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Wenn im Kartenblatt eine Schwangerschaft mit Verlust angezeigt wird, kann man diesen Verlust dann verhindern?

04. März 2009

Diese Frage stellte uns Birgit.

 

Liebe Birgit,

 

das ist ein sehr schwieriges Thema. Und hier stellt sich auch die Frage: Wo sind die Grenzen der Aussagen des Kartenlegens? Wer sich selber die Karten legt, schwanger ist und so ein Kartenbild erhält, kann darin natürlich die ganz normalen Ängste einer Schwangeren gespiegelt sehen, dass etwas mit dem Kind nicht in Ordnung ist, oder dass sie es verlieren könnte. Dann sollte man sich unbedingt anderen anvertrauen und über diese Ängste sprechen und sich trotz allem nicht verrückt machen lassen. Aus Angst kann man Dinge auch überinterpretieren.

Sollte ein Kartenleger einer Schwangeren den Verlust des Kindes prophezeien, ist das unverantwortlich. Dann kann u.U. schon allein der Schock, den so eine Aussage auslösen kann, zum Ende einer Schwangerschaft führen. Der schöne Kontakt zum Kind kann durch diese Worte sehr beeinträchtigt sein und die Zeit der Schwangerschaft wird dann nicht mehr in Vorfreude erlebt. Hier sollte sich die Schwangere fragen, warum sie sich von jemand anderem so beeinflussen lässt, sie sollte sich wehren, dem Kind versichern, dass sie gut darauf aufpassen werde und gute Kräfte welche auch immer sie als unterstützend erlebt - für sich und das Kind anrufen.

Erstellt: 17:42 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Kartenlegen  |  Kommentare [17]

Kommentare:
hast du dir selbst die Karten gelegt? Wenn ja, dann würde ich den Verlust ernst nehmen. Bei der ersten Schwangerschaft meiner Tochter zeigte sich die Tragödie auch im Kartenbild. Beim zweiten Kind habe ich die Karten nicht mehr dazu angeschaut, auch panischer Angst.

Hat dir das eine Kartenlegerin gesagt? Dann würde ich meinem inneren Gefühl vertrauen, ob du ihr glaubst oder eher nicht.

Micha

Kommentar von Micha am 05. März 2009, 10:02 Uhr


Da sieht man mal,dass die Schwangere SELBST noch gar kein richtiges Verantwortungsgefühl dritter(Kind im eigenen Leib)entwickelt hat ! Ich würde in dieser Zeit,wo das Wohl des entstehendes Kindes wichtiger ist,ein Orakel erst gar nicht befragen.Konzentration auf das Wohl des Kindes ist angesagt ! Man müsste bei einer Auslegung grundsätzlich damit rechnen,dass soetwas angezeigt werden könnte.Wäre es nicht besser das Orakel danach zubefragen,was man tun kann,damit alles gut verläuft(so wie es vorgesehen ist) ?Und sollte es trotzalledem nun doch zu einem Verlust kommen,bräuchte sich die Schwangere selbst keine Vorwürfe machen (eventuell schlechtes Karma),da sie ja in der Zeit voll und ganz ihre positive Konzentration dem Kind geschenkt hat.Urvertrauen ist bei solch grosser Verantwortung(die man angeboten/geschenkt)bekommt viel gesünder !



Kommentar von Marcelina am 05. März 2009, 10:41 Uhr

Finde es völlig normal, dass man sich unnötige Sorgen über das ungeborene Kind macht.
Bei meinem ersten Kind, drehte ich fast durch.
Hatte fast nächtlich die schrecklichsten Träume über das ungeborene Kind.
Ich sah es einmal behindert, dann toteinfach alle Ängste die man darüber hat, wie es kommen könnte, wenn etwas schief gehen würde.
Heute mit vier Kindern, kann ich rückblickend sagen, alle Träume, hatten nichts zu bedeuten.
Alle vier sind gesund und wohlauf
Vielleicht kommen ja auch beim Kartenbild nur die Sorgen darüber hoch.

Kommentar von Ines am 05. März 2009, 14:41 Uhr

stimme Marcelina völlig zu! Alleine von der Kartenaussage würde ich weder Schwangerschaft, sonst noch irgendwelche Prognosen hoch ernsthaft nehmen. Letztendlich gibt es immer auch gute Ausgänge und in diesem Fall würde ich die Aussage eines Arztes ernster nehmen als ein Kartenbild!!!

