Leoniden

am 18. November 2015

Alljährlich im Sternschnuppenmonat November kreuzt die Erde die Staubwolke der Leoniden. Was sich für die meisten nach dröger Physik anhört, ist ein faszinierendes Schauspiel.
* Preisinformation
Alle angegebenen Preise sind Endpreise inklusive der jeweils gültigen Umsatzsteuer.
Zusatzgebühren pro Minute zu den angegeben Preisen können anfallen bei:
Anrufer aus Deutschland: Mobil: +0,40 €
Anrufer aus dem Ausland: Festnetz: +0,20 € | Mobil: +0,60 €
Leoniden Maximum am 18. November 2015

 

Alljährlich im Sternschnuppenmonat November kreuzt die Erde die Staubwolke der Leoniden. Was sich für die meisten nach dröger Physik anhört, ist ein faszinierendes Schauspiel. Denn die Meteore werden von der Erde aus als magische Sternschnuppen wahrgenommen und erfüllen dem Volksmund nach jedem Betrachter seinen größten Herzenswunsch. Frühes Aufstehen lohnt sich, denn das Leoniden - Maximum am 18. November ist erst in aller Herrgottsfrühe in Deutschland zu beobachten.

 

 

Was sind die Leoniden?

 

Der gigantische Ursprungskomet 55P/Tempel-Tuttle hinterlässt auf seiner zyklischen Bahn durch das All jede Menge Bruchstücke. Obgleich konstant Teile des Kometen abplatzen, entstand vor mehr als 1 100 Jahren ein beeindruckendes Trümmerfeld. Kreuzt die Erde nun diese kosmische Wolke aus Staub und Gestein, verglühen die Meteore in der Erdatmosphäre und sind als Sternschnuppen zu bestaunen.

 

 

Woher kommt der Name?

 

Der Name der Leoniden, lat. für Löwe, gründet sich aus der Lokalisation der Meteore. Diese erscheinen dem Betrachter aus dem Sternbild des Löwen zu kommen und erhielten so ihren Namen.

 

 

Was macht diesen Meteorstrom so besonders?

 

Meteore sind keinesfalls eine Seltenheit, denn täglich treffen auf die Erde circa 10 Milliarden kleinster Teile, die jedoch für das menschliche Auge nicht beobachtbar sind. Für sichtbare und besonders schöne Sternschnuppen ist neben der Größe der Meteore auch die Geschwindigkeit ausschlaggebend. Mit über 70 km/s, das sind immerhin 252 000 km/h, rasen die Bruchstücke durch das All. So ist der Sternschnuppenmonat November von hellen Lichtern erleuchtet.


Die Erde kreuzt die Meteorwolke aus dem Sternbild des Löwen verlässlich jedes Jahr zwischen dem 10. und 18. November. Dann treffen tausende großer Bruchstücke auf die Erdatmosphäre und werden durch die Luftreibung ionisiert. So sichtbar gemacht, faszinieren sie Menschen auf der gesamten Nordhalbkugel.


Die Meteordichte ist nicht jedes Jahr gleich intensiv ausgeprägt. Alle 33 Jahre entsteht am Nachthimmel eine Sternschnuppenexplosion. Trifft die Erde, kurz nachdem 55P/Tempel-Tuttle das Innere unseres Sonnensystems gekreuzt hat, auf die Meteorwolke, können unglaubliche 10 000 über den Nachthimmel hinweg rasende Lichtblitze pro Stunde beobachtet werden. Besonders intensive Jahre waren 1833, 1966 und die Jahrtausendwende.


 

Berater wählen

 

Welche Bedeutung hatte eine Sternschnuppe im Lauf der Geschichte?

 

Wird den über den Nachthimmel hinwegziehenden Meteoren seit dem 15. Jahrhundert eine glücksbringende Wirkung nachgesagt, wurden diese im frühesten Mittelalter als angsteinflößende und unglücksverheißende Ereignisse gedeutet. Ähnlich wie durch ein Gewitter tadelte Gott die Menschen und sogar "Vorboten des Todes" wurden sie genannt. Kein Wunder in dieser naturwissenschaftlich noch unaufgeklärten Zeit.

 

 

Wie hoch ist die Sternschnuppendichte 2015?

 

In Deutschland wird das Leoniden - Maximum am 18. November 2015 morgens gegen drei Uhr erreicht. Zwar ist die Sternschnuppendichte in diesem Jahr nicht besonders hoch, jedoch sind auch 20 freie Wünsche pro Stunde nicht zu verachten.


Eine Besonderheit der frühen Morgenstunden ist außerdem die geringe Resthelligkeit. Der Mond wird nicht am Himmel stehen und so sind selbst kleinere Fragmente der Trümmerwolke zu sehen. Doch auch Meteore faszinierender Helligkeit werden den Frühaufsteher erfreuen.

 

 

Wann ist das Leoniden - Maximum wieder besonders intensiv?

 

Die Meteordichte war in der Vergangenheit deutlich stärker ausgebildet. Die Milliarden Bruchstücke treiben konstant auseinander, sodass die Trümmerdichte über das letzte Jahrtausend drastisch sank. Bei 200 000 leuchtenden Feuerkugeln pro Stunde und dies über Tage hinweg, ist es kein Wunder, dass selbst 1833 noch einige Betrachter das Ende der Welt befürchteten. Diese Intensitäten werden wohl nie wieder erreicht werden, aber auch 10 000 Meteore pro Stunde, die für das Jahr 2032 vorhergesagt sind, versprechen ein magisches, natürliches Feuerwerk.

 
Gratis Questico Kennenlerngespräch sichern
Astro-Wissen
Astrologie-Wissen: Mehr über Planeten erfahren
Lesen Sie alles über die astrologische Bedeutung der Planeten!
Sternzeichen
Astro-Beratung am Telefon
Astrologie Horoskope Beratung
Wohin führt mich mein Lebensweg?

Mithilfe der Astrologie und Ihrem Horoskop können Sie das herausfinden.

Astrologen wählen
Ihr Magazin
Magazin Zukunftsblick abonnieren und über 13% sparen

Zukunftsblick
Ihr monatliches Magazin rund um Spiritualität und Selbstfindung

Ihr Vorteils-Abo - jetzt bestellen
Zur mobilen Webseite /
22.07.2017, 08:36 MESZ
/
Top Links: Tarot & Kartenlegen / Hellsehen & Wahrsagen / Horoskope / Traumdeutung
© 2000 - 2016 Questico  210 / ac22 / 9

© für alle Kartenabbildungen Königsfurt Urania. Abbildung mit freundlicher Genehmigung durch Königsfurt Urania.
Registrierung für Neukunden / Login für KundenHilfe