13. November 2008
Das wollte Christina wissen.
Liebe Christina,
wenn man für sich selbst die Karten legt, und sich danach ausgelaugt fühlt, kann das damit zusammenhängen, dass die Karten das Unbewusste ansprechen und damit auch Schattenthemen. Das ist anstrengend. Positive und negative Gefühle und Bilder steigen nach oben und beschäftigen uns. Wir erinnern uns u.U. an Geschehenes, noch nicht verarbeitete Themen. Die Karten ziehen uns in ihren Bann und dann wacht man nachher auf und ist wieder in der Realität. Man hat einen Ausflug unternommen, der mit tiefen inneren Prozessen zu tun hatte und das kann ab und zu müde machen.
Legt man anderen die Karten und ist nachher ausgelaugt, sollte man sich fragen, ob man wirklich bei sich geblieben ist, oder sich eventuell zu sehr in die Geschichte des anderen hineinversetzt hat und dabei etwas den Abstand verloren hat. Auch das kann erschöpfend sein. Wenn dies der Fall ist, hilft eine gute Zentrierung vor und nach dem Kartenlegen, um in der eigenen Mitte zu bleiben.
Kartenlegen kann aber auch sehr erfrischend sein, kann neuen Mut geben durch wichtige Erkenntnisse.
Erstellt: 12:55 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen | Kommentare [47]
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Jeder der einem anderen hilft sich von einer Kette zu lösen hängt einwenig selbt dran und bekommt dadurch ein bissel Karma von dem dem er hilft.
Und das kann schon sehr schlauchen.
So sehe ich das jedenfalls.
Kommentar von Holger Rösler am 13. November 2008, 16:40 Uhr
eigentlich wollte ich mich hier nicht "schon wieder" einklinken ... Doch nun möchte ich vermerken, dass ich die Erklärung von Sabine Lechleuthner im Prinzip sehr richtig, Deine / Ihre Sichtweise, lieber Kollege, allerdings schon etwas problematisch finde. Denn ich finde, als BeraterIn sollten wir uns um eine "einigermaßen" losgelöste Haltung bemühen - nicht zuletzt, um unseren Klienten auch wirklich optimal dienen zu können. Zu große Identifikation - wofür ein solches "Geschlauchtsein" ganz deutlich ein Anzeichen ist - bedeutet immer die Gefahr eines "Tunnelblicks" oder zumindest fehlenden "Überblicks". Doch genau das, was so verloren geht, erwarten unsere Klienten von uns, und mit gutem Grund.
Eine Haltung guter Zentriertheit, wie Sabine Lechleuthner betont, sollte also immer gegeben sein. Und wenn wir die haben, fühlen wir uns zwar vielleicht nach mehreren Stunden Telefonat schon in normaler Weise erschöpft wie nach jeder anderen konzentrierten und verantwortungsvollen Arbeit auch, jedoch niemals im angedeuteten Sinne "geschlaucht" oder "ausgepowert". Vielmehr verschafft eine Arbeit, bei der wir im gesunden Sinne "Kanäle" für heilende Weisheit sein dürfen (!), auch uns Kontakt mit positiven und belebenden Kräften. So erlebe ich es jedenfalls und finde das absolut wichtig.
Der Gedanke, dem anderen irgendwie Karma oder gar im angedeuteten problematischen Bild "die Kette des Teufels" auch nur teilweise abzunehmen, ist eigentlich schon gar etwas Gefährliches.
Denn wenn das überhaupt möglich wäre (was ich nicht glaube), könnten wir uns selbst dadurch weit schlimmere Probleme einhandeln als uns bewusst ist. Zudem: Karma im Sinne von Lernaufgabe ist immer etwas Persönliches. Jemand anderem das "abzunehmen" - würde bedeuten, ihm/ihr eine selbst geschaffene oder sogar von der göttlichen Vorsehung zugeteilte Chance zum Wachstum abzunehmen. Das wäre ein wahrer "Bärendienst" und das Gegenteil von wirklicher Hilfe ...
Sorry, aber das musste nun leider sein. Das neptunische Prinzip bedeutet eben nicht "nur" Spiritualität und Intuition, sondern auch die Gefahr von nebulöser Illusion und "Selbst-)Täuschung. Wenn wir uns mit dem einen befassen, gilt es immer, darin auch die Gefahr des anderen zu sehen und aber zu überwinden.
Nur so dienen wir uns selbst und unseren Klienten.
Kommentar von Andreas W. Höschen am 13. November 2008, 17:37 Uhr
Kommentar von Holger Rösler am 13. November 2008, 18:02 Uhr
Wie können wir in eine Haltung guter Zentriertheit kommen ?
