31. Dezember 2008
Silvesternacht
Im Jahr 1582 wurde durch die Gregorianische Kalenderreform der letzte Tag des Jahres, der damals der 24. Dezember war, auf den 31. Dezember verlegt. Da dies der Todestag des Papstes Silvester war er starb am 31.12.335, wurde der Tag etwas später auch zum Namenstag Silvester. Das Wort hat lateinischen Ursprung, silva bedeutet Wald, übersetzt heißt Silvester "zum Wald gehörend", "im Wald lebend", Waldmensch.
Die Nacht vom alten auf das neue Jahr steckt auch voller Orakelbräuche: Z.B. gießt man Blei und liest aus der Form der entstandenen Gebilde mögliche Entwicklungen für das neue Jahr ab. Viele legen (Tarot)-Karten der astrologische Kreis eignet sich gut als Jahreslegung, oder man zieht eine Jahreskarte. Auch die Träume in dieser Nacht sind zu beachten, vielleicht enthalten sie einen wertvollen Hinweis fürs kommende Jahr.
Erstellt: 14:10 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen | Kommentare [5]
16. Dezember 2008
Diese Frage stellte uns Uli.
Liebe Uli,
hier finden wir gleich mehrere Sachen vermischt. Der astrologische Kreis ist eine sehr schöne Legemethode, um Tendenzen für die kommenden 12 Monate zu erhalten, und wird deshalb gerne an Neujahr oder zu einem Geburtstag gelegt. Zugrunde liegt die Astrologie mit ihren 12 Sternzeichen und 12 Häusern. Jedem Sternzeichen ist ja ein Haus zugeordnet, das geht von Widder/1. Haus durch den Tierkreis bis Fische/12. Haus. Jedes Haus hat ein Thema bzw. mehrere Aspekte zu einem bestimmten Thema. Normalerweise legt man hier mit Tarotkarten. Man zieht 12 Karten und legt sie in einem Kreis, der dem Horoskop entspricht, von 1 - 12 aus.
Es gibt aber auch Varianten. So können Sie z.B. auch Lenormandkarten benutzen. Hier könnte man 3 Karten pro Haus legen (da man 36 Karten hat). Die Kombinationen der 3 Karten (Lenormand arbeitet ja hauptsächlich mit Kombinationen) auf der Grundlage der Bedeutung des jeweiligen Hauses, ergibt dann eine Aussage. Hierzu muss man aber schon gute Lenormandkenntnisse mitbringen. Einfacher ist es, 1 Tarotkarte pro Haus zu legen. Hierbei ist es nicht üblich, die erste Karte für Januar, die 2. für Februar zu deuten, sondern wirklich das Thema des Hauses für das ganze Jahr heranzuziehen.
Erstellt: 08:39 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [0]
12. August 2008
Möchte Elke gerne wissen.
Liebe Elke,
um Drachen ranken sich viele Märchen, Mythen und Sagen durch die verschiedensten Kulturen und Religionen mit ganz unterschiedlichen Bedeutungen. Man findet sie auch in er Malerei und in der Literatur auch verschiedene Tarotkarten zeigen Drachensymbole. In unseren Träumen tauchen sie ebenfalls auf. Wichtig ist, wenn man in irgendeiner Form auf Symbole des Drachen trifft, dass man immer den kulturellen Hintergrund betrachtet. Der Drache kann in unserer Kultur das Böse verkörpern, Angst machen, eine große Auseinandersetzung mit unbewussten Triebanteilen bedeuten in einer anderen Kultur hingegen Glück verheißend sein.
Erstellt: 09:07 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen | Kommentare [2]
06. Februar 2008
Claudia M. aus Biel stellt uns diese Frage.
Liebe Claudia,
es gibt unterschiedliche Angaben darüber, woher die Tarotkarten stammen und seit wann die Menschen in unterschiedlichsten Form mit ihnen zu tun haben. Die Vermutungen reichen teilweise bis zu den alten Ägyptern, aber hierfür gibt es keine gesicherten Erkenntnissen. Nimmt man es streng wissenschaftlich und verlässt man sich auf historische Dokumente, kommt man zum Schluss, dass schon die Menschen im 14. Jahrhundert mit Tarotkarten gearbeitet haben. Es gibt zumindest Urkunden, die belegen, dass man versucht hat, dass Kartenspiel zu verbieten. Davon ausgehend kann man zu dem Schluss kommen, dass die Karten irgendwann gegen 1350 im deutschsprachigen Gebiet aufgetaucht sind. Allerdings werden die Karten nicht vom Himmel gefallen sein. Es ist gut möglich, dass ähnliche Kartenspiele schon früher gab und von den Menschen genutzt wurden. Seit dem frühen Mittelalter haben sie die Karten auch immer wieder leicht verändert. Das heute bekannteste Tarotblatt, das Rider-Waite Tarot gibt es seit 1910.
Erstellt: 17:34 Uhr | Autor: Questico Redaktion | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [1]
09. November 2007
fragt unsere Leserin Sabine M. aus Hagen.
Liebe Sabine,
Thoth war ein ägyptischer, ibisköpfiger Weisheitsgott. Er wird in alten Mythen als Quelle der Tarotkarten gesehen.
Aleister Crowley hat 1944 seine selbst entworfenen Tarotkarten, die von Lady Frieda Harris gemalt wurden, unter dem Namen "Das Buch Thoth" veröffentlicht. Die Crowley-Karten - auch "Thoth-Tarot" genannt - enthalten eine außerordentlich große Symboltiefe. Die großen Arkana sprechen vom alchemistischen Werk der Wandlung und stehen laut Crowley für den Beginn eines neuen Zeitalters. Die Lehre Crowleys kann u. a. im Buch Thoth nachgelesen werden.
Erstellt: 08:39 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [0]
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