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Obamas Amtsantritt erfolgt bei rückläufigem Merkur. Wird die Hoffnung, die auf ihn gesetzt wird, dadurch nicht getrübt?

11. Dezember 2008

Diese Frage kam von Heidi.

 

Liebe Heidi,

 

über die Wahl Obamas wurde in Astrologiekreisen viel diskutiert. Ich kann an dieser Stelle nur ganz kurz darauf eingehen: Setzt man das Horoskop Obamas in das Horoskop der USA ein, ergeben sich viele Resonanzen. Gewählt wurde er bei direktläufigem Merkur, auch wenn der Amtsantritt unter rückläufigem Merkur stattfinden wird. Aber viel wichtiger erscheint mir die Tatsache, dass am Wahltag, dem 4. November 08, eine exakte Saturn-Uranus Opposition stattfand. Alt und Neu, Sicherheit und Freiheit sind u.a. Schlagworte für diese Opposition. Als (Löwe mit) Wassermann-Aszendent repräsentiert Obama stark die uranischen Kräfte. Wer die Geschichte der USA kennt, weiß, wie revolutionär der Sieg eines farbigen Präsidenten für dieses Land ist.

Da es sich um Langsam-Läufer handelt, wird sich die Saturn-Uranus Opposition immer wieder bis Juli/August 2010 konstellieren wenn auch auf unterschiedlichen Gradzahlen.

Da Obama wie gesagt zu Beginn der Saturn-Uranus Opposition gewählt wurde, wird sich bis Sommer 2010 ganz gut zeigen, ob und inwieweit er seine Wahlversprechen einlösen kann. 

Erstellt: 08:48 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Astrologie  |  Kommentare [8]

Kommentare:
Die exakte Saturn-Uranus-Opposition bei Obamas Wahl finde ich in der Tat hoch interessant und auch Hoffnung gebend. Vielsagend dabei ist auch, dass der Mond am Tag seiner Wahl vom Steinbock in den Wassermann wechselte, also vom Zeichen des "Alten" in das des "Neuen".
Vor diesem Hintergrund ist auch zu berücksichtigen, dass es recht betrachtet, nicht ganz stimmt, was Du, liebe Heidi, z. B. in einem anderen Thread schriebst, dass etwa "den ganzen Tag eine Mondpause bestanden" hätte. Vielmehr war der Mond bereits im Wassermann, als in den meisten Staaten der USA die Wahllokale noch geöffnet waren, die Wahl also noch nicht abgeschlossen war. Der Mond wechselte rechnerisch in den Wassermann um ca 19 Uhr Ortszeit in Washington; da dies an der Ostküste ist und die Wahllokale also in den westlicher gelegenen Staaten (fast alle) noch danach geöffnet waren, wurde die Wahl im wesentlichen abgeschlossen, NACHDEM der Mond seine "Pause" verlassen hatte. Nach meiner langjährigen Erfahrung, die auf einem Hinweis in einem der Bücher des bekannten kalifornischen Astrologen Arroyo beruht, "gilt" im Übrigen bereits die Zeit eines Planeten ab neunundzwanzig Grad dreißig Minuten am Ende eines Yin-Zeichens ("weiblich"; also Steinbock - Ausnahme von dieser Regel: Skorpion "klaut" sowohl von Waage als auch von Schütze ...) als inhaltlich schon zum nachfolgenden Yang-Zeichen (hier: Wassermann) gehörig. Das war kurz nach achtzehn Uhr Ortszeit in Washington.
Ergo: Die amerikanische Präsidentschaftswahl wurde erst nach dem Austritt des Mondes aus seiner "Pause" ("void of course") vollendet. Und die Vollendung, also der gültige Abschluss gilt symbolisch gesehen als "Geburt" des Ereignisses.
Daraus folgt, wie Sabine Lechleuthner in Bezug auf den rückläufigen Merkur ja schon ausgeführt hat: Das entscheidende Ereignis der Wahl, welches in der Tat als ursächlich für die nachfolgende Präsidentschaft Obamas anzusehen ist, fand weder bei "Mondpause" noch bei rückläufigem Merkur statt !
Von daher sind also Befürchtungen, das könne vielleicht "nicht halten, was es verspricht" astrologisch gesehen glücklicherweise unbegründet.