Zunächst, indem wir uns bemühen, uns selbst und unsere eigenen Lebensthemen, vielleicht auch Probleme, realistisch zu sehen. Realistisch heisst immer auch: Erkennen, wozu sie gut sind und was wir aus ihnen lernen können. Schon das erleichtert Vieles und hilft auch mitten in großen Problemen, den Blick frei zu bekommen für den Weg vorwärts.
OK, das ist natürlich nicht immer so leicht, deshalb suchen wir uns ja auch Unterstützung z. B. beim Kartenlegen, Horoskop oder anderen Formen der Beratung.
Möglichst sollte dann aber - wie oben dargelegt - wenigstens die Person, der wir uns anvertrauen, diesen "Blick vorwärts" für uns haben oder sich zumindest sehr darum bemühen.
Dazu ist es m. E. nötig, eine eigenständige Haltung des Einklangs mit dem Kosmos, dem Universum, dem Göttlichen (wie auch immer wir das nennen, ist letztlich egal) zu haben und auch bewusst zu pflegen. Nur dann haben wir einen Kraftanker, der auch in der Konfrontation mit schweren Problemen "hält".
Das bedeutet sehr wohl, tiefes Mitgefühl zu haben mit den Problemen der Ratsuchenden, selbstverständlich. Manchmal müssen wir dabei vielleicht sogar der Person durch unsere eigene emotionale Betroffenheit erst aufzeigen, wie "schlimm" das war, was sie uns gerade erzählt. So geht es mir jedenfalls oft. Die Menschen sind ja manchmal durch die Härten des Lebens selbst ihren eigenen Verletzungen gegenüber unsensibel, weil sie es eben nicht anders kennen ...
Doch - und das ist von sehr großer Wichtigkeit ! - bei allem Mitgefühl müssen wir immer in einer größeren, umfassenden Geborgenheit verwurzelt sein - gerade um den Ratsuchenden Kraft und Hoffnung - nein, NICHT "geben" (von unserer eigenen Kraft, die ja immer begrenzt ist ...) - wohl aber "vermitteln" zu können. "Vermitteln" heißt: Etwas weiterleiten, was in irgendeinem Sinne von "Oben" kommt (also nicht unser "Eigenes" ist ...). Deshalb heißt es ja zum Beispiel auch: "Channeln" ...
Mir hilft dabei immer der Gedanke, wie zum Beispiel im Buddhismus die zentralen Tugenden sind: Mitleiden, Mitfreuen, Lieben - und: GLEICHMUT ... Je mehr wir in der Liebe zu Allem, zum Ganzen verwurzelt sind, können wir sehr wohl auch an den Leiden und Freuden anderer tief teilnehmen, selbst denen der kleinen Vögel und Würmer, wissen jedoch immer im Tiefsten um die große Kraft des Gleichgewichts. Liebe zum Ganzen heißt immer auch eine gewisse freundliche Gleichmut dem Teil gegenüber - und beides bedingt einander ! Darüber kann man gut meditieren.
Ganz praktisch gesehen, kann man auf der Basis einer solchen Grundhaltung die Zentriertheit auch gut unterstützen durch methodische Meditation und Visualisation, zum Beispiel einer Schutzaura oder eines Schutzkreises aus weißem oder goldenem Licht, den wir um uns ziehen. Wir können und sollten dabei auch das Göttliche, wie immer wir es nennen, bitten, uns mit dem universalen und grenzenlosen Licht von Oben zu umhüllen und zu schützen ... und davon (! - also nicht von unserem kleinen und begrenzten "Eigenen" !) auch den Menschen, mit denen wir zu tun haben, zukommen zu lassen, was und wie immer es am besten hilft.
Eine solche Haltung ist nach meiner Erfahrung sowohl für uns selbst wie auch für andere im wahrsten Sinne des Wortes - heilsam ...
Kommentar von Andreas W. Höschen am 13. November 2008, 18:21 Uhr
Liebe Christina,
was erwartest Du Dir von den Karten?
Benutzt Du sie für Dich oder legst Du für andere?
Fragst Du sie quasi neutral, d.h. bist Du offen für jede über die Karten zu Dir kommende Antwort?
Oder machst Du Druck, hast vielleicht bestimmte Erwartungen, die sich im Bild zeigen sollen.
Vielleicht bist Du in einer Übungsphase, in der Du noch nicht alles verstehst?
Oder Du legst zu oft zur gleichen Fragesituation?
Ganz wichtig: Frage Dich "Was willst Du mit dem Kartenlegen erreichen?" Eine der wichtigsten Fragen überhaupt!
