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Was ist Karma?

Lesen Sie alles über verbreitete Missverständnisse, der Sinn, den Begriff und die drei Arten von "Karma".


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Was ist Karma?

 

»Das karmische Gesetz will uns die Einheit der Gegensätze
 erfahren lassen«

 


In den letzten Ausgaben haben wir behandelt, dass wir spirituell gesehen weit »mehr« sind als das kleine »Ich«, für das wir uns oft halten und welches erst langsam während der ersten Lebensjahre entsteht und sich ständig wandelt. Uns meist weitgehend unbewusst, in den höchsten oder tiefsten Momenten von Glück, Frieden, Erfüllung und Stille manchmal aufdämmernd, lebt in uns, was das höhere Selbst genannt werden kann. Strahl aus dem Licht Gottes, Geist vom universalen Geist, der sich in die Begrenztheit der Widersprüche und Polaritäten des Lebens begibt, um sich selbst zu erfahren: Zu erkennen, zu wachsen, zu lieben... und dabei durch verschiedenste Erfahrungen und Gegensätze zu gehen: Hell und Dunkel, Leid und Freude, Anziehung, Abstoßung, Gut und Böse, Hass und Liebe... Die Gegensätze bedingen einander. Sie brauchen einander. Denn nur in der Spannung der Gegensätze gibt es den Strom der Energie, den Fluss der Bewegung des Lebens, welches zwischen den Polen pendelnd, sich er-lebt... So sind es paradoxerweise gerade die Gegensätze der Zweiheit, welche der Einheit des Geistes helfen, sich wiederum als diese Einheit zu erfahren. Und dieses Spannungsfeld der Polarität ist Grundlage des karmischen Prozesses.

 

Verbreitete Missverständnisse

 

Der Begriff »Karma« wird leider sehr oft völlig missverstanden, gerade in unserem westlichen Kulturkreis, wo wir bewusst oder unbewusst oft noch befangen sind in falsch verstandenen Auffassungen von Erbsünde und moralisch abwertenden Schuldvorstellungen. Von daher denkt man bei »Karma« ohnehin nur zu oft an »schlechtes Karma« und versteht darunter irgendeine Belastung aus unbekannter Vergangenheit, der zufolge wir für Fehler in einem Leben nun in diesem Leben »bestraft« werden. Obwohl natürlich auch das sprichwörtliche »Körnchen Wahrheit « darin sein mag, stimmt es so einseitig gesehen einfach nicht! Nur allzu oft wird so das Horoskop als Schablone negativer Begrenzungen verstanden und gedeutet. Psychologisch gesehen »programmieren« wir uns (oder andere ...) dabei negativ, in selbst begrenzender Weise. Das greift viel zu kurz, hilft niemandem und sollte nicht sein.

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Der Sinn des karmischen Gesetzes

 

Vor allem ist dabei der Sinn des Ganzen nicht im Blick, nämlich die Notwendigkeit des absoluten Geistes, wenn er sich erfahren will, durch die Gegensätze zu gehen. Erst durch viele Irrtümer lernt man. Ein guter Reiter ist oft vom Pferd gefallen. Es geht also nicht darum, irgendwelchen starren oder fi xen moralischen Vorschriften zu genügen, sondern immer wieder darum, im Strom des Lebens, im Pendeln der Gegensätze zu lernen und sich selbst zu erfahren. So gesehen, gibt es nichts prinzipiell Schlechtes. Wohl aber verschiedene Weisen, mit Spannungen und Widersprüchen umzugehen. Und genau das will uns das karmische Gesetz lehren: Flexibel zu werden, in Bewegung zu sein, an nichts festzuhalten, immer mit dem Pendel zu gehen... mal auf die eine Seite, dann wieder auf die andere. Sogar die Bibel lehrt: »Ein Jegliches hat seine Zeit. Umarmen und Loslassen, Aufbauen und Einreißen, Lieben und Hassen – alles hat seine Zeit.« Alles ist gut, alles ist sinnvoll, zur passenden Zeit.

 

Dann kommt wieder etwas anderes. Das aber ist genauso gut und sinnvoll zu seiner Zeit. Denn alles ist – Eins... Deshalb enthält jedes Extrem in sich schon den Kern seines eigenen Gegenteils, wie das alte Yin-Yang-Symbol es anschaulich zeigt. Der Weg, das zu lernen, ist: die Gegensätze direkt erleben. Denn wenn alles Eins ist, ist es zwecklos, irgendetwas übertrieben und verbissen anzustreben. Wirklich aber prägt sich das erst ein, wenn wir es tatsächlich versucht haben! Denn je stärker wir auf etwas aus sind, desto sicherer erleben wir schließlich das Gegenteil – was wir doch unbedingt vermeiden wollten... Ein einfaches Beispiel: Schokoladentorte ist sehr, sehr lecker. Der Wohlgeschmack auf der Zunge, die Süßigkeit, die wunderbaren Kirschen darin, das angenehme Gefühl im Magen... herrlich! Super. Gleich noch ein Stück! Und noch eins... und noch eins. Her damit!!! Bald werden wir merken, dass der Magen sich gar nicht mehr gut anfühlt. Und wenn wir uns einmal an Schokoladentorte über«fressen« haben bis zum Erbrechen, wird sie uns das nächste Mal kaum noch verlocken, vielleicht eher Übelkeit verursachen. »Zuviel des Guten« bringt also »Übles«... Umgekehrt wird eine vielleicht widerlich schmeckende Medizin uns heilen, wenn der Arzt seinen Beruf versteht.

