Lebensfreude

Astrologie in aller Welt

Was verraten die anderen? Lesen Sie alles über die spannende astrologische Reise rund um den Globus!


Astrologie in aller Welt
 

Krebs, Stier oder Skorpion? Die meisten Menschen kennen heute ihr Sternzeichen, viele auch den Aszendenten. Astrologie ist gegenwärtig eine vielgefragte Dienstleistung – und eine uralte Tradition mit Zukunft. Eine Umfrage der Zeitschrift »Gehirn & Geist« 2008 ergab, dass fast die Hälfte der Befragten mindestens einmal im Jahr Horoskope lesen. Die kritische »Gesellschaft für Wissenschaft und Parapsychologie« (GWUP) hat ebenfalls 2008 erhoben, dass 26% der Bundesbürger glauben, dass ihr Sternzeichen irgendeinen Einfl uss auf ihr Leben habe. Doch kritische Stimmen monieren: es gibt gar nicht »eine« Astrologie, sondern ein weites Geflecht unterschiedlicher Astrologiesysteme mit sehr verschiedener Deutungstiefe und Relevanz. Ihr Sonnenzeichen sagt nicht alles aus: weltweit existieren unzählige und sehr verschiedene Systeme der »Stundenschau«: westlich, östlich, indianisch... Kennen sie die Unterschiede? Begleiten Sie uns auf eine spannende astrologische Reise rund um den Globus!

 

Westliche Astrologie

 

Obwohl wir von »westlicher« Astrologie in Abgrenzung zur östlichen sprechen, liegt der eigentliche Ursprung des wohl bekanntesten Astrologiesystems der westlichen Welt weit im Dunkel der Zeit verborgen. Man spricht oft von Ägypten als der Wiege der klassischen Horoskopie, doch auch Babylon und Chaldäa und sogar Atlantis werden als Herkunftsland genannt. Es ist unmöglich, die exakte Herkunft dieses Systems zu bestimmen. Fest steht: die westlich genannte Astrologie arbeitet mit einem sehr alten, vielschichtigen System von analogen Zuordnungen von Planeten zu Charaktereigenschaften und zukünftigen Entwicklungstendenzen. Sie hat sowohl mythologische Aspekte in ihrer Berufung auf antike Gottheiten (Venus, Mars, etc.) als auch mathematische, welche in der Berechnung von Sternentabellen (Ephemeriden) bestehen.

 

Diese außerordentliche Allianz von Mythos und Mathematik hat die westliche Astrologie für Philosophen wie Augustinus und Wissenschaftler wie Kepler und Kopernikus so interessant gemacht. Letzterer entwickelte die so genannte Inklinationslehre, welche besagt, dass die Sterne »geneigt machen, aber nicht zwingen«: somit sollte ein Totalanspruch der Astrologie zurückgewiesen und der Freiheit des menschlichen Willens Genüge getan werden. Die »närrische Schwester« der Astronomie war immer stark umstritten, aber sehr beliebt: obwohl vom Christentum verpönt, hatte jeder Renaissancepapst einen Hofastrologen, und auch heute lassen sich die Prominenten und Mächtigen der Welt durch Horoskope beraten. Mithilfe der westlichen Astrologie sind sowohl Persönlichkeitsaussagen, als auch Bestimmungen zukünftiger Entwicklungen sowie Anwendungen für Staaten, Firmen und Börsenkurse möglich.

 

 

Chinesische Astrologie

 

Der Mythos erzählt: Buddha berief einst eine Konferenz der Tiere ein. Das erste Tier, das eintraf, war die Ratte, und nach ihr startet auch der chinesische Tierkreis mit dem Zeichen der Ratte. Es gibt insgesamt zwölf Zeichen, die jeweils ein ganzes Jahr dominieren, und wovon sechs Zeichen wilde Tiere darstellen und sechs andere Zeichen zahme Tiere. Die wilden Tiere haben Yang-Qualität, die sanften Haustiere Yin-Qualität. Dementsprechend ordnet man den Menschen, die in Yang- oder Yin-Zeichen geboren sind, einen eher extravertierten, aktiven oder introvertierten, passiven Charakter zu. Entsprechungen zu westlichen Konnotationen zu diesen Tieren gibt es kaum: der »Drache« gilt in China nicht als furchterregend, sondern als besonderes Glückszeichen, das »Schwein« gilt nicht als unrein, sondern als ehrlich und geschäftstüchtig.