Ich würde Dir jedenfalls zu Geduld und gelassener Neugier raten. Karten geben ihre eigene Antwort. Führe ein Tagebuch, in dem Du Fragen und das gelegte Kartenbild einträgst. Lege nicht täglich, höchstens eine Tageskarte. Sei offen für alles.
Respektiere die Karten. Bedanke Dich für die Antwort, die Du erhältst.
Manchmal braucht es einfach Zeit.
Vielleicht benötigst Du auch ein anderes Deck. Nicht jeder kann mit allen Karten. Es muss auch passen.
Dem einen sagen die Skatkarten viel, dem anderen gar nichts.
Dann sind Karten mit Bildsprache vielleicht die bessere Wahl. Oder umgekehrt.
Vielleicht liegt Dir auch mehr das Pendel, die Runen oder das I-Ging. Lege Dich nicht fest. Lass los.
Es ist ganz sicher ein ernstzunehmender Zustand. Du solltest vielleicht für eine Weile einfach Pause machen.
Kommentar von Hannelore Klug Astrologin am 13. November 2008, 20:25 Uhr
Kommentar von Hubertine am 13. November 2008, 20:37 Uhr
ich muss dazu sagen: ;-) ich lasse immer aus Neugier und meiner Ungeduld, manchmal meiner Vorfreude wegen, meiner Sorgen wegen, meinem Kummer, wegen Job, die Karten legen. Muss dazu sagen, es gibt mir immer wieder aufs neue MUT und bin sicherlich danach bereits süchtig geworden! Muss aber erwähnen, dass mir bereits so 1-2 Legungen von verschiedenen Experten(innen) ÜBERHAUPT nicht gut getan haben, sogar meine Persönlichkeit und Ansehen VERLETZT haben!!! Denen habe ich aber im Nachhinein ganz OFFEN meine Meinung dargelegt. Was war natürlich, Sperrung und mich NICHTVERSTEHENWOLLEN!!! Aber es gibt genug positive Kartenleger hier und die habe ich zu meinem Glück gefunden und die kontaktiere ich auch weiter. Die negativ eingestellten eben nicht! Manchmal hatte ich auch Eindruck bei diesen negativen Experten(innen), die brauchen mehr Rat als ich :-DDD lach - ne sowas kann ich gar nicht gebrauchen. Bin ich der Kunde oder der Experte(in)? Also da hat's mich, wie gesagt, schon ganz schön geschlaucht, aber mehr die Art und Weise dieser Kartenleger(innen) - solche EGOISTEN eben! Die sind schlimm finde ich, die dir noch Ihre Überzeugung über diese negative Prognose an die Nase binden möchten :-DDD. Ich empfehle jedem Kunden sofort so einen Berater(in) zu wechseln und auch mal die negativen Bewertungen mal ganz genau ins Auge zu fassen, also das Profil dieser gut durchzustudieren. Weil sonst kann es eben passieren, dass es dir noch schlechter geht, als vorher UND das ist ehrlich nicht der SINN der Sache!!!
Kommentar von BeautyAngel am 14. November 2008, 01:06 Uhr
"dass mir bereits ... Legungen von verschiedenen Experten(innen) ÜBERHAUPT nicht gut getan haben".
Das kann ja verschiedene Ursachen haben. Eine negative Aussage möchte ja keiner gerne hören. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage. Soll der Kartenleger die dann wirklich verschweigen?
"sogar meine Persönlichkeit und Ansehen VERLETZT haben!!!"
Also deine Persönlichkeit das verstehe ich ja noch (z.B. wenn dich jemand angreift oder ungerechterweise negativ darstellt) aber dein Ansehen? Dann müsste er ja zu anderen über dich gesprochen haben.
"Die negativ eingestellten eben nicht!"
Was verstehst du unter einem negativ eingestellten Kartenleger? Eigentlich sollte ein Kartenleger nur eines sein. Übersetzer. Er kriegt durch das Kartenbild eine Botschaft und übersetzt sie für den Kunden in verständliches Deutsch. Wie bei einer Fremdsprache eben auch (und nichts anderes ist das Kartenbild. Eine Bildersprache). Persönliche Wertungen oder Analysen der anrufenden Person sollten da vom Kartenleger nicht gemacht werden. Natürlich gibt es Fragen wie "Was kann ich tun um...". Gut, darauf kann man gegebenenfalls antworten oder eine spezielle Tarot-Legung machen die von einer gegebenen Situation ausgehend einen Lösungsweg aufzeigt. Aber dann muss der Kunde schon danach fragen.
