Körper, Seele, Geist

Darmgesundheit - Eine Biotische Wohngemeinschaft

Viele unserer Kinder sind alles andere als gesund und Erwachsene sind oft krank wegen Darmstörungen.


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Darmgesundheit - Eine Biotische Wohngemeinschaft - Folge 1

 

"Im Rahmen meiner Praxisarbeit vergeht fast kein Tag,

an dem mich nicht eine Mutter mit ihrem kranken Kind oder ein erwachsener Patient aufsucht,

deren Gesundheitsprobleme auf einen gestörten
Darm, die Darmflora oder das darmeigene Immunsystem zurückzuführen sind." (Carlo Weichert)



Viele unserer Kinder: Alles andere als gesund

Das beginnt oft schon bei Säuglingen und geht weiter bei unseren kleinen Kindern mit chronischer Infektanfälligkeit, mit Schnupfen, Husten, Mittelohr-, Mandel-, Hals- und Rachenentzündungen, bei Mädchen oft auch Blasen- und Scheidenentzündungen, weiterhin vielfältige Allergien, begleitet von Gedeihstörungen und den ewigen Bauchwehsituationen. Diese Palette von Störungen und Erkrankungen unserer Kinder werden sehr häufi g auch noch überfl üssigerweise durch die oft unnötigen Antibiotikatherapien provoziert.

Leider ist zu wenig bekannt, dass sich gerade Darmprobleme bei Kindern auch auf deren seelisches Wohlbefi nden auswirken können: Darmprobleme machen sie unruhig, erzeugen Zappelphillippverhalten, Hyperaktivität, und Schlafstörungen, auch Essunlust auf sog. gesunde Ernährung, provozieren in der Folge Naschsucht und Schulprobleme jeder Art, wozu dann, so zeigt es meine Praxiserfahrung, auch keine noch so gut gemeinten Bachblüten/Homöopathie
usw. helfen.


Erwachsene: Oft krank durch Darmstörung

Bei den erwachsenen Patienten finden sich häufig echte Verdauungsprobleme wie z.B. Verstopfung oder Durchfall, Blähungen, Gurgeln und Gluckern im Darm, Ziehen und Krampfen und andere Beschwerden, z.B. Übelkeit beim Genuss bestimmter Speisen und Getränke. Dass aber auch andere Erkrankungen wie z.B. chronische Müdigkeit, Mattigkeit, sich abgeschlagen und leistungslos fühlen bis hin zu Depressionen und Angstzuständen, des weiteren Kopfschmerzen und Migräne, auch Allergien wie Heuschnupfen, Hautekzeme, Neurodermitis und Psoriasis, ja sogar Durchblutungsstörungen bis Herzrhythmusstörungen, auch Rücken-, Gelenk- und Rheumaschmerzen, ja sogar bis zu den immer mehr um sich greifenden Krebserkrankungen Zusammenhänge mit unserem Darm haben können, wer denkt schon daran? Andererseits ist es logisch: Unser Darm ist das Zentrum unseres Lebens. Er ist die Drehscheibe unserer Verdauung, unseres Stoffwechsels und unseres Immunsystems. Wie kann man das nur immer wieder vergessen?

 

Gesundheit kommt aus unserem Darm

 

Vor ca. 100 Jahren wurde von dem Pasteur- Schüler Metschnikow der Satz geprägt: Der Tod liegt im Darm! Heute ist unser Darm weitgehend erforscht. Moderne Laboruntersuchungen zeigen oft eine gestörte Darmfl ora, gestörte Darmschleimhaut und ein belastetes Immunsystem, in der Folge Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten,
also alles wirklich unsichtbare Gründe zum Kranksein.

 

Probiotisch statt Antibiotisch

Die Lösung dazu ist – neben einer gesunden Ernährung – die probiotische Therapie, d.h. der langzeitige, gezielter Einsatz von gesunden und lebensfähigen Milchsäurebakterien in höchsten Keimzahlen, die in der Lage sind, in unserem Darm wieder eine naturgemäße Ordnung herzustellen und so unsere gesundheitlichen Probleme zu verbessern oder gar zu beseitigen.

