Tarotkarten

Die Dame

Erst ziemlich spät auf unserer Reise durch die Lenormands, auf Station 29, erwartet Sie gleich nach dem Herrn die eigentliche Hauptperson des Spiels – voilá »Die Dame«.


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Die Dame


 

Die Dame

 

Erst ziemlich spät auf unserer Reise durch die Lenormands, auf Station 29, erwartet Sie gleich nach dem Herrn die eigentliche Hauptperson des Spiels – voilá »Die Dame«. Dies – sollten Sie eine Frau sein – ist Ihr eigener Signifikator oder repräsentiert – sollten Sie einer Freundin die Karten legen – die Fragestellerin. Das macht die auf der Dame zumeist abgebildete Skatkarte sehr interessant: Das Pikass hat eine ähnliche Bedeutung wie die Tarotkarte »Tod«. Sie begleitet Abschiede, Übergangs- und Krisensituationen – genau solche Zeiten also, zu denen die Lenormands besonders gern als Orientierungshilfe und Mutmacher auf den Tisch gelegt werden. Wenn sich ein Mann die Karten legen lässt, steht die Dame für sein romantisches Interesse, für eine gute Freundin oder für eine Verbündete.

 

Traditionell werden ihr gesellschaftlicher Status, Respekt und Einflussreichtum nachgesagt. Kein Wunder, schließlich stammt der Begriff »Dame« aus dem Französischen: »Madame« bedeutet ursprünglich »Herrin« oder »Ehefrau« und ist wiederum abgeleitet vom lateinischen Ausdruck domina »Hausherrin«. Weitere Eigenschaften, die der Dame nachgesagt werden, sind beispielsweise Bodenständigkeit und praktische angewandte Intuition. Hält sich die Schlange in ihrer Nähe auf, ist davon auszugehen, dass die damit bezeichnete Frau intelligent ist oder über taktische Fähigkeiten verfügen dürfte. Ein Fuchs könnte ein Hinweis auf ihre Falschheit sein.

 

 

Astrologische Betrachtung:

 

Astrologisch wird Karte 29 zumeist mit dem Planeten Venus verbunden. Dieser strahlende Himmelskörper, auch als kleines Glück bekannt, steht natürlich zum einen für das, was eine Frau erotisch ausstrahlt, aber auch, was sie anziehend und schön findet. Allgemeiner gesprochen verkörpert Venus den eigenen Selbstwert und die Art und Weise, wie man sich in Beziehung bringen möchte. Für den Mann – im Lenormand als Herr (Karte 28) bezeichnet und gern mit dem Eroberungsplaneten Mars verbunden – repräsentiert Venus ebenso wie die Lenormand-Dame das romantisch-erotische Suchbild. Kein Wunder, dass die beiden im Kartenspiel im nicht gemischten Zustand so nah beieinander liegen – Sie stellen das Yin und Yang des Decks dar und sind somit wohl als die beiden wichtigsten Karten zu betrachten.

 

In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass die beiden sich in vielen Deckvarianten im Park, also in der Öffentlichkeit, aufhalten: Ihrer beider Schicksal ist es, was Fragende am meisten bewegt... Apropos Bewegung: Eigentlich könnte man annehmen, dass Herr Mars derjenige ist, der das Spiel zwischen ihm und seiner Auserwählten antreibt. Doch betrachten Sie einmal die Karten – beispielsweise die Eulen-Varianten – genau: Stets ist es die Dame, die in Bewegung scheint, die auf den Herrn zugeht und die Dinge voranbringen möchte. Wieder einmal wird hier bestätigt, was das geflügelte Wort schon lange vermutet: Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau – oder: Erst Emotion und Begehren (Dame) treiben zur Tat (Herr). Wenn Sie dies weiter vertiefen möchten, lohnt es sicher, den Tarottrumpf VI aus dem Waite-Smith zum Vergleich heranzuziehen.

 
Verbindung von Dame und Herr  

Nach diesen Ausführungen verwundert es Sie sicher nicht, dass es in einer »Großen Auslage« besonders wichtig ist, in welcher Verbindung Dame und Herr miteinander stehen oder eben leider nicht stehen. Befinden sich Dame und Herr auf gleicher Linie, möglichst nahe in der Zukunft beieinander? Oder sind sie vielleicht durch »Rösseln,« »Spiegeln« oder »Korrespondieren« miteinander verbunden? Blicken sie sich an oder haben sie sich den Rücken zugedreht? Diese und andere Fragen zu den beiden Hauptakteuren zu beantworten ist eines der Hauptanliegen vieler Kartenberatungen. Zeigt sich doch hier, wie die Fragende und ihr Traumpartner gerade zueinander stehen. Dabei geben die den Herrn und die Dame umgebenden Karten darüber Auskunft, was sie denken, fühlen und wie sie sich wahrscheinlich verhalten (werden). Natürlich geht es beim Kartenlegen nicht immer um die Liebe. Bei Fragen bezüglich Körper und Gesundheit verweist die Dame auf die weiblichen Geschlechts- und Reproduktionsorgane. Bei anderen Themen kann sie die passiven, emotionalen Anteile einer Fragenden oder eines Fragenden repräsentieren, während der Herr eher die aktiven Anteile beider bezeichnet. Und wie sieht es mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen aus? Nun, dazu herrscht nicht immer Einigkeit in der Literatur. Sollte ein homosexueller Mann die Dame als seinen Partner sehen und eine Lesbe den Herren als ihre Partnerin? Sollte man das ganze Szenario einfach umdrehen oder eher mit Zusatzkarten wie dem Bären oder den Lilien arbeiten?

 

Nun, mein persönlicher Rat dazu ist, sich selbst für etwas zu entscheiden und sich daran zu halten. Doch wer eine besonders elegante Lösung zu diesem Problem sucht, dem oder der sei das »LenormandRevolution« empfohlen, das derzeit in den SocialNetworks Furore macht. Carrie Paris, die Schöpferin dieses amerikanischen Decks (www.LenormandRevolution.com), hatte nicht nur die geniale Idee, die Lenormands in künstlerisch wertvoller Gestaltung mit den bedeutenden französischen Akteuren um die französische Revolution – also der Entstehungszeit der Lenormands – auszustatten. Sie hat das Deck auch noch durch Hauptkarten ergänzt, die verschiedene Aspekte der Dame und des Herrn betonen. Somit kann sich eine Fragende künftig mit Kaiserin Josephine auf einer Ebene mit Napoleon gleichsetzen, sie kann sich aber auch mit der »Erfinderin« Molly Pitcher und »ihrem« Schreiber-Spion Pierre Beaumarchais oder der »Hellseherin« Mme Lenormand selbst und dem Erfinder Johann Kaspar Hechtel identifizieren. Damit stehen plötzlich sechs Personenkarten zur Verfügung, die natürlich auch die Auswahl zweier Karten gleichen Geschlechts zulassen.

 
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Zur Autorin

Kirsten Buchholzer kam durch einen Zufall zum Kartenlegen und hat sich über Ausbildungen und im Selbststudium zur professionellen Kartenlegerin entwickelt. Sie versteht ihre spirituelle Beratung als Hilfe zur Selbsthilfe und als Seelentrost: Ich glaube nicht an ein vorherbestimmtes Schicksal, sondern daran, dass es für jedes Problem im Leben auch eine Lösung gibt". Ihre Themenschwerpunkte sind Liebe, Beruf, Familienthemen, die Ursprungsfamilie und das psychische (Wohl-)befinden.

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