Mich (und sicher auch andere) würde daher einfach mal interessieren was nun genau bei den kritisierten Experten dein Problem war. Wäre sicher auch für andere interessant.
Kommentar von Heide aus Überzeugung am 14. November 2008, 01:33 Uhr
Kommentar von BeautyAngel am 14. November 2008, 01:51 Uhr
Kommentar von Hubertine am 14. November 2008, 10:45 Uhr
Kommentar von Hubertine am 14. November 2008, 10:48 Uhr
Kommentar von Muriel am 14. November 2008, 11:38 Uhr
Kommentar von B.N am 14. November 2008, 13:08 Uhr
Euch allen einen schönen Abend.
lg Christina
Kommentar von Christina am 14. November 2008, 21:04 Uhr
lg
Kommentar von C. am 14. November 2008, 22:34 Uhr
Heide ist ein ER. Er hat früher unter seinem Namen geschrieben und wurde oft angegriffen. Ich schätze ihn sehr und fühle mich auch gut von ihm beraten. Ich will ihm einfach nichtvorgreifen, wenn er nicht erkannt werden will mußt du suchen. Es ist nicht so schwer.
Lieben Gruß. Gudrun
Kommentar von Gudrun am 15. November 2008, 10:51 Uhr
By the way... angeblich sollen ja die Qualitätskriterien besser werden... Zumindest plant Questico einiges in der Richtung. Ich sag dazu jetzt aber erstmal nichts...
Kommentar von Heide aus Überzeugung am 15. November 2008, 23:53 Uhr
Kommentar von BeautyAngel am 16. November 2008, 00:11 Uhr
Und mit den Beleidigungen meinte ich den Post von Gudrun, weswegen ich in letzter Zeit meinen Namen im Forum nicht verwendet habe.
Hartmut alias Heide
Kommentar von Heide aus Überzeugung am 16. November 2008, 00:47 Uhr
Kommentar von Hubertine am 16. November 2008, 10:58 Uhr
Schönen Sonntagabend!
PS: Hartmut, Danke für deine männliche Seite offenbaren :-D. Und es hat keiner ein Recht, den anderen zu beleidigen! Keiner!
Kommentar von BeautyAngel am 16. November 2008, 17:12 Uhr
Kommentar von Hubertine am 16. November 2008, 21:00 Uhr
@Beauty
Da hast du recht. Es war in meinem Post auch nicht gemeint in der Beziehung Berater-Kunde sondern es geht um die Beleidigungen die hier im Forum schon gefallen sind. Du hast natürlich recht dass niemand das Recht hat jemand anderen zu beleidigen. Es heisst nicht umsonst dass die Feder manchmal schärfer ist als das Schwert. Und auch Worte können verbale Ohrfeigen sein. Wenn ein Berater beleidigend wird hat er meines Erachtens hier auch nichts zu suchen. Das Questico hier nichts machen kann ist natürlich klar. Es steht ja im Zweifelsfall erstmal Aussage gegen Aussage. Sie könnten lediglich was machen wenn es rechtlich auch nachweisbar wäre. Und da hat der Beleidigte natürlich erstmal die Beweislast. Wenn da keine Mails hin und hergegangen sind, kann Questico gar nichts tun und dürfte es auch nicht. Questico darf noch nicht einmal mithören (da wir ja nicht angestellt sind, sondern selbständig, d.h. es gilt das Datenschutzgesetz. Da würden sie sich böse in die Nesseln setzen. Und selbst bei einem Angestelltenverhältnis wäre es fraglich).
Dasselbe gilt natürlich auch in umgekehrter Hinsicht, wenn der Berater eine ungerechtfertigte Bewertung erhält. Auch die darf Questico nicht einfach löschen, solange sie keine Beleidigungen enthält. Bei manchen Bewertungen ist es möglich und aus rechtlichen Gründen auch nötig(ehrenverletzende Inhalte, Beleidigungen, etc). Auf die meisten trifft das aber eben nicht zu. Zwar habe ich im Netz oftmals Verdächtigungen diesbezüglich gelesen (dass Questico manches löschen würde) aber wenn ich dann so lese wie die User in diesen Foren schreiben und was dort für ein Umgangston herrscht weiss ich auch warum gelöscht wurde (grins).
Zwar würde man sich als Berater manchmal wünschen dass Bewertungen ohne jede konstruktive Kritik gelöscht werden könnten (was hilft eine Bewertung wie "ein Stern, hat anderen Beratern widersprochen"? Sagt weder was über die Qualität aus noch über die Freundlichkeit sondern lediglich dass er eine andere Meinung hatte und es drückt unnötigerweise den Bewertungsschnitt) oder dass wir Bewertungen kommentieren dürften (wie es bei Verkaufsplattformen ala EBay und Amazon schon lange üblich ist) aber auch da müssen wir halt (zumindest derzeit) mit leben.
