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Pendeln - Mysterium oder Handwerkszeug?

Der Astrologe schaut in die Sterne, der Kartenleger in die Karten. Doch wie arbeiten Hellseher und Wahrsager? Hier stellen wir die Methode Pendeln vor.


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Das Pendeln - Mysterium oder Handwerkszeug?
 

„Ein starrer Körper, der um eine Achse hin- und herschwingen kann“ – so physikalisch und trocken liest sich das, wenn man im Lexikon unter „Pendel“ nachschaut. Und tatsächlich: Das Pendeln, wie es von Hellsehern und Wahrsagern durchgeführt wird, ist gar nicht so geheimnisvoll und mysteriös, wie es den Anschein hat. Es hat ebenfalls nichts mit Magie im herkömmlichen Sinn zu tun. Wenn man mit dem Pendel arbeitet, benutzt man die Informationsquelle, die in jedem von uns steckt: das eigene Unterbewusstsein. Die Fähigkeit, Energien zu erfassen und diese zu erfühlen, gehört zu jedem Menschen. Die Kunst beim Pendeln besteht eigentlich nur darin, diese Informationen richtig zu deuten. Somit ist das Pendel, genauso wie die Wünschelrute, ein Handwerkszeug. Jeder, der sich die Zeit nimmt, um sich kritisch mit dem Thema Pendeln auseinanderzusetzen, kann den Umgang mit dem Pendel erlernen. Der eine ist vielleicht begabter als der andere, aber grundsätzlich kann es jeder.

 

 

Wie funktioniert das Pendeln?

 

Es gibt viele unterschiedliche Theorien, warum das Pendeln funktioniert. Wir wollen an dieser Stelle nicht alle Theorien aufführen, sondern nur beispielhaft eine Haupttheorie, die uns recht nachvollziehbar erscheint: Selbst bei einer totalen Entspannung unserer Muskeln sind diese immer noch in kaum merklichem Maße aktiv. Wenn wir meinen, dass wir unsere Hand vollkommen still halten und dies auch für den äußeren Betrachter so aussieht, so führt unsere Hand dennoch minimale Bewegungen aus. Diese Bewegungen übertragen sich auf das Pendel und bringen es in Schwung. Jeder Mensch besitzt in den Fingerspitzen kleine Muskelgruppen, die nicht bewusst, also nicht willentlich bewegt werden können. Diese kleinen Muskeln sind die Antriebsfeder des Pendels. Da wir sie nicht willentlich beeinflussen können, entsteht die Bewegung unbewusst. Und somit zeigt uns das Pendel die Antworten auf unsere Fragen an, da unser Unterbewusstsein die se Antworten bereits kennt!

 

 

Geschichte und Einsatzmöglichkeiten des Pendels

 

1930 wurde von dem französischen Geistlichen Abbé M.L. Bouly der Begriff der „Radiästhesie“ geprägt. Er ist eine lateinisch-griechische Wortkombination und heißt so viel wie Strahlenwahrnehmung oder Strah len fühligkeit. Die Radiästhesie ist eine Wissenschaft, bei der mittels Rute oder Pendel über das Nervensystem des Menschen unsichtbare Strahlen bioelektrischer Vorgänge von Organismen ermittelt werden können. Rute und Pendel sind fast unbegrenzt einsetzbar und grundsätzlich kann alles ausgependelt werden, wie beispielsweise Charaktereigenschaften, zwischenmenschliche Beziehungen, medizinische Diagnosen und Hokuspokus oder  Arzneimittel, Nahrungsmittel, Erdstrahlen, Edelsteine in Bezug auf ihre Echtheit und Qualität und unzähliges mehr. Es können damit verlorene Gegenstände oder vermisste Personen, genauso wie die Lage versenkter Kriegsschiffe oder die Standorte von Wild aufgespürt werden. Manchmal wird behauptet, man könne nur Zustände in der Gegenwart oder Vergangenheit auspendeln, nicht aber Ereignisse oder Entwicklungen der nahen oder sogar weiteren Zukunft. Doch auch das ist möglich – wenn auch nicht für jeden Menschen und von Beginn der Pendelpraxis an.

 

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Die Sprache des Pendels verstehen lernen

 

Das Pendel gibt auf fast alle Fragen eindeutige Antworten. Je konkreter die Frage gestellt wird, desto genauer ist auch die Antwort, die man erhält. Bevor man mit dem Pendeln beginnt, muss man erst feststellen, wie das eigene Pendel schwingt, wenn es „Ja“ oder wenn es „Nein“ sagen möchte. In der Regel schwingt das Pendel senkrecht vor und zurück, wenn es „Ja“ meint, und waagerecht vor dem Pendler hin und her bei „Nein“. Ein Rechtskreis im Uhrzeigersinn kann ebenfalls „Ja“ oder positive Energie bedeuten, und entsprechend der Linkskreis „Nein“ oder negative Energie. Diagonale Bewegungen oder Ellipsen können „Vielleicht“ bedeuten, oder dass die Frage derzeit nicht zu beantworten ist. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Pendelfi guren, wie z.B. Achter, Spiralen, etc. für den geübten Pendler. Um festzustellen, wie das eigene Pendel tatsächlich schwingt, muss man sich nur ruhig und konzentriert mit geradem Rücken hinsetzen, die Pendelschnur, kurz vor dem Ende zwischen Daumen und Zeigefi nger der linken Hand (bei Rechtshändern - Linkshänder benutzen die rechte Hand) nehmen und das Pendel bitten, „zeige mir JA oder „zeige mir NEIN“ usw.

