11. April 2012
Diese Frage kam von Gerda. Liebe Gerda, diese Frage ist sehr berechtigt. Man kann sich nämlich ganz schön „in die Nesseln setzen", wenn man etwas vorhersagt, was dann entweder gar nicht oder verspätet eintritt – und man kann sich ebenso unbeliebt machen, wenn das Vorhergesagte wahr wird. Wie man es auch macht - es ist schwierig. Es könnte auch passieren, dass sich eine Vorhersage nur deshalb bewahrheitet, weil der Betroffene das „Unglück" selbst herbeiführt. Self-fulfilling prophecy (selbsterfüllende Prophezeiung) wird dieses Phänomen genannt. Aus lauter Angst vor der Vorhersage, unternimmt man unbewusst alles, um sie wahr werden zu lassen – dann ist die große Anspannung oder Angst davor weg. Ein behutsamer, vorsichtiger Umgang mit Warnungen oder Vorhersagen ist angebracht. Man kann auch vorfühlen, ob jemand überhaupt bereit ist, diese hören zu wollen. Wenn es Menschen betrifft, die man kennt, weiß man auch, wie sie ungefähr darauf reagieren. Auf jeden Fall sollte man es vermeiden, anderen Angst zu machen. Man ist nicht verpflichtet, aufgrund eigener Annahmen andere zu warnen.
Erstellt: 12:30 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Hellsehen | Kommentare [0]
14. Februar 2012
Diese Frage kam von Marie.
Liebe Marie,
das ist nicht immer ganz so einfach. Häufig schildern Klienten, dass Sie nicht wissen, ob sie Bilder im Wachbewusstsein gesehen oder schon geträumt haben. Es gibt ja eine Phase zwischen dem Wachsein und dem Schlafen, in der bereits Bilder aktiv sein können, man aber noch nicht wirklich eingeschlafen ist. Man weiß, dass man wach ist, aber dennoch ist man schon mitten in der Bilderwelt. Ich halte den Unterschied nicht für groß. Immer handelt es sich um Bilder aus der Seele, die uns etwas mitteilen. Ob sich Geschichten bewahrheiten, also Botschaften darstellen, wie das in Visionen häufig vorkommt, zeigt sich schnell. Das kann Ihnen aber auch mit Träumen passieren.
Erstellt: 19:21 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Hellsehen | Kommentare [0]
06. Januar 2012
Diese Frage kam von Verena. Liebe Verena, Sie schrieben, dass Sie schon öfter die Erfahrung gemacht haben, dass jemand hinter Ihnen den Blick auf Sie gerichtet hatte und Sie sich umdrehten und das bestätigt fanden. Sie teilen diese Erfahrung auch mit anderen. Offenbar kann man den Blick eines anderen im Nacken spüren. Der Biologe Rupert Sheldrake erklärt das Phänomen mit dem Vorhandensein von Wahrnehmungs- oder geistigen Feldern, die zu den morphischen Feldern gehören. Demnach können wir durch Blicke das unsichtbare Wahrnehmungsfeld des anderen berühren, und derjenige reagiert darauf. Eine weitere Erklärung findet man bei dem Physiker Hans-Peter Dürr. Er vertritt die Ansicht, dass Körper elektromagnetische Signale aussenden, die von anderen unbewusst wahrgenommen werden.
Wenn Sie liebe Leser, auch solche Erfahrungen gemacht haben, schreiben Sie uns doch. Wie gesagt, es kommt häufiger vor als man denkt.
Erstellt: 19:17 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Hellsehen | Kommentare [0]
06. April 2011
Das möchte Silvana gerne wissen.
Liebe Silvana,
das bezog sich auch auf die Frage, ob man mit einem Mann zusammenkommt. Viele Medien fragen, ob es an der Zeit ist für eine Antwort auf die gestellte Frage des Klienten. Dabei kommt es relativ häufig vor, dass der Zeitpunkt noch nicht gekommen ist. Es kann sich herausstellen, dass ein Ja den Frager dazu veranlassen würde, nicht mehr aktiv zu werden, sich nicht mehr auseinanderzusetzen, einfach abzuwarten, das Leben schon auf die neue Beziehung einzurichten, ohne auf Signale zu achten. Dabei werden wichtige Entwicklungsschritte vernachlässigt, die vielleicht für das Zustandekommen der Beziehung Voraussetzung wären. Von daher ist es oft sinnvoll, nicht immer gleiche eine Antwort auf die Fragen zu erhalten. Das bezieht sich nicht nur auf Partnerschaft, sondern kann alle Fragebereiche betreffen.
Erstellt: 10:32 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Hellsehen | Kommentare [0]
11. Dezember 2010
Diese Frage kam von Heinz.
Lieber Heinz,
eine Vorahnung kann Verschiedenes beinhalten, meist aber handelt es sich um eine Warnung. Oder um das vorherige Wissen einer unguten Entwicklung. Eine Vorahnung kann ein Gefühl sein, das einen sehr heftig bedrängt. Z.B. möchte man einen Zug nehmen und spürt plötzlich, dass man unter keinen Umständen einsteigen darf. Man kann das nicht begründen. Doch könnte sich später herausstellen, dass der Zug einen Unfall hatte. Wenn das Gefühl sehr stark ist, sollte man ihm nachgeben. Vorahnungen können sich auch über Träume zeigen. Nicht selten wird man im Traum vor einem Unglück gewarnt. Manche Menschen haben eine Ader dafür, sie erleben so etwas häufiger. Bei anderen geschieht es einmalig. Man kann dann selbst entscheiden, ob man die Vorahnung ernst nimmt und entsprechend handelt.
Erstellt: 17:51 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Hellsehen | Kommentare [2]
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