Kommentar von Heide aus Überzeugung am 16. November 2008, 23:56 Uhr
ich finde, dass diese Bewertungen eh nichts bringen. wer ein guter Berater ist wird immer seine Kunden haben. Das andere ist, viele, die schlecht beraten wurden, schreiben es nicht hinein, weil man im Allgemeinen doch lieber lobt und niemandem seinen Job so leicht kaputtmachen will nur weil man einmal nicht zufrieden war, schreibt man das nicht immer gleich rein. Da lässt man das halt einfach und ruft nicht mehr an. Wenn man also davon ausgeht, dass jemand sehr viele Gespräche geführt hat, aber nur wenige Benotungen könnte das auch ein Hinweis darauf sein, dass doch einige nicht sonderlich zufrieden damit waren. Jedenfalls sind diese Bewertungen icht wirklich hilfreich für den Kunden. Da man erstens nicht von allen Bescheid weiß, was sie denken und zweitens bewerten auch viele nur deshalb positiv weil sie das gesagt bekommen haben was sie hören wollten. Wenn das Vorhergesagte dann doch nicht eintritt, hat man auch gar keine Möglichkeit, das nochmal zu korrigieren und wer ruft schon extra nochmal an und gibt Geld aus (mindestens 5 Minuten muss man ja sprechen um überhaupt bewerten zu können) um dann eine schlechte Bewertung extra abzugeben???
Kommentar von Martina am 17. November 2008, 09:59 Uhr
dann würde ich Dir empfehlen das nächste Mal am 30. Tag zu bewerten (30 Tage hast Zeit zum Bewerten!). Dann wirst du auch im Nachhinein besser bewerten als in deiner spontanen Euphorie.
Und ehrlich währt am längsten!
Und nur, dass dem Berater sein Job nicht kaputtgemacht wird, aber dafür den zig Kunden ihr Geld, das würde ich mir nochmals gründlichst überlegen. Da würde einer den Bach runter evtl. gehen, aber zigtausende Kunden womöglich auch mit ihrem Geld...
Ich für mich persönlich nehme auch die wenig negativen Bewertungen in Augenschein bzw. mache mir sogar die Mühe alle Seiten der Bewertungen von Anfang bis Ende durchzulesen (ab Seite 1 (ist am Ende)bis zur aktuell erscheinenden Seite am Anfang). Alle.
Auch das Profil wird von mir gründlichst von Oben bis unten durchgelesen.
Noch was: mir ist aufgefallen, dass die Berater, die ich schlecht empfand, auch keine Qualifikation angegeben hatten! Ein qualifizierter Berater mit Nachweis kommt m. E. KOMPETENTER rüber! Und ist i.d.R. auch kompetenter!
Kommentar von BeautyAngel am 17. November 2008, 13:28 Uhr
@ Christina
Ich kann jetzt nur aus meiner Erfahrung sprechen.
1.Lege ich mir nie selbst die Karten auch nicht für meine Familie......das lass nach.
2 Versuche es im Freundeskreis und schau dann ob Du wieder ausgelaugt bist. Wenn ja,dann würde ich dir empfehlen die Karten zur Seite zulegen und etwa 4 Wochen Pause zumachen.Dannach würde ich an einem Ort wo nur du alleine für dich einen Tisch hast die Karten auslegen und liegen lassen.Schau 3-4 mal am Tag nach und warte ab was sie dir zeigen...Hast du dann immer noch ein Gefühl von ausgelaugtheit,so würde ich dir empfehlen mit den Kartenlegen es zulassen und etwas anderes auszuprobieren.Liebe Grüsse B.N.
Kommentar von B.N am 17. November 2008, 18:56 Uhr
Kommentar von Hans Hartmann am 17. November 2008, 20:47 Uhr
Kommentar von Hubertine am 17. November 2008, 21:05 Uhr
Kommentar von BeautyAngel am 17. November 2008, 21:26 Uhr
Kommentar von Heide aus Überzeugung am 17. November 2008, 21:26 Uhr
Was das Durchlesen der Bewertungen betrifft... Ich hoffe du willst nicht bei Hilli Hotan anrufen. Da musst du zwischenzeitlich gut dreihundertsechzig Seiten lesen, LOL (nix gegen Hilli, aber wenn jeder das alles lesen wollte, kriegt die arme Frau keine Anrufe mehr...)
