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Teil 5: Die Rolle des Mondes im Horoskop und seine Bedeutung in den verbliebenen neun Häusern


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Der Mond in den Häusern


 

Erinnern wir uns an den Mond in den Häusern...

 

Bisher kennen wir die Bedeutung des Mondes in den ersten drei Häusern. Um unser Wissen zu vervollständigen und somit eine gute Basis für die Deutung eines Horoskops zu erlangen, werfen wir nun einen Blick auf die verbliebenen neun Häuser.

 

Der Mond im 4. Haus

 

Mundan ist in diesem Haus das Prinzip des Tierkreiszeichens Krebs angelegt und der Mond herrscht über diesen Sektor. Man kann auch sagen, an der Pforte des 4. Hauses beginnt die Liebe zu fließen. Bei diesem Horoskopeigner ist eine hohe Empfindsamkeit gegenüber der Umwelt festzustellen.

Die Wurzeln sind hier im besonderen Maße im "Reich der Mütter" angelegt, es geht also um archetypisch weibliche Anlagen. Männer mit dieser Mondstellung sind daher eher " matriarchale Männer" - man findet sie deshalb auch häufig in heilenden Berufen. Meist dauert es bei diesen Menschen sehr lange bis das Vertrauen und die Basis für eine Liebesbeziehung aufgebaut wird, dafür halten die meisten Beziehungen dann ein Leben lang.
Ein hoch entwickelter Sensor - die sogenannte innere Stimme, das Bauchgefühl warnt, wenn es gefährlich wird und sagt sofort: "Stopp! Halt, da stimmt was nicht! Zieh dich zurück und schau dir das lieber in Ruhe noch einmal genauer an, bevor du dich einlässt." Besonders zwischen dem 21. und 28. Lebensjahr werden diese Themen intensiv hervorgehoben.

 

Der Mond im 5. Haus

 

Dieses Haus gibt den Rahmen als Lebenszentrale vor. Spiel, Spaß und Freude - die Sonne herrscht über dieses Lebensprinzip. Mit dem Mond in diesem Lebensgebiet ist der Spieltrieb besonders intensiv ausgeprägt. Da es sich um ein Feuerhaus handelt, waren als Kind heftige, launenhafte Ausbrüche keine Seltenheit. Emotionen sind spontane Grundformen des Erlebens. Solange das innere Feuer nicht gebändigt ist, sprudelt auch einiges über.
Diese Menschen sind enorm kreativ und schaffen sich im Erwachsensein ihr ganz individuelles, kraftvolles Umfeld. Je nach Aspektierung des Mondes können Belastungen und Energien raubende Extreme gesucht oder stark gemieden werden. Dementsprechend werden auch die Partnerschaften gelebt. Am intensivsten kommen diese Mondthemen zwischen dem 28. und 35. Lebensjahr zum Ausdruck.

 

Der Mond im 6. Haus

 
Mond im 6. Haus: Herrscherplanet Merkur verleiht die Gabe der Beobachtung und des Lernens

Mond im 6. Haus: Herrscherplanet Merkur verleiht die Gabe der Beobachtung und des Lernens

Der Bereich dieses Hauses wird dem Jungfrauprinzip zugeschrieben. Hier herrscht Merkur. Die Gabe des Beobachtens und die Fähigkeit, das zu lesen, was zwischen den Zeilen steht, wurde als Kind durch die vorherrschenden Lebensumstände schon früh praktiziert. Es wäre gut möglich, dass ein Familienmitglied kränklich war. Eine solche Person lässt sich nie auf etwas ein, ohne einen Rückzug durchdacht zu haben.

Andererseits tritt diese Persönlichkeit nirgendwo ein mit der Absicht, gleich wieder davonzurennen. Mit großer Behutsamkeit werden die Themen im Leben durchleuchtet. Selten wird diese Person vor der Zeit handeln oder eine günstige Gelegenheit für etwas Einmaliges versäumen. Als Kind waren allerdings Entscheidungsschwächen ein großes Thema. In Partnerschaften wird daher zeitlebens versucht, keine Langeweile aufkommen zu lassen und sich das Liebesleben attraktiv zu gestalten. Besonders zwischen dem 35. und 42. Lebensjahr kommt es zu entscheidenden Veränderungen.