Kommentar von x am 05. März 2009, 14:56 Uhr

erstmal ,vielen dank für eure kommentare..,aber NEIN ich habe mir nicht selber die karten gelegt ,sondern dieses von einer "expertin von quetico " erfahren oder gesagt bekommen!allerdings war meine frage bei ihr beruflicher art und sie hat es im großen kartenblatt zusätzlich "gesehen" und mir mitgeteilt.aber ein wenig geschockt war ich dennoch ,da mir so etwas schon einmal gesagt wurde von einer kartenlegerin und astrologin und es ist tatsächlich so gekommen.nun möchte ich sowas natürlich nicht nochmal mitmachen ,sondern natürlich eine gesunde schwangerschaft erleben!

Kommentar von birgit birli am 05. März 2009, 16:34 Uhr

Birgit, lass dich nicht verrückt machen und gehe wirklich zu deinen notwendigen Arztkontrollen und dann dürfte auch alles ok laufen. Daumen drück für dich.

Kommentar von x am 05. März 2009, 19:30 Uhr

Auch wenn ich nicht professionell die Karten lege -
obgleich ich für mich selbst seit vielen Jahren mit dem Tarot sehr vertraut bin
- fühle ich mich veranlasst, hier nochmals zu bekräftigen:

Eine solche Aussage - noch dazu zu diesem Thema ungefragt - zu machen, ist wirklich ABSOLUT UNVERANTWORTLICH !!! - und zeigt, dass die betreffende Person
("Expertin" kann ich sie wirklich nicht nennen wollen ...) wirklich
NICHT DIE GERINGSTE AHNUNG haben kann davon, wie der Kosmos funktioniert !!!
So jemand sollte m. E. sofort von Questico ausgeschlossen werden, wenn das stimmt.
Die Gesetze der "sich selbst erfüllenden Prophezeiung" sind psychologisch äußerst machtvoll und verlangen sorgfältigste Beachtung. Das gilt um so mehr in einer so sensilben Situation wie Schwangerschaft, wo bekanntermaßen die psychische Verfassung der Mutter äußerst bedeutsam ist auch für das Wohl des ungeborenen Kindes. Leider aber werden sie (diese Gesetze) von Vielen noch nicht einmal in den Anfangsgründen verstanden, was ein großes Problem darstellt ...

Vor allem aber:
Es gibt absolut keine (!!!!!!!)
absolut festlegende Vorherbestimmung auf der Ereignisebene ... - !!!
Man kann es leider nicht oft genug wiederholen:

"DER KOSMOS IST KEIN AUTOMAT" ...

- sondern ein lebendiger Organismus,
der unser selbstverantwortliches und kreatives Engagement will !
oder: Ein äußerst intelligentes "Lernprogramm" ...

Deshalb ist absolut NICHTS jemals absolut vorherbestimmt !

Ein Beispiel: Vor etlichen Jahren kam ich auf einer Veranstaltung
mit einem indischen Kollegen ins Gespräch, der die Meinung vertrat:
"Eine Frau mit Mond im achten Haus kann niemals Kinder bekommen".

Nun kannte ich bereits zu der Zeit immerhin schon vier Frauen mit Mond im achten Haus UND IHRE KINDER !!! - die zum Teil sogar schon erwachsen waren.
Ich wusste also: Er hatte einfach Unrecht mit seiner pauschalen Aussage einer Unmöglichkeit auf der Ereignisebene !
Mittlerweile habe ich noch mehrere weitere "Beispiele" kennen gelernt.

