Körper, Seele, Geist

In der neuen Rubrik lesen Sie spannende Artikel und hilfreiche
Tipps, wie Sie Ihrem Körper, Ihrer Seele und auch Ihrem
Geist Gutes tun können.


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Raus aus dem Teufelskreis der Schlaflosigkeit - Teil 1

 

Ebnen Sie sich Ihren Weg aus der großen Müdigkeit!


Jeder Mensch verbringt ungefähr ein Drittel seines Tages schlafend. Da ist es kein Wunder, dass die Schlafqualität und -dauer einen ganz beträchtlichen Einfluss auf das Gesamtwohlbefinden und die Lebensqualität aller hat. Erschreckend ist es da zu hören, dass 46% der Bevölkerung über leichte bis schwere Schlafstörungen klagen, wie die Auswertung der Angaben von Hausärzten ergab. Diese Zahlen zeigen jedoch auch, dass man nicht allein ist, wenn man jede Nacht wach im Bett liegt, grübelt oder Stunden zählt mit dem quälenden Gefühl, den nächsten Tag nicht arbeitsfähig zu sein und ganz allein mit seinem Problem.

 

 

Schlaf ist Erholung

 

Der erste Schritt, die gedankliche Anspannung zu erleichtern, unter der man als schlafgestörter Mensch steht, ist sich darüber klar zu werden, was Schlaf eigentlich ist, wie er abläuft und welche physiologischen Konsequenzen zu wenig Schlaf tatsächlich hat. Oft stellt sich einem nämlich die Situation viel dramatischer dar als sie ist, während man müde und hellwach zugleich im Dunkeln liegt.
Schlaf ist der Zustand, in dem der Körper sich in äußerster Ruhe befindet. Die Funktion ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Am intuitivsten ist jedoch die Annahme, dass der Schlaf auf der körperlichen Ebene eine sog. restitutive Funktion hat. Das bedeutet, dass der Körper, also z.B. die Organe, sich in der Ruhephase einfach erholen, um am nächsten Tag wieder »volle Leistung « bringen zu können. Auf psychischer Ebene wiederum ist es wahrscheinlich, dass das Gehirn in der wahrnehmungsfreien Zeit des Schlafs Informationen verarbeitet. Viel spricht auch dafür, dass Schlaf wichtig ist für unser Gedächtnis.

 
Die vier Schlafphasen  

Aufgrund von Messungen der Gehirnströme mittels eines EEG sowie von Aufzeichnungen der Augenbewegungen und der Muskelaktivität im Gesicht konnten vier Schlafphasen und  eine von diesen abweichende REM-Phase identifiziert werden, die während einer längeren Schlafdauer mehrmals hintereinander ablaufen. In der Einschlafphase wird die Frequenz der Impulse im Gehirn herabgesetzt und die Muskelanspannung lässt langsam nach. In der zweiten Phase befindet man sich in einem leichten Schlaf, der von ab und an auftretenden stärkeren Wellen des Hirnstroms begleitet wird. In dieser Phase, die ungefähr die Hälfte der Schlafzeit bildet, ist man in der Regel leicht aufzuwecken. Sehr tief dagegen schläft der Mensch in den folgenden dritten und vierten Phasen, in denen  sich ein unregelmäßiges Hirnstrombild zeigt, welches von hohen und langsamen Wellen geprägt ist. Körperlich ist hier eine sehr hohe Entspannung messbar. Nach ungefähr anderthalb Stunden Schlafzeit endet die Tiefschlafphase jedoch und wird vom sogenannten REM-Schlaf abgewechselt, die Phase, in der man am heftigsten träumt, was sich vor allem in sehr starken Bewegungen der Augen zeigt. Auffällig ist jedoch, dass die Muskeln in dieser Phase so gut wie nicht kontrahieren – man befindet sich in einer Art Lähmung,  vermutlich um Traumbewegungen nicht mit auszuführen.

