Lichttherapie

Lichtdusche gegen Depressionen

Lichttherapie bei saisonal abhängigen Depressionen, Neurodermitis, Schlafstörungen. Informieren Sie sich über die Kraft des Lichts.


Lichttherapie – Energieschub durch die natürliche Kraft des Lichts


 

In der dunklen Herbst- und Winterzeit fühlen sich viele Menschen antriebslos, müde und niedergeschlagen. Saisonabhängige Depressionen oder Schlafstörungen werden heute erfolgreich mit einer Lichttherapie durch Nutzung des natürlichen Lichts behandelt.

Lichttherapie

Mit einer speziellen Tageslichtlampe lässt sich die Stimmung heben und der Energiehaushalt in Balance bringen. Schon 20 bis 30 Minuten am Tag genügen, um voller Energie die Aufgaben des Tages zu bewältigen. Die Lichttherapie vertreibt durch Lichtmangel bedingte Müdigkeit und trübe Stimmung. Auch bei Hauterkrankungen, psychischen Beschwerden oder Burn-out kommt das wissenschaftlich anerkannte Therapieverfahren zur Anwendung.

 

 

Was genau ist eine Lichttherapie?

 

Die Lichtbehandlung ist den physikalischen Therapieverfahren zugeordnet und nutzt die elektromagnetische Strahlung des Lichts als Reizbehandlung. Formen der therapeutischen Lichtbehandlung sind Rotlicht, Lichtdusche, Lichtbad oder Höhensonne. Lichttherapien haben sich insbesondere bei der Behandlung saisonal abhängiger Depressionen (SAD) bewährt. Daneben eignet sich das medizinisch anerkannte Heilverfahren zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Infektabwehr. Bei Lichtanwendungen erzielen die verschiedenen Lichtformen eine bestimmte Wirkung auf den Körper.

 

Die Lichttherapie wurde zu Beginn der 80er-Jahre als Standardverfahren von Dr. Thomas Wehr und Professor Norman Rosenthal entwickelt. Die beiden Psychobiologen fanden heraus, dass Licht in einer bestimmten Intensität Depressionen lindern oder heilen kann. Die Wirksamkeit einer Lichtdusche konnte aus wissenschaftlicher Sicht eindeutig nachgewiesen werden. Die klassische Lichttherapie erfolgt über Bestrahlungen mit fluoreszierendem Licht, das aus physikalischer Sicht dem natürlichen Sonnenlicht gleicht. Mit Weißlicht und einer Lichtstärke von mindestens 2.500 Lux bis zu 10.000 Lux behandeln Therapeuten erfolgreich depressive Störungen wie die Depressionen im Winter. Dermatologische Erkrankungen werden mit der Fototherapie unter Einsatz von UV-Licht wirksam therapiert. Der wärmende Effekt von Infrarotlicht lindert Schmerzen und verbessert die Durchblutung. 

 

 

Bei folgenden Beschwerden findet die klassische Lichtdusche Anwendung:

 
  • Depressive Störungen (saisonal abhängige Depressionen, Altersdepression)
  • Schlafprobleme, Essstörungen
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Burn-out, Angstzustände
  • geschwächte Immunabwehr
  • Hauterkrankungen (Akne, Neurodermitis)
Lichtdusche

 

Was passiert bei einer Lichttherapie?

 

Durch den Einsatz einer Lichtdusche, auch als Lichttherapie Lampe oder Tageslichtlampe bezeichnet, lässt sich die innere Uhr beeinflussen, die vorwiegend über die Sonnenstrahlung gesteuert wird. In den dunklen Wintermonaten oder bei Schichtarbeit gerät der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus aus dem Gleichgewicht. Der Körper produziert vermehrt das Schlafhormon Melatonin, während der Serotoninspiegel sinkt, was nicht selten zu depressiven Verstimmungen führt. Serotonin ist ein Gehirnbotenstoff, der auch als Glückshormon bekannt ist. Das Licht einer Tageslichtlampe regt die Serotoninproduktion an und bringt den Tag-Nacht-Rhythmus wieder in Balance.