 

 

Pendeln im Vergleich zu anderen Methoden

 

Der wesentliche Unterschied im Vergleich zu anderen Orakelmethoden ist der, dass man einzig und allein mit dem Pendel wirklich eine klare Antwort auf korrekt formulierte Ja/Nein-Fragen erhält. Ja/Nein-Fragen können weder mit Wahrsagekarten, noch mit Runen beantwortet werden.
Darüber hinaus gibt es noch eine andere Besonderheit beim Pendeln: das Arbeiten mit Pendelkarten. Wenn es beispielsweise darum geht, aus einer Vielzahl von homöopathischen Substanzen oder Bachblüten das geeignete Mittel zu fi nden, kann man dies auf einer Pendelkarte, auf der diese Substanzen namentlich im Halbkreis angeordnet sind, sehr schnell auspendeln. Auch an dieser Stelle kommt man mit Karten oder Runen kaum zu einem stimmigen Ergebnis. Karten oder Runen eignen sich dagegen besser, um Entwicklungen beispielsweise im partnerschaftlichen oder beruflichen Bereich zu veranschaulichen, oder um dem Fragesteller aufzuzeigen, welches Handeln den erwünschten Erfolg bringt. Pendel-Expertin Shakti aus München: „Für mich ist das Arbeiten mit dem Pendel eine wunderbare Ergänzung zu meinen medialen hellsichtigen Fä higkeiten, meiner Arbeit mit Tarot- und Lenormandkarten und der astrologischen Analyse. Das Pendel allein würde aber nicht ausreichen, um die teilweise sehr vielschichtigen und komplexen Fragen abzudecken und Probleme zu lösen, die meine Klienten beschäftigen.“

 

 
Appetit bekommen?  

Dann probieren Sie es doch einfach mal aus. Setzen Sie sich an einen Tisch und entspannen Sie sich einige Minuten. Diese Entspannung ist wichtig und Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Pendeln. Stellen Sie dann den rechten Arm mit dem Ellenbogen auf den Tisch senkrecht auf und lassen Sie aus Ihrer Hand das Pendel locker an einem Faden oder Kettchen (ca. 5-10 cm, den Rest in der Hand behalten) herunterhängen. Das Pendel sollte ruhig über einem Blatt Papier hängen, auf das Sie mit der Hand eine Art Windrose mit ca. 15 cm Durchmesser gezeichnet haben. Nun bringen Sie das Pendel in Bewegung und lassen es z.B. über die Achse Nord/Süd der Windrose auf- und abpendeln. Konzentrieren Sie sich danach auf die andere Richtung und nehmen sich vor, dass das Pendel langsam die Bewegung in die Richtung Ost/West – also waagrecht – ändern soll. Sie werden sehen, nach einigen Augenblicken wird auch dies funktionieren. Diese Übung sollten Sie mit allen Bewegungsarten und Richtungen durchführen. Also Rechts- und Linkskreise, Strichbewegungen und wenn es Ihnen gelingt, je nach Konzentration einen Wechsel der Bewegung hervorzubringen, dann ist der erste Schritt in Richtung Pendeln erfolgreich gemacht. Übrigens: Nicht sinnvoll ist das Pendeln, wenn man körperlich krank, stark gestresst oder unter psychischem Druck steht. Die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein ist in so einem Zustand gestört, das Pendeln wird keine befriedigenden Ergebnisse liefern.

 

 
Fazit  

Das Pendel ist kein Zaubermittel. Ohne den Menschen, der mit ihm arbeitet, hat es keine Funktion. Der Mensch ist das „Messinstrument“, das Pendel ist nur der Zeiger. Es ist übrigens völlig gleichgültig, aus welchem Material das Pendel ist. So wie es beim Kartenlegen hunderte von verschiedenen Kartendecks gibt, so gibt es auch Pendel aus allen möglichen Materialien. Eben so kann es von Mensch zu Mensch verschieden sein, welche „Sprache“ man für sich und sein Zwiegespräch mit dem Pendel festlegt. Entscheidend ist, dass Sie sich für ein Pendel und eine Pendelmethode entscheiden, die Ihnen am Besten gefällt und mit der Sie am Besten arbeiten können.

 
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19.09.2017, 22:30 MESZ
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