Empathielos

– Wie kann ich andere verstehen?

Bin ich ein empathischer Mensch oder empathielos? Was führt zu Empathielosigkeit? Wie kann ich mein Mitgefühl stärken und Zuhören lernen?


Empathielos – die Angst vor Gleichgültigkeit und Gefühlskälte

 

Es gibt Menschen, die wortgewandt aber empathielos sind. Oft ist die Kommunikation verletzend oder Konflikte werden destruktiv ausgetragen. Das Gegenteil von Empathie verweist auf überzogenen Egoismus, mangelndes Mitgefühl und wenig Selbstkompetenz.

Emphatielos

Viele Menschen haben Angst vor Gleichgültigkeit und Gefühlskälte, denn Egozentrik ist heute in allen Lebensbereichen deutlich spürbar. Es mangelt an der Fähigkeit, sich in andere hinein zu fühlen und ihr Verhalten nachzuvollziehen. Ohne Empathie werden zwischenmenschliche Beziehungen sehr schwierig. Wer seine Ziele gewissenlos verfolgt, hat kein Einfühlungsvermögen. Doch was führt zu Empathielosigkeit?

 
Was bedeutet Empathie?  

Empathie bezeichnet die angeborene Fähigkeit, Empfindungen, Motive, Überzeugungen und Lebensumstände anderer Menschen ganzheitlich zu verstehen. Empathische Menschen zeigen die Bereitschaft, sich auf den mentalen Zustand einer Person einzulassen und emotional auf diesen zu reagieren. In der Empathie Definition werden häufig Synonyme wie Sensibilität, Einfühlungsvermögen oder Feinfühligkeit verwendet. Empathie ist ein vielschichtiges Konstrukt aus kognitiven und affektiven Anteilen.

 

Das altgriechische Wort „empáthia“ bedeutet „fühlen, leiden“ und bildet wie im Deutschen das Wort Mitgefühl. Bei einem empathischen Kontakt geht es darum, sich in eine Situation einzufühlen und nicht um wilde Spekulationen oder Interpretationen. Besonders in Stress- und Konfliktsituationen beweist Empathie ihre Stärke. Uneinsichtige Menschen, die überall negative Absichten vermuten, fühlen sich urplötzlich verstanden und zeigen sich kooperativer. An folgenden Merkmalen ist Empathiefähigkeit erkennbar:

  • Verneinen von Vorurteilen
  • Natürliche Neugier
  • Suchen der Nähe zu unbekannten Personen
  • Intensives Ausleben von Eigenschaften
  • Leidenschaftlich gerne zuhören
  • Inspiration für die Gesellschaft
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Woran erkenne ich Menschen ohne Empathie?

 

Menschen, die empathielos sind, fehlt jegliches Einfühlungsvermögen. Nicht ausgeprägte Empathie wird oft als Egozentrik oder zentrale Charakteristik des Narzissmus bezeichnet. Mangelt es an affektiven und kognitiven Empathieanteilen, erscheint die Realwelt auf emotionaler Ebene flacher. Empathielose Personen sehen die Stimmungen in den Gesichtern anderer, allerdings können sie viele Gefühlsregungen nicht unterscheiden. Bei empathischen Defiziten im Mitgefühl und Einfühlungsvermögen ist es nicht möglich, hinter die Masken anderer zu schauen. Was bedeutet Empathie in Bezug auf das Umfeld? Empathen können emotionale Energien in ihrer Umgebung wahrnehmen.