Was die Qualifikationen betrifft wäre ich vorsichtig. Viele Berater haben natürlich viel Geld in Lehrgänge und Ausbildungen gesteckt, da hast du sicher recht. Und solche Berater sind normalerweise auch kompetent. Aber auch Berater die keine Qualifikationen angeben können durchaus gut sein (jedenfalls warst du bisher mit mir zufrieden, grins). Ich persönlich kenne durchaus Beraterkollegen die bei den Qualifikationen nicht ganz so ehrlich sind, wie man erwarten sollte (ich nenne keine Namen). In Zeiten in denen man sich Zertifikate auf dem Laserdrucker drucken kann ist es leicht irgendwas zu faken. Zudem ist es dem durchschnittlichen Kunden oft nicht möglich die Qualifikationen zu überprüfen.
So gibt es hier zum Beispiel einige Kollegen die mit Großmeister und Lichtgraden in Usui-Reiki werben. Das klingt unheimlich gut und großartig und kompetent, aber leider gibt es solche Grade nicht, jedenfalls nicht (mehr) im Usui-Reiki (in anderen Reiki-Varianten mag es durchaus der Fall sein). Kurzzeitig gab es diesen Grad mal in der westlichen Welt. Dr. Mikao Usui war Präsident der REIKI-Usui-Heilungsgesellschaft und gab sein Amt zu seinen Lebzeiten an einen Nachfolger weiter, der die volle Verantwortung für REIKI trug und die spirituelle Linie aufrechterhielt. Diese Tradition wurde auch nach seinem Tod weitergeführt.
Ein Großmeistertum ist in Japan so nicht bekannt, diese Tradition wurde im Westen von der Großmeisterin, Hawayo Takata, eingeführt, bis in die achtziger Jahre von ihrer Enkelin Phyllis Lei Furumoto, aufrechterhalten und sodann aufgelöst. Der sogenannte Großmeistergrad entspricht dem Lehrergrad, ist also nicht unbedingt was Besonderes. Viele werben aber mit einem Großmeistergrad aus den neunzigern oder gar erst aus diesem Jahrtausend. (Großmeister hört sich halt besser an als Lehrer und "Lichtgrad" soll wohl dann vorspiegeln dass man besonders "erleuchtet" ist) Man kann da durchaus davon ausgehen dass solche "Großmeister" von vielleicht vielem eine Ahnung haben, von Usui-Reiki in der Regel jedoch nicht. In Zeiten wo man solche Grade fün nen Zehner bei EBay ersteigert würde ich also zumindest hier die Kompetenz zumindest mal anzweifeln und die Erleuchtung ist wohl eher auf einen Korn zuviel zurückzuführen. Wer wirklich gut ist hat es nicht nötig etwas vorzuspiegeln was er nicht ist, bzw. was es gar nicht gibt. Soviel zum Thema Qualifikationen.
Kommentar von Heide aus Überzeugung am 17. November 2008, 21:27 Uhr
ja so nach 28 Tagen sollte man dann langsam schnell bewerten :-DD. Bin mit Heider und Hartmut zufrieden! grins...
Jetzt haltet Euch fest; mir wurde gesagt, von einem Großmeister...ich wäre ein lichtvolles Medium... :-DDD
Wenn ich selbst ein Medium wäre, dann würde ich kein Medium mehr hier kontaktieren!!! Dann müsste ich doch alles schon im voraus wissen!
Noch was zu den Qualifikationen; ich denke Questico PRÜFT diese Qualifikationen. Wenn du das weisst Heide, warum gehst du nicht rechtlich auch dagegen an??? Ich würde es machen bzw. schreib mir eine PN, wer das ist und ich werde mich selbst bei Questico beschweren.
Du Heide, gerne können wir mal auf eine orientalische Feier, steht demnächst sicher wieder eine bei uns im Bekanntenkreis an, bist also eingeladen, nicht ägyptisch, aber auch orientalische Band mit echter Bauchtänzerin...lach
Kommentar von BeautyAngel am 17. November 2008, 21:59 Uhr
Kommentar von Hubertine am 17. November 2008, 22:02 Uhr
Dreihundertsechzig Seiten...du sag das nicht, bei mir ist vieles möglich. Wenn ich mich fest entschlossen habe, jetzt will ich sie kontaktieren, dann nehme ich mir ein paar Tage auch Zeit dafür.
Kennst du Toyota-Werbung?
NICHTS IST UNMÖGLICH!
;-)))
Kommentar von BeautyAngel am 17. November 2008, 22:10 Uhr
Kommentar von Hubertine am 17. November 2008, 22:17 Uhr
Fernsehen... bin mir noch nicht sicher ob ich das will...
