Beltane

Begrüßen Sie die schöne Jahreszeit!

Beltane feiert den Sieg des Sommers über den Winter: Erfahren Sie jetzt alles über den keltischen Sommeranfang!


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Beltane – Fest der Freude und des Lebens


 

Beltane, das ist der Sommerbeginn im irischen Kalender, ein Fest des Lebens und der Fruchtbarkeit. Doch was steckt hinter dem keltischen Feiertag und welche Bräuche gibt es?

Beltane

Beltane

Im keltischen Jahreskreis gibt es neben den vier Sonnwendfeiern auch vier Mondfeste, die gefeiert werden. Eines dieser Feste ist Beltane. Ihm wird eine ganz besondere Bedeutung zugeschrieben, weil es die Mitte des Keltenjahres und den Sommeranfang markiert. Feiert man Beltane, feiert man den Sieg der Sonne über den Winter, den Sieg des Lebens und der Fruchtbarkeit über den Tod.

 

 

Der keltische Jahreskreis oder Die Feiertage der Kelten

 

Um zu bestimmen, welche Feiertage es bei den Kelten gab, muss man den keltischen Jahreskreis zurate ziehen. Aus diesem geht hervor, dass in Sommer- und Mondfeste unterteilt wurde. Die Kelten richteten sich nach dem Vollmond, weil sie die Tage rund um diesen als heilig empfanden. Und so feierten sie zu folgenden Anlässen:

  • Samhain (Mondfest; 31. Okt./1. Nov.) steht für das keltische Jahresende.
  • Mittwinter/Jul/Yule (Sonnenfest; 21. Dez.) markiert die Mitte der dunklen Jahreszeit.
  • Ostara (Sonnenfest; 20. Mrz./21. Mrz.) feiert den einsetzenden Frühling.
  • Beltane (Mondfest; 30. Apr./1. Mai) markiert die keltische Jahresmitte und den Sommerbeginn.
  • Litha (Sonnenfest; 22. Juni/23. Juni) feiert den Hochsommer.
  • Mabon (Sonnenfest; 21. Sept./22. Sept.) ist eine Art Erntedankfest.
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Was ist Beltane?

 

Die Herkunft des Wortes Beltane ist nicht klar definiert. Manche sehen eine Verbindung zur keltischen Sagengestalt Beli Mawr, dem irischen Urahnen Bile oder den Gottheiten Belisama (Wasser- und Handwerksgöttin) und Belenus (Heil- und Quellgott). Andere leiten es vom Wort bel (= helles Feuer) ab. Bei Beltane handelt es sich um einen keltischen Feiertag und die Bezeichnung für das Mondfest, das in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert wird. Beltane wird eine wichtige Bedeutung zugeschrieben, weil es in früheren Zeiten den Beginn des keltischen Jahres markierte. Das Fest soll den Winter vertreiben und den Sommer einleiten: mit bunten Farben, Freudenfeuern und geschmückten Bäumen.

 

Bedenkt man, dass Winter damals nicht nur eine Zeit der Dunkelheit und Kälte war, sondern auch der Entbehrung, des Hungers und des Rückzugs in die eigenen vier Wände, wird deutlicher, warum den Kelten der Übergang zur warmen Jahreszeit so wichtig war: Mit Beltane war der Winter zu Ende, die Natur erwachte und zog sich ihr buntes Farbenkleid über, die Zeit der Helligkeit und Wärme begann.

 

Fest der Fruchtbarkeit

Fest der Fruchtbarkeit
 

Beltane – diese Bräuche waren üblich

 

Zahlreiche Rituale gehörten damals zum keltischen Sommerfest. Einige haben sich durchgesetzt und werden heute auf dieselbe Weise durchgeführt, andere sind nur teilweise vorhanden oder gar komplett verschwunden.

  • Wer Beltane sagt, muss auch Feuer sagen: Das ist nämlich das wichtigste Element rund um das keltische Sommerfest – denn es strahlt Wärme aus und gibt Licht ab, wie es die Sommersonne tut. Große Freudenfeuer wurden entzündet, Paare konnten über eigens dafür vorgesehene Feuerstellen springen und oder um diese herumtanzen, Viehherden wurden zwischen zwei Feuern hindurchgetrieben, um ihre Gesundheit und ihre Fruchtbarkeit zu gewähren.
  • Blumengebinde im Haar, der aufwendig geschmückte Maibaum, die ausschweifend verzierten Hauseingänge und Fenster, der heilige Weißdorn – beim Beltane-Fest nimmt die (sommerliche) Natur einen hohen Stellenwert ein.
  • Ein weiteres Element ist das Wasser: in Form eines Bades in gesammeltem Morgentau oder dem Trinken des heilsamen Maiwassers. Ziel der Wasser-Rituale war es, die Fruchtbarkeit, die Schönheit und das Glück der Frauen zu verstärken.
  • Mindestens genauso wichtig sind Fruchtbarkeitsriten. Sex war ein zentrales Element bei Beltane und spiegelte die Fruchtbarkeit der Erde wider. Die Wahl zum/r Maikönig/in ist ein wichtiger Bestandteil des Festes, ebenso die heilige Hochzeit oder das Handfasting, bei dem Mann und Frau durch das Zusammenbinden der Handgelenke symbolisch miteinander verbunden wurden.
  • Opfergaben wie der Maikorb für Bedürftige und das Teilen eines speziell dafür gebackenen Brotes und eines Punsches waren ein fester Bestandteil von Beltane.
  • Auch spezielle Gebete, Lieder und Tänze gehörten dazu.
 

Beltane – so feiert man heute

 

Das letzte Beltane-Fest in Schottland findet um 1820 seine Erwähnung. Wiederbelebt wurde das keltische Brauchtum und damit Beltane erst 1988: Die sog. Beltane Fire Society, eine Non-Profit-Organisation, wurde zum Veranstalter des Festes. Das Event findet traditionell auf dem Calton Hill in Edinburgh statt. Waren es anfangs nur eine Handvoll Mitwirkender und bis zu 100 Zuschauer, treffen sich heute jedes Jahr Hunderte, um das Fest zu organisieren – und so das keltische Brauchtum in Ehren zu halten. Spektakuläre Shows, künstlerische Darbietungen sowie riesige Freudenfeuer machen Beltane auch im Jahr 2017 aus. Gemeinsam wird gefeiert, getanzt und getrunken, um den Winter zu vertreiben.

 

Die Wicca-Anhänger, eine neuheidnische spirituelle Bewegung, haben sich einiges von den Kelten abgeschaut: Auch sie feiern die acht Jahreskreisfeste, wozu natürlich auch Beltane – das Fest der Freude und des Lebens – gehört. Sie haben ähnliche Rituale wie schon die Kelten vor ihnen: Die Wicca entzünden ein großes Beltane-Feuer, um die Fruchtbarkeit der Göttin und ihre Hochzeit mit dem gehörnten König zu feiern.

 

Auch in Deutschland wird vereinzelt Beltane gefeiert, und zwar an ganz bestimmten Kraftorten. Dazu zählen die Externsteine im Teutoburger Wald, denen man spirituelle und geomantische Eigenschaften zuschreibt. Jedes Jahr versammeln sich dort zahlreiche Menschen, um den Sommeranfang zu feiern. Wichtiger Bestandteil sind ein Maibaum, rituelle Tänze und große Freudenfeuer. Leider herrscht dort seit einigen Jahren ein Lagerfeuerverbot, die Freude auf das Fest ist aber ungetrübt.


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