Diese Phasen des Schlafes finden während einer »Nacht« ungefähr vier bis fünf Mal statt. Dies macht schon ganz deutlich, dass man nicht davon ausgehen darf und muss, dass ein unterbrochener Schlaf grundsätzlich ein Problem darstellt. Auch die durchschnittliche, benötigte Schlafdauer schwankt sehr stark von Mensch zu Mensch und bewegt sich meist im Rahmen von sechs bis zehn Stunden. Wie diese Länge wiederum verteilt sein sollte, hängt auch vom individuellen Biorhythmus ab. Für manche ist es angenehmer,  früher ins Bett zu gehen, andere sind eher »Nachteulen«. Auch die Verteilung des Schlafs schwankt: Oft fühlen sich Menschen wohler, wenn sie einen Teil des Schlafes tagsüber bekommen können.

 

 
Quantität ist nicht gleich Qualität  

Wer unter Schlafproblemen leidet, kennt sicher das Phänomen des Stunden- oder sogar Minutenzählens mit den beunruhigenden Schlussfolgerungen, dass jede fehlende Stunde die Lebensqualität des nächsten Tages herabsetzen wird. Versuchen Sie, sich von derartigen Gedanken zu lösen. Natürlich ist ein langer Schlaf in so einer Situation wünschenswert, aber wenn der Körper in zwei Stunden in Ruhe alle fünf Phasen durchlaufen konnte, ist schon viel gewonnen. Es konnten bisher auch keine dauerhaften Schädigungen des Menschen bei Schlafentzug festgestellt werden. Bei künstlichem längeren Schlafentzug, wie er beispielsweise für Weltrekordzwecke praktiziert wird, gleicht der Körper beim darauffolgenden Schlaf den Mangel in sehr kurzer Zeit wieder aus. Ebenso vermag der Körper durchaus auch der Person, die subjektiv »niemals« schläft, Schlaf zu gönnen – entweder durch plötzlich auftretende, sehr kurze Tiefschlafphasen oder in überdurchschnittlich vielen, nur leichten Schlafphasen. Diese werden von der schlafgestörten Person nur nicht als Schlaf wahrgenommen!

 

 
Wie kommt es zu Störungen?  

Es zeigt sich also, dass der Körper sehr viel flexibler ist, als man oft annimmt. Panik ist also nicht unbedingt nötig. Dennoch ist natürlich klar, dass zu wenig Schlaf, ein ständiges Gefühl von Müdigkeit sowie all die Gedanken, die man sich um den Prozess des Schlafens macht, die Lebensqualität massiv beeinflussen, vor allem, wenn sich dies über einen langen Zeitraum zieht. Betroffene Personen versuchen dann meist, krampfhaft alle als möglich erscheinenden Ursachen zu beseitigen. Wie so oft, liegt bei Schlafproblemen eine Ursachenkombination vor. Besonders bemerkenswert ist jedoch, dass ein hoher Prozentsatz von Ein- und Durchschlafstörungen zur Gruppe der »primären Schlafstörungen « gehören: Auch wenn ursprünglich eine spezifische Ursache – eine Krankheit, ein Stressfaktor, ein Umwelteinfluss – zu einem Schlafproblem geführt hat, verselbständigte sich dieses und quält den Menschen, ohne dass eine Ursache festzumachen wäre. Man ist in einen Teufelskreis von Schlaflosigkeit geraten.

 

Zum 2.Teil

 
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Zur Autorin

Judith Niemann beschäftigt sich mit den Folgen von Schlaflosigkeit und der daraus resultierenden eingeschränkten Lebensqualität. Die Autorin gibt zudem wertvolle Tipps zur Verhaltensänderung und verrät hilfreiche Schlafregeln und Hausmittel.

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Mayfair17
über Jasmin Weise
21.03.2014 11:55

"...liebe Jasmin, für unseren ausführlichen Chat gestern Nacht! Treffsicher, auf den Punkt und eine gute Portion Humor :-)..." 

Beraterseite > Jasmin Weise Zum Chat

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