Körper, Seele, Geist

Darmgesundheit - Eine Biotische Wohngemeinschaft

Viele unserer Kinder sind alles andere als gesund und Erwachsene sind oft krank wegen Darmstörungen.


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Darmgesundheit - Eine Biotische Wohngemeinschaft - Folge 2

 

Solange sich die Babys noch »im Bauch« ihrer zukünftigen Mutter befinden, sind diese völlig steril, d.h. keimfrei. In dem Moment, wo sich die Fruchtblase öffnet und das Kind durch den Vaginalkanal der Mutter gepresst wird, werden über den Geburtsschleim gleichzeitig Milliarden von Bakterien (aber u.U. auch Candidapilze und andere, evtl. krankmachende Keime) auf die Haut und in den Mundraum des neuen, schutzlosen Lebens übertragen. Sie alle und die Keime in der Raumluft der Klinik, sind die Starterbakterien für dieses neue Leben, die sich nun rasend schnell vermehren. So beginnt bei allen Menschen der »Start ins Leben«, d.h. die naturgemäße Besiedlung der äußeren Haut und der Aufbau der Säuglingsdarmfl ora. Sie entscheiden nun – völlig unwahrnehmbar – über Gesundheiten und/oder Krankheiten des Kindes. Doch auch Stillen ist nicht nur Nahrung, denn dadurch werden dem Kind gleichzeitig auch alle schützenden Immunzellen der Mutter übertragen. Ein Problem stellen die Kaiserschnittkinder dar, insbesondere wenn diese zusätzlich nicht gestillt werden, fehlen diesen doch alle wichtigen biologischen Schutz-Prozesse, was meiner Praxiserfahrung nach zu gesundheitlichen Problemen dieser Kinder führen kann.

 

Unsere Darmflora

 

Wussten Sie das? 400 bis 500 Bakterien-Arten arbeiten ständig für unsere Gesundheit! Unsere Darmfl ora besteht in ihrer gesunden Zusammensetzung aus ca. 400-500 verschiedenen Ba kterienfamilien(Arten), darunter einige Großfamilien, die sogenannten »Leitkeime«, wie die Lactobazillen, die Bifi dobakterien, die Eubakterien, die Bacteroides, die Enterokokken und die E. Coli. Die Zahl aller Bakterien unserer Darmfl ora ist gigantisch: Sie beträgt ca. 1014 = 100 Billionen Keime. Sie haben für unseren Organismus im Bereich der Verdauung, des Stoffwechsels und der Immunstabilisierung eine breite Reihe von wichtigen Aufgaben übernommen, welche dieser allein nicht ausführen kann und von denen wir völlig abhängig geworden sind.

WICHTIG: Die Darmfl ora bildet in unserem Darm ein völlig in sich geschlossenes Lebens- und Öko-System (mit dem Öko-System einer Kläranlage vergleichbar). Die Bakterien sind über unsere Darmschleimhaut in ständigem Stoffwechselaustausch mit der Leber und über das Lymphsystem in ständiger Kommunikation mit dem Immunsystem und unserem übergeordneten Organismus. So leben wir Menschen mit unseren »arbeitsfreundlichen Untermietern« in einer lebenslangen Gemeinschaft (Symbiose) auf gegenseitigen Nutz und Schutz.

 

Spirituelle Beratung

 

Unser Dünndarm

 

Die Hauptaufgabe unseres Dünndarms ist die Verdauung. Hier wird unser Nahrung durch die Enzyme der Bauchspeicheldrüse, durch die Galle und die wichtige Arbeit von Milliarden von Bakterien in kleinste Teilchen aufgespalten, die dann von den Darmzotten der Darmschleimhaut aufgenommen und an die Leber zur Weiterverwertung geleitet werden. Die Hauptkeimarten unseres Dünndarms sind unsere gesunden Milchsäurebakterien, auch Enterokokken u.a., deren verschiedene Arten wir meist schon aus der Werbung von Joghurts, Kefi r, Sauerteig, Sauerkraut usw. her kennen. Ihre Hauptarbeit ist das Zersetzen d.h. Aufspalten / Vergären von kohlenhydrathaltigen Substraten aus unserer Nahrung, wie z.B. Mehl, Brot, Zucker, Süßigkeiten, Obst, Süßspeisen und zuckerhaltigen Getränke, Nudeln, Kartoffeln usw. Durch ihre Stoffwechselarbeit erzeugen sie daraus gesunde u.a. rechtsdrehende L(+) Milchsäure, Essigsäuren und andere gesunde Säurederivate, welche den Speisebrei kräftig durchsäuern und den Die Geburt über gesund oder krank entscheidet Säurewert (p.H.-Wert) im Dünndarm auf ca. 5,8 absenken. Aufgrund dieser Arbeit nennt man die Dünndarmflora auch Säuerungsflora.


