Entscheidungen treffen

Die besten Tipps, Entscheidungen leichter zu treffen

Entscheidungen zu treffen kann sehr hart und schwierig sein. Und die Konsequenzen müssen auch getragen werden. Wir geben Tipps, wie es am besten funktioniert!


Entscheidungen treffen - So geht’s
 

Jeder Tag ist voller Entscheidungen – viele davon treffen wir unbewusst. Aber was, wenn wir schwierige Entscheidungen treffen müssen, aber nicht wissen wie? Wir helfen Ihnen!

Entscheidungen treffen

Im Leben treffen Menschen unzählige kleine und große, bedeutende und nebensächliche Entscheidungen. Je umfangreicher das Angebot von Möglichkeiten und Alternativen ist, desto schwieriger ist es, Entscheidungen zu treffen. Solche Entscheidungen verursachen oft Schlaflosigkeit, Stress, Angst und ein ungutes Bauchgefühl.

 

Viele unserer Entscheidungen werden in Sekundenbruchteilen und geradezu unbewusst getroffen. Hier entscheiden Menschen vollkommen intuitiv oder auf der Basis von Erfahrungen, Fakten, äußeren Einflüssen und Gewohnheiten ohne lange Überlegung. Andere Entscheidungen werden erst im Verlauf von sehr langen Zeiträumen getroffen, sie werden gründlich überdacht, die Alternativen lange gegeneinander abgewogen. Meist handelt es sich hier um Entscheidungen, die entweder viele, teils belastende, Konsequenzen mit sich bringen, teils um Entscheidungen, für die im Vorfeld erst andere Entscheidungen getroffen werden müssen.

 

 

Wie sollten Entscheidungen getroffen werden

 

Wie Menschen Entscheidungen treffen, hängt von vielen Faktoren ab. Die wesentlichsten Punkte sind meist:

  • Druck, Stress – die Entscheidung ist sehr schnell zu treffen
  • Gewicht der Entscheidung für sich und andere
  • Eigene Denk- und Lebensweise, eher zögerliches oder spontanes Handeln
  • Anzahl der Alternativen
  • Psychische Verfassung (Entscheidungsunfähigkeit in der Depression, beim Burn Out)
  • Faktenkenntnis, Erfahrungen mit Entscheidungsfindung, Voraussetzungen durch Wissen, Bildung, Lebenserfahrung
  • Beteiligung von Verstand und Gefühl
 

Die Macht der Gewohnheiten

 

Natürlich gibt es noch mehr Faktoren, die unsere Entscheidungen beeinflussen (können). Grundsätzlich kann eine Entscheidung zwei Zustände hervorrufen: Änderung oder Beibehaltung des Ist-Zustandes. Ob jemand sich entscheidet sitzen zu bleiben oder zu joggen, bedeutet, den Jetztzustand beizubehalten oder in Bewegung zu geraten. Von Natur aus neigt der Mensch zur Bequemlichkeit und der Beibehaltung von Gewohnheiten. Dieses Naturell steht vielen bewussten Entscheidungen am stärksten entgegen. Wie weit Veränderungen einem Menschen Angst machen oder er sich dadurch positiv herausgefordert fühlt, hängt von seiner Persönlichkeit, aber auch von seinen Erfolgserfahrungen ab.

 

 

Wie vergangene Entscheidungen das Jetzt beeinflussen

 

 Zu großen Teilen werden Entscheidungen davon beeinflusst, mit welcher der Alternative wir Erfahrungen von Erfolg verbinden. Wenn jemand häufig Erfolg mit „dem Sprung ins kalte Wasser“ hatte, wird er eine sehr einschneidende Entscheidung weniger scheuen. Wer damit öfters „auf die Nase gefallen“ ist, wird länger zögern und sich für die Möglichkeit entscheiden, die das geringste Risiko birgt. Trifft jemand eine falsche Entscheidung, heißt es oft: „Der hätte seinen Verstand einschalten sollen.“ Es ist allerdings ein Irrtum, dass für Entscheidungen allein Verstand und Systeme der rationellen Faktenerwägung die Grundlage sind. Das Gefühl und die Psyche sind immer beteiligt. Keine Entscheidung wird ausschließlich rational getroffen. Das Unterbewusstsein, das eigene Bauchgefühl, die Angst vor Konsequenzen und die aktuelle Stimmung spielen immer eine wesentliche Rolle und entscheiden sozusagen mit. Bewusst und überlegt Entscheidungen treffen, heißt also nicht, die Gefühlswelt dabei völlig auszuschalten.

 

 

Entscheidungen treffen – Fragen und Methoden

 

 Vor einer bedeutenden Entscheidung sollten einige grundsätzliche Fragen gestellt werden:

  • Was-Frage: Was will ich mit der Entscheidung erreichen? Was ist das Ziel?
  • Wie-Frage: Welche Möglichkeiten gibt es? Wie sehen die Wege, Möglichkeiten aus?
  • Konsequenz-, Ergebnisfrage: Welche Folgen könnte die Entscheidung mit größter Wahrscheinlichkeit haben? Überwiegen negative oder positive Aspekte? Wiegen Probleme von Konsequenzen schwerer als das Ziel?
  • Zeitfrage: Wie groß ist der mögliche zeitliche Rahmen, um die Entscheidung zu treffen?

Die Was-Frage soll das Ziel klären. Oft sind viele Entscheidungen nötig, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dann ist die Wichtigkeit zu erwägen, bestimmte Entscheidungen treffen zu müssen. Manchmal zeigt sich, dass gar keine Entscheidung für oder gegen etwas nötig ist, sondern das Ziel über weiter in der Zukunft liegende Entscheidungen erreichbar ist, die abgewartet werden können.

