Die sieben Todsünden

Welcher Mensch ist wirklich frei davon?

Superbia, Avarita, Indivia, Ira, Luxuria, Gula und Acedia: Was klingt wie eine Liste neuester Modenamen für weiblichen Nachwuchs, sind in Wirklichkeit die mittelalterlichen sieben Todsünden. Erfahren Sie jetzt, was eigentlich dahinter steckt!


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Die sieben Todsünden - Welcher Mensch ist wirklich frei davon?

 

Waren Sie schon mal ziemlich neidisch auf jemanden? Haben Sie sich am vergangenen Weihnachtsfest einmal so richtig schön dem Essen und Trinken hingegeben? Oder sind Sie erst kürzlich vor Wut explodiert? Dann wissen Sie, dass es ganz schnell gehen kann, um einer Todsünde ziemlich nahezukommen...

 

 

Die sieben Todsünden und ihre Bedeutung

 

Im späten Mittelalter konnten die meisten Menschen die sieben Todsünden sofort benennen – denn diese Aufstellung zählte zu den wichtigsten Lehren des christlichen Glaubens. Demnach handelt es sich um sieben schlechte Charaktereigenschaften. Und die spielen interessanterweise in der Psychologie bis zum heutigen Tage eine wichtige Rolle:
 


Hochmut, falscher Stolz (lateinisch: Superbia): Hochmut hat meistens nicht mit einem gesunden Selbstwertgefühl zu tun: Denn wer sich ständig über andere Menschen erhebt oder ein arrogantes Verhalten an den Tag legt, ist in Wahrheit im Grunde seines Herzens mit wenig Selbstvertrauen gesegnet.
 


Geiz, Habsucht (lateinisch: Avaritia) : Übertriebene Sparsamkeit mündet oft in Geiz und der Gefahr, sich selbst und anderen gar nichts mehr zu gönnen. Oft wird dieses Verhalten aus dem Elternhaus übernommen: Wer immer nur gesagt bekommt: „Das brauchst Du doch nicht!“ oder „Das kostet zu viel!“, der wird als Erwachsener oft selbst zum habgierigen Erbsenzähler.
 


Neid, Missgunst (lateinisch: Indivia): Hand aufs Herz – die meisten von uns waren schon mal auf jemand anderen neidisch. Neid ab und zu ist ganz normal: Problematisch wird es dann, wenn ein missgünstiges Verhalten zum Dauerzustand wird. Ein permanent eifersüchtiges Verhalten kann nämlich verborgene Minderwertigkeitskomplexe anzeigen.
 

 

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Zorn, Wut (lateinisch: Ira): Gelegentlicher Ärger ist etwas ganz anderes als ein unkontrollierter Wutanfall. Denn wer über die Maßen zu regelmäßigen, zornigen Anfällen neigt, leidet nicht nur unter den körperlichen Symptomen wie Schweißausbrüchen und Herzrasen – er sorgt auch für Verstörung bei seinen Mitmenschen.
 


Wollust, Unkeuschheit (lateinisch: Luxuria): Während Sex früher verklemmt betrachtet wurde und am besten nur in der Ehe stattfinden sollte, ist die heutige Gesellschaft freizügiger denn je. Was allerdings auch dazu führt, dass sich durch das ständige Überangebot freizügiger Bilder in der Werbung und den Medien eine gewisse Lustlosigkeit bei vielen Menschen einstellt.
 


Maßlosigkeit, Völlerei, Gefräßigkeit (lateinisch: Gula): Im Mittelalter hatte die übergroße Mehrheit der Leute mit dem täglichen Überleben zu kämpfen: Nur eine Minderheit konnte in punkto Essen und Trinken also überhaupt über die Stränge schlagen. Heutzutage ist Mangel in vielen Teilen der Welt immer noch ein Thema – nicht aber in westlichen Industrienationen wie Deutschland, wo eine gewisse Wegwerfkultur mittlerweile zum Alltag gehören.
 


Faulheit, Trägheit (lateinisch: Acedia): Schon im Mittelalter eine Todsünde, ist Faulheit auch in der heutigen Leistungsgesellschaft für viele Leute ein echtes No-Go. Gleichzeitig sorgt die steigende Belastung durch Arbeit dafür, dass sich viele Menschen insgeheim nach ein paar faulen Mußestunden sehnen, um einmal richtig abschalten zu können.
 

Ursprünglich galten die sieben Todsünden als ein moralisches Regelwerk: Eine Art von Kompass, der vorgab, dass ganz bestimmte Hemmschwellen nicht überschritten werden sollten. Und genau das ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe dafür, warum die sieben Todsünden die Menschen über Jahrhunderte immer wieder erneut beschäftigt haben. Denn wenn man sich die in den sieben Todsünden beschriebenen Charaktereigenschaften genauer betrachtet, sind diese heutzutage noch genauso anzutreffen wie im Mittelalter.

 
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