 

Für eine wirksame Lichttherapie ist eine minimale Beleuchtungsstärke von 2.500 Lux erforderlich. Im Gegensatz zu einer Tageslichtlampe strahlt eine herkömmliche Glühlampe höchstens 800 Lux ab. Eine Lichtdusche sendet intensive Lichtimpulse aus, die über die Netzhaut der Augen zu einem wichtigen Kerngebet im Gehirn, dem Nucleus suprachiasmaticus, gelangen. Dieser Impulsgeber spielt eine wesentliche Rolle bei der Produktion von Serotonin und Melatonin. Zum Schutz der Augen ist jede Tageslichtlampe mit UV-Filter ausgestattet. Die Geräte sollten in einer Entfernung von etwa 50 Zentimetern bis zu einem Meter von den Augen entfernt positioniert werden. Je nach Lichtstärke ist eine Lichttherapie von 30 Minuten bis rund zwei Stunden empfehlenswert.

 

 

Zu welcher Tageszeit ist eine Lichttherapie am effektivsten?

 

Als optimaler Zeitpunkt für eine Lichtbehandlung gelten die früheren Morgenstunden zwischen 6:00 Uhr und 9:00 Uhr, denn eine Lichttherapie wirkt nicht nur stimmungsaufhellend, sondern auch vitalisierend. Den besten Effekt erreichen Sie, wenn Sie jede Minute für einige Sekunden direkt in das Licht blicken. Erste Anzeichen einer Verbesserung der Beschwerden zeigen sich in aller Regel bereits nach einigen Tagen. Der positive Einfluss auf die Stimmungslage macht sich zumeist innerhalb von 14 Tagen bemerkbar. Bleibt der Effekt aus, sollten Sie eine Lampe mit höherer Beleuchtungsstärke testen und auch nachmittags oder abends eine Lichtdusche nehmen.

 

 

Tageslichtlampe für zu Hause

 

Im Handel sind Geräte für eine Lichttherapie erhältlich, die Sie auch bequem zu Hause nutzen können. Wenn Sie eine Tageslichtlampe gegen die Depressionen im Winter einsetzen möchten, ist die Lux-Zahl ein entscheidendes Kriterium, denn sie bestimmt Lichtintensität und Lichtqualität. Achten Sie auf eine medizinische CE-Kennzeichnung. Eine moderne Tageslichtlampe mit intensiv weißem Licht erreicht eine Beleuchtungsstärke von 10.000 Lux, wenn Sie in einem 45-cm-Abstand vor dem Gerät sitzen. Bei rund einem Meter Abstand strahlen die Lampen Sie mit ca. 2.500 Lux an. Nicht nur bei Lichtmangel im Winter ist eine Lichtdusche sinnvoll, auch schlechte Beleuchtung in engen Räumen lässt sich dadurch das ganze Jahr über ausgleichen.

 

 

Hat eine Lichttherapie Nebenwirkungen?

 

Ernsthafte Nebenwirkungen durch eine Lichtbehandlung sind derzeit nicht bekannt. Vereinzelt treten Kopfschmerzen, leichte Spannungsgefühle auf der Haut oder Augenreizungen auf. Allerdings halten diese Beschwerden höchstens wenige Stunden an. Da die Lichtreize stimulierend auf das Stoffwechselsystem wirken, sollten Sie zur Unterstützung der positiven Wirkung während der Behandlungszeit etwa einen halben bis einen Liter Tee, Fruchtsaftschorle oder Mineralwasser trinken. Der Therapieerfolg ist maßgeblich von den Lux-Werten abhängig. Wenn Sie unsicher sind, welche Lichttherapie Lampe sich am besten eignet, sollten Sie Ihren Arzt oder einen Lichtexperten fragen. Es kommt vor allem darauf an, dass Sie die Lichttherapie konsequent anwenden und sich etwa zwei Wochen lang auch bei Beschwerdefreiheit jeden Tag eine Lichtdusche gönnen.

 

 
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