Doch immerhin: In den meisten dieser "Fälle" hatten die Frauen beträchtliche Schwierigkeiten, Kinder zu bekommen, zum Teil mehrere Fehlgeburten erlebt etc.
Einige hatten interessanterweise erst nachdem sie intensiv ihre eigene problematische Mutterbeziehung bearbeitet hatten, "Erfolg" mit dem Schwangerwerden ... Andere hatten aus verscheidenen Gründen eine bis ins Erwachsenenalter anhaltende besonders intensive Beziehung zu ihren Kindern, die nicht frei von seelischer Problematik war.
Es war also erkennbar: Ein intensives und mit Schwierigkeiten verbundenes Thema war das Mutterwerden schon - aber es war erreichbar - nämlich dann, wenn die damit verbundene seelische Problematik selbstverantwortlich bearbeitet wurde !
Dann aber bestand die Möglichkeit eine seelisch besonders intensiven und bereichernden positiven Beziehung zu den Kindern ...
(astrologische Symbolik u. a.: Mond - Pluto)

Das zeigt wie oben gesagt:
Mit der Bereitschaft, die intensiven seelischen Wachstumsaufgaben zu integrieren,
kann selbst ein so symbolisch intensives Thema bewältigt werden.
Und: Es gibt KEINE absolut festlegende Bestimmung,
sondern immer wieder "nur" Lernaufgaben,
mal leichter, mal auch sehr schwierig - die sich aber "auszahlen" ...

Kommentar von Andreas W. Höschen AstroCoach am 05. März 2009, 21:31 Uhr

Lieber Andreas, eigentlich will ich mein Leben nicht völlig darlegen, aber ich denke doch! Mein Mond, Sonne und Saturn stehen im achten Haus und ich habe DDR bedingt zwei Kinder abtreiben lassen. Oje ich weiß, bei vielen löst das jetzt Entsetzen aus.
Wie schon gesagt, ohne jeglichen Religionseinfluss und Befürwortung sah ich kein Problem! Ich denke jetzt an diese Seelen und bitte um Verzeihung. Nun will ich ein Kind und Familie, aber es funktioniert nicht, ok es soll so sein! Ich habe auch bei Kartenlegern und Astrologen paar mal gefragt ob es mit sechsundviertzig Jahren noch möglich ist(gesundheitlich grünes Licht vom Frauenarzt), da meine Urgroßmutter in diesem Alter auch nochmal schwanger wurde,Antwort: man ist sich nicht sicher!
Eigentlich kann ich damit leben, nur das der Ahnenast einen knacks bekommt, will ich nicht wahrhaben.
Ich wünsche mir ein Kind(AC Krebs) um die entgangene Liebe der Eltern zu kompensieren, wenn es nicht so ist dann kann ich auch damit leben! Aber die Fragestellung war mir ein Bedürfnis da mal drüber zu reden.
Licht und Liebe Heidi

Kommentar von Heidi am 05. März 2009, 23:28 Uhr

Liebe Heidi,
ich bin sicher, dass das Göttliche groß genug ist, um alle, aber auch wirklich alle menschlichen Verstrickungen und jede Problematik zu verstehen. Die aus religiöser / kirchlicher Richtung auch heute noch oft vorgenommene Stigmatisierung von Frauen, die abgetrieben haben, ist ganz sicher in keinster Weise göttlich motiviert, sondern nur allzu oft ein Ausdruck von fundamentalistischem Rigorismus, was der eigentlichen seelischen Entwicklung in die wahre Liebe hinein zuwidersteht.
Niemand wird leichtfertig ein Kind abtreiben, sondern immer aus einer Art Notlage heraus, was Respekt verdient. Ganz davon abgesehen, endet ein beträchtlicher Teil von erst einmal zustande gekommenen Schwangerschaften auch ohne Abtreibung in den ersten zehn Wochen von selbst; das ist auch ein Teil des "Laufes der Natur". So sollte man, finde ich, daraus auch kein allzu großes Drama machen. Damit will ich nichts verharmlosen - es ist natürlich immer irgendwie eine Entscheidung "gegen" das ungeborene Leben, da gibt es nichts zu beschönigen. Aber auch Tod gehört zum Leben, wie Schatten zum Licht, und wir alle haben in verschiedener Form unsere Erfahrungen damit zu machen.
Ganz wichtig ist, dass Du nicht aus jetzt entwickelten spirituellen und religiösen Interessen heraus Dir irgendwie noch nachträglich so etwas wie einen "Schuldkomplex" aufbaust. Gerade der plutonische Mensch - und das bist Du natürlich in hohem Maße - neigt ja nur allzu leicht dazu. Tu das bitte nicht ! Es besteht wie gesagt kein Grund dazu.
Mag es vielleicht damit nun "durch" sein mit dem Thema Kinder, da Du damals eben nicht dazu stehen konntest - OK, dann akzeptiere es als Konsequenz Deiner eigenen Entscheidung. Und fertig !

