Ausmisten

Ausmisten für das Seelenheil

Alte Dinge, die in der Ecke verstauben, wirken nicht nur unordentlich, sondern belasten auch psychisch. Die Lösung: richtig Ausmisten.


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Weniger ist mehr – Ausmisten macht glücklich

 

Entrümpeln befreit! Unnütze Dinge, Andenken und vieles mehr sammeln wir willkürlich – bis die Dinge verstaubt und vergessen sind. Dann ist Ausmisten angesagt!

 

In uns steckt noch viel von unseren steinzeitlichen Vorfahren. Dazu gehört auch das Sammeln. Während die Steinzeitmenschen allerdings Dinge sammeln musste, die sie zum Leben brauchten, können wir heute alles kaufen oder selber herstellen. Das maßlose Ansammeln von vielen verschiedenen Dingen hat also keinen Überlebenswert mehr. Dennoch gelingt es vielen Menschen nicht, sich von überflüssigen Dingen zu trennen, ja, sogar zu entscheiden, was überflüssig ist.

 

Einher geht mit allzu großer Sammelleidenschaft gewöhnlich auch Unordnung. Ein unübersichtliches Chaos gefährdet jedoch eine klare Alltagsstruktur, bringt Zeitverlust, da ständig Dinge gesucht werden. Schließlich wirkt sich Chaos im Arbeits- und häuslichen Umfeld auf die Psyche aus. Der „Durchblick“ geht verloren, die Fähigkeit, deutliche Grenzen und Prioritäten zu setzen.

 

 

Ursachen des Sammelns erfragen

 

In jedem Büro, in jeder Wohnung muss regelmäßig aufgeräumt werden. Wer allerdings dazu neigt, alles aufzuheben, muss zum Wegwerfen eine massive Hürde überschreiten. Bevor es ans Entrümpeln des eigenen Lebens- und Arbeitsumfelds geht, sollte sich der „Sammler“ einige Fragen stellen:

  • Fühle ich einen inneren Zwang ständig gefundene Dinge mitzunehmen?
  • Sammle ich ständig Dinge, die ich nicht brauche?
  • Welche Gefühle löst das Sammeln bei mir aus?
  • Kostet es mich große Überwindung, etwas nicht mitzunehmen, einzukaufen, Dinge zu kaufen, die ich bereits besitze?
  • Was passiert in mir, wenn ich etwas wegwerfen will?

Hinter der Sammelleidenschaft, dem Alles-aufheben können psychische Probleme stecken. Oft sind es Verlustängste, die in der Vergangenheit ausgelöst wurden. Der Mensch schafft mit dem Sammeln von Dingen eine Scheinsicherheit bzw. Scheingeborgenheit. Und warum Schein? Weil Chaos eigentlich Unsicherheit auslöst.

 

Eine weitere Ursache ist häufig fehlende Entschlusskraft. Der Mensch fürchtet, die falschen Dinge wegzuwerfen. Eine besondere Rolle bei der Sammelei spielen Andenken. Hier wird das Wegwerfen mit der inneren Furcht verbunden, sich von schönen Erinnerungen zu trennen, auf den tröstlichen Blick in eine bessere Vergangenheit zu verzichten. Das Sammeln von sämtlichen, nicht benötigten Belegen, Gebrauchsanleitungen nicht mehr existierender Geräte, jedem Einkaufsbon und jedem Zettel geht manchmal einfach darauf zurück, dass Dinge nicht sofort erledigt und entschieden werden. Lieber wird alles für eine spätere Entscheidung aufbewahrt. Wird ein solches Verhalten zwanghaft und manisch, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

 

Berater wählen

 

Ausmisten – von Ballast befreien im Umfeld und im Kopf

 

Zum Glück hat der Mensch außer dem Sammeltrieb noch eine gegensätzliche Eigenschaft, die hilfreich ist. Der Drang, sich von Lasten zu befreien und das Leben zu erleichtern, treibt zu Fortschritt und Verbesserungen. Im individuellen Alltag sollte der Drang nach Befreiung von Lästigem zum Abwerfen von Ballast genutzt werden. Sich von Unnötigem, Belastendem, Unerledigtem und Wertlosem zu befreien, führt nicht zu einer geklärten Umgebung mit übersichtlichen Strukturen, wo alles gleich gefunden wird. Gleiches geht auch im Kopf vor. Ausmisten befreit innerlich, verleiht positive Gefühle. Positiv fühlt sich das Endergebnis selbst dann an, wenn es schwer fällt, manches wegzuwerfen.

 

Einige Tipps zum Entrümpeln von Gegenständen und Erinnerungen

  • Einen Plan machen, was wann beim Ausmisten in Angriff genommen wird.
  • Nicht einen ganzen Raum, die ganze Wohnung auf einmal „kopfstellen“, das schafft zusätzliches Chaos, das eventuell mutlos macht.
  • Gegenstände beim Aufräumen gleich sortieren, Dinge, die weg sollen, in Abfalltüten nach Recyclingregeln trennen.
  • Den aufgeräumten Bereich „genießen“, ihn in sich aufnehmen, bevor die nächste Aufgabe angegangen wird.