WICHTIG: Die dabei entstehende gesunde rechtsdrehende L(+) Milchsäure wird über die Leber aufgenommen und durch das Blut zu den Zellen des Organismus transportiert. Sie normalisiert die Zellatmung und den Zellstoffwechsel, fördert die Zellentgiftung und stellt ein gesundes Säuren-Basen-Gleichgewicht im gesamten Organismus her.
Neben den wichtigen Säuren erzeugen sie auch Enzyme und antibiotikaähnliche Schutz- oder Abwehrstoffe gegen fremde Keime. Diese schaffen ein feindliches Lebensmilieu für Fremdkeime Sie verhindern ein Aufsteigen und Überwuchern des Dünndarms mit fremden oder krankmachenden Keimen aus dem eigenen Dickdarm Sie haben stabilisierende Wirkung auf unser Immunsystem. 

 

Unser Dickdarm

 

In unserem Dickdarm geht es »hoch her«. Nachdem unsere Nahrung im Dünndarm verwertet worden ist, werden nun die unverdauten Reste in den Dickdarm weitergeschoben, der nun erst einmal als »Abfallspeicher« zur weiteren Nahrungszersetzung dient. Hier wird nun dem »Nahrungs-Abfallbrei« immer mehr das Wasser entzogen, und er wird durch weiteres Zersetzen von den Fäkal-Bakteriengruppen des Dickdarms (Bifi dobakterien, Bacteroides, Eubakterien, Colibakterien uva.) auf den endgültigen Zersetzungszustand in der Natur vorbereitet. Auf ein Gramm Stuhl (das ist so viel wie ein Stecknadelkopf), kommen hier bis zu 109 Bakterien = 1 Billiarde Bakterien! Deshalb besteht auch unserer tägliche Stuhlmasse zu 1/3 »nur« aus Bakterien. Da unser Dickdarm im Wesentlichen sauerstofffrei ist, arbeiten 99% aller Dickdarmkeime ohne Sauerstoff, sog. Anaerobier.

 

Die Fäkalflora unseres Dickdarms

 

Wenn genügend verwertbare Nahrungsabfälle vorhanden sind, gewinnen die Dickdarmbakterien ihre Energie aus den Kohlenhydraten wie z. B: Mehl, Brot, Zucker, Süßigkeiten, Obst, Süßspeisen und zuckerhaltigen Getränke, Nudeln, Kartoffeln usw., die im Dünndarm nicht verwertet wurden. Ihr Bakterieneiweiß hingegen gewinnen sie durch Zersetzen von Eiweißen aus Fleisch, Wurst, Eier, Käse und Milchprodukten. WICHTIG: Stuhluntersuchungen zeigen nun, dass sich bei zu hohem Eiweißkonsum (zu viel Fleisch, Wurst, Eier, Käse, Milchprodukte usw.) und/oder durch Störungen des wichtigen bakteriellen Gleichgewichts z.B. durch Fehlernährung – auch durch Antibiotikatherapie – dieser Zersetzungsprozess der Fäkalbakterien überschießen und/oder sich krankhaft verändern kann.

Dadurch können in unserem Dickdarm, ähnlich wie in einer Kläranlage, oft giftige u. stinkende chem. Verbindungen = Faulgase, z.B. freies Ammoniak entstehen. Diese können wieder toxische, d.h. giftige Wirkungen auf unsere Leber, unseren Stoffwechsel und unser Nervensystem haben. Immunbelastungen, gesundheitliche Störungen und Krankheiten können oft die Folgen sein. Warnzeichen: wenn Blähungen über längere Zeit da sind und stinken Ausdünstung eines Fäkalgeruchs über Haut/Lunge/Mund wenn die äußere Haut zu trocken ist, Risse, Ekzeme, Akne, Wundheilungsstörungen, Neurodermitis, Psoriasis usw. zeigt wenn Sie sich über längere Zeit müde, matt und energielos fühlen.
 

