Platonische Beziehung

Rein geistige Anziehung

Kann eine platonische Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau funktionieren? Wir durchleuchten die platonische Beziehung und geben Tipps.


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Tiefe Verbundenheit auf geistiger Ebene
 

Platonische Beziehungen werden heute immer öfter gelebt. Doch die Frage, ob diese Art Verbindung zwischen Mann und Frau tatsächlich funktioniert, beschäftigt die Menschheit seit vielen Jahrhunderten. Ist eine platonische Liebe wirklich möglich?

Platonische Beziehung

Es gibt verschiedene Arten rein ideeller Verbindungen. Das kann eine Partnerschaft sein oder eine platonische Freundschaft. Diese zwischenmenschliche Beziehungsform geht auf den Philosophen Platon aus Athen zurück. Grundsätzlich ist eine platonische Beziehung von tiefer Verbundenheit auf geistiger Ebene, von großer Vertrautheit und starker Zuneigung geprägt, ohne dass die erotische Komponente eine Rolle spielt.

 

 

Wie lassen sich platonische Beziehungen definieren?

 

Eine platonische Beziehung können Sie als platonische Freundschaft oder als rein auf geistig-seelischen Aspekten beruhende Partnerschaft bezeichnen. Diese Art Verbindung zwischen zwei Menschen beschreibt eine Konstellation ohne gegenseitige sexuelle Anziehung. Platonische Beziehungen klammern den Austausch von Zärtlichkeiten aus, denn das Streben nach sexueller Bestätigung fehlt völlig. Die rein ideale Verbindung zwischen Mann und Frau ist oft gewollt. Ist das Band der geistigen Verbundenheit stärker, spielt die erotische Komponente keine Rolle. Es gibt ausgezeichnet funktionierende platonische Beziehungen zwischen Frauen und Männern, vorausgesetzt, beide sind sich einig und wollen auf Zärtlichkeiten verzichten. Solange es nicht knistert, geht eine Beziehung ohne Erotik gut. Schwierig wird es, wenn einer der Beteiligten Gefühle entwickelt. Eine tiefe Vertrautheit ist das Fundament für eine platonische Liebe oder Freundschaft. Sind die Grenzen in einer platonischen Beziehung klar abgesteckt, kann diese Art Partnerschaft als ganz besondere Beziehungsform über viele Jahre oder gar für immer halten.

 

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Das platonische System – welche Rolle spielt Platon?

 

Der griechische Philosoph Platon (* 428/427 v. Chr., † 348/347 v. Chr.) entdeckte, dass die Menschen unzufrieden im Beschränkten sind, wodurch sich die Sehnsucht nach der Unendlichkeit manifestiert. Diese Sehnsucht drückt sich in Begehren aus und wird zu einer Triebkraft des Tuns. Platon sah in der körperlichen Liebe ein Streben vom Individuellen zum Überpersönlichen. Eine platonische Beziehung im Sinne von Platon beinhaltet, dass die Liebe auf den Weg der Erkenntnis geführt wird. Laut Platon ist eine Liebe, die nicht auf den Menschen gerichtet ist, sondern auf allgemeinere Ziele und die Schönheit an sich, das Liebesideal. Letztlich erfährt der Wahrheitssuchende nur in der unendlichen Liebe die Erfüllung.

 

 

Funktioniert eine platonische Liebesbeziehung?

 

Die platonische Liebesbeziehung geht mit sexueller Enthaltsamkeit einher. Der bewusste Verzicht auf sexuelle Handlungen vor der Ehe ist eine dieser platonischen Beziehungen. Diese Art Beziehung entsteht vorwiegend durch einen starken Gottesglauben. Die Enthaltsamkeit deuten beide Partner als positive Auswirkung auf verschiedene Lebenssituationen. Wer auf die sexuell-sinnliche Ebene verzichten will, sollte sich die Entscheidung gut überlegen, denn nicht erlebte Sexualität kann auch zu Unzufriedenheit führen. Eine platonische Liebe zwischen Frau und Mann wird auch häufig als Seelenverwandtschaft bezeichnet. Fühlen Sie sich magisch zu einem Menschen hingezogen und spüren eine tiefe Vertrautheit, kann eine platonische Beziehung auch ohne erotische Komponente gelingen. Das Grundgerüst nicht körperlicher Verbindungen bilden Vertrauen, Zuneigung, Toleranz und Akzeptanz. Leben Sie eine platonische Liebe, kann diese Art Verbindung umso idealer funktionieren, je besser Sie Ihren Partner und seine Charaktereigenschaften kennen.

 

Platonische Liebesbeziehung

Platonische Liebesbeziehung
 

Platonische Freundschaft als weitere Ausdrucksform

 

Echte Freundschaft bezeichnet ein starkes Vertrauensverhältnis, das auf Hilfsbereitschaft und Zuneigung basiert. Eine platonische Freundschaft ist eine besondere Ausdrucksform, die sich in unterschiedlicher Weise zeigt. Auch reine Frauen- oder Männerfreundschaften sind eine Form platonischer Beziehungen, ebenso wie die Freundschaft zum Ex-Partner häufig Elemente einer platonischen Liebe hat. Auch eine Lehrer-Schüler-Beziehung, bei der die erotische Anziehungskraft eine Rolle spielt, ohne ausgelebt zu werden, kann eine platonische Freundschaft interpretieren. Nach der Auslegung im modernen Sprachgebrauch ist eine rein geistige Beziehung eine auf gleicher Ebene stattfindende Verbindung zwischen zwei Menschen, bei der es jedoch auch immer um die Erwartung geht, dass eine erotische Beziehung entstehen könnte.

 

 

Tipps für eine platonische Beziehung zwischen Frau und Mann

 

Heterosexuelle, platonische Beziehungen leben Frauen und Männer, die kein Interesse an einer sexuellen Verbindung haben oder Paare, die ihre Partnerschaft aufrechterhalten wollen, beispielsweise, wenn sie unter starkem beruflichen Druck stehen. Auch physische und psychische Erkrankungen können Gründe für das Leben einer rein geistigen Beziehung sein. Oft sind Gespräche weitaus intensiver als in einer nichtplatonischen Freundschaft. Platonische Beziehungen funktionieren, wenn beide Beteiligte offen über ihre Erwartungen und Vorstellungen sprechen. Stimmt die Basis und beide Partner befürworten diese Beziehungsform, kann sie sehr glücklich und besonders intensiv sein. Die Ergebnisse einer US-Studie mit 400 platonisch verbundenen Männern und Frauen zeigen allerdings, dass trotz gegenteiliger Beteuerungen von beiden Seiten dennoch eine gewisse sexuelle Anziehungskraft zwischen den Freundschaftspaaren vorhanden ist. Laut Wissenschaftlern hat diese Entwicklung evolutionsbiologische Gründe.

 

Deshalb raten Experten, in einer rein ideellen Beziehung über aufkommende körperliche Bedürfnisse nachzudenken und mit dem anderen über einen eventuellen Austausch von Zärtlichkeiten zu sprechen. Dann ist es wichtig, dem anderen genügend Zeit zu geben, um mit der neuen Situation umzugehen.

 

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