 

Es sollte geplant werden, wo begonnen wird, beispielsweise auf dem Schreibtisch im Arbeitszimmer. Hier gilt es, alle Dinge, Belege, Papiere auf Wertigkeit zu sichten und abzuheften, übersichtlich abzulegen oder zu entsorgen. Anschließend sollte das Zimmer auch von Staub, Schnipseln und mehr gesäubert werden. Bei der Garderobe sollte überlegt werden, was wirklich noch getragen wird. Sachen, die seit einem Jahr ungetragen im Schrank hängen oder nicht mehr passen, kommen in die Altkleidersammlung, schadhafte Kleidung wird entsorgt. Überflüssiges Geschirr, zu viele leere Gläser, Schachteln, Nippes, die in Fächern herumliegen, sind ebenfalls auszusortieren. Verwertbares kann bei wohltätigen Organisationen abgegeben werden.

 

Auf keinen Fall:

  • Überflüssige Dinge einfach in Schubladen und Schränken verstecken,
  • Aussortiertes, das direkt weggeworfen oder weggebracht werden kann, erstmal im Keller lagern. Hierhin kommt eventueller Sperrmüll, der später abgeholt wird.
  • Sich zu lange mit jedem Gegenstand befassen, allen Erinnerungen nachhängen. Umso schwerer kann man sich davon trennen.
  • Keine Vielleicht-Fragen stellen: Vielleicht brauche ich das irgendwann, vielleicht möchten das andere haben …
  • Nichts auf undefinierte Zeiträume verschieben: Das mache ich irgendwann …

 

Beim Entrümpelt stellt sich gleichzeitig auch Klarheit im Kopf ein. Der Mensch fühlt sich befreit. Die übersichtliche Umgebung tut wohl. Außerdem spart Entrümpeln viel Zeit für wichtige Dinge, denn wer ständig suchen muss, verschwendet kostbare Zeit und entwickelt dabei negative Gefühle.
 

 

Die positive Wirkung auf die Persönlichkeit

 

Das Aufräumen, Ausmisten, Befreien von Überflüssigem und Ballast wirken auf die Psyche positiv und erleichternd. Eine gute Übung, um dieses Gefühl stark wahrzunehmen ist es, nach dem Entrümpeln eines Bereichs kurz zur Ruhe zu kommen und tief zu atmen. Nach getaner Arbeit atmen Menschen gewöhnlich auf. Aber das sollte hier ganz bewusst mehrmals gemacht werden, und zwar mit Blick auf den geklärten Bereich. Zufrieden bewusst aufatmen, den ordentlichen Anblick genießen und das Belohnungssystem wird aktiviert.
Der Mensch fühlt sich bestätigt. Dabei werden auch Energien frei, um in anderen Zimmern, Schränken, Schubladen weiterzumachen. Sich von überflüssigen Dingen zu befreien und Ordnung zu schaffen, ist eine Leistung, die glücklich macht wie jeder andere errungene Erfolg.

 

Beim Ausmisten von Andenken und Erinnerungsgegenständen kommt noch ein weiterer Effekt hinzu. Der Mensch löst sich von Vergangenem. Der Blick kann nach vorn gewandt werden. Wer von zu viel Vergangenheit umgeben ist, kann sich nicht richtig auf Gegenwart und Zukunft konzentrieren. Werden solche Gegenstände auf ein persönlich unbedingt wichtiges Mindestmaß beschränkt, wird auch mit Erinnerungen aufgeräumt. Die Erinnerungen sind faktisch nicht mehr gegenständlich, in Dingen eingeschlossen. Im Kopf sind sie dennoch, können aber für gegenwärtiges Handeln nutzbar gemacht werden. (Der Urlaub vor 10 Jahren war nicht nur schön, sondern wir haben auch viel gestritten, ich war bei meiner Bergtour zu leichtsinnig, das sollte man ändern …)
 

 

Nach dem Ausmisten: Die Ordnung aufrechterhalten

 

Auch für die Zukunft sollte ein Plan gemacht werden. Wichtige Punkte sind dabei:

  • Übersichtliche Ordnungssysteme schaffen, die das Ordnen erleichtern
  • Post, Belege etc. sofort oder am gleichen Tag sichten und ablegen, bzw. wegwerfen
  • Ordnungssysteme in Schränken, Schubladen schaffen, nach Farben, Jahreszeit usw.
  • Klare Arbeits- und Alltagsstrukturen schaffen (das will ich heute erledigen, diese Aufgaben sind vorrangig …)
  • Nach einer Tätigkeit den Arbeitsbereich aufräumen (Schreibtisch, Küche, Werkbank, Hobbykeller usw.)
 

Ganzheitliches Ausmisten

 

Übrigens gehört zum Ausmisten auch das Aufräumen und Aussortieren von elektronischem Chaos. So mancher Schreibtisch sieht leer und übersichtlich aus, während im Rechner das totale Chaos tobt. Hier ist Suchen ebenso ein Zeitklau wie im Büro oder in der Wohnung. Außerdem werden unnütze Speicherkapazitäten beansprucht und das Arbeitstempo verlangsamt. Auch hier müssen übersichtliche Ordnungssysteme geschaffen werde. Datenmüll, überflüssige Programme, Dateien, Bilder, gespeicherte E-Mails usw. sollten regelmäßig gelöscht werden. Digitaler Müll, digitale Andenken, maßloses digitales Sammeln belasten genau so stark wie das Anhäufen überflüssiger Gegenstände. Das Ausmisten befreit auch hier und schafft Zufriedenheit.

 

Von Zeit zu Zeit ausmisten, tut gut, macht zufrieden und glücklich. Für das Ausmisten sollte ein Plan aufgestellt werden. Nach dem Aufräumen sollten Ordnungssysteme das Aufrechterhalten der Ordnung erleichtern. Nimmt Sammelleidenschaft krankhafte, zwanghafte Züge an, sollte unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

 
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