Gefühle zeigen

Freude, Wut, Trauer

Wenn Sie Gefühle zeigen, wirken Sie authentisch, doch manchmal sind Emotionen fehl am Platz. Lesen Sie bei uns alles über Gefühlswelten.


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Gefühle zeigen, verstehen und kontrollieren

 

Emotionen sind Teil unseres Lebens. Doch die meisten Menschen unterdrücken ihre Gefühle und leben sie nicht aus. Oft sind die wahren Empfindungen hinter einer Maske verborgen. Ist es sinnvoll, Gefühle zu kontrollieren?

 

Gefühle zeigen macht einer Vielzahl von Menschen Angst, denn sie fürchten, eine Angriffsfläche zu bieten. Gefühlsausbrüche sind uns peinlich und wir wollen uns keine Blöße geben. Selbst im Privatleben verbergen wir unsere Emotionen. Wenn Sie Ihre Gefühle ständig unterdrücken, schneiden Sie sich den Weg zu Ihrem Selbst ab. Vor unkontrollierten Gefühlsexplosionen können Sie sich schützen, indem Sie Ihre Gefühlsregungen verstehen und kontrollieren.

 

 

Wie definieren wir Gefühle und welche gibt es?

 

Gefühle können überwältigend sein, darum lassen viele ihre Emotionen nicht zu. Ein Gefühl beschreibt das unmittelbare, subjektive Erleben in Verbindung mit Körperzuständen und Lebensereignissen. Gefühle können aber auch Bewertungen anderer sein, wie „Ich habe das Gefühl, dass du gar keine Beziehung willst.“ Auch Körpersprache und Empathie hängen eng mit Empfindungen zusammen. Die Definition von Gefühlen kann unterschiedlich sein. Der Neurowissenschaftler António Damásio nimmt eine Unterteilung in primäre und sekundäre Emotionen vor.

 

Die primären Gefühle sind angeboren und mit Mimik und Gestik gekoppelt. Nach Damásio gibt es sechs Grundgefühle:

  • Freude und Trauer
  • Wut und Angst
  • Überraschung und Ekel

Als wichtigstes Gefühl stuft der Neurowissenschaftler die Angst ein. Sie ist ein unverzichtbares Alarmsystem und überlebenswichtig. Angst spüren Sie in Sekundenbruchteilen, etwa durch Herzklopfen, Zittern oder erhöhten Blutdruck. Übersteigerte Ängste können zu Stressreaktionen führen, die sich negativ auf den Gesundheitszustand auswirken und zum Beispiel ein Burn-out auslösen.

 

Zu den sekundären Gefühlen gehören Schadenfreude, Abneigung oder Nationalstolz. Diese Empfindungen entstehen aus Erfahrungen und verschiedenen Faktoren wie Traditionen. Sekundärgefühle beschreiben einen Abwehrmechanismus gegen negative primäre Emotionen und verbergen oft die tieferen Gemütsbewegungen. So kann ein Mensch Zorn zum Ausdruck bringen, obwohl er eigentlich niedergeschlagen ist. Herrschen sekundäre Gefühle vor, sinkt die Wahrnehmung der primären Emotionen.

 

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Empathie als Schlüssel zum Verstehen

 

Gerade in unserer schnelllebigen Welt spielt Empathie eine große Rolle und ist der Schlüssel zum Verstehen anderer. Einfühlungsvermögen zeigt insbesondere in Konfliktsituationen seine Stärke. Wer die Fähigkeit zur Empathie besitzt, kann Gefühle zeigen und besitzt die Gabe, auch verschlossene Menschen dazu zu bewegen, sich zu öffnen. Wenn Sie empathisch sind, fühlen Sie mit anderen mit und versetzen sich in sie hinein.

 

Als empathischer Mensch können Sie nicht nur die Gefühle ihrer Mitmenschen nachvollziehen, sondern beziehen auch Lebenssituationen und Lebensumstände mit ein. Oft bedient sich Empathie den Spiegelzellen im motorischen Hirnbereich, indem Gefühlsreaktionen wie Mimik oder Körpersprache des Gegenübers imitiert werden, was offenbar auch rein virtuell ohne Muskeleinsatz möglich ist.

 

 

Was ist eine Emotionsstörung und wie lässt sie sich behandeln?

 

Zu den immer häufiger auftretenden psychischen Problemen gehört die Emotionsstörung. Etwa 10 Prozent der Erwachsenen sind von einer emotionalen Störung betroffen, hauptsächlich entstehen diese Störbilder jedoch im Kindes- und Jugendalter. Emotionsängste im Kindesalter werden unterteilt in:

  • Gefühlsstörung mit Trennungsangst
  • Emotionale Störung mit sozialen Ängsten
  • Phobische Störungen
  • Emotionale Angst mit Rivalität unter Geschwistern

Bei emotionalen Störungen mit Trennungsangst können schwere Verlustängste entstehen. Betroffene Kinder sind unfähig, sich für längere Zeit von ihrer Bezugsperson zu trennen und erleben Gefühle von massiver Angst, dass etwas passieren könnte.

 

Eine Emotionsstörung kann ambulant oder stationär behandelt werden. Im Fokus steht eine Milieutherapie mit Integration in Gruppen Gleichaltriger, die Trennung von der Bezugsperson sowie die Stärkung von Selbstwertgefühl und Sozialkompetenz. Wird eine emotionale Störung frühzeitig behandelt, lassen sich Ängste eindämmen und gravierende Auswirkungen im Erwachsenenalter verhindern.

 

 

Gefühle kontrollieren – wann ist es sinnvoll?

 

Wenn Sie Gefühle zeigen können, ist das grundsätzlich positiv, doch in manchen Situationen ist es sinnvoll, Emotionen zu kontrollieren. Das heißt nicht, dass Sie Ihre Gefühle ignorieren, sondern angemessen handeln. Starke Gefühlsausbrüche sind im Berufsalltag fehl am Platz, insbesondere, wenn es um Emotionen wie Zorn, Ärger oder Angst geht. Sie können Ihre Gefühle steuern, indem Sie bewusst mit ihnen umgehen und sie zielgerichtet einsetzen.

 

Kommen Sie einmal zu spät zur Arbeit und Ihr Chef hält Ihnen einen längeren Vortrag zum Thema Motivation, kann das die Gefühle zum Kochen bringen. Atmen Sie tief durch, zählen Sie bewusst bis zehn, trinken Sie ein Glas Wasser, um die Emotion zu reduzieren, ohne sie zu verdrängen. Versuchen Sie später ihr Gefühl zu erforschen und überlegen Sie, was Sie anderen in dieser Situation geraten hätten.

 

Letztlich gibt es kein Leben ohne Empfindungen. Selbst unangenehme Emotionen haben ihren Sinn. Wenn Sie Ihre Gefühle unterdrücken, können Sie Ihre Leben nicht mehr in voller Intensität genießen. Blockieren Sie Emotionen wie Ärger oder Trauer, sind auch schöne Gefühle wie Liebe und Freude nicht intensiv erlebbar. Auch wenn der Mensch sich nach angenehmen Empfindungen sehnt, gehören auch die weniger schönen Gefühle zum Leben, denn erst dann wird die Welt bunt.
 

 
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