Wenn Du es nicht ohnehin irgendwie schon getan hst, kannst Du in einem inneren Ritual die damaligen Kinder, die Du nicht bei Dir aufnehmen, konntest, um Verzeihung und Verständnis und das göttliche Licht bitten, sie wo auch immer wie auch immer in die Freude zu führen ... und sie dann LOSLASSEN !

Gerade vorhin wurde in einem anderen Thread (Kann man ... in die Kirche eintreten ?), den Du ja angestoßen hattest, auch der wunderbare Film "Wie im Himmel" erwähnt. Darin fällt an wichtiger Stelle ein wunderbarer Satz. In einem Ehekonflikt hält der Pastor seiner Frau die Sünde vor und betont die Notwendigkeit, um Vergebung zu bitten.

Sie aber erwidert ihm mit blitzenden Augen:

"Gott - der vergibt uns nicht !
Der - verdammt uns gar nicht erst ... - !"

That's It !

Ganz davon abgesehen, erscheint mir aus Deinen Worten naheliegend, doch über Deine Motivationen nochmal tief nachzusinnen. Sowohl der Wunsch, der Ahnenast möge "keinen Knacks bekommen", als auch der Wunsch nach der Kompensation entgangener elterlicher Liebe - sind ja sehr verständlich.
Aber sind sie wirklich das, was Dir gut tut ?
Ich habe da so meine Zweifel.
Dass Du durch den frühen Tod von Deinen Eltern nicht all das bekommen konntest, was Du von ihnen gebraucht hättest, ist tragisch. Nur: Es ist geschehen. Du kannst es nicht ungeschehen machen.
Lebe im Jetzt. Gib Dir selbst das, was Du brauchst. Und suche - das ist sicherlich auch gut und wichtig - durch innere Beziehung zum Göttlichen Vertiefung dieser Geborgenheit. Alles andere wäre nur ein Ersatz, der seine Schattenseiten hätte, glaub mir.

Und die Notwendigkeit, Dich von den Gefühlen einer Verpflichtung den Eltern oder eben auch den Ahnen gegenüber frei zu machen (!!!), gehört ohnehin zu den Grundthemen Deines Horoskops.

Sei Du selbst, und gib Dir selbst und anderen Menschen, mit denen Du zusammengeführt wirst, Deine Anteilnahme, Deinen Respekt und Deine Liebe.
Das ist viel, ja: Das ist - Alles ! Und das genügt ...

Kommentar von Andreas W. Höschen AstroCoach am 06. März 2009, 02:12 Uhr


Heidi:
,lass dir bloß keine Schuld einbläuen,nur weil das Buch der Bücher die Frau verachtet ! Es ist alles okay,man kann sooft abtreiben wie man möchte!Vorallem steh auch zu deinen Fehlern,die du gemacht hast,denn durch die bist du ja auch einen Schritt weitergegangen!!!Vergiss das nicht!

Kommentar von Herrmann am 06. März 2009, 13:37 Uhr

Lieber Hr. Andreas Höschen,

durch Zufall stieß ich bei ihrem Artikel, der zwar für eine andere Person geschrieben wurde, mir aber persönlich sehr gut tat.

Ich selbst musste mit einer Fehlgeburt und drei Abtreibungen fertig werden

Es beruhigt mich sehr zu erfahren, dass es auch diese Meinung darüber gibt.

Innigsten Dank dafür

Kommentar von Isabelle am 06. März 2009, 17:11 Uhr

ich hab es sogar schon erlebt ,daß mir eine astrologin sagte,obwohl meine frage ein anderes thema beinhaltete,ich sehe,daß du gerade einen abgang-fehlgeburt hattest.und mit diesem mann würde ich sowieso kein kind haben können,aber versuche es doch mit einem anderen mann!da habe ich mich allerdings auch bei questico beschwert und diese beschwerde wurde auch an den "experten"weitergeleitet!

Kommentar von birgit birli am 06. März 2009, 19:20 Uhr

Hallo Andreas,

seine Kinder um Verzeihung bitten heißt, die Verantwortung an seine Kinder abzugeben, weil man etwas getan hat, wozu man nicht steht. Das wäre der falscheste Weg und derjenige Elternteil würde sich nachher noch mehr bestrafen als eh schon.