 

Ein »Begleittier« ist ähnlich wie der Aszendent, denn jedem Zeichen wird je nach Geburtsstunde ein zusätzliches Zeichen beigeordnet. Man ist also zum Beispiel im Jahr des Drachen in der Stunde des Pferdes geboren, also Drache mit Begleittier Pferd: ein leidenschaftlicher Glücksritter mit ungestümem Temperament. Auf der Basis dieses Systems werden meist psychologische Aussagen gemacht, doch auch Voraussagen von Tendenzen sind möglich. Östliche Astrologie, vor wenigen Jahren noch ein Geheimtipp für Kenner, hat sich inzwischen einen festen Platz unter den etablierten Systemen in Europa errungen. Vielleicht inspiriert uns die wachsende Vorliebe für Asien oder der zunehmende Ferntourismus auch zu einem astrologischen Austausch mit dem weisen Osten?

 

 

Indianische Astrologie

 

Die traditionelle indianische Kultur ist reich an Deutungen über Zusammenhänge zwischen der Natur und der menschlichen Seele. So verwundert es nicht, dass das indianische Horoskop im Zusammenspiel zwischen Tierfamilien (»Clans«) und Totems (Einzeltieren, den Sternzeichen entsprechend) erstellt wird. Die vier Clans sind Donnervögel, Schmetterlinge, Schildkröten und Frösche und entsprechen den Elementfamilien Feuer, Luft, Erde und Wasser im westlichen Horoskop.

 

Die zwölf Monate des indianischen Horoskops entsprechen großenteils auch unseren Monatszeiträumen und werden nach den zu ihrer Zeit vorherrschenden Naturphänomenen benannt. Was so kompliziert klingt, ist einfach zu errechnen: man ist als März-Geburtstagskind zum Beispiel im Mond der großen Winde geboren und somit ein Puma, zum Clan der Frösche gehörend. Dies bedeutet einen starken Charakter (Puma) mit emotionalem Tiefgang (Frösche, Verbindung zum Element Wasser). Dieses originelle Horoskop ist faszinierend für Menschen, die sich viel mit der Natur, den Tieren und der Landeskunde fremder Völker beschäftigen. Es ist allgemein noch eher wenig bekannt und dient hierzulande nur zur humorvollen Persönlichkeitsbestimmung und nicht zur Errechnung von Daten und Terminen in der Zukunft.

 

 

Keltische Astrologie

 

Ein geheimnisvolles Erbe der Druiden? Ein Geschenk von Merlin an seine geliebte Morgaine, die Fee? Falsch gedacht, denn was uns heute als keltisches »Baumhoroskop« bekannt ist, ist kein authentischer Text aus grauer Vorzeit. Eine clevere Journalistin aus Frankreich, Paule Delsol, hat in den siebziger Jahren ein neuartiges Horoskop entwickelt, das auf völkerkundlichen Voruntersuchungen gründete. Sie benannte verschiedene Zeiträume im Jahr nach Bäumen und ordnete diesen bestimmte Charaktereigenschaften zu. Hierbei vermischen sich keltische Völkerkunde, Mythen und Legenden über die Kraft bestimmter Bäume sowie ganz persönliche Assoziationen der Erfinderin. So gilt die »Kiefer« als besonders charakterstark, der »Apfelbaum« als charmant und die »Eibe« als mystisch. Das so genannte »keltische Horoskop« wurde schnell zum Liebling in der Esoterikszene. Es ist ein reines Persönlichkeitshoroskop und kann keine zukünftigen Entwicklungen abbilden. Aber seine Breitenwirkung ist enorm: es gibt Adaptationen des Baumhoroskops in unzähligen Sprachen der Welt – von Russland bis Kanada. Vielleicht gefällt es uns deshalb so gut, weil es einen, heute oft schon verschütteten  Zugang zur Natur darstellt?

 
Atlantische Astrologie  

Nun wird es mystisch: ob es Atlantis jemals gab, kann nicht einfach bejaht oder verneint werden. Vielleicht handelt es sich bei der Sage um die untergegangene Hochkultur der Menschheit, um eine rein literarische Fiktion, von der der griechische Philosoph Platon und viele Dichter der Romantik überzeugt waren, die aber niemals manifeste Wirklichkeit war. Sicher ist, dass das so genannte »Blumenhoroskop« aus Atlantis kein Originalwerk von diesem sagenumwobenen Kontinent ist, sondern eine originelle Nachschöpfung aus der Gegenwart, dessen Entstehung nicht eindeutig geklärt ist.

Ungeachtet dessen bietet es reizvolle Selbsterfahrungsmöglichkeiten. Die Menschen werden im humorvollen Atlantishoroskop je nach ihrem Geburtszeitpunkt mit einer bestimmten Blume assoziiert und auf dieser Basis wird ein – nicht vorhersagendes, sondern nur charakterlich bestimmendes – Aussagepotential entfaltet. Wussten Sie, außerhalb von Fleurops bunten Werbesprüchen, welche Eigenschaften die »Orchidee« oder die »Rose« hat? Vielleicht gehören Sie ja auch zu den besonders seltenen Pflänzchen…

 
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14.12.2017, 23:44 MEZ
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