Madame Lenormand

Die französische Wahrsagerin

Madame Lenormand entwickelte die berühmten Lenormandkarten.
Lesen Sie alles über das Leben der legendären Wahrsagerin.


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Madame Lenormand – faszinierende Wahrsagerin ihrer Epoche

 

Bereits mit sieben Jahren begann die Karriere der berühmten Wahrsagerin Madame Lenormand. Die weltweit beliebten Lenormandkarten wurden zwei Jahre nach dem Tod der Seherin veröffentlicht und finden seither reißenden Absatz.

Kartenlegerin Madame Lenormand

Madame Lenormand war eine der treffsichersten, faszinierendsten Kartenlegerinnen und Seherinnen ihrer Epoche. Eine der berühmtesten Prophezeiungen war der Sturz des französischen Kaisers und Diktators Napoleon Bonaparte. Ihre Vorhersagen sollen mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit eingetroffen sein. Lenormandkarten gehören bis heute zu den berühmtesten Wahrsagekarten für erstaunlich präzise Aussagen in allen Lebensbereichen. Doch wer war die geheimnisvolle Madame Lenormand und wie lebte sie?

 

 

Das Leben der französische Wahrsagerin

 

Marie-Anne Adélaïde Lenormand ist die Namensgeberin der weltbekannten Lenormandkarten. Die einflussreiche Hellseherin wurde im Mai 1772 als Tochter einer Kaufmannsfamilie im französischen Alençon geboren und entdeckte bereits mit sieben Jahren ihre spirituellen Gaben. Sie wurde in einer strengen Klosterschule erzogen, doch die Nonnen waren wenig begeistert von den Fähigkeiten des aufgeweckten Mädchens. Nachdem die zukünftige Madame Lenormand einer Äbtissin ihre Absetzung prophezeite, was tatsächlich passierte, wurde sie der Schule verwiesen. Auch in anderen Klosterschulen handelte sich das hochbegabte Mädchen Probleme ein und wurde nie lange geduldet.

 

Madame Lenormand ließ sich schließlich zur Näherin ausbilden und legte den Lehrmädchen heimlich die Karten. Später studierte sie zusammen mit einem Buchhalter in der Nacht die Lehren der Astrologie, Kabbala und Mathematik. 1797 geht Madame Lenormand nach Paris und beginnt dort mit ihrer Arbeit als Kartenlegerin. Bereits nach kurzer Zeit gehören hochrangige Persönlichkeiten der Französischen Revolution und bekannte Adelige zu ihrer Klientel. Die legendäre Wahrsagerin stirbt im Juni 1843 infolge einer infizierten Wunde nach einer Nierenoperation.

 

Tarotkarten

 

Wie entstanden die Lenormandkarten?

 

Die in Europa bekannten Lenormandkarten wurden nicht von der berühmten Wahrsagerin Madame Lenormand entwickelt, sondern sind lediglich nach ihr benannt. Das erste Kartendeck mit 54 Wahrsagekarten, das Grand jeu de Mlle Lenormand, erschien zusammen mit fünf Büchern über Chiromantie und Orakelformen zwei Jahre nach dem Tod der Seherin. Die Kartenbilder des großen Decks zeigen astromythologische Szenen aus der Geomantie und der griechischen Mythologie.

 

Wenig später im Jahr 1850 wurde das Petit Lenormand veröffentlicht, das kleine 36er-Kartenset, die heute so begehrten Lenormandkarten. Mittlerweile ist eine Vielfalt an Decks auf dem Markt, die sich in ihrer künstlerischen Gestaltung unterscheiden. Doch in jedem Petit Lenormand Set sind 36 durchnummerierte, mit Schlagworten in sechs Sprachen versehene Wahrsagekarten enthalten. Nur die Karte „Vögel“ ist teilweise als „Eule“ mit einem anderen Kartenbild betitelt. Neben den biedermeierlichen Illustrationen mit nur einem Bildmotiv sind im kleinen Kartenset oft Kurzanleitungen als Verse und Spielkartensymbole abgebildet. Madame Lenormand soll selbst die Wahrsagekarten des französischen Tarotforschers Jean François Alliette verwendet haben.

 

 

Madame Lenormand und ihre Wahrsagekunst

 
Madame Lenormand

Madame Lenormand

Schon zu ihren Lebzeiten war die faszinierende Wahrsagerin eine Legende. Ihr Salon Sibylle von Faubourg St. Germainwar in der Pariser Rue Tournon war gut besucht. So sagte sie den führenden Köpfen der Französischen Revolution ein blutiges Ende voraus und erkannte in den Wahrsagekarten den Sturz von Napoleon Bonaparte. Auch Alexander, Kaiser von Russland, holte sich Rat bei der Wahrsagerin. Die französische Kaiserin Josephine nahm die Dienste von Madame Lenormand regelmäßig in Anspruch und ließ sich einmal im Monat beraten. Für Josephine zog die Hellseherin die Karte Kreuz-Dame, für Napoleon Kreuz-König. Eine dritte Karte versinnbildlichte die Krone. Madame Lenormand prophezeite beiden, dass sie den Thron besteigen. Zwar lachte Napoleon schallend ob dieser Zukunftsaussicht, doch die Vorausbestimmung hat sich bewahrheitet. Madame Lenormand berechnete das Honorar für ihre Weissagungen je nach Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden.

 

Zu Beginn einer jeden Sitzung stellte sie ihren Klienten gezielte Fragen:

  • Wie alt sind Sie?
  • Sind Sie verheiratet und haben Sie Kinder?
  • Welche Blumen gefallen Ihnen besonders?
  • Welche Farben bevorzugen Sie?
  • Welches Tier mögen Sie und welches nicht?
 

Wie treffsicher sind die Aussagen der Lenormandkarten?

 

 Madame Lenormand war eine überaus erfolgreiche Wahrsagerin, deren Vorhersagen zu fast hundert Prozent eingetreten sind. Die Wahrsagerin genoss aufgrund der extrem hohen Treffsicherheit einen hervorragenden Ruf bei Bürgern und hochrangigen Persönlichkeiten. Während ihrer Arbeit entwarf die berühmte Madame Lenormand verschiedene Legemuster und erfand auch eine Vielzahl von Kartenbildern. Mit Lenormandkarten bringen Sie Einzelheiten ihrer Lebenssituation an den Tag und erhalten wertvolle Hinweise über zukünftige Entwicklungen. Die Treffsicherheit lässt leider oft zu wünschen übrig, weil viele Hobby-Kartenleger die Vorhersagen nur unzureichend deuten können.

 

Möchten Sie intensiv mit den Wahrsagekarten arbeiten, sollten Sie ein Seminar für Lenormandkarten legen absolvieren. Auf diese Weise lernen Sie von der Pike auf die Bedeutungen der Lenormandkarten und wissen, wie Sie mit bestimmten Lebenssituationen umgehen, Schicksalsschläge bewältigen oder was die Zukunft für Sie bereithält. Madame Lenormand gibt ihre große Gabe gerne an jeden weiter. Sie müssen nur die Sprache der Bilder verstehen.

 
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21.08.2017, 17:46 MESZ
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