 

Die Kenntnis über Wege und Möglichkeiten ist wichtig, um bei der Wie-Frage zu klären, welche Alternative die beste und erfolgreichste sein könnte. Die Frage nach den Konsequenzen ist für viele Entscheidung grundlegend wichtig. Es kann sein, dass die Folgen einer Entscheidung zwar schnell zu einem Ziel führen, die Konsequenzen aber weder für den Menschen selbst noch sein soziales Umfeld zumutbar sind. Dann sind andere Wege zu suchen. Der Zeitrahmen oder die Dringlichkeit werden darüber entscheiden, ob lange Überlegungen möglich sind oder kurzfristig Entscheidungen zu treffen sind.

 

Kurzfristige, spontane Entscheidungen sind stärker intuitiv geprägt als lange durchdachte Entscheidungen. Die Fehler- und Irrtumquote ist höher. Es ist die Frage zu stellen: Ist die Dringlichkeit wirklich so hoch? Wenn ja, kann Unentschlossenheit oft schädlicher sein als ein weniger folgenschwerer Fehler. (Wer zu lange an einer Kreuzung zaudert, riskiert eher einen Unfall, als jemand, der falsch abbiegt, dem aber beim Umweg der Sprit ausgeht.)

  • Direkter Weg oder Umweg?
  • Einfach oder kompliziert?
  • Warten oder handeln?
 

Der Weg ist das Ziel

 
Der Weg ist das Ziel

Wenn wir Entscheidungen treffen, die Spielraum für Überlegungen geben, wählen wir immer wieder „Schleichwege“. Oft sind diese risikoärmer und „weicher“ für uns und andere. Sofern niemand daran ernsthaft Schaden nimmt und nicht sehr große Hürden im Weg stehen, sollten Menschen Entscheidungen treffen, die direkt zum Ziel steuern. Ebenso ist der einfache Weg oft der beste. Statt tausend Komplikationen zu erwägen, die diese oder jene Möglichkeit beinhaltet, was wieder weitere Entscheidungen erfordert, ist nach Möglichkeit dem einfachen Weg der Vorzug zu geben. Ob warten angesagt oder sofort Entscheidungen zu treffen sind, hängt vom Ziel und der Situation ab. In Gefahrensituationen können Menschen erstarren oder flüchten. Das Bauchgefühl sollte bei der Entscheidung nicht verdrängt werden. Das Bauchgefühl ist nicht nur ein emotionales Signal, sondern bezieht unterbewusste Erfahrungen und unterbewusst erwartete Gefahren ein.

 

 

Angst vor Konsequenzen – egoistische Entscheidungen treffen

 

Sofern jemand für sich selbst Entscheidungen treffen will, sind diese erst einmal egoistisch geleitet (Ich will, dass es mir besser geht, also wechsle ich Job, trenne mich von meinem Partner, ziehe um, gehe ein finanzielles Risiko ein …). Jeder Mensch braucht ein gesundes Maß an Egoismus, sonst verliert er sich und seine eigenen Bedürfnisse aus den Augen, wird unzufrieden und belastet durch seine Unzufrieden letztlich sich und andere. Dennoch sollten nicht nur die Konsequenzen für einen selbst, sondern für andere bedacht werden, wenn es darum geht, Entscheidungen treffen zu wollen oder zu müssen. Nicht immer sind die Konsequenzen in allen Einzelheiten zu übersehen. Ist nicht ersichtlich, dass eine Entscheidung überwiegend negative Konsequenzen hat, sei es für sich oder für andere, sollte bei notwendigen Entscheidungen die Angst davor in den Hintergrund treten.

 

Jede Entscheidung führt zu Konsequenzen. Diese müssen bei einer bedachten Entscheidung bewusst angenommen werden. Die Angst vor den Konsequenzen kann besiegt werden, wenn sich ein Mensch vor Augen führt, was geschehen würde, wenn er keine Entscheidung träfe oder zu lange warten würde. Entscheidungen treffen, das heißt oft, Nachteile für andere in Kauf nehmen. Deshalb müssen es aber keine rücksichtslosen Entscheidungen sein. Muss ein Unternehmer 50 Angestellte kündigen, um die übrigen 200 Arbeitsplätze zu erhalten, ist das für die 50 Menschen dramatisch, insgesamt jedoch sozialverträglich und vernünftig. 

 

Würde er keine Entscheidung treffen, ginge der Betrieb wahrscheinlich geradewegs in den Konkurs. Ärzte stehen ständig vor solchen Entscheidungen. Eine Amputation ist oft ein entscheidender Eingriff in die Mobilität des Patienten, kann ihm aber eventuell das Leben retten. Stehen Menschen in Gefahrensituation der Frage Tod oder Leben gegenüber, werden sie (sofern sie keine Selbstmörder sind) ziemlich rücksichtslos für das Leben entscheiden, sogar, wenn sie dabei andere gefährden. Allerdings ist Panik der schlechteste Ratgeber, geht es darum Entscheidungen zu treffen.

 

 

Keine Angst vor Entscheidungen!

 

Allgemeingültige Rezepte, um richtige Entscheidungen treffen zu können, gibt es nicht. Entscheidungen treffen Menschen täglich und stündlich. Es gilt, Verstand und Gefühl an Entscheidungsfindungen zu beteiligen. Haben Sie auf keinen Fall Angst davor, sondern setzen Sie sich mit der Situation auseinander und wägen Sie Eventualitäten und Konsequenzen ab. Und eins sei noch gesagt: Falsche Entscheidungen treffen wir alle. Doch jeder Fehler können behoben werden.

 
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18.11.2017, 07:33 MEZ
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