Durch das Zersetzen von tierischen Eiweißen wie Fleisch, Wurst, Käse, aber auch bei Süßigkeiten, tierischen Fetten usw. durch die Verdauungsenzyme und durch die Bakterienarbeit der Darmfl ora, entstehen in unserem Organismus immer wieder Harnsäuren, die sich bei jahrelangen Fleisch/Süßigkeitengenuss in unserem Bindegewebe, in der Muskulatur und in den Gelenken einlagern können, da deren Entsorgung für unseren Organismus schwierig ist.

 

WICHTIG: Oft bilden sie dann in der Muskulatur und in den Gelenken kleine Kristalle, die sehr schmerzhafte Entzündungen auslösen können. Sie sind oft mit verantwortlich für Muskel- Gelenk- und Rheumaschmerzen, Gicht, Kopfschmerzen, Migräne usw. Sie können auch Wegbreiter für Gefäß-Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck,
Stressverhalten bis hin zu psychogenen Störungen und Depressionen sein. Harnsäurekrankheiten sind – und waren schon immer – eine Folge der eiweißreichen Wohlstandsernährung. Hier stimmt wieder der Spruch, der Paracelsus zugeschrieben wird: »Der Mensch ist, was er isst« und »Euere Nahrung soll Euer Heilmittel sein« ÜBRIGENS: Ich weiß aus meiner langjährigen Praxiserfahrung, dass nun einige Süß-, Lust- und Fleischesser die Stirn in Falten ziehen werden, denn ich berühre mit diesen Darstellungen eine der heiligen Kühe unserer Wohlstandsgesellschaft. Aber ich stelle dieses Thema aus der Überzeugung der eigenen Lebenserfahrung und als erfahrener naturheilkundlicher Therapeut dar. Ich hatte selbst über gut 20 Jahre schwerstes Rheuma (Morbus Bechterew), habe 20 Jahre mit schrecklichen Schmerzen gelebt und habe damals unzählige Arzneimittel eingenommen, die mir kaum geholfen haben. Aber was mir dann wirklich geholfen hat, war das Verstehen dieser bisher geschilderten Zusammenhänge und die Konsequenz daraus, nämlich das radikale Umstellen meiner Ernährung und Lebensweise. Übrigens: Für alle die das Spotten nicht lassen können: Ich bin nun seit gut 30 Jahren Vegetarier, lebe immer noch und befi nde mich (wohl gerade deshalb) in bester Gesundheit. (Früher war auch ich eifriger Süßigkeiten-, Lust-, Fleisch- und Wurstesser.)

 

 

Milchsäurebakterien

 

Um die Fäulnisprozesse und das Wuchern der Keime der Fäkalflora des Dickdarms so gering als möglich zu halten, hat die Natur auch in unserem Dickdarm Milchsäurebakterien mit ca. 30% angesiedelt, nur sind es hier die Bifi dobakterien, die den Lactobazillen ähnlich sind. Sie erzeugen nun hier im Dickdarm potente Milchsäuren, welche nun die Speisereste im Dickdarm weiter kräftig durchsäuern und so den pH-Wert weiter unter 6,5 drücken.

Dadurch wird ein Wuchern und/oder Aufsteigen der Fäkalbakterien in die Dünndarmflora verhindert (was immer Krankheit zur Folge hätte). Auch dienen sie der Abwehr von Fremdkeimen aus der Nahrung oder dem eigenen Darm (z.B. Streptokokken, Candidapilze uva.) Wichtig: Bei Störungen dieser naturgemäßen Prozesse können Krankheiten wie Enteritis, Colitis, Morbus Crohn (alles verschiedene Darmentzündungen) evtl. auch Dickdarmkrebs entstehen bzw. unterhalten werden. Die Praxis zeigt: Im Vorfeld fi ndet sich meist eine breite Palette von Symptomen und eventuellen Störungen, die erst einmal scheinbar in keinem Zusammenhang mit den oben gezeigten Prozessen gebracht werden.

 

WICHTIG: In unserem Dickdarm lassen sich auch immer Krankheits- und Infektionserreger wie z.B. Clostridien, Klebsiellen, Proteus, Staphylo- und Streptokokken, insbesondere pathogen E. Coli Gruppen, auch Candida- und Schimmelpilze u.a. nachweisen. Aber: Diese sind so lange von untergeordneter Bedeutung, wie die Gesamtfl ora in ihrem naturgemäßen Öko-System im Gleichgewicht ist und so diese Problemkeime »in Schach« halten kann.

 
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