Lebensfreude

Frust - Hintergründe und Auswege

»Das toxische Dreieck« ist eine Zwickmühle aus Depression, ungesundem Essverhalten und Alkoholmissbrauch -  wie man daraus einen Ausweg findet...


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Schluss mit frustig! - Teil 1
 

Wir grübeln nächtelang an scheinbar unlösbaren Problemen,
plündern anfallartig den Kühlschrank -
und schieben dann noch mehr Frust.
Wie Sie einen Ausweg finden…


Karin stand es mal wieder bis obenhin. Ihre pubertierende Tochter Sylvie hatte sie mit dem Wunsch behelligt, ihren 16. Geburtstag »ganz groß«, sprich unbezahlbar, in ihrer Lieblingskneipe feiern zu wollen. Der Ton, den das Mädchen anschlug, hätte jeden Widerspruch im Keim erstickt.  Wie häufig in solchen Situationen fehlte Karin ein Mann im Haus, ein Partner, der ihr den Rücken stärkt.  Nicht nur wegen der pubertären Frechheiten ihrer Tochter, auch für sich, ganz für sich. Karin ist einsam, fühlt sich überfordert.
Seit dem Tod ihres Mannes vor fünf Jahren schlägt die Sekretärin sich allein mit ihrem Kind durchs Leben. Und landet regelmäßig in der Frustfalle.
Erst führt sie sich  ihre ermüdende Situation vor Augen.
Dann interpretiert sie das Etikett der Weinflasche  als aufmunterndes Lächeln und greift zu. Schnell ist die Flasche leer, der Magen auch.
um Kochen keine Lust, bestellt Karin den Lieferservice, ordert gleich die XXL-Variante ihrer Lieblingspizza und zwei Flaschen Wein dazu.
Nach einem kräftigen Gelage fällt sie erschöpft ins Bett und weiß schon vorm Einschlafen, dass der nächste Tag mit Kopfschmerzen, Schmierbauch und schlechtem Gewissen beginnen wird.


Ein Teufelskreis, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt. Die Psychologin Susan Nolen-Hoeksema hat sich über Jahrzehnte mit dem Phänomen dieses »toxischen Dreiecks« beschäftigt. So nennt sie die Zwickmühle aus  Depression, ungesundem Essverhalten und Alkoholmissbrauch.  Toxisch bedeutet giftig, und in das Dreieck geraten Frauen »auf unterschiedlichen Wegen.« Susan Holen-Hoeksema: »Sie hegen schlechte Gedanken und versuchen, mit Alkohol und/oder krankhaftem Essverhalten dagegen anzugehen. Sie leiden unter Diätwahn oder Essattacken, die ihre Selbstachtung mindern und sie mutlos oder alkoholsüchtig machen.
Sie trinken Alkohol, um einem Mann zu gefallen oder Stress abzubauen – obwohl die Drinks eher zu Niedergeschlagenheit führen.«

 

Sind Frauen Zuviel-Denkerinnen?

 

Warum Frauen schneller und häufiger in die Grübelfalle geraten als Männer, erklärt die Psychologin so: »Wenn ein Mann in einer schwierigen Situation steckt, verdrängt er das Problem oder setzt sich sofort damit auseinander.
Eine Frau hingegen nimmt sich die Dinge sehr zu Herzen, analysiert jedes Wort, geht im Kopf noch mal alles durch, was sie hätte sagen oder tun sollen.«
Dabei werden Frauen nicht als »Zuviel-Denkerinnen« geboren. Sie werden durch die Geschlechterrollen dazu gemacht. Susan Nolen-Hoeksema: Mädchen und Frauen sollen unauffällig mit Krisensituationen umgehen, sie mit sich selbst ausmachen. Vor allem sollen sie ihre Wut unterdrücken und lernen bereits in frühen Jahren, ihren Zorn im Zaum zu halten. « Klartext: Ein Mann kann gerne in der Kneipe mit der Faust auf den Stammtisch hauen und sich lautstark seinen Frust von der Leber reden und selbigen in Schnaps ertränken. Frauen dürfen allenfalls ihr Kissen im stillen Kämmerlein nassweinen. Aber bitte dann auch wieder tadellos funktionieren.
Susan Nolen-Hoeksema: »Die gesellschaftliche Erwartung, dass Frauen fürsorglich zu sein haben, führt oft zum Zuviel-Denken. Diejenigen, die sich besonders bemühen, alle zufrieden zu stellen und von jedem gemocht zu werden, neigen am meisten zur Grübelei.«

Da führt eine beiläufige Bemerkung vom Partner, eine anstehende Beurteilung vom Vorgesetzten, eine kurz angebundene Freundin am Telefon zu endlosen Denkschleifen. Nicht selten erwächst daraus eine handfeste Depression, die dann in vielen Fällen mit Frustfuttern und Trinkgelagen endet. Und auch umgekehrt. Jedes Mal, wenn sie sich »mal wieder nicht zusammenreißen« kann, folgt auf den Suff der große Katzenjammer. Sie ist gefangen im »toxischen Dreieck. Besonders gefährdet sind Frauen, die zum »Alles-oder-Nichts-Denken« neigen.
 

 

Veränderungen brauchen Zeit

 

Wie kann man nun diesen toxischen Situationen entkommen? »Sicher nicht von heute auf morgen«, sagt Susan Nolen- Hoeksema. Unrealistische Ziele und aufgestellte Regeln wie »in den nächsten zwei Wochen nehme ich 10 Kilo ab« oder »ich trinke nie wieder ein Glas Wein« bringen rein gar nichts, außer natürlich neuen Frust, weil solche Ziele nicht erreichbar sind.
Ebenso wenig macht es Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken und sich »mantramäßig « vorzubeten: »Ab jetzt finde ich mich mit meinem Leben ab, so wie es eben ist und verschwende keinen Gedanken mehr an meine Sorgen.
Ich kann ja doch nichts ändern.«

Stop! Und ob Sie etwas ändern können. Es gibt nämlich 3 Strategien, dem toxischen Dreieck zu entkommen.
 

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