Selbstheilungskräfte - Teil 2

Hängt unsere Gesundheit mit unserer Seele zusammen?

Sehen und anfassen kann man die eigene Seele nicht. Welchen Einfluss sie dennoch auf uns hat und was das bedeutet, lesen Sie hier nach.


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Was hat unsere Seele mit unserer Gesundheit zu tun? - Teil 2

 

Als ich den Redakteur kürzlich nach einem neuen Thema für
meine Serie fragte, meinte er: »Wie wäre es mal mit einem Beitrag
über die Seele. Aber das hat wahrscheinlich wenig mit Selbstheilungskräften
zu tun.«
Er steht mit seiner Ansicht in der westlichen Welt ganz sicher
nicht allein da.

 


Marylin Monroe wird das Zitat zugeschrieben: »Hollywood ist ein Ort, an dem sie dir tausend Dollar für einen Kuss bezahlen und fünfzig Cent für deine Seele«.
Sehen und anfassen kann man die eigene Seele nicht. Eine CD mit ihrer Sprache ist direkt nicht zu kaufen und wissenschaftlich, placebo-kontrolliert und doppelt-blind kann die Existenz einer Seele nicht bewiesen werden. In unserer darwinistisch-naturwissenschaftlich geprägten Welt wird der Begriff Seele gern vermieden oder in Nischen gestellt, die mit dem Alltag nichts zu tun haben. Die Definition einer Seele könnte so lauten: Die Seele ist eine ordnende, anziehende Struktur, die mit dem menschlichen Auge nicht sichtbar ist. In der Antike wurde z.B. Magneten eine Seele zugesprochen, da sie eine magnetische Wirkung und Anziehung ausübten. Heute ersetzen Wissenschaftler gern das Wort »Seele« durch das Wort »Feld« z.B. Energiefeld.
 

In anderen Teilen der Welt und auch in anderen Zeit-Perioden der westlichen Welt gibt es den starken Glauben an die Existenz der Seele. »Die Seele ist die Herrin, das Fleisch ist die Magd, denn dadurch, dass die Seele ihrem Leib das Leben mitteilt, hat sie ihn in der Gewalt, und der Leib gibt sich im Empfangen des Lebens der Seele hin.« Das sind die Worte von Hildegard von Bingen (1098-1179). Wörtlich genommen und mit der Definition von Seele aus heutiger Sicht wissenschaftlich zusammengebracht: Die Seele eines Menschen ist das unsichtbare Kraftfeld für den Körper und gibt dem Geist die Struktur vor.

Der Humanembryologe Prof. Dr. E. Blechschmidt untersuchte und fotografierte die Entwicklung der menschlichen Eizelle nach der Befruchtung. Sein Ergebnis: Ein Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch. Er wird nicht zum Menschen, sondern ist ein Mensch von Anfang an! Mit der Befruchtung einer menschlichen Eizelle ist die Wesensart Mensch gegeben. Was sich im Verlauf der Entwicklung ändert, ist nur das Erscheinungsbild.«*
 


Dieser Bauplan ist überall in der Natur zu finden: Im Samen einer Butterblume ist das äußerliche Erscheinungsbild festgelegt und auch die Entwicklung der Butterblume vom Keimling bis zum Absterben der Pflanze. In der östlichen Welt ist der Glaube an Reinkarnation und Wiedergeburt fest verankert. Die Begriffe Yin und Yang verdeutlichen dies: Yang ist sichtbar und körperlich, Yin ist energetisch, nicht sichtbar, seelisch. Nach dem Tod geht das Leben von der körperlich- sichtbaren Gestalt in die seelisch-unsichtbare Dimension über. Die Seele wird dort komplexer, aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt, wahrgenommen: Es gibt einen Seelenteil, LING, der seine Heimat im Herzen hat. Dieser Seelenanteil wird als Wurzel der Seele bezeichnet. Öffnen wir uns für Mitgefühl, Dankbarkeit und allumfassende Liebe, verbinden wir uns mit diesem Teil unserer Seele. Aus der Wurzel heraus erhebt sich der Seelenstamm wie ein Baum.
 

