Körper, Seele, Geist

In der neuen Rubrik lesen Sie spannende Artikel und hilfreiche
Tipps, wie Sie Ihrem Körper, Ihrer Seele und auch Ihrem
Geist Gutes tun können.


* Preisinformation
Alle angegebenen Preise sind Endpreise inklusive der jeweils gültigen Umsatzsteuer.
Zusatzgebühren pro Minute zu den angegeben Preisen können anfallen bei:
Anrufer aus Deutschland: Mobil: +0,40 €
Anrufer aus dem Ausland: Festnetz: +0,20 € | Mobil: +0,60 €

Bärlauch-Pesto gelingt am besten an einem Skorpiontag

 

Für die Bestsellerautorin ist das Thema »Gesundheit« eine Herzensangelegenheit.
Wir stellen Ihnen heute Bärlauch, Huflattich, Gänseblümchen und die Große Brennnessel vor.

 

Bärlauch: Wildkraut an Waldrändern

 

Bärlauch ist eines der ersten Wildkräuter, die uns im Jahr (März/April) begrüßen. Er hilft entschlacken und reinigt Magen, Darm, Leber, Niere, Galle und das Blut. Und er wirkt blutdruckausgleichend.
Frischer Bärlauch enthält reichlich Vitamin C, Mineralstoffe und Chlorophyll. Er wächst an feuchten Stellen, zum Beispiel an Waldrändern und in Auenwäldern. Suchen Sie ihn dort oder pflanzen Sie ihn im eigenen Garten.
 

 

VORSICHT BITTE:

 

Die Blätter sind den Blättern des Maiglöckchens sehr ähnlich, genauso wie die Pflanze der Herbstzeitlosen gleicht. Sowohl das Maiglöckchen wie die Herbst-Zeitlose sind sehr giftig und können tödlich wirken. Sie müssen sich also ganz sicher sein, bevor Sie die Bärlauchblätter essen, dass Sie auch die richtige Pflanze erwischt haben. Das Blatt des Bärlauchs riecht beim Zerreiben zwischen den Händen stark nach Knoblauch.
Sammeln Sie die Pflanze vormittags und bevor sich die Blütenknospen gebildet haben. Wenn die Knospen erscheinen, haben die Blätter keine Wirkung mehr. Ab August zieht der Bärlauch völlig ein, das heißt, die oberirdischen Teile verschwinden, nur die Zwiebel bleibt am Boden. Die Blätter des Bärlauchs (vor der Knospenbildung geerntet) werden gewaschen, klein geschnitten und mit etwas Kräutersalz aufs Butterbrot gegeben. Das reinigt den gesamten Körper. Man kann die Blätter aber auch frisch an Salate und Suppen geben und im Prinzip an jedes andere Essen, zu dem sie passen.
Wenn man sehr viele Bärlauchblätter zur Verfügung hat, kann man ihn auch im Glas konservieren. Dazu werden die Blätter gewaschen und dann durch einen Fleischwolf gedreht. Man gibt die Masse in kleine Schraubgläser. Diese Schraubgläser können Sie einfrieren. Wenn die Gläser eingefroren werden sollen, dann füllen Sie sie nicht ganz auf, lassen Sie ein bis 2 cm oben frei. Bärlauch ist aber auch in sich so stark konservierend, dass er durch den Fleischwohl gedreht, kühl aufgestellt und im Glas für den Salat verschraubt, sechs bis acht Monate haltbar ist.
Am besten wählen Sie für die Verarbeitung zu einem solchen Bärlauch-Pesto, wie ich es nenne, einen Skorpiontag. Sie finden die Angaben, wann wir Skorpiontage haben, in vielen Jahreskalendern. Ein Glas mit diesem Bärlauch-Pesto habe ich immer in meinem Kühlschrank. So kann ich in der bärlauchlosen Zeit die Heilkraft dieser Pflanze nutzen. Das Pesto kann man in die Salatsoße geben oder in andere Soßen, es passt aber auch einfach aufs Butterbrot oder in den Quark. Man kann außerdem Bärlauchbutter machen, dazu wird das Pesto unter die Butter geschlagen.

Ich mag Bärlauch sehr gerne, er liefert uns mehr Wirkstoffe als der Knoblauch und man riecht nicht so lange nach Knoblauch.
Übrigens:
Getrocknete Bärlauchblätter verlieren zwar ihre Wirkung, behalten aber den Geschmack.

 

Rezept für Obatzda

 

Man nehme guten Quark nach Gefühl, Weichkäse (Camembert), eine kleine, geriebene Zwiebel, etwas Pfeffer, etwas Paprika, wenig Kräutersalz und natürlich Bärlauch, so viel Sie möchten. Alles wird in einer Schüssel mit der Gabel zerdrückt und gut vermischt. Sie werden Ihre Freude haben.
 

 

Hufflattich: Vitamin C für den Salat

 

