Burn Out

Antriebslosigkeit im Alltag

Burn-out – ein ernstes Problem permanenter Überforderung im Alltag. Sie fühlen sich betroffen? Finden Sie Wege aus der Krise!

 


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Burn-out-Syndrom – Krankheit unserer Zeit? Teil 1

 

Der Begriff Burn-out ist zwar in aller Munde, es existieren dazu jedoch ebenso viele falsche Vorstellungen und Missverständnisse wie zur Depression und ähnlichen Erkrankungen.


Wie die Depression ist auch ein Burn-out nicht dadurch zu überwinden, dass Betroffene sich „zusammenreißen“, „ausruhen“, „gesund leben“ und dergleichen Vorschläge mehr. Das Burnout-Syndrom ist, ähnlich einer Depression, eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung, die psychologischer und medizinischer – und alternativ auch naturmedizinischer - Behandlung bedarf. Burn-out lässt sich mit Ausgebranntsein übersetzen.

 

Gekennzeichnet ist das Burnout-Syndrom durch tiefe emotionale, geistige und körperliche Erschöpfung, wozu bei fortgeschrittener Krankheit sozialer Rückzug, Selbstunterbewertung, Angstsymptome, dauernde Motivationslosigkeit, schwere Stimmungsschwankungen kommen können. Gleichzeitig entwickeln sich psychosomatisch bedingte körperliche Symptome, zu denen verschiedene Schmerzwahrnehmungen, häufige Infekte, Herz-Kreislaufprobleme und Magenerkrankungen.


Ein Burn-out kann gewöhnlich auf eine nervliche und körperliche Überstrapazierung zurückgeführt werden, auf Druck im Berufs- und Privatleben, auf vielfältige Stressfaktoren.

 

 

Ausgebrannt und antriebslos – Wenn im Alltag nichts mehr geht

 

Der Begriff „ausgebrannt“ kennzeichnet, dass einem Burn-out ein „Brennen“ vorausgegangen ist. Das sollte nicht mit Idealismus oder beruflichen Erfolgen gleichgesetzt werden. Das „Brennen“ bezieht sich eher auf einen dauerhaft hohen geistigen/körperlichen Energieeinsatz, bei dem es keine Gelegenheit zur Regeneration (Wiedauftanken der Energie) gibt oder der Betroffene solche Gelegenheiten nicht wahrnehmen kann oder wichtig findet.


In den meisten Fällen steht Burn-out im Zusammenhang mit beruflichem Stress und Leistungsanforderungen bei einer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit. Doch kommt es auch vor, dass nicht berufstätige Menschen daran erkranken, zum Beispiel pflegende Angehörige. Verbreitet ist das Krankheitsbild bei den helfenden Berufen (Krankenschwestern, Altenpfleger, Familienhelfer, Mitarbeiter in Jugendämtern, Erzieher in besonderen Einrichtungen …), aber auch bei Leistungssportlern. Das Burn-out entwickelt sich schleichend, wird daher während der ersten Phasen kaum wahrgenommen. Zu den Symptomen gehören:

  • Reizbarkeit, Antriebsschwäche
  • Angst vor Versagen
  • Ständige Müdigkeit und Erschöpfung
  • Chronische Schlafstörungen
  • Versagensängste
  • Konzentrationsschwäche
  • Seelische Erschöpfung, Depression
  • Stimmungsschwankungen von Desinteresse bis zur Aggression
  • Körperliche Symptome wie Herz- Kreislaufprobleme, Blutdruckschwankungen, Atmungsprobleme, Schwindel, Magen-Darmbeschwerden, Hörstörungen bis zum Hörsturz und Tinitus, Kopfschmerzen, Rückenprobleme, erhöhte Verletzungs- und Infektanfälligkeit und mehr

Das Stimmungsbild der Betroffenen lässt sich durch das Gefühl beschreiben, dass ihnen in vielerlei Hinsicht der innere Antrieb fehlt. Die Betroffenen fühlen sich nicht mehr fähig, beruflichen und privaten Anforderungen zu genügen. Bei fortgeschrittenem Burn-out ziehen sich Betroffene immer mehr von ihrem Umfeld zurück, melden sich wegen anderer Krankheiten krank, können den Alltag nicht mehr bewältigen, sind oft nicht in der Lage Hilfsangebote anzunehmen oder denken an radikale Auswege aus der Antriebslosigkeit.

 

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Burn-out und Depression: unterschiedliche Erkrankungen, gleiche Symptomatik

 

Burn-out und Depression zeigen teils gleiche Symptome, werden auch ähnlich behandelt. Allgemein wird davon ausgegangen, dass ein Burn-out auf vorausgehende Begleitumstände bezogen ist (kontext-bezogen), insbesondere mit Bezug zur Arbeit, die Depression dagegen ohne solche sichtbaren Ursachen auftreten kann und alle Lebensbereiche umfasst. Einige Experten zählen das Burn-out jedoch zur Depression. Fakt ist, dass Patienten und soziales Umfeld oft die Diagnose „Burn-out“ eher annehmen als Depression.

 

Welche Risikofaktoren sind beim Burn-out bekannt?

 

Im Unterschied zur klinischen Depression gibt es beim Burn-out Risikofaktoren, die Menschen beachten sollten. Solche Faktoren sind u.a.:

  • Perfektionismus – von sich selbst werden immer mindestens 100 % erwartet
  • Überzogener Ehrgeiz – ohne Rücksicht auf vernünftiges Zeitmanagement, Freizeit, Pausen
  • Keine übertragene Aufgabe ablehnen können, nicht Nein-Sagen können
  • Helfersyndrom – helfen bis zur Selbstaufgabe
  • Unfähigkeit, Aufgaben zu delegieren
  • Ständig unter Stress stehen – auch am Feierabend, Wochenende bleibt die Arbeit präsent, immer erreichbar sein
  • Anforderungen zu 100 % erfüllen zu müssen, Hilfsangebote nicht wahrnehmen oder verweigern
  • Probleme werden mit niemandem besprochen

Weitere Risikofaktoren können auch Angst um den Arbeitsplatz, finanzielle Sorgen, verschiedene Jobs, um Schulden abzutragen, Unzufriedenheit bei stressiger, fremdbestimmter Arbeit ohne innere Befriedigung und mehr sein. Alle Risikofaktoren führen jedoch nur bei einem Teil Betroffener zum Burn-out. Kommen sehr viele oder fast alle Risikofaktoren zusammen, ist die Gefahr für ein Burn-out jedoch groß.

 

Zum 2. Teil
 

 
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