Körper, Seele, Geist

In der neuen Rubrik lesen Sie spannende Artikel und hilfreiche
Tipps, wie Sie Ihrem Körper, Ihrer Seele und auch Ihrem
Geist Gutes tun können.


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Traumhafter Anblick

 


Kombinieren Sie Ihre Lieblingskräuter mit Gemüse und Blumen
 


Ohne viel Aufwand und großen Platzbedarf können auf diese Weise Kräuter in Ihrem Garten Einzug halten. Angelegt als Beeteinfassung, als duftender Weg durch den Garten, als Aroma verströmende Tuffs im Staudenbeet oder in der Steinmauer, im Topfgarten zwischen bunt blühenden Sommerblumen – Plätze und Partner finden sich dank der Vielseitigkeit der Kräuter überall. Selbst ein Gemüsebeet wird so zum bunten, vielfältigen Gartenhighlight.

 

Ein Potpourri aus Kräutern und Blumen

 

Ergänzen Sie bunte Sommerblumen, die während der frostfreien Zeit von Mai bis Ende September unermüdlich blühen, auf Beeten oder im Balkonkasten doch einmal mit einjährigen Kräutern. Sie werden staunen, wie gut z.B. Rote Gartenmelde, Dill und Chinesischer Lauch zu hohen Sonnenblumen und rosa Schmuckkörbchen passen. Zu niedrigen Sommerblumen in Beeten oder Pflanzgefäßen setzen Sie Kapuzinerkresse, Gewürztagetes und rotlaubige Basilikumsorten. Nicht nur die Blüten, auch die unterschiedlichen Blätter setzen hier Akzente. Für Fans von buntlaubigen oder auffälligen einjährigen Kräutern lohnt es sich, im Samenfachhandel zu stöbern. Dort werden mittlerweise viele attraktive Sorten angeboten.
 

 

Als Untermieter bei Stauden

 

Seite an Seite wachsen Kräuter auch mit einer Vielzahl von Blüten- und Blattschmuckstauden – den mehrjährigen Gartenblumen in Ihrem grünen Reich. Damit die Lebensgemeinschaft dauerhaft gelingt, pflanzen Sie Stauden und Kräuter nebeneinander, die ähnliche Standorte bevorzugen. So zaubern z.B. typische Frühlings- und Wildkräuter wie Bärlauch, Lungenkraut oder Waldmeister zusammen mit frühblühenden Stauden wie Leberblümchen, Primeln und Elfenblumen einen bunten und bodendeckenden Teppich unter Hecken und Sträucher. An einem ähnlichen halbschattigen Platz schaffen höhere Stauden wie hellgrüne Farne und breitblättrige Funkien zusammen mit blühendem Beinwell und duftender Minze ein märchenhaftes Flair. Ein sonniges Beet lassen Sie in leuchtenden, warmen Sommerfarben erstrahlen, indem Sie Steppenkäruter wie Indianernessel oder Anisagastache mit Blütenstauden wie Sonnenauge und zartgelber Flockenblume kombinieren. Auch Trockenheit liebende Stauden werden durch die Nachbarschaft bunt blühender Kräuter aufgemuntert. Pflanzen Sie Thymian und Polster-Oregano zu flachen Steingartenstauden, mittelhohen Salbei neben niedrige Nachtkerzen, Königskerzen und Johanniskraut zu Edeldisteln und Katzenminze.
 