Was das rechtliche betrifft. Das Problem ist, dass es sich bei esoterischen Berufsbezeichnungen ja um keine geschützten Berufe handelt. Ich kann mich auf Reiki-Gott nennen ohne dass mir jemand was kann (OK, vielleicht sticht der Gottesläösterungsparagraph... LOL).
Kommentar von Heide aus Überzeugung am 17. November 2008, 22:22 Uhr
Kommentar von Hubertine am 17. November 2008, 22:41 Uhr
Zu den Qualifikationen: aber Questico verspricht hier "geprüfte Berater" und das müssen die einhalten, sonst machen die sich genauso strafbar, was soll denn das...? Wird anscheinend net geprüft...und nur geschrieben, dass es so ist...? Unmöglich, wenn dem wirklich so sein sollte...langsam sinkt mein Vertrauen auch den Bach runter bei Questico...
Am besten wären IHK-zertifizierte Berater :-))
Leider ist es wahr, dass auch der Schwarzmarkt nach Deutschland durchgedrungen ist :-((((
Ansonsten macht es Riesenspaß mit Euch (Andreas, Hubertine, Heide) hier zu diskutieren!
Kommentar von BeautyAngel am 17. November 2008, 23:10 Uhr
Aber ganz ehrlich Hubertine, wenn ich Visionen hätte, was ein Medium auch hat, dann würde ich keinen Berater mehr hier kontaktieren...oder doch meine feinen sensiblen Antennen (die habe ich in Bezug auf Negatives schon) trainieren...ich überlegs mir mal. Aber derzeit im realen Leben einfach für mich nicht möglich.
Kommentar von BeautyAngel am 17. November 2008, 23:16 Uhr
Aber im Ernst. Mit dem geprüft ist es so eine Sache. Was genau willst du denn prüfen? Qualifikationen?
Da es keinen Standard gibt und man sowas wie Hellsehen oder Kartenlegen nicht in ein Schema pressen kann, kann man da auch wenig prüfen. Wenn du Bücher über Lenormandkarten studierst findest du im dümmsten Fall bei drei Büchern auch drei verschiedene Interpretationen. Was also willst du prüfen?
Astrologie? Wäre möglich, aber auch da gibt es verschiedene Ansätze.
In der Astrologie gibt es zum Beispiel verschiedene Haussysteme mit denen der Astrologe arbeiten kann und die in einigen Fällen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. In der Regel wird zwar ein bestimmtes Haussystem verwendet, aber niemand kann dem Astrologen vorschreiben dass er nicht ein anderes nimmt. Allerdings wäre zumindest das nachprüfbar, denn drei Astrologen können schwerlich drei komplett verschiedene Geburtshoroskope rauskriegen.
Nummerologie? Auch hier gibt es verschiedene Verfahren. Meine Vornamenszahl ist nach dem gängigen System nach Pythagoras die zwei oder wenn man den Ansatz mit den Meisterzahlen hernimmt die elf. Nehme ich das Umrechnungsverfahren nach Cheiron bin ich eine sechs. (By the way: In der Questico Kundenzeitung gibt es eine ganze Serie zur Numerologie, die verschiedenen Umrechnungssysteme wurden da aber nicht genannt und die wenigsten Numerologen kennen beide). Aber auch das wäre natürlich nachprüfbar.
Reiki? Da müsste man den Stammbaum überprüfen. Ein Meister/Lehrer im Usui-Reiki kann seinen Initiationsstammbaum IMMER bis zu Dr. Usui zurückverfolgen. Wenn er das nicht kann... nun das könnt ihr selbst beurteilen. Auf dem Zertifikat steht das aber nicht drauf. Bei anderen Systemen ist es fast gar nicht nachweisbar. Zwischenzeitlich kenne ich namentlich etwa einhundert verschiedene Reikisysteme, wer soll die alle so kennen dass man sie "prüfen" könnte? Zudem schiessen weitere Systeme wie Pilze aus dem Boden. Die kann gar keiner alle kennen und prüfen. Also schon organisatorisch nicht machbar.
Geistheilung? Magie und Geistheilung passen schon gar nicht in irgendein Schema. Jeder arbeitet anders, mal mit Engeln, mal mit Schamanismus (und da gibt es zig Spielarten) mal mit Wicca und was weiss ich noch alles. Wer soll das prüfen und wie?