 

Nützlichbakterienwelt

Als unsere Natur das erste Leben auf diesem Planeten geschaffen hat, sah sie sich vor die Frage gestellt: Wohin mit den toten oder kranken biologischen »Abfällen«? (Erde, Pfl anzen, Tiere, und Menschen.) Sie löste diese Probleme dadurch, indem sie mikroskopisch kleine »Heinzelmännchen« schuf: Bakterien und Kleinpilze. Diese gibt es in vielen unterschiedlichen Arten und in einer unvorstellbar hohen Anzahl. Unter guten Lebensbedingungen (= Wärme, Feuchtigkeit und Nahrung) vermehren sich diese mikroskopisch kleinen Lebewesen sehr schnell. Viele Bakterienarten brauchen für ihre Arbeit keinen Sauerstoff (sog. Anaerobier), andere Arten können – wie wir Menschen – ohne Sauerstoff nicht leben (sog. Aerobier), wieder anderen ist beides möglich. Ihre natürliche Lebensaufgabe ist Zersetzen. Ohne ihre nützliche Arbeit würde unsere Natur an ihrem eigenen biologischen Müll ersticken.

 

Wichtig: Bakterien und Kleinpilze haben die Fähigkeit:

 

biologisches Material zur Eigenversorgung aufzunehmen biologisches Material mit ihren Enzymsystemen zu zersetzen biologisches Material in andere Stoffe umzuwandeln Diese Fähigkeiten, biologisches Material durch Zersetzen umzuwandeln kennen und nutzen Menschen schon seit Urzeiten. bei der Herstellung von Käse, Kefi r, Joghurt, Dickmilch, Sauermilch usw. auch Sauerteig zum Brotbacken bei der Herstellung von alkoholischen Getränken wie Bier und Wein im Bereich der modernen Lebensmittelherstellung, in der chemischen Industrie, bei der Arzneimittelherstellung, in Kläranlagen im Bereich der Biotechnologie


Wir leben in einem Meer von Bakterien


Da sich selbst in jedem cm³ unserer Atemluft, in naturbelassenem Wasser, in der Erde, auf allen Pfl anze usw. Billarden von Bakterien befi nden, können wir sagen: Wir Menschen leben in einem Meer von mikroskopisch kleinen Bakterien, die wir nur deshalb nicht bemerken, weil sie aufgrund ihrer Größe für unser menschliches Auge unsichtbar sind. Unsere besondere (wissenschaftliche) Aufmerksamkeit gilt dabei heute den verschiedenen Arten der Milchsäurebakterien, deren wertvolle Arbeit ja schon Omas Küche kannte. Ohne Milchsäurebakterien wäre z.B. die Herstellung von Sauerkraut, Sauerteig zum Backen, auch das milchsauere Einlegen und Haltbarmachen von Speisen, Säften und Getränken undenkbar. Aber auch die sauer gewordene Milch und die verdorbenen Speisen, gehen auf ihr Konto. Die Wissenschaft zeigt und bestätigt uns heute das, was die Erfahrungsheilkunde schon seit langem weiß: Milchsäurebakterien sind für unseren Darm, unseren Stoffwechsel und für unser Immunsystem und damit für unsere Gesundheit besonders wertvoll.

 

Lebensgemeinschaft: Mensch und Bakterien
Aber auch wir Menschen sind von Bakterien besiedelt: in unserer Mundhöhle, in unserer Lunge in unserem Darm und bei den Frauen in der Scheide Eine Sonderstellung kommt dabei unserem Verdauungssystem zu. Es ist ein in sich geschlossenes Rohrsystem, mit Außenweltkontakt zwischen Mund und After, eine Einbahnstraße also, mit Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm. Wichtig: Obwohl unser Darm insgesamt nur 7–8 m lang ist, beträgt jedoch die gesamte verdauungs- und stoffwechselaktive Oberfl äche unserer Darmschleimhaut ca. 300– 500 m². Das entspricht der Fläche einesEinfamilienhauses mit Gartenanteil.Dies wird dadurch erreicht, weil die Darmschleimhaut aus Millionen kleinster und größerer Zotten (Mikrovilli) besteht, welche in den Darminnenraum hineinragen. Im Vergleich dazu: unsere Lunge hat ca. 70 m² atmungsaktiver Oberfl äche unsere Haut nur ca. 2 m² Oberfl äche. Im oberen Dünndarm fl ießen bei Verdauungsarbeit unserer Nahrung, noch Pankreassaft mit den Verdauungsenzymen und Gallensaft aus der Leber zu. Der Dünndarm ist auch gleichzeitig Ort größter Immunaktivität (davon später mehr). Wichtig: Unser Darmsystem ist weitgehend sauerstofffrei. Die sog. »Luft im Bauch – oder Winde«, oft auch Blähungen, sind Gase, die von den Bakterien durch Ihre Stoffwechselarbeit erzeugt werden. Ca. 1 Liter geruchlose Luft / Gase / Kohlensäure pro Tag sind normal.



 
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