29. August 2011
Diese Frage stellt Ulrike. Liebe Ulrike, das kommt vor und ist auch gar nicht so selten. Im Grunde bedeutet es, dass das Thema der Karte im Moment starken Einfluss im Leben hat – vor allem die 3 Fragethemen werden dadurch sehr bestimmt. Wenn klar ist, was die Karte im jeweiligen Bereich zu bedeuten hat, ist das schon sehr gut. Wenn man es jedoch zunächst nicht weiß, sollte man sich eingehend mit der Karte auseinandersetzen. Etwa durch eine Meditation. Hilfreich finde ich persönlich immer, das Motiv der Karte nachzustellen, wenn das möglich ist. Sich also in die Position der Figur auf der Karte begeben. Hier ein Beispiel: Die 4 der Münzen steht für Geiz, übertriebene Sorgen, Starrheit … Wenn Sie sich mal genauso hinsetzen wie die Figur, mit einem Teller als Münze usw. – eben diese Position einnehmen, dann merken Sie, dass Sie sich nicht bewegen können. Zu sehr müssen Sie darauf achten, dass Sie diese Position genauso beibehalten. Das ist äußerst aufschlussreich. Vieles wird einem dadurch klar, was man durch bloßes Anschauen nicht wahrnimmt.
Erstellt: 20:00 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [0]
15. März 2011
Diese Frage kam von Angelika.
Liebe Angelika,
unter Mischtier meinten sie ein Wesen, bei dem nicht eindeutig hervorgeht, ob es sich um einen Vogel oder einen Fisch, um einen Hund oder eine Katze handelt – beides wäre möglich. Diese Art von Tierträumen kommt relativ häufig vor. Der Traum vermischt bestimmte Tiere zu einem Neuen. Hierbei ist wichtig, was die Assoziation sagt: Welche Tiere kann man in so einem Mischwesen erkennen? Mit was verbindet man diese Tiere? Es könnte sich um eine Art „Tarnung“ handeln, so wie es den „Wolf im Schafspelz“ gibt, sodass das Haupttier nicht sofort oder nicht deutlich erkennbar ist. Mischwesen können aber auch bestimmte Anteile verschiedener Tiere repräsentieren, die hier aufgezeigt werden. Wichtig ist zu erkennen, wo sich diese Anteile im Träumer spiegeln. Der Traum spricht ja auf symbolischer Ebene, sodass Tiere auch immer Anteile von uns selbst darstellen, auf die das Augenmerk gerichtet werden sollte – sonst würden sie nicht im Traum erscheinen. Nimmt man den Impuls solcher Träume auf, kann es zu einer sehr fruchtbaren Auseinandersetzung mit diesen verschiedenen Anteilen in uns selbst kommen. Wichtige Erkenntnisse können sich daraus ergeben.
Erstellt: 09:42 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [0]
27. Januar 2011
Das möchte Gaby gerne wissen.
Liebe Gaby,
wenn einen ein Thema sehr beschäftigt, neigt man dazu, die Karten häufig zu befragen. Das kann zu einer Sucht werden. Am besten schreibt man die Frage auf, wählt ein Legesystem und gibt sich selbst eine Zeit vor. Ein Tag, eine Woche, ein Monat … Ein zu häufiges Legen zum gleichen Thema verwässert die Angelegenheit. Das Ergebnis ist demnach nicht mehr so aussagekräftig.
Es gibt allerdings ein Legesystem, da steht die Zeit für die nächste Legung fest: Der nächste Schritt. Hier kann man wieder legen, sobald man den nächsten Schritt getan hat.
Erstellt: 13:43 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [2]
01. Dezember 2010
Das möchte Anita gerne wissen.
Liebe Anita,
der astrologische Kreis bietet eine Beschreibung der gegenwärtigen Situation und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen für 12 verschiedene Lebensbereiche. Er zählt somit zu den umfassenderen Legungen. Er wird von vielen Menschen traditionell zum Beginn des neuen Jahrs gelegt. Aber man kann ihn auch monatlich anwenden. Ob sich Erfahrungen und Ereignisse auf das Jahr oder auf einzelne Monate beziehen sollen, bleibt jedem selbst überlassen. Der astrologische Kreis eignet sich auch zu Beginn einer Beratung zu einer Art Standortbestimmung für alle Bereiche, die man dann im Gespräch vertieft anschauen kann. Es ist ein Legesystem, das Zeit und intensive Auseinandersetzung erfordert.
Erstellt: 08:34 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [0]
23. Juli 2010
Diese Frage kam von Silvia Liebe Silvia,
das Kartenlegen mit Tarot kann man erlernen. Man muss hierzu keine hellseherischen Fähigkeiten haben. Wenn man weiß, was die Karten bedeuten und was sie auf den einzelnen Legepositionen aussagen ist eine gute Beratung möglich. Verfügt man zusätzlich über Erfahrung, ist das von Vorteil.
Für Hellsehen und Wahrsagen braucht man eine Begabung. Oft ist diese über Generationen vererbt. Man ist dann ein Medium, das Botschaften erhält und sie weitergibt.
Es gibt auch KartenlegerInnen, die medial veranlagt sind. Sie ergänzen die Bedeutung der Karten durch Eingebungen.
Erstellt: 19:16 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [0]
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