 

Ideale Partner: Kräuter und Gemüse

 

Kräuter und Gemüse sind nicht nur in der Küche, sondern auch im Garten prima Partner. Ihre meist ähnlichen Ansprüche an Boden und Standort lassen sie zufrieden nebeneinander wachsen. Ganz besonders peppen buntlaubige und auffällig blühende Kräuter das in erster Linie grüne Salat- und Gemüseallerlei auf. Blütenkräuter wie Ringelblume, Kapuzinerkresse und Borretsch sind traditionelle Gemüsebegleiter und zudem auch besonders ausdauernde Blüher. Die Blattfarben von grau-, silber- oder blaulaubigen Kräutern wirken zwischen kräftig grünem Salat und Spinat als attraktive »Hingucker«. Kräuter mit bunten, gefleckten Blättern präsentieren Gemüse in einem neuen, trendigeren Licht.
Schöne gestalterische Effekte erzielen Sie, wenn Sie Gemüse und Kräuter mit unterschiedlichen Wuchsformen kombinieren: z.B. kugelige und breite mit schmalen, hoch aufragenden Formen. Schlanke Kräutersilhouetten wie Dill oder Gartenmelde machen sich gut zwischen Köpfen von Rot- oder Weißkraut.

 

Ein würziger Rahmen

 

Eine klare Gliederung und Einteilung der Beete im Gemüsegarten und entlang von Wegen im Garten hilft, Ordnung und Übersicht zu bewahren. Grenzen Sie einzelne Beete voneinander ab; verwenden Sie statt der klassischen Beeteinfassung oder Wegbegrenzungen in Form von Buchshecken doch einmal Lavendel, Heiligenkraut, Ysop oder Schnittlauch. Regelmäßiger Pflege- und Ernteschnitt halten die Einfassung in Form.

 
Dill (Anethum graveolens)  

FAMILIE: Doldenblüter HÖHE/BREITE: 60−120/20 cm
ERNTEZEIT: Juli–September. Einjährig, duftender Schmetterlingsmagnet.
AUSSEHEN: Pflanze mit kräftigem, hohem Stängel, fein gefiedertem Laub und gelben Blüten
BODEN: nahrhaft, humos, ausreichend feucht
ANBAU/PFLEGE: Aussaat ab April direkt ins Freie. Jungpflanzen lassen sich schlecht verpfl anzen, da sie sehr lange und fein verzweigte Wurzeln haben. Platz für alle paar Jahre wechseln.
ERNTE: laufend Blätter und junge Stängel sowie Blüten, im Herbst reife braune Samen ernten
VERWENDUNG: Stängel, Blätter und Blüten frisch verwenden und nicht mitkochen! Für Salate, Suppen, Soßen, Marinaden, Fischgerichte. Getrocknete Samen zum Einlegen von Gurken oder für Tee
GESTALTUNG: schön in duftigen, naturnahen Staudenpflanzungen
 

 
Garten-Melde (Atriplex horternsis)  

FAMILIE: Meldengewäsche (Chenopodiaceae)
HÖHE/BREITE: 100 – 200/30 cm
ERNTEZEIT: Mai – September. Einjährig, alte Kulturpflanze
AUSSEHEN: einstielige, große Pflanze mit gestielten, spießförmigen, blaugrünen Blättern, die wie mit Mehl bestäubt aussehen, mit unscheinbaren, grünlichen Blüten
BODEN: anspruchslos, am liebsten etwas nährstoffreich, nicht zu trocken und durchlässig
ANBAU/PFLEGE: Aussaat ab März/April in Reihen direkt ins Beet
ERNTE: ständig junge Blätter und Triebspitzen bis kurz vor der Blüte ernten
VERWENDUNG: frische Blätter und Triebspitzen wie Spinat verwenden für Soßen, Suppen, Gemüsegerichte, Eintöpfe, Aufläufe. Sehr alte Kultpflanze.
GESTALTUNG: rotlaubige Sorte ist Blickfang im Kräuter- oder Staudenbeet

 

 

Zur Autorin

Unter dem Motto: »Gesucht – gefunden: Begleiter für Kräuter« verrät die Buchautorin Renate Hudak, was und wer am besten zusammen passt. Denn neben bunten Blumen, zwischen Gemüse oder mehrjährigen Gartenblumen gedeihen viele Kräuter ausgesprochen gut. Hier ein paar gute Tipps aus dem Buch »Schritt für Schritt zum eigenen Kräuterparadies«.

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