Aktuelle Fragen

Lesen Sie hier interessante und aktuelle Artikel rund um die
Themen Kartenlegen, Hellsehen und Astrologie.

Kann man vom Kartenlegen süchtig werden?

10. Mai 2012

Diese Frage kam von Torsten.

Lieber Torsten,

diese Frage ist eindeutig mit Ja zu beantworten. Wer seine Entscheidungen ausschließlich von den Karten abhängig macht, ist süchtig. Solche Fälle gibt es. Hajo Banzhaf sagte einmal: „Die Karten sind ein guter Diener, aber ein schlechter Herr." Übersetzt heißt das, dass man sich der Karten bedienen kann, sie dürfen aber nicht die Herrschaft übernehmen. Kartenlegungen sind als Tendenzen zu verstehen. Und damit Orientierungshilfe. Wenn man sich jedoch nur nach den Karten ausrichtet, wird es schwierig. Man fühlt sich dann auch schnell ausgeliefert. Gibt sein Leben aus der Hand. Hinzu kommt, dass bei häufigen Legungen die Objektivität leidet. Man bekommt so viele Bilder, dass man am Schluss gar nichts mehr weiß. Man gerät in einen Teufelskreis. Spätestens dann sollte man sich dringend um Hilfe durch andere, wenn nicht gar durch einen Psychologen bemühen.

Erstellt: 11:34 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen  |  Kommentare [0]

Ist man selber schuld bei schwerer Krankheit?

10. Mai 2012

Das möchte Ingrid gerne wissen.

Liebe Ingrid,

dass sich die Psyche über den Körper ausdrückt, Körper und Seele zusammenspielen, ist altbekannt. Darüber sind viele Bücher geschrieben worden. Ich denke jedoch, dass man es sich zu einfach macht, jemandem die „Schuld" an einer Krankheit zu geben. Ich halte das eher für einen Abwehrmechanismus. Vor einer Erkrankung, ob leicht oder schwer, ist niemand sicher. Wenn man weiß, woher die Symptome kommen, glaubt man, sicher vor der Erkrankung zu sein, wenn man vorbeugt. Wenn man sich warm anzieht, bekommt man keinen Schnupfen. Wer das versäumt, wird krank – und ist selber schuld. Wer seine Wut äußern kann, bekommt keine Migräne … Damit bekommen wir eigene Ängste in den Griff. Solche einfachen Rezepte sind aber für viele Betroffene – gerade auch, wenn es sich um schwere, lebensbedrohliche Erkrankungen handelt – sehr verletzend. Selber schuld zu sein, versagt zu haben, ungenügend zu sein … so kommt das häufig bei Betroffenen an. Ich kenne das aus den bitteren Erzählungen erkrankter Menschen. Fakt ist: Es müssen viele Faktoren zusammenkommen, um (ernsthaft) zu erkranken. Vererbung, Umweltfaktoren, Stress … und vieles mehr. Es wäre sicher besser, Energie darauf zu verwenden, Erkrankte zu unterstützen, als von Schuld zu sprechen.

Erstellt: 10:25 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen  |  Kommentare [0]

Warum soll man den Geldbeutel schütteln, wenn man einen Kuckuck hört?

10. Mai 2012

Das möchte Beate gerne wissen.

Liebe Beate,

wenn man bei einem Kuckucksruf zur Geldbörse greift, sie schüttelt, dass man die Münzen darin klimpern hört, soll angeblich das Geld das ganze Jahr über nicht zur Neige gehen. Tut man das nicht, verliert man sein Geld. Dieser Aberglaube und das Ritual gehören zu einem uralten Brauchtum. Es gibt wohl mehrere Hintergründe. Der Ruf des Kuckucks ist im April erstmalig zu hören. Zeit der Paarung und Brutpflege der Tiere. Der Kuckuck hat kein eigenes Nest, sondern legt seine Eier in fremde Nester, die dann dort von anderen Vögeln bebrütet werden. Auch die Aufzucht der Brut übernehmen die anderen. Das bedeutet, dass der Kuckuck „sparsam ist". Eine mögliche Erklärung findet sich in früherer Zeit: Im Frühjahr (wenn der Kuckuck ruft) musste man Geld für Saatgut ausgeben, dem ging ein sparsames Haushalten voraus. Wem das gelang, der konnte gut einteilen und mit Geld umgehen. Hier findet sich wieder eine Verbindung zum sparsamen Kuckuck. Der Gerichtsvollzieher klebt den „Kuckuck" auf die zu pfändenden Wertgegenstände – auch hier ein Bezug zum Geld, das man hier allerdings nicht hat und gegen Ware tauscht. Offenbar hat man versäumt, die Geldbörse zu schütteln.


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Erstellt: 10:04 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen  |  Kommentare [0]

Supermond und Meteoritenschwarm

05. Mai 2012

In der Nacht von 5. auf 6. Mai gibt es gleich 2 Himmelsschauspiele:  Der Mond befindet sich in dieser Nacht an seinem erdnächsten Punkt – Perigäum genannt. Er ist dann nur 363.104 Km von der Erde entfernt und erscheint deshalb größer.  Zusätzlich ist Vollmond. Diese beiden Tatsachen lassen uns von einem Supermond sprechen.

Zum Vergleich: Der erdfernste Punkt des Mondes liegt bei 405.696 km.

Zeitgleich sehen wir auch einen Meteoritenschwarm über Deutschland. Es handelt sich um die Mai-Aquariden, so benannt, weil sie aus dem Sternbild Wassermann (Aquarius) kommen. 20 – 60 Sternschnuppen sollen pro Stunde zu sehen sein. Sie kommen mit einer Geschwindigkeit von 65 km/Sekunde und sollen angeblich eine kleine Leuchtspur nach sich ziehen.

 Bei guter Sicht erwarten uns also zwei lange Nächte mit seltenen Beobachtungen.

 

Erstellt: 21:23 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen  |  Kommentare [0]

Was sind Spiegelneuronen?

01. Mai 2012

Diese Frage kam von Sybille.

Liebe Sybille,

Spiegelneuronen sind besondere Nervenzellen, die von Geburt an in unserem Gehirn sitzen. Ihre Existenz wurde 1996 von einer italienischen Forschergruppe entdeckt. Die Spiegelneuronen bewirken, dass wir lächeln, wenn andere uns anlächeln, dass wir die Schmerzen eines anderen mitspüren, wenn er darüber klagt. Auch Gefühle von anderen können sich uns über dieses Resonanzzentrum mitteilen, sodass wir sie ebenfalls empfinden. Diese Fähigkeit des Mitfühlens lässt uns zu einem sozialen Wesen werden.

Erstellt: 20:40 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen  |  Kommentare [0]

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