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Der Ring

Auf den meisten Versionen der Lenormandkarte 25 prangt ein goldener Fingerring mit völlig neutral gehaltenem Hintergrund. Der ganze Fokus liegt also auf dem dekorativen Schmuckstück.
 


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Der Ring - Hauch von Ewigkeit

 

Auf den meisten Versionen der Lenormandkarte 25 prangt ein goldener Fingerring, manchmal mit Stein (z.B. rote/blaue Eule), manchmal ohne (Dondorf); manchmal schlicht (Stralsund), manchmal zisiliert (Carta Mundi). Gelegentlich liegt er auf einer dekorativen Unterlage (Eule/Carta Mundi/ASS), doch zumeist ist der Hintergrund völlig neutral gehalten. Der ganze Fokus liegt also auf dem dekorativen Schmuckstück. Doch natürlich ist ein Ring mehr als bloße Zierde. Da er weder Anfang noch Ende hat, ist er ein Symbol für die Ewigkeit, Ausdruck der Hoffnung und der Beständigkeit. Früher galt er als besonderes Statussymbol und Zeichen sozialer Zugehörigkeit. Aus Gold war er beispielsweise im alten Rom nur den Senatoren, im Mittelalter den Rittern vorbehalten.

 

Im Reich der Mythen und Legenden, zum Beispiel in den Hauptwerken von Richard Wagner und J. R. R. Tolkien, gilt er als zaubertätiges Objekt der Macht, um den epische Kämpfe kreisen. Auch heute noch hat der Ring besondere Symbolkraft. Das liegt nicht zuletzt daran, dass dieses Schmuckstück seine Träger ständig begleitet und ihnen sichtbar wichtige Dinge ins Bewusstsein rückt: Ein Familienring erinnert an Sippenzugehörigkeit und die eigene Verantwortung als Teil einer Tradition, ein Siegelring bekräftigt einen Handel oder eine Übereinkunft und ein Verlobungs-, Freundschafts- oder Ehering drückt gegenseitige Verbundenheit, Treue, ernsthafte Absichten und Zugehörigkeit aus. Gerade hier gilt: Je schlichter der Reif, desto tiefer das Bündnis. Ebenso pur und schlicht kommt auch die Grundbedeutung des Rings in den Lenormands daher: Vertrag, Versprechen, Übereinkunft. Er weist auf eine Verbindung, eine Ehe oder eheähnliche Gemeinschaft hin. Oder er repräsentiert die innere Bereitschaft für eine solche. Er verweist auf die Einstellung zur eigenen Beziehun und Beziehungsfähigkeit.

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Die Versionen der Rings

 

Dass eine eingegangene Verbindung eine zweischneidige Angelegenheit ist, zeigt das Mystische Lenormand. Hier liegt der Ring im Schnabel einer Elster, die wohl gerade im Begriff ist, mit »ihrem« Schatz davonzufliegen. Ein Symbol dafür, dass sich binden auch immer mit der Aufgabe von Freiheit einhergeht. Auch wenn die meisten Versionen des Rings besonders das Liebesgelübde betonen (beispielsweise ASS), können auch andere Formen der Partnerschaft durch die Karte bezeichnet werden. So fallen auch Geschäftsbeziehungen, Verträge und (langjährige) Verpflichtungen in sein Bedeutungsgebiet. Der Ring ist ein unendlicher Kreis, der wieder und wieder beschritten werden kann.

 

So zeigt er Chronisches an, und die umgebenden Karten können auch Hinweis auf eingeschliffene Muster und die eigenen Prägungen sein. Bezeichnet der Ring in einer Auslage eine komplizierte Verbindung oder das Gefühl, in einer ewigen Warteschleife zu hängen, möchte er wahrscheinlich auf alte Muster verweisen. Dass solche ewigen Kreisläufe noch weiter gezogen werden können, macht das Bärtschi-Lenormand mit der beeindruckenden Darstellung einer Sonnenfinsternis deutlich. Hier wird auf die spirituelle Dimension einer jeden Frage nach Verbundenheit angespielt; auf unsere Einbindung in den Kosmos und den Anschluss an die göttliche Quelle. Auf Einheit, Absolutes und Vollkommenheit. Astrologisch wird der Ring laut Regula E. Fiechter mit dem Stier und laut Hildegard Leiding mit dem Mond verbunden.

 

Letzteres weist auf die hohe Emotionalität und mögliche Täuschung hin, die mit dem Thema Beziehung und Partnerschaft einhergeht. Ersteres spielt wohl auf die eher weltlichen Aspekte von Wachstum und Wohlstand innerhalb einer Beziehung an. Die stierhafte Qualität dieser Karte wird auch durch das Kreuz-Ass hervorgehoben, das einige Versionen der Karte ziert. Das Ass spricht von Talenten und Aufgaben, die man freiwillig und mit Elan erfüllt. Auch weist es auf innere Verpflichtungen hin, denen man sich nicht entziehen kann. Der Ring charakterisiert einen zuverlässigen und verbindlichen Menschen, mit ernsthaften Absichten, verantwortungsbewusst und berechenbar. Auf der Körperebene deutet er auch auf chronische, wiederkehrende Krankheiten hin. Zeitlich verweist er ebenfalls auf langanhaltende, ewige Prozesse, auf Zyklen und ihre Vollendung, laut Hildegard Leiding insbesondere auf den 7-Jahres-Zyklus.

 

 
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