 

Der Mond im 7. Haus

 

Über das 7. Haus, das Haus der Begegnung, herrscht Venus. Hier bekommen wir Auskunft über unser direktes und persönliches Verhältnis zur Umwelt. Es zeigt auf, was wir durch den Umgang mit anderen lernen können und mit welcher seelischen Intensität dies geschieht. Steht der Mond in diesem Haus, dann braucht die betreffende Person ein Gegenüber um empfinden zu können. Hier ist der Austausch mit vertrauten Personen von grundlegender Bedeutung für das seelische Wohlbefinden.

Da das 7. Haus ein Quadrat zum 4. und 10. Haus bildet, hat das Mondkind ein eher distanziertes Verhältnis zu den Eltern. Es ist möglich, dass in der Kindheit auch andere Bezugspersonen wichtig waren. Für die Aufrechterhaltung des Familienfriedens wurde mehr Wert auf Harmonie gelegt als auf gründliche Aussprachen. Folglich werden Partner gewählt, mit denen ein betont harmonisches Liebesleben zelebriert wird und es wird darauf Wert gelegt, dass die Umwelt dies genauso sieht.

 

Der Mond im 8. Haus

 

Einer der Grundpfeiler des 8. Hauses ist die Fähigkeit der tiefen und treuen Bindung. Das Prinzip des Skorpions ist hier angelegt und Pluto herrscht darüber. Der Mond in diesem Haus geht zumeist einher mit tiefgreifenden Kindheitserfahrungen. Das heißt: Es sind durch bestimmte Erfahrungen Seelenbilder entstanden, die für eine Kinderseele schwer zu durchblicken waren.

Im Erwachsenendasein wird daher für einen gewissen Zeitraum oft Liebe mit Schmerz gleichgesetzt - Eifersucht und Besitzansprüche spielen dann in Partnerschaften eine bestimmende Rolle. Der Satz: "Nur wer die Liebe kennt, weiß wie ich leide", wird in dieser Zeit häufig zu hören sein. Die Gefahr besteht, dass nach einem Rosenkrieg die seelische Vernarbung so groß ist, sodass das Weiche der Liebe durch harte Vorstellungsbandagen ersetzt wird. Danach wird meist ein Partner gewählt, der sich den eigenen Vorstellungen unterwirft.
Erfüllung in der Partnerschaft wird sich erst in einer gleichberechtigten Beziehung finden, in der Tabus nicht bewertet werden.

 

Der Mond im 9. Haus

 

Hier ist das Prinzip des Schützen angelegt und Jupiter gilt als dessen Herrscher. Der Horoskopeigner wird sich Zeit seines Lebens primär um die geistige und emotionale Eingliederung in die große Gemeinschaft bemühen. Menschen, die den Mond in diesem Haus haben, verfügen über eine große Emotionalität, und die Suche nach dem Sinn des Lebens steht an vorderster Stelle. Dabei ist der Wunsch nach Liebe und deren Erfüllung so groß, dass sich der Horoskopeigner nach einer zerbrochenen Beziehung gleich in die nächste begibt, in der Hoffnung, endlich das Richtige gefunden zu haben.

Wenn Neptun und Mond miteinander einen Spannungsaspekt bilden, dann geht die Suche mit einer unstillbaren Sehnsucht einher und Süchte können sich in das Leben einschleichen. Schließlich wird ein Partner gewählt, mit dem geistige Reisen gemeinsam unternommen werden können oder es tun sich gleich zwei Weltenbummler zusammen.

