Valentinstag

Valentinstag – Liebe mit Tradition

Der Valentinstag hat sich als Tag der Liebe etabliert. Paare werden sich an diesem Tag der Besonderheit ihrer Zuneigung bewusst. Wir zeigen Ihnen, was es mit dem Valentinstag auf sich hat.


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Ein Datum für die Liebenden – Tradition des Valentinstages
 

Der Ursprung vom Valentinstag ist bis heute nicht vollständig geklärt. Der Tag wird entweder auf den heiligen Valentin, einen italienischen Bischof, oder auf einen römischen Feiertag zu Ehren der Göttin Juno zurückgeführt.
Wahrscheinlich spielte beide Anlässe eine Rolle für die Entstehung des Valentinstages. In Deutschland war dieser Tag der Liebenden über lange Zeit aus unerklärlichen Gründen in Vergessenheit geraten. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kam der Brauch, den Valentinstag wieder zu begehen, durch den Einfluss der amerikanischen und englischen Besatzungen in Deutschland wieder auf. Nach und nach verfestigte sich der Brauch wieder im deutschen Kalender. An diesem Tag ist es üblich, dass Paare einander Blumen und andere Geschenke machen. Inzwischen ist der Valentinstag wieder so üblich geworden, dass er allgemein überall in Deutschland begangen wird.

 

Verschiedene Möglichkeiten für die Entstehung vom Valentinstag

 

Die Bezeichnung Valentinstag soll auf einen italienischen Bischof, Valentin von Terni, zurückgehen. Um diesen Bischof rankten sich zahlreiche Legenden, wie auch um andere Heilige im Christentum. Unter anderem wird er mit vielen Trauungen in Zusammenhang gebracht, was der Grund gewesen sein soll, einen Tag mit seinem Namen den Ehepaaren und Liebenden zu widmen. Allerdings gab es in der katholischen Kirche noch weitere Heilige mit dem Namen Valentin. Die Namensgebung des heiligen Valentin für den 14. Februar wurde schließlich im Laufe einer Reform im Jahr 1969 von der katholischen Kirche aufgehoben.
Der Valentinstag kann jedoch auf einen noch viel älteren Brauch zurückgeführt werden. Um den 14. Februar herum begingen nämlich die Menschen im antiken Rom ein Fest zu Ehren ihrer Göttin Juno.
Diese galt als die Göttin der Geburt und der Ehe. Auch zu diesem Fest war es bereits üblich, Geschenke zu machen und beispielsweise auch schöne Blumen zu schenken. Es kann wahrscheinlich davon ausgegangen werden, dass beides eine wichtige Rolle spielte. Der alte römische Festtag mit seinen weit verbreiteten Bräuchen wurde in einen Gedenktag für einen christlichen Heiligen umgemünzt. Das geschah häufig mit solchen antiken Festtagen, da die Menschen nicht gänzlich auf ihre hergebrachten Bräuche von Feierlichkeiten verzichten wollten. Jedenfalls stimmt die Behauptung nicht, dass der Valentinstag eine Erfindung werbefreudiger Floristen sein soll.
Es ist erwiesen, dass dieser Festtag auf sehr alten Traditionen beruht und bereits zu sehr früher Zeit in ähnlicher Form wie heute begangen wurde.
 

 

Der Bischof von Terni: der heilige Valentin, Namensgeber des Valentinstags

 

Da er zumindest nach seinem Tode Pate für den Namen des Valentinstages stand, sollte der besagte Heilige näher betrachtet werden.
Der Heilige war zuerst ein einfacher Priester in Terni in Italien. Später erhielt er die Weihe zum Bischof Valentin von Interamma, dem heutigen Terni. Er lebte wahrscheinlich im 4. Jahrhundert n. Chr.
Er erreichte einen großen Bekanntheitsgrad durch etliche Heilungen und Wunder, die er in seiner Heimatstadt vollbrachte. Das war der Grund, weshalb er später als Bischof nach Rom berufen wurde, um dort weitere Heilungen und Wunder zu bewirken. In dieser Zeit seines Wirkens wurde er wahrscheinlich als Bischof Valentin von Rom bezeichnet.
In den Legenden ist nämlich sowohl von einem Bischof von Terni wie auch von einem Bischof Valentin von Rom die Rede.
Der Bischof, der später heiliggesprochen wurde, soll sich besonders um die vielen Pestkranken und andere schwer Kranke und Ausgestoßene jener Zeit gekümmert haben. Am neuen Wirkungsort, in Rom, soll er nach den Legenden viele weitere Heilungen bewirkt und Wunder vollbracht haben.
Dem römischen Kaiser soll missfallen haben, dass sich dadurch immer mehr Menschen zum Christentum bekehren ließen. Außerdem erzählt die Legende, der Bischof Valentin habe auch Paare getraut, die eigentlich nicht heiraten sollten, beispielsweise römische Soldaten. Den getrauten Paaren soll er als Vermählungsgabe jeweils eine Blume aus seinem Garten in die Hand gegeben haben. Schließlich geriet der Bischof auf Befehl des Präfekten von Rom in Gefangenschaft. Am Ende wurde er zum Tode verurteilt und enthauptet.
Im 8. Jahrhundert existierte bereits eine ihm geweihte Kirche. Daher kann davon ausgegangen werden, dass der Bischof Valentin bereits in jener Zeit als ein Heiliger der Kirche anerkannt war. In jedem Fall wurde ihm zugesprochen, den Märtyrertod gestorben zu sein. Es war dann der Papst Urban VIII., der den heiligen Valentin schließlich im 17. Jahrhundert zum Schutzpatron der Stadt Terni bestimmte.
 