Vielmehr zeigt bekanntlich Obamas Geburtshoroskop nicht nur natürliche Führungsqualitäten (Löwe-Betonung mit Sonne, Merkur und Uranus), beträchtlichen Idealismus, ja sogar spirituelle Themen (Neptun-Sonne) und Eintreten für freiheitliche und fortschrittliche Werte an (Wassermann-AC), sondern auch eine "glückliche Hand" und gelingendes Vertrauen in der Umsetzung seiner Berufung (Jupiter Sextil MC) sowie einen gesunden tatkräftigen Sinn für Genauigkeit und Verstandesschärfe (Mars in Jungfrau). Insofern sieht es also m. E. astrologisch relativ gut aus - selbst wenn man die sicher nicht geringe Gefahr betrachtet, dass rassistische Verbrecher ein Attentat verüben könnten, was natürlich durch Mars im achten Haus nicht vollständig von der Hand zu weisen wäre. Wie bekannt, wurde solches ja auch schon versucht.
Doch wenn er die beträchtliche Herausforderung einer grundlegenden Umwandlung, also realistische und tatkräftige Total-Transformation des Landes - also die Integration des Pluto-Themas - wirklich annimmt (und es sieht danach aus !) - dann könnte er selbst bei Solar-Mars an der Spitze seines achten Hauses in Opposition zu Uranus (was schon besorgt stimmen kann ...) "gewinnen" und als großer Umwandler der Politik nicht nur Amerikas in die Geschichte eingehen. Dass der Transformations- und Machtplanet Pluto in seinem Solar im günstigen Trigon zu seiner Mondknotenachse steht, unterstützt die Hoffnung, dass es gelingen kann ...
Sicher braucht er dazu auch unsere guten Gedanken und Gebete "en masse" ...

Kommentar von Andreas W. Höschen AstroCoach am 12. Dezember 2008, 19:05 Uhr

@

Das hast Du wirklich bombastisch getroffen,Andreas ! Und ich hoffe auch,dass an dem Spruch "Nur die Besten sterben jung" nicht wirklich was dran ist !!! Ich mag Obama sehr und wünsche seiner Politik alles Gute.Nächstes Jahr hat er erstmal Jupiter am AC,und wir werden ihn sicherlich auch des öfteren mit einem glücklichen Lächeln sehen ...


Hubertine

Kommentar von Hubertine am 12. Dezember 2008, 19:39 Uhr

Hallo Hubertine,

vielen Dank - auch für den ebenfalls sicher wichtigen Hinweis auf den Jupitertransit bei Obama, der ja auch schon bei seiner Vereidigung gilt, was natürlich ebenfalls als sehr günstig einzuschätzen ist.

Kommentar von Andreas W. Höschen AstroCoach am 12. Dezember 2008, 19:50 Uhr

Achso:
Natürlich steht Jupiter bei Obamas Vereidigung am zwanzigsten Januar noch nicht direkt am AC, der ja laut seiner veröffentlichten Geburtsurkunde erst bei achtzehn Grad Wassermann liegt. Doch im Wassermannzeichen steht Jupiter dann immerhin schon, was jedenfalls die Richtung angibt, die für ihn positiv ist.

Kommentar von Andreas W. Höschen AstroCoach am 12. Dezember 2008, 19:54 Uhr

Trotz meiner Frage bin auch ich über Obamas Amtsantritt nüchtern und realistisch, begeistert!
Die Euphorie ist auch sehr beeindruckend, das man erst im Jahr 2008 dies als Erfolg, der Rassendiskriminierung verbucht. Das hätte schon in der Zeit mit Martin Luther King passieren müssen. Daran merke ich, wie zurückgeblieben unsere Menschheit noch ist und habe auch deswegen das Vertrauen für die nächste Zeit verloren. Mag sein, das Obama vielleicht das bessere Konzept hat um die erwartungsvollen Menschen zu befriedigen, aber er wird nicht den langen aufgestauten Hass, Machtanspruch, Besessenheit und Fanatikern in den Religionen, Herr werden.
Sie sind da und nur paar Leute haben am 11. September die Welt erschüttert, dies hätte auch ein Obama nicht verhindern können.
Da auch viele Seher und die Astrologie ihren Beitrag leisten, was in der Vergangenheit war und die Zukunft bringt, bin ich mir sicher, das wir diese Menschen noch nicht aufhalten können, die mit ihren falschen Vorstellungen vom dasein, viel Leid bringen werden!
Wenn ich von schrecklichen eingetroffenen Vorhersagen spreche, dann meine ich, bedeutsame!
Jetzt zurücklegen und hoffen, der seit jahrzehnte geforderte Anspruch auf Gleichberechtigung, der durch eine Präsidentenwahl kompensiert wurde und den Weltfrieden erbringen soll, ist fatal!
"Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft!!"
Die Wirtschaftskrise ist mit ihren Rettungspaketen, noch nicht vorbei. Viele Länder mit grossen Konflikten, besitzen eine Atomfaffe, deren Kamikazeverhalten lässt nichts gutes erhoffen, deren Einstellung hat ein mittelalterliches Verhalten!
Naturkatastrophen werden Überhand nehmen, welche Versicherung kann das tragen? Der Arbeitsmarkt, das Zusammenleben wird sich völlig verändern und Veränderungen hassen viele Menschen! Wenn ich rückwirkend analysiere, hat bis jetzt jede Generation auf kriegerischer und-naturweise, einen Umbruch erlebt, der das Denken erheblich beeinflusste, warum sollen wir verschont bleiben?!
Irgendwann sind wir soweit, um glücklich, zufrieden und fair zu messen!
Gottes Wille!!!