Die abgetriebenen Kinder annehmen, sie akzeptieren und selbst die Verantwortung für sein damaliges Tun übernehmen befreit. Zu trauern, dass man schon eins, zwei ... Kinder verloren hat ist auch wichtig. Es wird in der Familiengeschichte mehrere Gründe geben, dass jemand ein Kind abtreibt, schlimme Schicksale, wie z.B. Kindsbetttot.

LG Micha

Kommentar von Micha am 08. März 2009, 15:00 Uhr

Hallo Micha,

nach meinem Verständnis IST die Bitte um Verzeihung gerade das Übernehmen der Verantwortung, verbunden mit der Trauer und dem Bedauern darüber, dass man seinerzeit oder wann auch immer das Wesen nicht in dem Sinne annehmen konnte, es in das eigene Leben aufzunehmen ...
Letztlich sind Worte dabei aber weniger wichtig als die ehrliche und wahrhaftige innere Haltung: Stehen zu dem, was man getan (oder nicht getan) hat, konstruktives (das heißt: nicht endloses !) Trauern über das Verlorene
- und dann LOSLASSEN und alle(s) der Gottheit anempfehlen, die ins Licht führt ...

Das wahre Leben ist immer JETZT und HIER !

Wichtig ist deshalb jedenfalls, NICHT einen Schuldkomplex aufzubauen, der das weitere Leben belasten kann. Darum vor allem ging es mir oben.

Kommentar von Andreas W. Höschen am 08. März 2009, 15:29 Uhr


Sorry,aber wegen einer Angst vor der Angst(z,B,der erwähnte Kindsbetttod)abtreiben zuwollen ist nun wirklich nicht notwendig.Da gibt es andere notwendige Gründe,wo es besser wäre sich von dem Angebot eines Wesens zu verabschieden.Kindstod ist nicht vererbbar !

Kommentar von Helena am 08. März 2009, 17:02 Uhr

Hallo helena,

die betroffenen Frauen wissen im allgemeinen nichts davon, was ihren weiblichen Vorfahren passiert ist. Hier handelt es sich um Familiengeheimnisse.

Hallo Andreas,

Jemanden, dem ich etwas angetan habe, um Verzeihung zu bitten, ist gleich einem weitern "Schlag ins Gesicht". In einem Rollenspiel zeigt sich solch ein Verfahren recht gut.

Verantwortung übernehmen heißt zu dem zu stehen, was man getan hat und alle Konsequenzen auf sich nehmen. Ewiges Trauern würde wohl eher in einer Depression münden. Richtiges Trauern ist heftig, verläuft in Phasen und ist eines Tages abgeschlossen.

LG Micha

Kommentar von Micha am 08. März 2009, 18:58 Uhr

Hallo Micha,

jede(r) hat eben eigene Sichtweisen, wozu wir ja alle berechtigt sind.
Deine in meinen Augen einseitig negative Beurteilung des Verzeihens oder der Bitte darum kann ich nicht teilen. Klar gibt es auch ein nicht wirklich ehrliches eher oberflächliches "Entschuldigung", was vielleicht eher als Vertuschenwollen oder so entsteht. Das wäre sicherlich nicht hilfreich (weil nicht wahrhaftig) und kann die andere Person sogar verletzen, wie Du schreibst. Aber wenn ich wirklich ein von mir begangenes Unrecht einsehe, oder auch, dass mein Handeln oder Unterlassen jemandem selbst unwissentlich geschadet hat und die Verantwortung übernehme, das Leid, was ich dem anderen vielleicht zugefügt habe, zutiefst und ehrlich bedaure (das bedeutet ja: ihm oder ihr Gutes wünsche)
- was soll daran schlecht sein, das auch auszudrücken ?
Ich bin überzeigt, es kommt letztlich auf die Ehrlichkeit an, zu sich selbst und zum anderen. Wenn die gegeben ist, kann der Ausdruck dessen dem anderen sicher auch ein Gefühl der Genugtuung und des Verständnisses geben, was sicher heilsam sein kann.

Aber wie gesagt: Jede(r) hat eigene Sichtweisen ...

Kommentar von Andreas W. Höschen am 11. März 2009, 01:51 Uhr

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