Buddhismus

Der Weg aus dem Leid

Buddhismus ist mehr als eine Religion. Erfahren Sie bei uns alles über seine Entstehung, seine Weltanschauung und seine Weisheiten.


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Buddhismus – die Religion der friedlichen Selbsterkenntnis


 

Buddhismus unterscheidet sich grundlegend von den monotheistischen Religionen – dem Judentum, Christentum und Islam. Er kennt weder einen allmächtigen Gott noch eine ewige Seele.


In seiner frühesten Form ist der Buddhismus eigentlich gar keine Religion, sondern ein philosopisch-ethisches System. Er begann im 6. Jahrhundert v. Chr. als eine Reformbewegung im Hinduismus und wurde zur ersten internationalen Religion. Als viertgrößte Religion der Welt hat er heute mehr als 250 Millionen Anhänger, die meisten davon in China.

 

Die Geschichte des Buddhismus

 
Buddha Statue

Der Gründer des Buddhismus ist Siddhartha Gautama, der Sohn eines reichen Königs im heutigen Nepal. Der Legende nach lebte Siddhartha ein reiches, behütetes Leben im Palast seines Vaters, verheiratet mit einer Prinzessin, die ihm einen Sohn gebar. Doch während er eines Tages ausserhalb des Palastes ausritt, begegnete Siddhartha einer Realität, die er zuvor nicht gekannt hatte. Siddhartha sah Alter, Krankheit, Tod und Schmerz und erkannte, dass diese – im Gegensatz zu Macht und Wohlstand – untrennbar mit dem Leben verbunden sind.


Daraufhin beschloß Siddhartha, nach einem Weg aus diesem Leid zu suchen. Er verließ seine Familie und begab sich auf Reisen. Jahrelang versuchte Siddhartha das Problem durch Meditation und Askese zu lösen und schließlich eröffnete sich Siddhartha der Weg der Mitte, die Vier Edlen Wahrheiten und der Achtfache Pfad. Siddhartha wurde zum Buddha, dem Erleuchteten, und verbrachte den Rest seines Lebens damit, den Buddhismus zu unterrichten.

 

 

Die Vier Edlen Wahrheiten

 

Das Ziel des Buddhismus ist es dem Kreislauf der Wiedergeburten, dem Samsara, zu entkommen und das Nirwana zu erreichen, den Zustand absoluter Freiheit und Glückseligkeit. Dieser angestrebte Vorgang wird Bodhi genannt, das „Erwachen“, oft auch ungenau als Erleuchtung übersetzt. Der Weg dahin führt laut Buddha über das Begreifen der Vier Edlen Wahrheiten und das Befolgen des Edlen Achtfachen Pfades.


Die erste Wahrheit lehrt, dass alle Wesen dem Leiden unterworfen sind, und weder die Menschen noch die Welt perfekt sind. Die zweite lehrt, dass das Leiden durch Begehren bedingt ist. Es ist das Festhalten an vergänglichen Dingen, Vorstellungen und Gedanken, das den Menschen leiden lässt.

 

Die dritte Wahrheit lehrt, dass das Leiden beendet werden kann, und zwar durch Erlöschen der Ursache. Wird das Verlangen und die Gier nach vergänglichen Dingen aufgegeben, so endet auch das Leiden. Die vierte lehrt, dass es einen Weg gibt, der zur Beendigung des Leidens führt. Dieser wird der Edle Achtfache Pfad genannt.

 

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Der Edle Achtfache Pfad von Buddha

 

Buddha glaubte daran, dass die Erlösung jedes einzelnen Menschen in seiner eigenen Hand liegt und man sein Leben lang an sich selbst arbeiten sollte. Der Achtfachte Pfad ist ein Prozess der Selbstverwirklichung, der ideale Weg zwischen einem Leben aus Verlangen und Materialismus und einem Leben aus Entbehrung. Dabei kann sich der Weg über mehrere Inkarnationen erstrecken, wobei jede Wiedergeburt durch gutes und schlechtes Karma beeinflusst wird.
Der Edle Achtfache Pfad lehrt die Menschen, ein tugendhaftes Leben zu führen, geprägt von Weisheit und Mitgefühl. Alle Aspekte des Pfades sind nach Buddha dabei gleich wichtig und sollen gleichzeitig entwickelt werden. Unter anderem soll der Mensch:

  • das Leben aller Lebenwesen achten
  • den Besitz anderer respektieren
  • nicht lügen oder betrügen
  • Berufe wählen, die anderen keinen Schaden bringen
  • wahrhaftig und freundlich in seiner Rede bleiben

Buddha lehrt, dass der Mensch das Produkt seiner Gedanken ist, und so soll man aktiv versuchen, eine heilsame Geistesverfassung zu kultivieren. Das Studium der Vier Edlen Wahrheiten soll einem dabei zur tiefen Erkenntnis der Wirklichkeit verhelfen.
Das intellektuelle Erfassen der Lehre und das Befolgen der ethischen Richtlinien reichen jedoch für eine erfolgreiche Praxis noch nicht aus. Meditation und Achtsamkeitspraxis sind eine der zentralen Säulen des Buddhismus. Beobachtung der Atmung, des Körpers und der Gedanken sind elementar wichtig, während Visualisierungen, Liebende-Güte Meditation und Rezitation von Mantren dabei zum Einsatz kommen.

 

 

Buddhismus heute

 
Buddhismus Tempel

Im 20. Jahrhundert hat der Buddhismus einen Aufschwung erlebt, u.a. durch christliche Missionare, die die antiken Texte übersetzt haben und diese auch dem westlichen Leser zugänglich gemacht haben. Heutzutage ist Buddhismus in eine Menge einzelner Richtungen und Schulen unterteilt, mit unterschiedlichen Grundsätzen und Merkmalen.
Der Theravada Buddhismus ist eine konservative Schule, die sich auf die usprünglichen Lehren von Buddha konzentriert. Die Betonung liegt im Theravada auf das mönchische Leben und die Erlösung des Einzelnen aus eigener Kraft.

 

Der Mahayana Buddhismus dagegen, der sich in der ganzen Welt verbreitet hat, versteht sich als Weg für Mönche und Laien, mit Buddha als dem Erlöser. Im Mahayana wird versucht, stets auch anderen Lebewesen beim Erwachen zu verhelfen.
Der Zen Buddhismus behauptet, dass sich die Wahrheit nicht durch rationale Gedankengänge, sondern durch plötzliche Geistesblitze zu erkennen gibt. Rituale sind da unnötig, nicht Worte, sondern Erfahrungen sind von höchster Bedeutung. So benutzt der Zen Buddhismus Rätsel, um den Verstand zu verwirren und einen Erkenntnisblitz herbeizuführen.
Der tibetische Buddhismus, aus dem der Dalai Lama stammt, ist dafür bekannt, magische Worte und Formeln in seiner Praxis zu benutzen, um sich z.B. gegen Dämonen zu beschützen.
Hier im Westen werden sowohl die traditionellen, als auch neuentwickelte, moderne Formen des Buddhismus praktiziert, die diese östliche Weisheit der westlichen Mentalität näherbringen wollen.

 

 
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