06. April 2011
Diese Frage kam von Silvana.
Liebe Silvana,
„in seiner Mitte“ sein bedeutet, dass man bei sich ist, gesund abgegrenzt von anderen, ohne die Empathie und das Verständnis für andere zu verlieren. Nach dem Motto: Wer gut für sich selber sorgen kann, kann auch gut für andere sorgen. Das ist eine Seite. Eine andere wäre, sich selber gut zu kennen mit Stärken und Schwächen, sich anzunehmen und zu lieben wie man ist, zu sich zu stehen. In seiner Mitte zu sein, bedeutet auch authentisch zu sein, sich anderen zu zeigen wie man ist. Dann werden Manipulationen oder Tricks hinfällig, die man oft unbewusst anwendet, um anders dazustehen als man ist. Dies geschieht häufig aus Furcht, nicht anerkannt oder geliebt zu werden, wenn man sich zeigt. Jemand, der sich seiner selbst sicher ist mit allen positiven und negativen Seiten, ist in seiner Mitte. Diese erreicht man meist durch viel Lebenserfahrung, Krisen und einer stetigen, ehrlichen Auseinandersetzung mit sich selbst.
Erstellt: 10:49 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen | Kommentare [1]
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Weiß das einer?
Kommentar von Franz Schuster,Raumpfleger am 10. April 2011, 21:41 Uhr