 

Durch ihre Gabe zur Einfühlsamkeit und ihre gesunde Selbstwahrnehmung sind empathische Menschen zu gleichberechtigten Beziehungen fähig. Das gilt in der Liebe, im Beruf, in der Familie oder auch in Freundschaften. Wer empathielos ist, neigt durch ausgeprägten Selbstbezug zu einem rücksichtslosen Umgang mit seinen Mitmenschen. Im Gegensatz zur echten Empathie handelt es sich bei der Pseudo-Empathie um die Vortäuschung von Verständnis. Ein Mensch stellt sich die Lage eines anderen vor und nimmt irrtümlicherweise an, dessen Gefühle nachempfinden zu können. Die Empathie Definition schreibt empathielosen Personen typische Charakteristika zu:

  • Oberflächlicher Charme
  • Mangel an Mitgefühl und Schuldbewusstsein
  • Desinteresse, emotionale Teilnahmslosigkeit
  • Schnelles Aufgeben von Beziehungen
  • Keine Nachsicht gegenüber den Schwächen anderer
     
 

Was führt zu Empathielosigkeit?

 
Empathie und Mitgefühl

Empathie ist die „Intelligenz des Herzens“ und im sozialen Miteinander eine elementare Eigenschaft. Empathiefähigkeit ist angeboren, wird allerdings durch frühkindliche Erfahrungen geprägt und weiterentwickelt. Kinder, die Mitgefühl empfinden, nehmen automatisch von außen wahr, was in ihrem Gegenüber vorgeht.

 

Optimal entfalten kann sich Einfühlungsvermögen nur in einer Umgebung, in der ein positiver Umgang mit Emotionen gepflegt wird. Lassen Eltern negative Gefühle wie Angst oder Trauer nicht zu, entwickeln einige Kinder eine nur unzureichende Einfühlungsgabe. Dass Menschen empathielos werden, kann außerdem in verschiedenen Erkrankungen begründet sein.

 

Autisten sind unfähig, Gefühlsregungen nachzuvollziehen und sozial zu kommunizieren. Menschen, die unter Apathie leiden, gehen oft auf Distanz und sind nicht in der Lage, auf ihr Umfeld zu reagieren. Ursache kann eine Demenzerkrankung sein, die mit zunehmend nachlassender Wahrnehmungsfähigkeit einhergeht. Als empathielos werden auch Narzissten beschrieben, die zwar über Empathiefähigkeit verfügen, doch ihre egozentrischen Charaktermerkmale verhindern den Einsatz dieser Eigenschaft. Auch Psychopathen weisen einen ausgeprägten Mangel an Empathie und Mitgefühl auf.

 

Kann man Empathie trainieren?

 

Um Ihre Einfühlungsvermögen zu stärken, ist es wichtig, aufmerksamer zu sein und sich der Individualität anderer Menschen gewahr zu werden. Hören Sie Ihrem Gegenüber bewusst zu, achten Sie auf Mimik und Gestik. Die Körpersprache offenbart Erstaunliches darüber, was der andere fühlt. Denken Sie, dass Sie empathielos sind, weil Sie die Emotionen anderer nicht verstehen? Sie können die emotionale Kommunikation verbessern, indem Sie Ihre eigenen Gefühle durch nonverbale Körpersignale zum Ausdruck bringen, etwa mit einer Umarmung. Haben Sie den Wunsch, mehr Mitgefühl zu zeigen, lässt sich die Fähigkeit zur Empathie durch gezielt Fragen fördern.

 

Einfühlsame Menschen stellen offene Fragen, die Interesse bekunden und ihrem Gegenüber die Möglichkeit zu einem intensiven Dialog geben. Haben Sie Konflikte mit Ihrem Partner oder Arbeitskollegen, hilft es, Ihre Fremdwahrnehmung auszubilden. Versuchen Sie, als neutraler Beobachter die Perspektive des anderen zu beleuchten. Oft finden Sie mit dieser Methode schnell Kompromisse.

 

Wissen Sie nicht, wie Sie Ihre Empathieanteile stärken können? Oder mit einem empathielosen Menschen umgehen sollen? Mithilfe eines empathischen Lebensberaters lassen sich dysfunktionale Muster identifizieren und Innenwelten emotional ergründen. Damit können Sie die Gefühle anderer besser verstehen, Beziehungen aufbauen und Wege finden, sich in die Gemeinschaft einzubringen. Finden Sie jetzt hier Ihren passenden Berater.

 
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