 

Der Begriff "Karma"

 

Erst vor diesem Hintergrund wid tiefer verständlich, was mit dem Begriff »Karma« gemeint ist. Wörtlich bedeutet es »Tat«, wozu im weiteren Sinne aber auch Worte, Gedanken und Gefühle gehören. Und der Begriff umschließt im Sinne des oben beschriebenen Gesetzes auch die unausweichlich damit verbundene »Folge der Tat«. Denn das Pendel will immer wieder ausgeglichen werden. Egal was man in diesem Sinne »tut« – es wird eine Folge haben, die innere Notwendigkeit in der Seele und ihrer Lebensenergie hervorrufen, um nicht im »Zuviel des Guten« zu verharren, sondern nun auch das Gegenteil zu seinem Recht kommen zu lassen. »Karma« bedeutet also im umfassenden Sinne »Tat« und auch »Folge der Tat«. Insofern wird es auch das »Gesetz von Ursache und Wirkung« genannt. Keine Ursache ohne Wirkung, und keine Wirkung ohne Ursache... Was »eher da war«, ist gar nicht so leicht zu unterscheiden. Was war eher da – die Henne oder das Ei? Was ist Ursache, was Wirkung...? Jedenfalls existieren wir in ihrem Spannungsfeld, der Polarität. Zunächst ist es wichtig, sich klar zu machen: Das Gesetz des Karma bedeutet, dass absolut alles einen bestimmten Sinn hat.

 

Auch scheinbar »zufällige« Ereignisse und Lebensumstände, in denen wir uns ohne eigenes Zutun oder sogar gegen unsere vordergründige bewusste Absicht finden. Alles ist Ausdruck des Zustandes unserer Seele – des Selbst, des Gottesfunkens oder »Strahls aus dem überirdischen Licht« in uns – auf ihrem Weg der Erfahrung auch von Leben zu Leben. Wie sie bisher in den Gegensätzen sich erfahren, was sie gelernt hat und auch was sie jetzt, in diesem Leben lernen »will«... Was das konkret für den Einzelnen bedeutet, zeigt das Horoskop in bestimmten Themen auf, was wir in späteren Folgen noch genauer behandeln werden. Doch dabei sind niemals bestimmte Ereignisse als unausweichlich festgeschrieben! Immer »nur« die Notwendigkeit, bestimmte Erfahrungen zu durchlaufen. Und dazu gibt es immer verschiedene Möglichkeiten und Formen. Ob wir angenehme oder weniger angenehme davon realisieren, liegt daran, wie verantwortlich und bewusst wir JETZT mit den Energien gehen, rechtzeitig den notwendigen Umschlag des Pendels erkennen und mitgehen – oder aber uns dagegen sträuben und umgeworfen werden... Auch die Freiheit ist also in buchstäblich jedem Augenblick dabei!

 

 

Drei Arten von Karma

 

Dabei ist es wichtig, sich klar zu machen, dass das Karma keineswegs »nur« die »alten Prägungen « bedeutet. Vielmehr »tun« (sagen, denken, fühlen...) wir ja in jedem Augenblick, mit jedem Atemzug etwas. Und alles Getane will und muss irgendwann wieder ausgeglichen werden. Diese Art Karma wird in der indischen Philosophie »Kriyaman Karma« genannt: Das, was wir in jedem Augenblick tun und bewirken. Dann gibt es noch das sogenannte »Sanchit Karma«, wörtlich »Saat-Karma«. Damit sind die vielen in der Tiefe des Unbewussten gespeicherten latenten Eindrücke gemeint, die wir aus unvordenklichen Zeiten in uns tragen. Saaten gewissermaßen, die irgendwann in Zukunft einmal Frucht tragen müssen, je nach ihrer Art, angenehm, gemischt oder unangenehm. Diese im Unbewussten gespeicherten Impulse haben auch mit den verschiedenen Trübungen der ursprünglichen Glückseligkeit der Seele und damit zu tun, dass es oft so schwer ist oder sogar unmöglich scheint, unsere natürliche spirituelle Freude und Liebe aus uns selbst heraus zu leben oder wieder zu finden.

Das »Pralabdh Karma«, manchmal auch »Schicksalskarma« genannt, liegt unserer gegenwärtigen Existenz zugrunde und bestimmt deren »Rahmenbedingungen«, zum Beispiel die Umstände unserer Geburt, den familiären Hintergrund mit hilfreichen und/oder schwierigen Themen dabei, was wiederum unseren Charakter mit Stärken und Schwächen prägt, also auch den Aufbau des kleinen persönlichen Ichs in diesem Leben. Doch ist der Ausdruck »Schicksal« hier eigentlich irreführend. Denn es handelt sich eben nicht um etwas von außen »Geschicktes«, vielmehr um den selbst geschaffenen Ausdruck des seelischen Lernprozesses und der nächsten Aufgaben, die wir dazu anziehen. Mehr und mehr bestimmen wir zudem im Laufe des Lebens mit dem »Kriyaman Karma«, wie wir diese Rahmenbedingungen in Freiheit weiter entwickeln.

Karma heißt also Tat, Folge der Tat, das Spannungsfeld der Polarität, worin wir – der spirituelle Funke der Seele in uns – sich selbst erfährt: Im Pendelschlag der Gegensätze und im dadurch immer weiter sich fortsetzenden Strom des Lebens. Karma bedeutet demnach spirituelle Selbstverantwortlichkeit: Das wahre Selbst hinter allen Masken und Schatten, der Strahl göttlicher Weisheit in uns ist es, der uns den Weg von Erkennen und Lieben führt. So sind alle Gegensätze und Widersprüche, auch alle Leidensprozesse des Lebens letztlich sinnvolle Lernaufgaben. Das Göttliche in uns will sich selbst erleben, um aus allem, in allem und durch alles immer wieder die ur-eigene Freude zu finden...

 
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