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Blutmond: Naturphänomen oder Wiederkunft Christi?

Was ist ein Blutmond und welche Bedeutung hat er für die Menschheit? Ist der kupferrote Mond ein Zeichen Gottes? Alles dazu bei uns.


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Faszination Blutmond und seine Bedeutung

 

Ein rot gefärbter Mond war Ostern 2015 kurz am Himmel zu sehen. Die Blutmond-Finsternis ist für viele ein Hinweis auf die Endzeit, während die Astronomie dagegen wissenschaftliche Erklärungen parat hat.

 

Die totale Mondfinsternis ist den Menschen vertraut, doch wie kann sich der Himmelskörper plötzlich blutrot färben? Blutmonde haben als spektakuläres Himmelsschauspiel eine magische Anziehung und sind mit etlichen Mythen verbunden. Viele christliche Vereinigungen glauben an ein Zeichen Gottes, andere genießen einfach den außergewöhnlichen Anblick. Was ist der Blutmond, wann findet er statt und warum strahlt er kupferrot?

 

 

Wie entsteht die blutrote Farbe des Mondes?

 

Mitte April 2015 hat sich der Mond blutrot verfärbt. Diese Erscheinung war Teil des sich viermal in den Jahren 2014 bis Herbst 2015 wiederholenden Spektakels im Rahmen der Blutmond-Tetrade. Mit Blutmond wird aus astronomischer Sicht die rote Optik des Trabanten bezeichnet, wenn eine totale Mondfinsternis entsteht und das Nachtgestirn in den Kernschatten der Erde tritt, ohne dass ihn ein Sonnenstrahl trifft.

 

Der Mond ist allerdings nicht völlig dunkel, da das Sonnenlicht durch die Erdatmosphäre in Richtung Mondschatten abgelenkt wird, was insbesondere durch langwellige Rotanteile des Lichts geschieht. Der an sich verdunkelte Trabant ist deshalb in kupferrotes Licht getaucht. Auch Vulkanasche kann dieses Phänomen hervorrufen. In Deutschland konnte man im April 2015 nur sehen, wie der Mond kurz verschwand. Im Herbst wird es allerdings möglich sein, den Blutmond bei entsprechenden Wetterverhältnissen in seiner feurigen Pracht zu beobachten.
 

 

Welche Planetenkonstellation ermöglicht Blutmonde?

 

Nur zweimal im Jahr ergibt sich eine Planetenkonstellation, die Blutmonde erzeugen kann. Sonne, Erde und Mond stehen dann exakt in einer Linie. Dadurch kann die Erde das Sonnenlicht abschirmen, sodass es zu einer totalen Mondfinsternis kommt. Es handelt sich im Prinzip nicht um eine echte Finsternis, da der Himmelskörper immer noch zu sehen ist. Einzig die Farbe des Trabanten wechselt von einem strahlenden Weiß oder Goldgelb zu einem satten Rot.

 

 

Woher stammt die Bezeichnung „Blutmond“?

 

Schon seit Jahrtausenden beflügelt der rot gefärbte Mond die Fantasie von Menschen aus allen Kulturen. Eine Passage in der Bibel bezieht sich auf das Blutmond-Ereignis: „Die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt.“ Darum sind viele Christen überzeugt, dass vor allem die 2014 und 2015 erscheinenden Blutmonde die Wiederkunft Christi ankündigen, um die Menschen für ihre Taten zu richten. Bereits vor dieser Zeit ranken sich Legenden um die Blutmonde.
 

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Die Germanen glaubten, dass ein riesiger Wolf des Hasses die totale Mondfinsternis auslöst, um den Mond zu verschlingen. Die Ägypter waren überzeugt, dass der böse Gott Seth das Auge des Horus, das als roter Mond am Himmel erscheint, stehlen wolle. In Griechenland galten Hexen als Ursache für die blutrote Farbe, und die Indianer des Amazonas glaubten, dass der Trabant bluten würde, weil er mit einem Pfeil getroffen und verwundet wurde.

 

Die Blutmond-Tage im Mondkalender

 

Die innerhalb der Tetrade (Vierheit) aufeinanderfolgende totale Mondfinsternis mit blutrotem Nachtgestirn fällt seit 2.000 Jahren erstmals mit vier jüdischen hohen Feiertagen zusammen. Der kupferrote Mond am 4. April 2015 war der dritte Blutmond in der Tetrade. Der erste fand am 15. April 2014 statt, der zweite am 9. Oktober im gleichen Jahr. Der vierte Blutmond wird am 28. September 2015 erscheinen. Die betroffenen Festtage im gregorianischen und hebräischen Kalender, die mit den Blutmonden zusammenfallen sind:

  • Nissan/Passah-Fest – 15. April 2014
  • Tishrei/Sukkot/Laubhüttenfest – 9. Oktober 2014
  • Nissan/Passah-Fest – 4. April 2015
  • Tishrei/Sukkot/Laubhüttenfest – 28. September 2015

Zahlreiche Menschen glauben, dass Gott die Aufmerksamkeit auf den biblischen Kalender lenken will, um das Erscheinen Christi zu signalisieren.

 

 

Was bedeutet der Blutmond für die Menschheit?

 

Forscher aus den Bereichen Astronomie und Physik glauben nicht an düstere Legenden, Mythen und Geschichten, die sich um den Feuermond ranken, sondern erklären die seltene Himmelserscheinung auf wissenschaftlicher Basis. Was glauben Sie? Sind die Blutmonde, insbesondere die jetzige Tetrade, Zeichen für die nahende Apokalypse?

 

Auffällig ist, dass sich die Blutmond-Phänomene im 21. Jahrhundert deutlich häufen. In seiner Vollmondphase befindet sich der Trabant im Gegensatz zu anderen Jahrhunderten öfter in Erdnähe. Deutsche Astronomen haben errechnet, dass mittlerweile zwei Blutmonde in einem Jahr erscheinen können. Keiner weiß, ob die Blutmonde tatsächlich ein göttliches Omen sind. Auf Israel sollen nach Aussage einiger Propheten jedenfalls schlechte Zeiten zukommen, da die blutroten Monde genau auf Jahwes (Gott Israels) heilige Feiertage fallen.

 

 
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