Körper, Seele, Geist

In der neuen Rubrik lesen Sie spannende Artikel und hilfreiche
Tipps, wie Sie Ihrem Körper, Ihrer Seele und auch Ihrem
Geist Gutes tun können.


Wann ist ein Mann ein Mann? - Teil 1

 

Sie müssen erstmal lernen, sich selbst anzunehmen...
 


Das Bild des Mannes verändert sich immer wieder. Mal Macho, mal Softie, mal Kämpfer, mal Weichei, mal Beschützer, mal Kerl, mal Bübchen – wer soll sich da noch auskennen? Vor allem ist nicht immer klar, was sich Frauen eigentlich erhoffen oder wünschen. Kein Wunder, dass so manche Herren der Schöpfung nicht die Rolle ihres Lebens finden. Zukunftsblick-Autorin Karin Michel auf den Spuren eines scheinbar ewigen Dilemmas.

Männern wird es heutzutage wirklich nicht leicht gemacht, zu sich selbst zu finden. Anselm Grün kritisiert, dass der Mann auf das Bild des Kämpfers oder des Empfindsamen reduziert wird. In früheren Zeiten wurden die Männer eher zum Soldat erzogen und seit den 1980ern ist es salonreif, wenn auch Männer sich in Selbsthilfegruppen ihr Herz gegenseitig ausschütten und in der Öffentlichkeit weinen. Schon wird gelästert – und das sogar von anderen Männern. Warum eigentlich nur »entweder – oder«?
Dabei gibt es ein Beispiel für einen Mann, der beides in sich vereint, die sanfte und die kämpferische Seite – Jesus. Obwohl ihm soziales Miteinander wichtiger war als Konkurrenzdenken, können wir ihn als Kämpfer (für seine Ideale und Visionen) bezeichnen. Jesus übernahm Verantwortung für andere Menschen – z. B. für die verstoßene Maria Magdalena – sowie für sich selbst.

 

Leider haben Frauen Kavalerie zur Seite gedrängt

 

Was bedeutet eigentlich Emanzipation? Ursprünglich war mit diesem Begriff die Situation verbunden, wenn ein Sohn als Mann hinaus in die Welt gegangen ist, um sich aus der Abhängigkeit der Eltern zu befreien.  Die Emanzipation der Frau ist entstanden, weil die Frau eine Stellung in der Gesellschaft und in der Familie einnehmen wollte, die sie dem Mann gleicht, und weil sie sich vom  Mann nicht ernst genommen und angenommen gefühlt hatte in ihren Bedürfnissen. Die Männer auf der anderen Seite haben sich nicht damit auseinandergesetzt, was die Bibel über Jesus Gedanken in Bezug auf Ehe und Familie schreibt. So ist es nun an der Zeit, echte Männer im ursprünglichen Sinne zu werden. Doch wie wird man das?
 

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Meist werden die Kinder von der Mutter erzogen, und so kommt es oft dazu, dass männliches Verhalten nicht gerne gesehen wird. Vielen Männern fehlt schlicht und ergreifend die Vaterfigur. Eine andere Einseitigkeit entsteht, wenn der Vater eine sehr dominante Rolle einnimmt, auch dies kann vom Heranwachsenden als nicht nachahmenswert empfunden werden. Dabei sind beide Elternteile dafür verantwortlich, mit welcher positiven Haltung zu sich selbst, zu den eigenen Stärken und Schwächen ein Junge sich entwickelt.
Da das Baby in der Mutter heranwächst, hat es, rein biologisch gesehen, schon eine ganz andere Beziehung zu ihr wie zum Vater, vor allem in den ersten Lebensjahren. Urvertrauen, Geborgenheit und Sicherheit sind untrennbar mit ihr verbunden. Nur in einem partnerschaftlichen miteinander beider Elternteile kann die Mutter ihrer Aufgabe gleichermaßen gerecht werden wie der Vater der seinen.


Den Mann der neuen Zeit verwirrt, dass viele Frauen aus einem falsch verstanden Emanzipationsgedanken deren höfliche Angebote der Hilfe und Unterstützung nicht annehmen wollen – selbst wenn es nur das Aufhalten einer Tür oder das Helfen in einen Mantel ist – und so hat sich kavalierhaftes Verhalten in den letzten Jahren leider etwas verloren.
Heute stehen viele Frauen im Beruf »ihren Mann«, und so hat sich die Versorger-und Beschützerrolle für den Mann völlig verloren. Das macht es ihm schwerer, (s)eine Rolle im Leben zu finden.

 

Sind Männer nur stark wenn alles klappt?

 

In seinem Buch »Der Männerversteher« erklärt Dr. Matthias Stiehler, dass es für den Mann wichtig ist, sich selbst mit all seinen Bedürfnissen kennen zu lernen, sich anzunehmen und auch zu vertreten, ohne dabei den Partner/die Partnerin für deren Erfüllung verantwortlich zu machen. Nur so sei ein partnerschaftliches Miteinander möglich, schreibt er. Der Autor übt Kritik an den Frauen- wie an den Männerbewegungen, da sehr auf die Fehler der jeweils anderen geschaut wird. Solange nicht die Verantwortung für das eigene Leben übernommen wird und immer nur lamentiert wird: »Ich bin ja bereit, mich zu ändern, aber sie/er nicht«, kann es nicht funktionieren. Letztendlich wird mit dieser  Einstellung versucht, dem Erwachsenwerden zu entgehen, indem man keine Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt.
»Ich bin überzeugt, dass ein gutes Miteinander zwischen Frauen und Männern nur möglich ist, wenn beide das Gemeinsame,  aber auch ihre Verschiedenheit akzeptieren.«

Er fügt hinzu: »Ohne Selbstverständnis, was in einer Gesellschaft männlich und was weiblich ist, geht es nicht.« Es stellt sich die Frage, wieso sich Frauen  dann noch starke Männer wünschen bzw. was sie unter Maskulinität verstehen? »Sicher verstehen Frauen sehr Unterschiedliches darunter. Es läuft aber immer darauf hinaus, dass Männer nur dann stark sind, wenn sie die an sie gestellten Anforderungen erfüllen. Dabei ist es am Ende nicht wichtig, was Frauen erwarten, sondern was Männer für sich wollen und was sie tun, egal ob sie Zustimmung dafür finden,« so Dr. Matthias Stiehler.
Die Männer der neuen Zeit – sie haben es also wirklich nicht leicht. Einerseits spukt noch immer das Bild des Machos durch die Medien, der seine Ansprüche ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzt. Andererseits träumt die »neue« Frau vom gefühlsstarken, sozial kompetenten und sensiblen Mann, der sich für ihre Bedürfnisse interessiert und diese wie  sie selbst ernst nimmt. Wie also ist eine Neuorientierung möglich? Wo finden (junge) Männer alltagstaugliche Vorbilder?
 

Zum 2. Teil

 
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Zur Autorin

Lebensberaterin Karin Michel aus Völklingen widmet sich in diesem Artikel, dem scheinbar ewigen Dilemma vom Bild des Mannes.

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