23. Oktober 2008
Dabei gibt es ganz unterschiedliche Formen, um mit der Midlife Crisis umzugehen. Manche Menschen flüchten sich in Liebesbeziehungen mit großem Altersunterschied, um sich noch einmal jung zu fühlen, dies führt meist zu einer Verschiebung einer Konfrontation mit dem Älterwerden. Andere entwickeln begeisteert neue Hobbys, setzen langgehegte Wünsche in die Tat um, beginnen neue Projekte. Auf jeden Fall ist es eine Zeit der Umorientierung. Wie diese gelingen wird, hängt davon ab, wie sehr man dazu in der Lage ist, sich realistisch mit der eigenen Situation, den eigenen Grenzen, aber auch neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.
Erstellt: 09:05 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen | Kommentare [34]
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Kommentar von tanja kuhlmann am 23. Oktober 2008, 12:26 Uhr
ich bin kein Arzt, aber vermute, daß sich der Begriff 'emotionale Wechseljahre' auf das 'männliche Äquivalent' zur Menopause, die sog. Andropause bezieht.
Auch wir Männer kommen im Leben in eine Phase verstärkter, emotionaler Anfälligkeit (Mid-Life Crisis)
Vermutlich ist diese nicht (ausschließlich) hormonell bedingt, sondern auch sozial und psychisch (der Mann wird sein Leben lang auf 'Macher' getrimmt und wenn er dann älter wird, nicht mehr so toll ist, von jüngeren aus dem Rennen geworfen wird...)
Was man unterstützend tun kann und wie lange es dauert, solltet Ihr bei einem Arzt oder Heilpraktiker abklären lassen.
Licht und Liebe,
Dahoma
Kommentar von Dahoma am 24. Oktober 2008, 00:06 Uhr
Kommentar von Hubertine am 24. Oktober 2008, 11:13 Uhr
Kommentar von tanja kuhlmann am 24. Oktober 2008, 14:43 Uhr
Kommentar von Abel am 24. Oktober 2008, 18:16 Uhr
eigentlich sollte Dein Astrologe Dir m. E. mehr
über die von Dir gestellten Fragen mitgeteilt haben.
Die "Midlife crisis" erwischt uns alle irgendwann, und je nach Horoskop ist sie länger, kürzer, schwieriger oder (relativ) leichter zu "nehmen". Das wichtigste ist immer: Wie wir damit umgehen ! Ein Gesichtspunkt ist oft das Quadrat des Pluto zu seiner Radixstellung, was derzeit im Leben relativ früh, also ca. im Alter Deines Mannes erfolgt (bei anderen Generationen ist das anders, weil der sehr langsame Pluto manchmal [relativ !] "schneller" und manchmal langsamer läuft). Es gibt jedoch auch noch andere astrologische Seiten dieser Zeit von Selbstbesinnung und Umorientierung.
Jedenfalls kann man astrologisch durchaus genauer ersehen:
- was genau auch tiefenpsychologisch hinter den Problemen Deines Mannes steckt,
- welche Erfahrungen das ausgelöst haben.
- Auch die Zeitqualität, also "wie lange es dauert", kann man erkennen.
- Last not least: Was er daraus Positives "machen" kann !
Wichtig ist natürlich in jedem Falle erstens, dass Dein Mann selbst Verantwortung übernimmt, wozu auch gehört - sich helfen zu lassen ! Und: Jede Zeit von Schwierigkeiten stellt auch eine "Chance in Verkleidung" dar ! Auch dazu sagt eine gründliche astrologische Betrachtung viel aus, auch mit ganz praktischenTipps.
Zu "sich helfen lassen": Das ist weniger Dein Part als der eines guten Therapeuten / einer Therapeutin.
Damit wären wir bei Dir: Du solltest seine Schuldzuweisungen nicht einfach annehmen (auch nicht unbewusst ...). Wichtig wäre eben auch, Deine astrologische Zeitqualität im oben angegebenen Sinne zu untersuchen. Was ist u. U. DEIN Hintergrund zum Thema Helfen/Hilflosigkeit/Schuldgefühle usw. ???
Welche konkreten Wege gibt es für Dich, mit der betreffenden Energie anders, d. h. konstruktiv und bereichernd umzugehen ?
Also die Astrologie hat zu all dem mit Sicherheit weit mehr zu sagen als die recht pauschale Auskunft "emotionale Wechseljahre" ...
Liebe Grüße !