Gesprächsführung? Nun zumindest das wird bei neuen Beratern gemacht. Jeder muss ein längeres Testgespräch führen und diese Gespräche kann man natürlich auch beurteilen. Aber was soll das bringen? Sind wir ehrlich... wenn sich jemand im Testgespräch Mühe gibt und freundlich bleibt heisst das nicht dass er das nach acht Stunden Beratung oder nach einem schlechten Gespräch immer noch so kann. Ebensowenig wie man erwarten kann dass ein Verkäufer der gerade einen knatzigen Kunden hatte NICHT genervt ist. Da hilft dann auch der IHK-Stempel nichts.
Deswegen bleibt Questico nichts anderes übrig als Formalien zu überprüfen. Es muss nachgewiesen werden (durch eine Gewerbeanmeldung) dass man bereits ein halbes Jahr als Lebensberater tätig ist. Aber sind wir ehrlich... was sagt die Gewerbeanmeldung genau aus? Richtig! Das ein Gewerbe ANGEMELDET wurde. Aber wie soll man nachweisen dass man da auch gearbeitet hat?
Will jemand eine besondere Qualifikation angeben dann muss er auch eine Urkunde dafür vorlegen. Aber was wenn die Firma, welche die ausgestellt hat nicht mehr existent ist? Im Zweifelsfall muss gelten: Urkunde ist Urkunde, denn eine staatliche oder Verbandsmäßige Norm gibt es in der Esoterik eben nicht. Zwar gibt es einen Tarotverband, welcher sich zumindest in diesem Teilbereich zu profilieren versucht, aber ob es jemals möglich sein wird die Beratung hier in ein Schema zu pressen ist wohl eher fraglich.
Es stimmt also schon mit "geprüft". Aber man kann nur das prüfen was auch überprüfbar ist. Alles andere bleibt König Kunde und dem Bewertungssystem überlassen. Und damit habt ihr mehr Möglichkeiten als wenn ihr in der Kneipe ein dreckiges Glas kriegt. Da kann man nirgends einen oder fünf Sterne dafür vergeben dass die Bedienung knatzig ist.
Kommentar von Heide aus Überzeugung am 18. November 2008, 01:06 Uhr
Bin jetzt sicher schlauer :-))) und das mit der Gewerbeanmeldung geht - leider - sehr sehr einfach - du brauchst nur das Geld für die Gebühr - weiter nichts. Denn überprüft wird das vom Amt in keinster Hinsicht - denn ich habe genug Bekannte, die das gemacht haben, einfach so, steuerlich besser wegzukommen...und die haben weiter noch diese unreale Anmeldung bestehen...ups ne?
(wie Hubertine schon sagte, am besten vertraust nur noch DIR SELBST und sonst niemandem!!!)
Hey, du bist auch eine sechs? Ich auch lt. einer Numerologin...ob's stimmt...weiss ich nicht...und dann noch dreiunddreissig und noch irgendwie die zwei Dreien aus der Dreiunddreissig...bei mir kam auch bei einem anderen Astrologen fällt mir gerade ein, meine Lebenszahl als die Elf...hä?!! Jetzt blick ich es echt selbst nicht mehr - und wem soll ich jetzt GLAUBEN??
Ausserdem haben die Tage auch eine Zahl, so "heute ist ein, als Bspl., ein Dreier-Tag..." usw. und entsprechende Bedeutung in Bezug auf deine eigene Lebenszahl...
Einen wunderschönen DIENSTAG wünsch ich noch Euch allen!!!!
(Sorry noch an diejenigen, die es stört, weil wir schon leicht vom Thema abgewichen und bei der Numerologie/Gewerbeanmeldung jetzt gelandet sind)
Kommentar von BeautyAngel am 18. November 2008, 12:18 Uhr
ich finde das nicht so schlimm, wenn einem das Lesen Freude bereitet.
Heide,
vielen Dank für die guten Beiträge, finde es irgendwie toll und erfrischend.
Allen einen schönen Tag. Bis dahin.
liebe Grüße
Kommentar von Gertrud am 18. November 2008, 12:35 Uhr
ich glaube wir sollten einen eigenen Chat aufmachen ....:-))) Heide du bist der Hammer lach.
Übrigens bin ich laut Nummerologie ein 22/4 Typ.Grins wäre schön wenn mir mal einer erklären könnte was das nun wieder für eine Rechenart ist ..
Schönen Abend noch allerseits
Kommentar von B.N am 18. November 2008, 21:17 Uhr
Kommentar von Heide aus Überzeugung am 18. November 2008, 22:20 Uhr
Kommentar von Hubertine am 19. November 2008, 09:39 Uhr
@Heide Danke für die Erklärung..Schönen Tag euch allen
Kommentar von B.N am 19. November 2008, 10:03 Uhr
Kommentar von BeautyAngel am 19. November 2008, 15:16 Uhr