Kommentar von Heidi am 15. Dezember 2008, 15:49 Uhr

Ich habe gestern zufällig eine komplette Familie vom kleinen Enkelkind bis hin zur Oma aus den USA bei einem bekannten Möbelhaus im Restaurant getroffen; sogar die sind so glücklich über Obamas Sieg und wie schrecklich der Noch-Präsident gewesen sei...und sie gaben mir im US-Englisch zum Ausdruck, dass es mit Obama am besten sein wird :-))) na klaro, konnte ich da richtig dann mitreden, weil ich diesen Mann einfach auch fantastisch finde...eine Aura, die ich bisher bei keinem Politiker wahrnahm...eine durch und durch positive Aura, die man (ich) bei bisherigen US-Präsidenten nicht in so einem Umfang empfand.
Klaro wird sich die Zukunft zeigen bzw. Obamas wahres Gesicht. Sind wir einfach optimistisch und wenn er das einhält, was er verspricht, dann ist das doch der Welt-Frieden.
Noch was: Bis zum heutigen Tage wirkten für mich Amerikaner sehr kalt; aber heute hat mir die ältere Dame bzw. die Oma von dieser US-Familie genau das Gegenteil bewiesen und war heute sehr glücklich über diesen zufälligen Treff bzw. zufälliger Ansprache dieser US-Lady, ob ich denn Englisch könne und so kam es eben auch zum Thema neuer Präsident Obama :-))) und mein Vor-Urteil über USAler aus den Medien blieb auch bei einem Vorurteil :-)))

Kommentar von BeautyAngel alias Leila am 16. Dezember 2008, 07:13 Uhr

Hallo liebe Heidi !

Schön, dass wir uns in der Freude über den neuen US -Präsidenten einig sind. Natürlich "wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird", und er muss in den nächsten Jahren erst zeigen, was wirklich "in ihm steckt". Aber es sieht gut aus ...

Sicherlich "steckt die Menschheit noch in den Kinderschuhen", wie man sagt. Und in der Tat ist gerade unsere Zeit geprägt davon, dass sich große Gefahren, wirtschaftlich, politisch, militärisch ... ballen. Gerade die nächsten zwei bis drei Jahre sind dafür meiner Ansicht nach besonders wichtig, wie ich hier im Magazin in verschiedenen Beiträgen in "Was können die Menschen tun ... ?" etwas ausführlicher begründet habe.

Doch es kommt auf jede(n) einzelne(n) an, also auch auf Dich !
Und unser Denken spielt auch eine Rolle in der großen Ganzheit des Universums.
Deshalb ist es wesentlich, dass wir uns auf das Mögliche und Positive ausrichten,
also NICHT der Hoffnungslosigkeit ergeben !
(Gut: Auch nicht nur "alles rosa sehen", was unrealistisch wäre.)
Deshalb möchte ich Dir noch "in aller Liebe" sehr ans Herz legen:
Halte bitte nicht an den Gedanken, dass es doch nicht gelingen kann,
das Übel abzuwenden, fest ... - !!!
Wenn wir alle wirklich "das Vertrauen in die nächste Zeit verlieren" (Deine Worte !),
ja dann sähe es wirklich schwarz aus
- aber nur deshalb und NICHT, weil es eben "unabänderlich" wäre !
Denn unser Denken und Fühlen wirkt sich auf alles aus. und jede(r) ist ein Teil des Ganzen, die Gedanken und Gefühle jedes Einzelnen von uns "zählen" !

Und vor allem: Betrachten wir die Dinge realistisch. Und so gesehen STIMMT ES EBEN EINFACH NICHT - ich kann es nur wiederholen ! - dass "alle Schreckensvorhersagen der Vergangenheit eingetroffen" wären ... - !!! Siehe meine Beiträge, auf die ich schon verwiesen habe. Die weitaus meisten Weltuntergangs- und Katastrophenprognosen haben sich erwiesenermaßen NICHT realisiert. Das sollten wir einfach als Tatsache anschauen und akzeptieren - und daraus Hoffnung und Vertrauen ins Jetzt und auch in die Zukunft schöpfen. Und bei aller weltgeschichtlich einmaligen kritischen Zuspitzung, welche astrologisch deutlich wird, gibt es doch auch auf dieser Ebene Grund zur Hoffnung, dass es gelingen kann, wenigstens Schritte zu einer neuen Weltordnung zu machen.

Wenn uns das (also die Hoffnung) nicht gelingt oder schwer fällt, ist zunächst die Frage, warum nicht ? Und dann sind wir nicht beim Universum oder der Welt, sondern "nur" bei uns selbst ... Es gilt also, im eigenen persönlichen Leben zu untersuchen, was da vielleicht schief gelaufen ist, wo wir da enttäuscht wurden und vor allem: Was wir ganz praktisch im Hier und Jetzt tun können, um dennoch wenigstens einen Teil unserer Wünsche und Hoffnungen zu verwirklichen.

Und in garantiere Dir: Dazu gibt es IMMER Wege ...

Kommentar von Andreas W. Höschen AstroCoach am 16. Dezember 2008, 20:35 Uhr

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch,
sagt einer meiner Lieblingsdichter (Hölderlin) ...

Kommentar von Andreas W. Höschen AstroCoach am 16. Dezember 2008, 20:39 Uhr

Kommentare sind ausgeschaltet.
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