Kommentar von Andreas W. Höschen am 24. Oktober 2008, 18:45 Uhr
Noch ein paar allgemeinere Stichworte zur astrologischen Seite von
"Midlife crisis" und "Wechseljahren":
Das Quadrat des Pluto zu seiner Geburtsstellung
ist immer wichtig. Pluto bedeutet "Stirb und Werde !" - Erfahrungen, also das Prinzip Transformation, was bei Problemen eben auch zu den von Tanja angesprochenen Problemen von Depressionen und/oder Ängsten führen kann. Gemeint ist kosmisch an sich die große Chance, sich "zu häuten wie die Schlange" (auch ein plutonisches Tier), oder "aufzuerstehen" wie der mythische Vogel Phönix aus der eigenen Asche, zu der er sich selbst vorher - verbrannt hat ...
Mit anderen Worten: Es geht darum, "sich selbst neu zu erfinden".
Wie "leicht" (ha, ha ...) das gelingt oder auch, an welche u. U. schwer krisenhaften Probleme aus dem eigenen Lebenslauf man dabei stößt, kann man nur aus der genauen Betrachtung des Geburtshoroskopes erkennen: Mit welchen "persönlichen" Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars) oder anderen wichtigen Faktoren bildet Pluto Aspekte ? Sind diese gespannt oder harmonisch ? etc. Unter Umständen kann sich der zeitliche Schwerpunkt der "plutonischen Krise" vor oder zurück verlagern, wenn er nämlich Aspekte zu solchen persönlichen Faktoren macht, die er schon im Geburtshoroskop prägt. Es muss also schon immer im Einzelfall genauer untersucht werden, ergibt jedoch immer so etwas wie ein "Drehbuch" für das "sich selbst neu Erfinden" (oder "im Ruin Versinken" ... - das ist die Freiheit, die uns der Kosmos immer gibt !).
Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt zur "Krise in der Lebensmitte"
ist das Quadrat des Neptun zu seiner Geburtsstellung.
Das findet derzeit für Menschen statt, die ca. zweiundvierzig bis fünfundvierzig Jahre alt sind - dürfte also auch bei Tanjas Mann eine wichtige Rolle spielen. Depression, speziell das Gefühl von Hilflosigkeit, "Weinen" (Gefühle kommen zu Tage und sind nicht mehr "kontrollierbar") passen als Problem dazu. Gerade das Weinen stellt etwas sehr Neptunisches dar: Es fließen die Tränen - Neptun gehört zum veränderlichen Fischezeichen, wo also das Wasserelement (=Gefühl) in Bewegung kommt ! Neptun stellt also immer die Herausforderung dar, Emotionen zuzulassen, Loszulassen, um in eine neue Haltung des tieferen Vertrauens zum Leben insgesamt finden zu können. Neptun kann uns zu neuen und viel umfassenderen Dimensionen der Intuition, Kreativität und sogar Spiritualität führen - wenn wir "mitmachen". Das ist also die Chance, um die es geht. Auch hier müssen natürlich wie bei Pluto die Neptunthemen aus dem Geburtshoroskop genau betrachtet werden, um zu erkennen, was das nun für diesen Menschen ganz genau bedeutet.
Das Dritte ist die Opposition des Uranus zu seiner Geburtsposition,
was derzeit ebenfalls die Menschen Mitte vierzig trifft. Mit Uranus geht es um Freiheit und Originalität und darum, sich aus von Erziehung und Konventionen vorgegebenen "Formen" (Saturn) zu befreien. Kreativ und originell sein, sich auch etwas "Verrücktes" zu trauen. Auch das kann Ängste auslösen, vor allem, wenn im Geburtshoroskop starke und spannungsreiche Themen mit Saturn anstehen, also das Bedürfnis, sich an das von den äußeren Autoritäten Vorgegebene anzupassen, stark ist ...
Man muss also schon immer genau und individuell "hinschauen" - aber es lohnt sich !
Kommentar von Andreas W. Höschen am 24. Oktober 2008, 19:52 Uhr
Kommentar von Kommentarschreiber am 24. Oktober 2008, 20:02 Uhr
,wahrscheinlich habe ich durch das Pluto Trigon zur Sonne einen enormen Kraftschub mitbekommen.Ich finde Quadrate eigentlich gar nicht sooo schlimm,es liegt nur am Horoskopeigner was er daraus(wie er die Möglichkeiten nutzen)macht.
