Totale Mondfinsternis

Wann ist die nächste?

Wann und wo gibt es die nächste Mondfinsternis in Deutschland? Was hat es mit der Mondfinsternis Tetrade auf sich? Wir haben die Mond-News.

 


Partielle und totale Mondfinsternis

 

Ein riesiger Blutmond begeisterte am 28. September auch deutsche Hobby-Astronomen. Es schien, als blicke man direkt auf den Mars. Solch ein seltenes Ereignis ist natürlich immer wieder ein großes Spektakel.

 

Alljährlich beobachten die Menschen partielle und totale Mondfinsternisse, wobei die Sichtbarkeit des Naturschauspiels gewöhnlich auf eine bestimmte Region beschränkt ist. Viele fragen sich, ob eine Mondfinsternis Auswirkungen auf den Organismus hat und welche Bedeutung die Himmelsphänomene haben. Was genau passiert bei einer Mondfinsternis? Was ist ein Blutmond und wann spricht man von einer Mondfinsternis-Tetrade?

 

 

Wissenswertes über die Entstehung einer Mondfinsternis

 

Bei einer Mondfinsternis kann die Sonne den Mond nicht mehr komplett beleuchten, da er den Schatten der Erde passiert, die sich in Position zwischen Sonne und Mond befindet. Dieses Himmelsphänomen beschreibt das vollständige oder partielle Eintreten des Mondes in den Kernschatten oder Halbschatten der Erde. Ein kosmisches Ereignis, das nur bei Vollmond stattfindet und wenn sich der Himmelskörper während der Vollmondphase nahe an einem seiner Mondknoten befindet. Erst dann ergibt sich eine nahezu gerade Sonne-Erde- Mond-Linie.

 

Unterschieden werden prinzipiell drei Mondfinsternis Arten:

  • Totale Mondfinsternis: Der ganze Mond durchwandert den Kernschatten der Erde. Die Farbe des Mondes verändert sich in der Zeit der Totalität von Orange über Kupferrot bis Dunkelbraun.
  • Halbschattenmondfinsternis: Der Himmelskörper durchquert den Halbschatten der Erde, was vor allem für Wissenschaftler interessant ist, da dieses Naturereignis nur schwer beobachtbar ist.
  • Partielle oder teilweise Mondfinsternis: Ein Teil des Nachtgestirns passiert den Erdschatten. Dieses Himmelsphänomen lässt sich gut mit bloßen Augen verfolgen.

Im über mehrere Jahrhunderte ermittelten Durchschnitt entsteht eine Halbschattenfinsternis etwa halb so häufig wie eine Kernschattenfinsternis. Im 21. Jahrhundert ereignen sich jedoch weitaus mehr totale Mondfinsternisse als partielle. Warum? Der Mond durchwandert öfter als im gemittelten Durchschnitt bei Vollmond den Schatten in Erdnähe.

 

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Kommen Sonnenfinsternisse seltener vor als Mondfinsternisse?

 

Im Grunde genommen finden Sonnenfinsternisse nicht seltener als Mondfinsternisse statt. Eine Sonnenfinsternis ist jedoch im Unterschied zu einer Mondfinsternis nur von einem geringen Teil der Erdregionen aus beobachtbar. Von bestimmten Orten aus können Sie dagegen im Laufe von zehn Jahren rund vier totale Mondfinsternisse erleben, was wesentlich häufiger ist als die Sichtbarkeit einer totaler Sonnenfinsternis.

 

Tatsächlich gibt es im 21. Jahrhundert insgesamt 224 Sonnenfinsternisse und 228 Mondfinsternisse. Die längste Finsternis ist die totale Mondfinsternis, die sich auch am 27.07.2018 mit einer Dauer der Totalitätsphase von 1 Stunde, 42 Minuten, 57 Sekunden ereignete.

 

 

Blutmond und Mondfinsternis Tetrade

 

Färbt sich der Mond blutrot, wird Sonnenlicht von der Erdatmosphäre gebrochen und als langwelliges rötliches Licht in den Kernschatten gelenkt. Taucht der Mond bei einer totalen Mondfinsternis in den Erdschatten ein, wird aber nicht vollständig von ihm verdeckt, erscheint der Mond von der Erde aus gesehen in einem kupferroten, dunkelroten oder bräunlichen Licht, was auch als Blutmond bezeichnet wird.

 

Mit einer Mondfinsternis Tetrade ist der Zyklus von vier nacheinander auftretenden totalen Mondfinsternissen gemeint. Die letzte umfasste vier Blutmonde: 15.04. und 08.10.2014 sowie 04.04. und 28.09.2015. Im 21. Jahrhundert erfolgen acht solcher Mondfinsternis Tetraden. Das Erscheinen von vier aufeinanderfolgenden Blutmonden ist ein seltenes Ereignis, das einige Menschen als Zeichen des nahenden Weltuntergangs interpretieren.

 

 

Welche Mondfinsternisse ereignen sich in den nächsten drei Jahren?

 

Im Jahr 2016 erwarten wir zwei Halbschattenfinsternisse am 23. März und 18. August. Da der Mond nicht in den Erdschatten eintritt, können Sie diese Mondfinsternis in Deutschland nicht visuell beobachten. Am 11. Februar 2017 verfehlt der Mond ebenfalls den Erdschatten. Eine partielle Finsternis erleben Sie am 07. August 2017. Der Mond streift den Erdschatten zu einem Viertel. Nur bei Mondaufgang erkennen Sie ein Stück der partiellen Phase.

 

Dafür kommen Sie 2018 in den Genuss von gleich zwei totalen Mondfinsternissen. Am 27. Juli ist eine totale Mondfinsternis in Deutschland sichtbar. Den Eintritt in den Kernschatten verpassen Sie zwar, doch da der Mondaufgang eine halbe Stunde vor der Totalität stattfindet, haben Sie die Chance, die gesamte Totalitätsphase und den Austritt des Himmelskörpers aus dem Kernschatten in ganz Europa zu verfolgen.

 

 

Hat eine Mondfinsternis Auswirkungen auf den Menschen?

 

Das ist eine Frage, bei der die Meinungen auseinanderdriften, denn von euphorischen Auffassungen bis zu negativen Einstellungen ist alles dabei. Einige Menschen glauben, dass die Verfinsterung des Mondes schlechtes Karma löscht, andere sehen das Unheil nahen. Einige Zeitgenossen spüren ein paar Tage vor und nach dem Ereignis eine innere Unruhe. Einige erleben das Aufkommen von Themen, die mit der Partnerschaft oder zwischenmenschlichen Beziehungen in Verbindung stehen.

 

Serologische Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass der Mond auch auf physischer Ebene Einfluss hat. Da bei einer Mondfinsternis Vollmond herrscht, schlafen wir schlechter durch und rund 20 Minuten weniger. Es ist bekannt, dass in Vollmondnächten die Verbrechensquote steigt, körperliche Beschwerden schlimmer werden und Allergiker stärker reagieren. Dafür gibt es zwar bisher keine wissenschaftlichen Beweise, dennoch kommen immer mehr verblüffende Ergebnisse ans Licht.
 

 
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