Körper, Seele, Geist

In der neuen Rubrik lesen Sie spannende Artikel und hilfreiche
Tipps, wie Sie Ihrem Körper, Ihrer Seele und auch Ihrem
Geist Gutes tun können.


* Preisinformation
Alle angegebenen Preise sind Endpreise inklusive der jeweils gültigen Umsatzsteuer.
Zusatzgebühren pro Minute zu den angegeben Preisen können anfallen bei:
Anrufer aus Deutschland: Mobil: +0,40 €
Anrufer aus dem Ausland: Festnetz: +0,20 € | Mobil: +0,60 €

Löwenzahn für die Leber und gegen Warzen

 

Wald - Erdbeere

 

der Antike war die Erdbeere als Heilpflanze unbekannt. Auch in den mittelalterlichen Kräuterbüchern wird sie nur vereinzelt aufgeführt. Große Beachtung fand sie dagegen in der Volksmedizin und im Volksglauben. Ein Erdbeerblättertee wurde bei Magen-Darm- Beschwerden, insbesondere bei Durchfall, getrunken. Aber auch bei Würmern, Leberleiden, Hämorrhoiden, Asthma und Menstruationsbeschwerden galten sie als hilfreich. Die frischen Früchte wurden bei Schwächezuständen, Blutarmut, Blasenleiden, Rheuma und Gicht gegessen. Ins Mythologische und in die Signaturenlehre gehen die Ratschläge, die ersten im Jahr gefundenen Erdbeeren zu essen, dann bekommt man kein Fieber, oder reife Erdbeerfrüchte in einen Stiefel zu tun und darin dann einige Stunden herumzulaufen. Dies sollte gegen erfrorene Füße helfen. Heute benutzt man die Erdbeerblätter hauptsächlich als Bestandteil einer »Hausteemischung«. Bei den Germanen galten die Erdbeeren als eine Pflanze der Fruchtbarkeitsgöttin Freya. Im Zuge der Christianisierung wurde sie zur Pflanze der Jungfrau Maria und galt als Zeichen der Rechtschaffenheit, Milde und Reinheit.

 
Gewöhnlicher Löwenzahn  

Sicherlich war der Löwenzahn schon im Altertum bekannt, doch er wird von den antiken Autoren nicht näher von den verwandten Korbblütlern unterschieden. Mit Sicherheit wird er in den Schriften des arabischen Arztes Avicenna (11. Jh) erwähnt. Die mittelalterlichen Kräuterbuchautoren sind voller Lob. Sie verwenden ihn z.B. bei Galle- und Leberleiden, Durchfall, Fieber, Seitenstechen und hitzigem Gliederweh. Auch als Kosmetikum galt er. So schreibt Bock: »die weiber pflegen sich auch under augen mit disem wasser zu weschen/verhoffen dadurch ein lautter angesicht zu erlangen/ und die rote purpur oder bläterlein (Sommersprossen) damit zu vertreiben.«

 

In der Volksmedizin wurde er besonders bei Galle- und Leberleiden, Gelbsucht, Wassersucht, Augenkrankheiten und als blutreinigendes Mittel zur Frühjahrskur benutzt. Neue Untersuchungen haben die volksmedizinische Erfahrungen bestätigt. Löwenzahn regt die Aktivität der Leber an und fördert die Gallesekretion. Er wirkt aktivierend auf die Nieren und hat einen günstigen Einfluss auf das Bindegewebe. Eine regelmäßige Kur mit Löwenzahntee oder Saft beeinflusst die Gallesteinbildung und eignet sich von daher gut für Menschen, die leicht zu Gallensteinneubildungen neigen. Seine Wirkung auf den Stoffwechsel und das Bindegewebe erklärt seine Verwendung bei rheumatischen Beschwerden und Gicht. Die Schmerzanfälle werden seltener, und das Allgemeinbefi nden bessert sich auffällig. Die kräftige harntreibende Wirkung kann man sich bei Nierengrieß zunutzemachen.

 

In der Küche können die jungen, zarten Blätter zu einem herben, leicht bitteren Wildsalat zubereitet werden. Aber auch ein spinatähnliches Gemüse lässt sich daraus herstellen. Die jungen Blütenknospen geben ein Gemüse, oder, in Essig eingelegt, eignen sie sich zur Herstellung von Kapern. Aus den Blüten lässt sich ein stoffwechselanregender Wein oder Likör zubereiten. In Honig eingelegt, erhält man einen leuchtend gelben Löwenzahnblütenhonig.

 

Zahllos sind die Namen, die der Löwenzahn im Volksmund hat. Auf die stark harntreibende Wirkung beziehen sich Namen wie »Bettpisser«, »Pißblorn« und »Brunzer«. Wegen seines weißen Milchsaftes heißt er auch Milchstöck, Milidistel. Den Namen Pfaffenröhrle, Papenkraut hat er deshalb, weil, wenn man den oberen Teil der Samen abbläst, der weiße Blütenboden mit dem äußeren Kranz von Samen an Tonsur erinnert. Dieser Haarschnitt war früher im geistlichen Stand recht üblich. Ein weiterer Name geht in den Bereich der Sympathiemedizin. »Augenwurzel « nannte man ihn, weil man glaubte, Augenleiden durch das Umhängen von Pfl anzenamuletten zu heilen. Auf Kinderspiele beziehen sich Namen wie Pusteblume, Liechtli. Beim Wegblasen der Samen fragen die Kinder dann: »Komm ich in die Hölle oder in den Himmel?« War der Blütenboden weiß, so winkte der Himmel, war er jedoch dunkel, drohte die Hölle. Beim Liebesorakel wurden die Zungenblüte abgezupft, und man sagte dann: »er liebt mich, er liebt mich nicht« usw. Im Volksglauben glaubte man, dass der Löwenzahn wegen seines weißen Milchsaftes ein gutes Mittel für Kühe sei, denen die Hexen die Milch geraubt haben. Dazu mischte man das Kraut mit Kleie und Salz und gab es ihnen zu fressen. Verbreitet war auch die Annahme, mit dem Saft Warzen zu vertreiben. Dazu musste man am 3. Tag des abnehmenden Mondes die Warzen mit dem Saft bestreichen.

 
Gratis Questico Kennenlerngespräch sichern
kostenlos registrieren
Wunschtermin
Zur mobilen Webseite /
28.06.2017, 19:28 MESZ
/
Top Links: Tarot & Kartenlegen / Hellsehen & Wahrsagen / Horoskope / Traumdeutung
© 2000 - 2016 Questico  486 / ac22 / 9

© für alle Kartenabbildungen Königsfurt Urania. Abbildung mit freundlicher Genehmigung durch Königsfurt Urania.
Registrierung für Neukunden / Login für KundenHilfe