Burn Out

Antriebslosigkeit im Alltag

Burn-out – ein ernstes Problem permanenter Überforderung im Alltag. Sie fühlen sich betroffen? Finden Sie Wege aus der Krise!

 


Burn-out-Syndrom – Krankheit unserer Zeit? Teil 2

 

Was tun, wenn der Akku leer ist? Wege aus dem Burn-out

 

Die Gefahr beim Burn-out ist vor allem, dass es anfangs nicht bemerkt wird. Menschen, die viele der o.g. Risikofaktoren in ihrem Arbeitsverhalten und Alltagsverhalten aufweisen, beachten sich gewöhnlich selbst zu wenig. Warnsignale wie zunehmende Mattigkeit, Lustlosigkeit, Fehler trotz Routine, körperliche Stresssignale werden nicht zur Kenntnis genommen. Auf diesem Boden kann die Krankheit gedeihen. Neue Wege werden meist erst dann akzeptiert, wenn wirklich nichts mehr geht. Die einzige Möglichkeit, dem vorzubeugen, ist öfter in sich gehen, sich mit Problemen auch anderen anzuvertrauen, die Angst zu verlieren Hilfe anzufordern und ein bewusstes Lebensmanagement anzustreben, dass echte Ruhepausen einschließt.

  • Wer am Helfersyndrom zerbricht, hilft niemandem mehr.
  • Wer Möglichkeiten der Stressbewältigung nicht übt, wird Sklave vom Stress.
  • Wer sich keine Fehler gestattet, scheitert an Fehlern statt es besser zu machen.
  • Wer rücksichtslos gegen sich selbst ehrgeizige Ziele verfolgt, kann den Erfolg nicht genießen.

Gänzlich gefeit ist jedoch niemand vor einem Burn-out, dem berufliche Erfordernisse oder finanzielle Erfordernisse Dauerstress abverlangen und der seine Aufgaben so perfekt wie möglich erfüllen möchte. Manche Menschen können das bewältigen, andere erkranken dabei. Wenn sich nur einige der Burnout-Symptome über einen längeren Zeitraum zeigen, sollte ein Arzt, ein Psychologe, ein Therapeut aufgesucht werden.

 

Berater wählen

 

Medizinische Behandlung des Burn-out-Syndroms ist meist unerlässlich

 

Burn-out ist, wie bereits beschrieben, de facto eine Krankheit. Daher muss diese Krankheit medizinisch behandelt werden. Zur medizinischen Behandlung gehört die psychologische Unterstützung. Betroffene müssen die Krankheit für sich selbst anerkennen und akzeptieren, dass sie einer Behandlung bedürfen. Jeder Weg über Selbstversuche kann in eine weitere Verschlimmerung des Burnout-Syndroms führen. Ein erfahrener Therapeut wird die individuell geeignete Therapie vorschlagen.


Geht die Erkrankung bereits mit starken depressiven Symptomen einher, müssen auch meist Medikamente verordnet werden, zumindest zeitweilig. Begleitend zur medizinisch-therapeutischen, psychologischen, Behandlung können Möglichkeiten wie Yoga, Meditation und spezielle Techniken zur körperlichen und geistigen Entspannung genutzt werden. Es gibt auch Kurangebote, bei denen speziell Burnout-Patienten mit natürlichen, bzw. naturmedizinischen Methoden behandelt und begleitet werden. Auch die traditionelle chinesische Medizin (TCM) kennt hier Behandlungen.

 

 

Den Alltag nach einem Burn-out neu organisieren lernen

 

Jeder Therapeut wird seinen Patienten Möglichkeiten für die Zeit nach der Behandlung aufzeigen. Während einer Therapie wurden meist bereits verschiedene praktische Schritte geübt, wie vermieden werden kann, wieder ins Burn-out zu geraten. Die Betroffenen lernen, sich selbst ernst zu nehmen, in sich hineinzuhören, sich nicht vom Stress regieren zu lassen, Methoden zur Stressbewältigung im Alltag anzuwenden und vieles mehr. Für die Zukunft werden einige Dinge wichtig sein, wie zum Beispiel:

  • ein neues Zeitmanagement entwickeln, Atempausen bewusst einplanen
  • Aufgaben delegieren können, wo es angebracht ist
  • nicht jeden kleinen Fehler überbewerten und als Scheitern abstempeln
  • am Feierabend abschalten – beruflich nicht erreichbar sein
  • Umgang mit Kritik lernen – Kritik heißt: mach es besser, nicht: du bist schlecht
  • mit Menschen des Vertrauens (Familie, Freunde) über eigene Probleme sprechen

Manchmal muss sogar ein beruflicher oder privater Neuanfang gewagt werden. Das kann besonders dann angesagt sein, wenn die bisherige Tätigkeit keine Möglichkeit gewährt, selbstbestimmter zu arbeiten, sich einem schädlichen, übermäßigen Zeitdruck, Stress und überzogenen Anforderungen zu entziehen (ständige Überstunden, harter Termindruck, Erfolgszwang …). So gibt es Leistungssportler, die sich von der bisherigen Karriere verabschieden und neue sportliche Aufgaben suchen.


Menschen in pflegenden Berufen wechseln oft in eine kleinere Klinik oder andere Helferberufe. Manchmal wird ein vollkommen neuer Weg eingeschlagen. Welcher Weg der Beste ist, ist individuell unterschiedlich. Auf keinen Fall sollten Betroffene nach dem Burn-out wieder den Berufs- und Privatalltag in alter Weise angehen. Für Menschen in sportsfremden Berufen können sportliche Betätigung, Yoga, Tanzkurse, Meditation und Vereine eine gute Lebensunterstützung sein.

 

 

Symptome eines Burn-outs ernst nehmen und neue Kraft schöpfen

 

Burn-out ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, deren Ursachen oft in beruflicher und privater Überforderung und Selbstüberforderung liegen. Doch so weit verbreitet die Symptomatik dieses Syndroms in der Gesellschaft heute ist, so vielfältig sind auch Therapie-Ansätze, mit denen man gegen den Burn-out vorgehen kann.


Essenziell für ein erfolgreiches Vorgehen ist, sich das – teils aufkeimende – Krankheitsbild aus Antriebslosigkeit und permanenter Überforderung selbst ein zu gestehen. Ist eine fachgerechte Diagnose einmal erstellt, kann mittels zahlreicher Maßnahmen die Ausgelaugtheit aus dem Alltag verbannt werden, um aus Teilerfolgen wieder neue Kraft und Motivation zu schöpfen!

 

Zum 1. Teil

 
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