Körper, Seele, Geist

In der neuen Rubrik lesen Sie spannende Artikel und hilfreiche
Tipps, wie Sie Ihrem Körper, Ihrer Seele und auch Ihrem
Geist Gutes tun können.


Können Sommersprossen Ihre Selbstheilungskräfte aufwecken?

 

»Da steht ‚Leiden Sie an Sommersprossen?‘« sagte Annika. »Wirklich?« sagte Pippi nachdenklich. »Na ja, eine höfl iche Frage verlangt eine höfl iche Antwort. Kommt, wir wollen reingehen.« (.....) Hinter dem Ladentisch stand eine ältere Dame. Pippi ging direkt auf sie zu. »Nein«, sagte sie bestimmt. »Was möchtest du haben?« fragte die Dame. »Nein«, sagte Pippi noch einmal. »Ich verstehe nicht, was du meinst«, sagte die Dame. »Nein, ich leide nicht an Sommersprossen«, sagte Pippi. Jetzt verstand die Dame. Sie warf einen Blick auf Pippi und stieß hervor: »Aber liebes Kind, du hast ja das ganze Gesicht voll Sommersprossen!« »Klar«, sagte Pippi, »aber ich leide nicht an ihnen. Ich hab sie gern. Guten Morgen!« (aus Astrid Lindgren`s »Pippi Langstrumpf« Gesamtausgabe, Oettinger Verlag)

 

 


Februar ist der Karnevals- oder auch der Faschings-Monat. Karneval steht für Radau machen können, ausgelassen sein, feiern und Kostüme mit Maskierung tragen. Die Meinungen zu der »tollen« Zeit sind geteilt: für die einen die schönste Zeit des Jahres. Die anderen betrachten das bunte Treiben eher verständnislos und denken »So´n Quatsch, vertun ihre kostbare Zeit, sollten mal lieber arbeiten!« Und doch bleibt auch da ein kleiner neidischer Gedanke, wie es denn wäre, auch mal aus der Rolle zu fallen.

 

Aber man ist ja vernünftig, und das geht ja gar nicht, und es gibt so viel zu tun. Und überhaupt, was denken da die anderen. Keine Zeit für Karnevals-Getue! Allerdings wenn Karneval, dann in einer selbstgewählten Maskerade. Viele Frauen legen während der tollen Tage Ringelstrümpfe, Sommersprossen und eine karottenrote Haarpracht, zu zwei Zöpfen gefl ochten, an. Sie werden zu Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstocher, besser bekannt als Pippi Langstrumpf.

 

 
Was macht Pippi Langstrumpf so aussergewöhnlich?  

Pippi nimmt sich das Recht heraus, so zu sein, wie sie ist. Ihr Wahlspruch: »Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt«*. Sie findet das Glück, genau da, wo sie jetzt steht, singt und hinguckt. In der Gegenwart!!!! Das, was sie sieht, das macht sie sich ihrem Glück. Spürt sie einen starken Wunsch, einen Impuls, ein Ziel, handelt sie und macht Schritte darauf zu. »Tja, dann wollen wir mal anfangen«, sagte Pippi. »Vor allen Dingen möchte ich mir ein Klavier kaufen.« Auch wie im »richtigen Leben« gibt es bei Pippi Bedenken-Träger: Thomas und Annika. »Ja, aber Pippi«, sagte Thomas. »Du kannst doch gar nicht Klavier spielen!« Gibt Pippi da ihren Wunsch auf? Nö! Wieso auch! »Wie soll ich das wissen, wenn ich es noch nie versucht hab?« fragte Pippi. »Ich hab niemals ein Klavier gehabt, auf dem ich es probieren konnte...«

 

Es gibt unzählige Gründe, uns einen Wunsch zu versagen. Und immer bevor wir begonnen haben, den ersten Schritt zu gehen. Oder spätestens, wenn es Durchhaltevermögen erfordert. Die Komfortzone der Gewohnheit ist stärker. Wir fordern viel von uns, wir finden uns auch mit vielem ab. Die Impuls-energie verpufft, oder bleibt als nagende Energie in uns. Irgendwann meldet sich dann unser Körper! Sinusitis, Nackenverspannung, Kopfschmerzen, Hüftprobleme und anderes. (kleiner Freud`scher Tippfehler: Hüpfprobleme! Wann sind Sie das letzte Mal vor lauter Freude in die Luft gehüpft?).