 

Alte und neue Bräuche am 14. Februar, dem Valentinstag

 

 

Besonders in Großbritannien hat der Valentinstag eine lange Geschichte und es gab zahlreiche Traditionen zu diesem Tag der Liebe. Geschenke und Blumen spielten dabei immer eine Rolle, aber auch Bräuche der Verlobungs- und Hochzeitsstiftung. Seit dem Mittelalter gab es altes Brauchtum zum Valentinstag, wie:

  • magische Orakel zu bevorstehenden Hochzeiten
  • Auslosen von Paaren, die einander beschenken sollten
  • schicksalhaftes Zusammentreffen künftiger Brautleute am 14. Februar
  • Überreichen von Gedichten, kleinen Geschenken, mittelalterliche Minnelieder
  • aufwendig gefertigte Karten mit kleinen Gedichten und Bildern
  • bis in die heutige Zeit: Blumen, Pralinen, Partnergeschenke

Ein ähnliches Brauchtum wie beim Valentinstag in etlichen der westlichen Länder gibt es aber auch in China und in Japan. In China wird ein Tag namens Qixi begangen. Dieser Tag, der am 7. Tag des 7. Monats nach dem Mondkalender in China datiert ist, ist den Liebenden und der Liebe gewidmet. Auch an diesem Tag werden Geschenke überreicht. Eine ähnliche Sitte ist aus Japan bekannt. Hier werden zwei solche Tage, jeweils einer für die Männer und einer für die Frauen begangen. Im Februar beschenken die Frauen die Männer. An einem Feiertag, dem White Day, im März werden die Frauen dann von den Männern beschenkt. Welchen Ursprung historisch diese Sitten haben, ist nicht ganz eindeutig geklärt. Menschen scheinen jedoch das Bedürfnis zu haben, der Liebe einen besonderen, festlichen Tag zu widmen.
 

 

Welche Bedeutung hat der Valentinstag für die Menschen heute?

 

Natürlich haben sich auch die Geschenke am Valentinstag in den Industrieländern mit wachsendem Wohlstand und Konsum sehr verändert. Nur noch selten werden heute ausschließlich Blumen geschenkt.
Blumen stehen jedoch noch immer im Mittelpunkt der Valentinsgeschenke. Allerdings gibt es zu den Blumen meist noch viele andere Geschenke, die die Partner einander zudenken. Um diese Geschenke besonders der Liebe und Partnerschaft zu widmen, handelt es sich dabei heute auch oft um Geschenke gemeinsamer Unternehmungen. So schenken sich manche Paare ein Candlelight Dinner und gemeinsame Freizeitunternehmungen kultureller oder sportlicher Art.

Die eigentliche Bedeutung des Valentinstages ist, einen Tag im Jahr besonders für die gegenseitige Liebe zu begehen. Das kann mit Geschenken getan werden, aber auch damit, sich zusammen an diesem Tag etwas besonders Schönes vorzunehmen. Es handelt sich beim Valentinstag um eine sehr schöne alte Tradition, die es verdient, dass sie fortgeführt wird.
Alle anderen jahreszeitlichen Festtage im Jahr werden in größeren Gemeinschaften begangen, private Festtage sind gewöhnlich Familienfeste. Ehepaare begehen oft noch feierlich den Hochzeitstag, Liebespaare den Jahrestag des Kennenlernens. Der Valentinstag hat jedoch Bedeutung als ein Tag, der nicht einem einzelnen Paar, sondern für alle liebenden Paare ein kleiner Festtag sein soll.

 

Tradition, die verpflichtet? Der feste gesellschaftliche Stellenwert des Valentinstages

 

Der Valentinstag ist heute so selbstverständlich im Kalender geworden, dass über seine eventuelle Herkunft sich kaum noch jemand Gedanken macht. Bei der Namensgebung mag der heilige Valentin, der Bischof von Terni in Italien, eine Rolle gespielt haben. Der Tag selbst mag ein Feiertag für Juno gewesen sein. Ungeachtet dessen ist es eine sehr schöne Sitte, einen Tag nur den Liebenden und der Liebe zu widmen. Dazu gehört auch, dass Liebende einander ganz besondere Geschenke machen.
Ohne Blumen ist auch heute nicht denkbar, den Valentinstag feierlich zu begehen.

 
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