 

Der Mond im 10. Haus

 

Das was einem vorbestimmt ist, wird im 10. Haus ersichtlich. Saturn herrscht über dieses Haus. In früher Kindheit war ein Elternteil besonders wichtig für das Mondkind, möglich dass es schwer erreichbar war. Im erwachsenen Alter besteht eine Tendenz zur Melancholie. Nach außen wirken diese Personen stabil, doch im Inneren sitzen die Tränen fest.

Es ist die innere Sanftheit, die von Außenstehenden wenig bis gar nicht wahrgenommen wird, das wiederum führt den Horoskopeigner in eine noch größere emotionale Zurückgezogenheit. Oft existiert die große, als unerreichbar empfundene, geheime Liebe für einige Jahre, dann wird ein Partner gewählt, der die Tugend der Treue und die Fähigkeit für eine tiefe Bindung mitbringt. Mondthemen sind besonders ausgeprägt zwischen dem 14. und 21. Lebensjahr.

 

Der Mond im 11. Haus

 

Dieses Haus gibt den Rahmen für Freiheit und Ungebundenheit an. Es kann sein, dass das Mondkind in eine Familie hineingeboren wurde, in der die Eltern noch sehr jung waren. Oder das Kind ist mit einem emotionalen Deckel überängstlicher Eltern aufgewachsen und wird im Erwachsenendasein nicht so schnell eine tiefe und feste Bindung eingehen. Meist hat sich auch die Familie zwischen dem 7. und 14. Lebensjahr neu aufgestellt.

Es gilt herauszufinden, was die eigene Seele herbeisehnt. Oft entsteht eine lebenslange Suche nach Geborgenheit, doch wenn die Liebe dann mit großen Schritten ins Leben kommt, läuft die Person wieder davon. Die Angst vor emotionaler Deckelung ist einfach zu groß. Zuletzt wird ein Partner gewählt, durch dessen Gemeinschaft erst die wahre Freiheit erfahren wird.

 

Der Mond im 12. Haus

 
Der Mond im 12. Haus: Empfindsame Menschen mit einem großen Herz und exzellenten Antennen für das, was um sie herum geschieht.

Der Mond im 12. Haus: Empfindsame Menschen mit einem großen Herz und exzellenten Antennen für das, was um sie herum geschieht.

Dieser Sektor steht im Horoskop für höchste Empfindsamkeit. Die besagte Aura dieses Horoskopeigners ist großflächig aber durchlässig, sodass alles wahrgenommen wird, was um einen herum geschieht. Solchen Menschen kann niemand etwas vormachen, sie erkennen jede Fassade und besitzen die Fähigkeit, das Innerste ihres Gegenübers zu erspüren.
Aufgrund dieser Empathiefähigkeit finden sich unter dieser Mondstellung Künstler, Schauspieler und Menschen mit der hohen Gabe der Nächstenliebe.

Die Zeit bis zum 7. Lebensjahr ist besonders prägend. Meist war die Mutter in der Schwangerschaft tiefen emotionalen Erfahrungen ausgesetzt und möglicherweise war sie von Ängsten begleitet. Bei dieser Mondstellung ist es in partnerschaftlichen Bereichen auffällig, dass gerne Fernbeziehungen gelebt werden.
 


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Zur Autorin

Astrid Obersteiner

Astrid Obersteiner beschäftigt sich seit ihrer Jugend intensiv mit der Astrologie. Sie absolvierte ein wissenschaftliches Studium der Astrologie und gibt seit vielen Jahren professionell astrologischen Rat.
"Astrologie offenbart das tiefste Innerste: Sie zeigt welche Seiten brachliegen und gelebt werden wollen, um wirklich authentisch zu sein. Anhand der Astrologie ist es möglich, verborgene Talente aufzudecken." Unter diesem Leitgedanken berät Frau Obersteiner erfolgreich seit mehreren Jahren bei Questico.
Sie nutzt dabei die Methoden der Klassischen Astrologie, der Stundenastrologie, der Psychologischen Astrologie und der Rhythmenlehre und besitzt große Erfahrung im Umgang mit Schüßlersalzen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage von Astrid Obersteiner

 

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28.06.2017, 19:19 MESZ
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