Der Brauch des Schenkens geht vermutlich auf Legenden dieser Art zurück. In den Klosterschulen etablierte sich der Brauch, einen Schüler am 6. Dezember in die Rolle des Bischofs schlüpfen zu lassen, der dann Geschenke an die Mitschüler verteilte. Später bildete sich die Tradition heraus, am Vorabend des Nikolaustages, einen geputzten Schuh, Stiefel oder Teller vor die Haustür zu stellen, in der Erwartung, dass Nikolaus diese mit Süßigkeiten füllen wird.

Die von Dschalal ad-Din ar Rumi verfassten Gedichte, Werke und Lehren sind nicht zu verstehen, ohne sich mit einigen grundsätzlichen Fragen des Sufismus zu befassen. Der Sufismus ist eine religiöse Richtung innerhalb des Islam. Er beruht zu wesentlichen Teilen aus:

  • der individuellen, liebevollen Beziehung zu Gott
  •  Armut des Menschen gegenüber dem Reichtum Gottes
  • Ausdrücken dieser Armut und der Hingabe zu Gott durch
    asketische Übungen
  • Umsetzung des Glaubens in tägliches Handeln durch liebevolle,
    gute Taten, Aufrichtigkeit, Verzicht auf Überheblichkeit
  • irdischen Gütern soll nicht zu viel Wert beigemessen werden
  • innerer Reichtum begründet sich auf materieller Armut
  • Fügung in die göttlichen Schicksalsentscheidungen
     

Spirituelle Beratung

Der islamische Mystiker Abu Nasr as-Sarradsch fasste dies in folgende Worte: „Sufismus bedeutet, nicht zu besitzen und von nichts besessen zu werden.“

 

Die Liebe im Fokus

 

Die Lehre von Dschalal ad-Din ar-Rumi basiert auf der Liebe als der stärksten wirksamen Kraft im gesamten Universum. Das Universum wird dabei als eine harmonische Einheit gesehen, in der alle Dinge in einer liebevollen Beziehung stehen. Die Menschen sind Teile des Universums, weshalb dies auch für sie gilt. Die Liebe richtet sich auf Allah, Gott, den Schöpfer von allem, das existiert.
Den Menschen und der gesamten Schöpfung ist Allah ebenfalls in Liebe zugewandt und lenkt Vorkommnisse und persönliche Geschicke.

Wenn der Mensch zu seiner Liebe und zu Gott findet, ist er fähig seine Mitmenschen und die gesamte Schöpfung zu lieben.
Seine Lehren hat Dschalal ad-Din ar-Rumi in Form von hoch-poetischen, mystischen Gedichten der Nachwelt überliefert. Die persische Dichtkunst bediente sich einer sehr blumigen, fantasievollen, träumerischen, idealisierenden Sprache. So wird Gott als der Geliebte der menschlichen Seele bezeichnet oder der Tod mit der ehelichen Vereinigung verglichen.

Somit beziehen sich auch die berühmten Liebesgedichte von Dschalal ad-Din ar-Rumi auf die Liebe zu Gott, die Beschreibung der Liebe als treibender und stärkender Kraft menschlichen Handelns. Gedichte mit Aussagen zu persönlichem Erleben befassen sich unter anderem auch mit der freundschaftlichen Liebe zu seinem Freund Scham. Zu den bekanntesten Werken von Dschalal ad-Din ar-Rumi gehören:

  • Das Masnawi, das Hauptwerk seiner Lehre
  • Der Divan-i Schams-i Tabrizi – Verse, die in 30 Jahren entstanden
  • Fihi ma fihi, eine Prosasammlung über Sein und nicht Sein

     

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