Körper, Seele, Geist

In der neuen Rubrik lesen Sie spannende Artikel und hilfreiche
Tipps, wie Sie Ihrem Körper, Ihrer Seele und auch Ihrem
Geist Gutes tun können.


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Raus aus dem Teufelskreis der Schlaflosigkeit - Teil 2

 


Ebnen Sie sich Ihren Weg aus der großen Müdigkeit!

 

Der Teufelskreis der Schlaflosigkeit

 


 
Gründe für die Verselbstständigung  

Chronisch, d.h. unabhängig von ursprünglich auslösenden Ursachen, wird eine Schlafstörung häufig schon nach wenigen Wochen.Typischerweise bewegt sich ein solcher Patient in ganz bestimmten Gedankenstrukturen: Er erwartet ein stundenlanges Wachliegen schon vor dem Ins-Bett-Gehen, er macht sich Sorgen um die eigene Leistungsfähigkeit am nächsten Tag, er befürchtet zum Teil sogar, durch den Schlafmangel »verrückt« zu werden oder vermutet schlimme, den Kopf betreffende Krankheiten. Häufig malt man sich in den durchwachten Zeiten im Bett schwerwiegende Konsequenzen der Schlaflosigkeit aus. Sehr auffällig ist, dass betroffene Personen schon dann körperliche Reaktionen, wie einen erhöhten Puls, zeigen, wenn sie sich dem Bett nur nähern. Das Bett als Ort des Schlafens wird von diesen Menschen so negativ besetzt, dass der Weg aus der Schlafstörung verbaut wird.

 
Falsches Verhalten  

Die Strategien, zu denen Verzweifelte greifen, sind vielfältig und häufig kontraproduktiv. Oft versuchen Betroffene, den Zeitpunkt des Schlafens einfach zu verschieben, in der Hoffnung, damit Gewohnheiten zu durchbrechen. Manche beginnen, sich tagsüber hinzulegen; viele verbringen überdurchschnittlich viel Zeit im Bett. Auch »Hausschlafmittelchen«, wie z.B. Alkohol zu trinken, sind beliebt, und sehr viele Patienten fangen an sich tagsüber zu schonen, weil sie sich als nicht belastungsfähig empfinden. All diese Tricks sind meist nicht wirksam, da sie die Physiologie des Schlafens nicht in Betracht ziehen, z.B. das Faktum, dass Schlaf sehr stark an einen funktionierenden Biorhythmus gebunden ist, der darauf beruht, dass der Körper jeden Tag ungefähr dieselben Ruhe- und Wachphasen hat. Auch eine Schonungshaltung ist nicht günstig, da sie den Schlafdruck eher vermindert.

 

 
Verhalten ändern  

Wenn man aus der Schlafstörung herausfinden möchte, sollte man sich dem Problembewusst nähern.
Ein kleiner Test in Fragebogenform führt einem vor Augen, welche Art von Schlafstörung man hat (> Zum Test und die > Website Schlafgestört.de).
Den Gang in das berühmte Schlaflabor sollte man in erster Linie in Erwägung ziehen, wenn man unter bestimmten nächtlichen Verhaltensweisen, den sogenannten Parasomnien, leidet, wie Zähneknirschen, Schlafwandeln oder Muskelkrämpfen. Um sich der eigenen Verhaltensweisen bewusster zu werden, kann man ein »Schlaftagebuch« führen, in dem sowohl die Schlafzeiten als auch die eigenen Gefühle um das Problem herum protokolliert werden.

 

 
Schlafregeln und Hilfsmittel  

Der wichtigste Schritt ist jedoch, sein eigenes Verhalten von bestimmten Regeln leiten zu lassen, die dem Schlaf förderlich sind. Dazu gehört, dass man jeden Tag in der Woche zur selben Zeit ins Bett geht und aufsteht. So kann der Körper seine biologischen Rhythmen richtig darauf abstimmen. Wichtig ist auch, den Schlafdruck zu erhöhen. Das bedeutet, man sollte zunächst nur in einem bestimmten nächtlichen Zeitraum schlafen und jede Form des Nickerchens tagsüber, sei es mittags, sei es abends vor dem Fernseher, einstellen.
Damit das Bett sowohl vom Körper als auch vom Unterbewusstsein wieder positive Assoziationen hervorruft, sollte man die Bettliegezeiten auf das Schlafen beschränken, also möglichst z.B. nicht im Bett lesen. Das bedeutet auch, dass man dann, wenn man es nicht schafft, innerhalb von gefühlten zehn Minuten einzuschlafen, konsequent aufstehen und in einem anderen Raum einer Aktivität nachgehen sollte, bis man wieder müde wird. Dieses Verhalten sollte man auch dann wiederholen, wenn einem erneut das Einschlafen misslingt. Selbstverständlich gelten auch andere bekannte Tipps, bespielweise, dass Alkohol, Kaffee, Zigaretten und große Mengen an Essen vor dem Schlafen zu vermeiden sind.

Wenn sich auch die Einhaltung der Schlafregeln, die im Internet und in Sachbüchern nachzulesen sind, als wirkungslos erweisen, ist durchaus zu einem Arztbesuch zu raten. Man sollte nur darauf achten, dass Medikamente gegen Schlaflosigkeit abhängigmachen können, und sich daher beim Arzt und den Krankenkassen nach nichtmedikamentösen Therapien, wie Entspannungstrainings, erkundigen!

 

Zum 1.Teil

 
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Zur Autorin

Judith Niemann beschäftigt sich mit den Folgen von Schlaflosigkeit und der daraus resultierenden eingeschränkten Lebensqualität. Die Autorin gibt zudem wertvolle Tipps zur Verhaltensänderung und verrät hilfreiche Schlafregeln und Hausmittel.

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