Loslassen lernen

Loslassen lernen - Tipps und Hintergründe

Die Kunst des Loslassens – warum wir uns damit oft so schwer tun, zeigen nun erstaunliche Forschungserkenntnisse aus der Neurobiologie.


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Loslassen lernen

 

Jeder kennt solche guten Neujahrsvorsätze: Endlich mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben oder den Job wechseln, weil der alte nur noch nervt. Doch kaum ist etwas Zeit ins Land gegangen, stellen wir fest: Wir rauchen immer noch, machen keinen Sport oder schieben weiter Job-Frust. Warum also ist loslassen leichter gesagt als getan?

 

 

Was uns vom Loslassen abhält, weiß die Neurobiologie

 

Manchmal würden wir wirklich nur zu gerne die gewohnten Pfade verlassen, alte Zöpfe einfach abschneiden und uns auf zu neuen Ufern machen. Anstatt aber richtig Gas zu geben, wenn sich die Chance auf einen Neustart tatsächlich einmal bietet, sitzt unser Fuß auf der Bremse, schwer wie Blei. Dafür springt unser Gedankenkarussell plötzlich an – das uns lauter grüblerische Gedanken beschert. Ist es nicht vielleicht doch besser, auf das Bewährte zu vertrauen? Lohnt sich das Risiko wirklich? Und wäre es nicht eigentlich viel zu anstrengend, mit etwas ganz Neuem zu beginnen? In den letzten Jahrzehnten sind auf dem Gebiet der Neurobiologie viele neue, erstaunliche Erkenntnisse gemacht worden. So wissen wir mittlerweile, dass auch im höheren Alter unser Gehirn immer noch in der Lage ist, sich umzubauen und Neues zu lernen – wenn man es denn lässt. Wer sich passiv stundenlang durch Fernsehen berieseln lässt, setzt auch den eigenen Geist auf Sparflamme. Wer hingegen Sport macht, sozialen Aktivitäten nachgeht oder Bücher liest, tut jede Menge für die geistige Fitness – und kann auch besser Altes los- und sich auf Neues einlassen.

 

Mut zum Risiko

 

Doch auch das menschliche Grundbedürfnis nach Bindung macht es nicht gerade einfach, sich in der Kunst des Loslassens zu üben. Loslassen ist eben immer auch mit dem Gefühl verbunden, ins kalte Wasser zu springen: Unser Verlangen nach Sicherheit rebelliert dann dagegen – denn die Sehnsucht nach Sicherheit ist biologisch in uns verankert. Deshalb mögen viele Menschen auch alltägliche Rituale und wiederkehrend Abläufe. Das Erstaunliche: Für jede Routinehandlung, ob Gutenachtkuss oder morgendliches Kaffekochen, belohnt uns unser Gehirn mit körpereigenen Opiaten. Kein Wunder also, dass wir so gerne und so lange an alten Gewohnheiten festhalten: Dieser Endorphinkick versetzt uns in wohlige Hochstimmung.

 

 

So wird Veränderung möglich

 

Es gibt aber auch einen bestimmten Typus Mensch, für den Abwechslung in jeder Lebenslage absolut wünschenswert ist. Die sogenannten ‚Sensation Seakers’ haben immer wieder Lust auf Neues, Grund dafür ist ihre genetische Veranlagung. Die charakterliche Definition beschreibt sie als Menschen, die das Bedürfnis nach abwechslungsreichen, komplexen Eindrücken und neuen Erfahrungen haben – kombiniert mit der dazugehörigen Bereitschaft, dafür notfalls auch Risiken in Kauf zu nehmen. Die übergroße Mehrheit der Menschen aber gehört zum Typus Riskiovermeider: Hier sind die evolutionär tief verwurzelten Bindungswünsche besonders ausgeprägt. Die dynamischen Reizsucher hingegen sind oft Menschen, die als neugierig gelten und jede Menge Wissensdurst haben. Sie sind offener für Reisen und neue Erfahrungen, aber in der Extremform auch für Grenzerfahrungen wie Risikosportarten oder Rauschmittexperimente.

 

Fazit: Der Wunsch nach Bindung und die Lust auf Neues sind bei allen Menschen unterschiedlich ausgeprägt – beide aber sind gleichermaßen wichtig, um überleben zu können. Zu große Risikoscheu oder gar Angst halten uns also davon ab, Altes loszulassen und Neues zu erforschen. Loslassen können findet im Kopf statt. Wenn wir den Blick in eine andere Richtung wenden, können wir auch zurücklassen, was uns vielleicht nicht mehr guttut, uns an unserer Weiterentwicklung hindert oder uns verletzt hat. Stellen Sie sich einfach vor, welche positiven Veränderungen ihr Leben erhält, wenn Sie sich auf das Loslassen einlassen – und freuen Sie sich auf das Neue in der Zukunft!

 
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