Der zweite Teil der Seele, HUN, lebt in der Leber und entspricht ungefähr unserer westlichen Vorstellung von Seele. HUN setzt sich aus mehreren Untereinheiten zusammen, u.a. ist dort die Datenbank aller unserer Erfahrungen, Gedanken und Taten, eine Art karmische Buchhaltung. Einer dieser HUN-Seelenanteile ist die energetische Kopie unseres Körpers und kann auch den Körper verlassen, z.B. bei Schock-Erlebnissen oder in der Nacht wandern und andere Orte aufsuchen. Der dritte Teil der Seele, PO, ist in der Lunge. PO wird als Körperseele angesehen mit der Aufgabe, den Körper mit Energie zu versorgen. PO und der Teil des HUN, der energetisch unserem Körper gleicht, werden nicht wiedergeboren. Die anderen Seelenanteile legen mit jeder Wiedergeburt, wie bei den Jahresringen eines Baumes, eine Schicht zu. Eine junge Seele hat damit einen dünneren Baum als eine alte Seele.**
Die Erkenntnis, dass die Seele starken Einfluss auf unser mentales und körperliches Wohlbefi nden hat, setzt sich immer stärker auch im Gesundheitssystem durch. Besonders bei chronischen Krankheiten oder bei akut auftretenden Krankheiten, bei denen mit allem technischen Aufwand kein erklärender Befund zu erheben ist.
 

Zwei Zweige werden bisher unterschieden: Zum einen der Einfluss des Seelenfeldes aus »Vorinkarnationen« und aus dem Energiefeld der Urfamilie. Die systemischen Aufstellungen z.B. nach Bert Hellinger sind eine Möglichkeit der Erforschung von Seelenübertragungen. Auch professionell gut begleitete Rückführungen können Klarheit bringen. Zum anderen können auch Ereignisse oder unser wiederholtes Handeln die Verbindung zum Seelenplan stören, manchmal auch völlig abreißen lassen. Die Folge kann dann im Körper spürbar sein. Der Titel eines Filmes mit Brigitte Mira »Angst essen Seele auf« verbildlicht die Verbindung von starken Gefühlen zur Seele.

 

Je stärker unsere Verbindung zu unserem Seelenplan ist, umso stärker ist auch die Energie unseres Körpers. Leben wir von unserer Seele entfernt, schwächen wir uns. Körper und Seele sind nur zusammen wirklich stark. Reinigung des Körpers ist die eine Seite der Aktivierung der Selbstheilungskräfte, Reinigung und Pflege der Seele ist die andere Seite. Der Politiker Winston Churchill hat in diesem Zusammenhang einmal ganz pragmatisch Theresa von Avila (1515-1582) zitiert: »Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.«
Recht haben beide! Schließlich hat Ihre Seele Ihren Körper gewählt! Weil Sie einzigartig sind! Je mehr Sie dieses Bewusstsein in sich wachsen lassen, sich schätzen, wie Sie sind, umso stärker wird die Verbindung zu Ihrer Seele. Die Macht der Selbstachtung, der Geduld und des Glaubens gibt Kraft für den Alltag. Unnötige Sorgen und beschwerendes Verurteilen wird weniger. Und Ihr Wohlbefinden steigt!


* Prof.Dr. E. Blechschmitdt »Das Wunder des Kleinen«,
Verlag Weißes Kreuz GmbH, Vellmar Kassel (1985)
** Tianying,Y. »In die Welt der Seele schauen«
Ullstein Taschenbuch, (2012)

 

Zur Autorin

Dr. Christa Koenig

Dr. Christa Koenig berät bereits seit 19 Jahren, seit 2002 selbständig und hauptberuflich. Sie verfügt über Ausbildungen in Reiki (Meister- und Lehrer-Grad), Meridian-Klopfen (MET/EFT) und Energiearbeit.
Außerdem berät Sie mit verschiedenen Kartendecks und vermittelt Ihre Kenntnisse in Seminaren sehr gerne weiter.
In dieser Rubrik stellt sie Ihnen die wichtigsten Methoden der Selbstheilung vor.
 

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