Zeitig im Frühjahr erscheinen die gelben Blüten des Huflattichs, bevor seine Laubblätter erscheinen.
Geerntet werden die Blüten im Frühjahr und die jungen Blätter den ganzen Sommer über. Wenn Sie die Blütenköpfchen gesammelt haben, dann sorgen Sie dafür, dass sie schnell im Schatten getrocknet werden. Sie sollen nicht ausblühen, weil sie ansonsten einen Flaum entwickeln.
Die Blätter können während der gesamten Vegetationsperiode geerntet werden. Dabei enthalten die jungen Blätter, die noch vorn und hinten weiß sind, die meisten Inhaltsstoffe. Auch die Blätter werden getrocknet. Wenn sie ganz trocken sind, müssen sie klein geschnitten und trocken aufbewahrt werden. Für einen Hustentee mische ich Blätter und ein paar Blüten. Es geht aber genauso gut ohne Blüten, die hinten und vorne noch samtig sind. Der Tee hilft auch bei Asthma, man vermischt dann den Hufl attichtee mit Lungenkrauttee.
Wenige frische, junge Blätter gebe ich im Frühjahr gern an meinen Salat, denn sie enthalten viel Vitamin C. Nehmen Sie nicht zu viel oder über einen längeren Zeitraum von dem wild gesammelten Kraut.
Bei Vergiftungskopfschmerzen (z.B. nach übermäßigem Genuss von Alkohol) kann man ein Blatt mit der rauen Seite auf die Stirn legen. Halten Sie es dort zum Beispiel mit einem Stirnband fest. Es bleibt die ganze Nacht und wird am Morgen entfernt. Man kann die getrockneten und zerkleinerten Huflattichblätter bei Asthma auch wie Tabak in der Pfeife rauchen. Das empfehle ich. Die Blüten werden zum Rauchen nicht verwendet.
 

 
Gänseblümchen: Die Blüten würzen das Butterbrot!  

Wenn im März die Gänseblümchen ihre weißen Blütchen öffnen, ist er Frühling gekommen. Oft bis in den November blüht diese fleißige Pflanze immer und immer wieder. Selbst das Abmähen kann ihr nichts anhaben, denn schon nach ein paar Tagen erscheinen wieder die bekannten Blüten mit er gelben Mitte. Ich nehme nur die wild wachsenden Gänseblümchen.
Achten Sie außerdem darauf, dass Sie die Pflanze nur von Wiesen nehmen, die nicht gedüngt worden sind. Die Pflanze enthält Gerbstoffe, Schleim, Saponine, Bitterstoffe und ätherische Öle (nur in Spuren). Die Bitterstoffe sind besonders gut für die Galle.
Äußerlich empfehle ich das Gänseblümchen bei Verstauchungen, Hautausschlägen, Wunden und Furunkeln. Dazu nimmt man ein Tuch, am besten ein altes Küchentuch, quetscht eine Hand voll Blüten und Blätter mit einem Nudelholz oder Ähnlichem und schlägt die Masse in das Handtuch ein. Das Ganze wird so lange auf das erkrankte Körperteil gelegt, bis das Handtuch zu trocknen beginnt.
Die Blüten und Blätter schmecken aufs Butterbrot und im Salat. Diese innerliche Anwendung kann bei Asthma und Bronchitis helfen, weil sie den Auswurf fördert. Außerdem empfehle ich Gänseblümchen bei Angina und schmerzenden Monatsblutungen. Die Inhaltsstoffe wirken zudem harntreibend und reinigen Blut. Bei einer geschädigten Leber rate ich auch dazu, Gänseblümchen zu essen, am besten zusammen mit dem Löwenzahn.
 

 
Große Brennnessel: Die Pflanze für »alles«  

Die Brennnessel gehört zu meinen Lieblingskräutern. Sie hilft »für alles«. Holen Sie sich diese wunderbare Pflanze schon gleich im Frühjahr für die verschiedensten Speisen ins Haus. Schon wenn die Pflanzen erst 5 bis 6 cm groß sind, kann man die Blättchen pflücken und für Salat, geröstet oder als Tee verwenden.
Später im Jahr schneiden oder brechen Sie die Spitze ab (etwa 5 cm lang). Den Rest der Pflanze lässt man stehen. Sie treibt aus Blattachseln neue Spitzen, die man dann wieder verwenden kann. Versuchen Sie, so viele Brennnesseln im Garten zu erhalten wie möglich.
Brennnesseln enthalten Eisen, Kalium, Magnesium, Vitamin C und Histamin (natürlicher Botenstoff im Gewebe). Ich liebe Brennnesseln als Beilage zu Kartoffeln pur oder zu Kartoffelpüree, zu Nudeln, Gemüse, Suppen oder zum Salat. Dafür pflücke ich die Spitzen der Pflanze, wasche sie und schneide sie klein. Dann backe ich sie in einer Pfanne mit Öl richtig knusprig; bleiben Sie am Herd und drehen Sie die Blätter oft um. Dann noch Kräutersalz dazugeben, es schmeckt köstlich zu vielen Speisen und ist sehr gesund.
Im Herbst sammle ich gerne die Samen. Dazu zupfe ich die Samen mit den »Hülsen « von der Pflanze, lege sie auf Krepppapier und zerreibe die »Hülsen«, damit der Samen herausfällt.
Er wird getrocknet und trocken aufbewahrt. Meist gebe ich einen Teelöffel voll wie ein Gewürz übers Essen – nehmen Sie auch hier nicht zu viel.
 

 

Zur Autorin

Die bekannte Kräuterfrau Eva Aschenbrenner hat ihre über zwanzigjährige Erfahrung mit der Wirkung von Heilpflanzen nach Anwendungsgebieten zusammengefasst. Einige Auszüge ihrer Kräuterrezepte und nützliche Tipps, welche Pflanzen uns helfen, können Sie in unserem Artikel nachlesen.

kostenlos registrieren
Wunschtermin

Wohlbefinden

Wohlbefinden
Gelassenheit im Alltag

Eine Questico-Beratung führt Sie auf Ihren Weg des Wohlbefindens.

Zu den Beratern
Zur mobilen Webseite /
20.08.2017, 09:51 MESZ
/
Top Links: Tarot & Kartenlegen / Hellsehen & Wahrsagen / Horoskope / Traumdeutung
© 2000 - 2016 Questico  375 / ac22 / 9

© für alle Kartenabbildungen Königsfurt Urania. Abbildung mit freundlicher Genehmigung durch Königsfurt Urania.
Registrierung für Neukunden / Login für KundenHilfe