 

 
Erst, wenn wir etwas probiert haben, können wir wirklich entscheiden.  

Pippi kommt der Gedanke: Ich kann vielleicht versagen! Oder: Wie kann ich es mir erlauben, ein Klavier zu wollen? Gar nicht! Pippilotta steht für Selbst-Bewußtsein, ohne dabei anderen aggressiv auf die Zehen zu treten. Sie nörgelt nicht an sich herum. Sie nimmt sich, wie sie eben ist. Mit Sommersprossen! Sie mag sich, so wie sie ist: Mit Sommersprossen! Und sie ist bereit, die Welt zu entdecken.

 

 
Wie kann ich etwas entdecken, wenn ich alles schon weiss?  

Ein weiteres Pippilotta Prinzip: »...fragte Thomas: »Warum bist du rückwärts gegangen?« ....«Leben wir denn nicht in einem freien Land? Darf man nicht gehen, wie man möchte? Übrigens will ich dir sagen, dass in Ägypten alle Menschen so gehen, und niemand fi ndet das auch nur im Geringsten merkwürdig.« sagte Pippi«*

 

Das Rückwärtsgehen bringt uns in Verbindung mit unserer Vergangenheit. Mit den Augen einer Pippi Langstrumpf sortieren wir die unsaufbauenden Erlebnisse, die Kraftquellen aus unserem Rück-Blick. Wir decken für uns auf, woher wir kommen. Was haben wir unseren Ur-sprüngen zu verdanken? Was wollen wir übernehmen, was wollen wir in der Vergangenheit lassen? Was macht uns noch wütend? Verzeihen befreit uns von Ballast. Verzeihen macht uns frei. Nehmen wir aus der Wut die Kraft und die Kreativität, nach vorn zu schauen und weiterzugehen! Geben wir uns nicht zu früh mit zu wenig zufrieden! Etwas Neues zu versuchen und dabei Spaß zu haben, das ist für jeden wichtig und not-wendig. Und wir dürfen noch eins von Pippi lernen: Einzigartig sein! Auch wenn andere damit ein Probleme haben. Das Problem lassen wir bei denen, die es selbst erzeugen!

 

»Der feine Herr sah auf Pippis rotes Haar und beschloss, sich ein wenig lustig zu machen, während er wartete. »Weißt du, was für eine Ähnlichkeit zwischen dir und einem frisch angsteckten Streichholz ist?« fragte er. »Nein«, sagte Pippi. »Aber das wollte ich immer schon wissen«. Der feine Herr zog Pippi heftig am Zopf. »Ja, siehst du, bei beiden brennt der Kopf! Hahaha!«...« Ich glaube, wahrscheinlich, du bist das hässlichste Balg, das ich je gesehen habe«. »Ach«, sagte Pippi, »ich finde, du bist auch gerade nicht so bildschön, dass man vor Entzücken hochspringt, wenn man dich sieht.«

 

Nutzen Sie die Zeit der Verkleidung, für sich selbst herauszufi nden, worin Sie sich unterscheiden und wie Sie in der Zukunft noch mehr zu sich stehen! Sie selbst unterstützen! Machen Sie im Äußeren den besonderen Menschen aus sich, der Sie in Ihrem Inneren schon immersind! Mit ganz viel Spaß und Lebensfreude.

 
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Zur Autorin

Dr. Christa Koenig

Dr. Christa Koenig berät bereits seit 19 Jahren, seit 2002 selbständig und hauptberuflich. Sie verfügt über Ausbildungen in Reiki (Meister- und Lehrer-Grad), Meridian-Klopfen (MET/EFT) und Energiearbeit.
Außerdem berät Sie mit verschiedenen Kartendecks und vermittelt Ihre Kenntnisse in Seminaren sehr gerne weiter.
In dieser Rubrik stellt sie Ihnen die wichtigsten Methoden der Selbstheilung vor.
 

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21.11.2017, 16:49 MEZ
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