Kommentar von Kommentarschreiber am 24. Oktober 2008, 20:23 Uhr
sicher kann auch ein Saturnquadrat wie beschrieben wichtig sein für solche Erscheinungen. Doch das gibt es ca. alle sieben Jahre, es hat also nicht solche lebensgeschichtliche Seltenheit oder sogar Einzigartigkeit wie die Spannungsaspekte der ganz langsam laufenden Planeten.
Dass Du das Pluto-Quadrat zu seiner Radixposition nicht "so" krisenhaft erlebt hast, dürfte wie Du schon schreibst am fließenden Aspekt zur Sonne liegen (gleich ob es sich dabei um den Radixaspekt oder den Transitaspekt handelt, was nicht ganz deutlich wird).
Ich habe ohnehin beobachtet, dass die neunzehnhundertsechsundneunzig bis zweitausendacht betroffenen Menschen mit den vom Transit oder auch dem Radixaspekt "betroffenen" persönlichen Faktoren in den veränderlichen Zeichen (Schütze, Fische, Zwillinge, Jungfrau) manchmal deutlich besser mit der plutonischen Herausforderung umgehen konnten als z. B. ich, der ich seinerzeit in den achtziger und neunziger Jahren durch Pluto im Skorpion meine ganzen "fixen" Radixspannungen "serviert" bekam ... Allerdings ist es mir durch verschiedene Faktoren letztlich doch gelungen, "mich neu zu erfinden" (war aber z. T. recht kritisch).
Wenn man ohnehin "veränderlich" (also lernoffen) strukturiert ist, hält man nicht unbedingt so verzweifelt am Alten fest, wenn Pluto mit seinen radikalen Tod-und-Auferstehungs-Botschaften kommt wie ein "fix" strukturierter Mensch (mit wichtigen Positionen in den fixen Zeichen Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann).
Dass derzeit viele Menschen mit den spannungsreichen Neptuntransiten Probleme haben, liegt sicher auch daran, dass Neptun eben im fixen Zeichen Wassermann steht und darum die Spannungstransite Opposition, Quadrat oder auch Konjunktion ebenfalls Positionen im Geburtshoroskop berühren, die "fix" angelegt sind, also mit der Neigung, festzuhalten und eben nicht, wie Neptun es aber verlangt, "loszulassen" ...
Grundsätzlich stimme ich Dir auch darin zu, dass selbst Quadrate nicht einfach nur schlimm sind. Im Gegenteil: Wenn man Lebensläufe von Menschen, die viel im Leben errreicht haben, im Zusammenhang mit dem Horoskop studiert, erkennt man, dass die größten Leistungen oft aus bewältigten Quadraten stammen. Du hast also vollkommen Recht: Es liegt daran, was wir aus unseren Möglichkeiten machen.
Das ändert aber nichts daran, dass Quadrate von sehr langsamlaufenden Planeten (also Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, auch die "neuen" Faktoren Chiron und Lilith sind m. E. ähnlich einzuschätzen, wenn der Orbis eng ist) zu persönlichen Faktoren, also Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars oder auch dem Aszendenten schon zu den schwierigsten Lernaufgaben gehören, die man haben kann. Das sollte man auch nicht verharmlosen, manche zerbrechen auch daran; das ist möglich, wenn auch keinesfalls "kosmisch so vorgeschrieben" ... - !
Kommentar von Andreas W. Höschen am 24. Oktober 2008, 21:52 Uhr
Kommentar von Jasmin am 24. Oktober 2008, 21:57 Uhr
Kommentar von Andreas W. Höschen am 24. Oktober 2008, 21:58 Uhr
wahrscheinlich steht Pluto schon in Deinem Geburtshoroskop in Spannung, vielleicht sogar zur Sonne. Das ist dann der Hintergrund für das, was ich gern etwas pathetisch "Schicksalstransit" nenne, wo es also wirklich "Knopf auf Spitz" steht ... - ! (Wenn ein ganz langsamlaufender Planet einen Spannungstransit zu einem persönlichen Faktor bildet, den er schon im Radix gewissermassen "unter Druck setzt" - nämlich durch einen Spannungsaspekt, wozu ich dann auch die Konjunktion rechne.
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung - offensichtlich hast Du Deinen freien Willen also für das Leben eingesetzt, das ist wunderbar. Liebe Grüße, Andreas
Kommentar von Andreas W. Höschen am 24. Oktober 2008, 22:05 Uhr
wahrscheinlich steht Pluto schon in Deinem Geburtshoroskop in Spannung, vielleicht sogar zur Sonne. Das ist dann der Hintergrund für das, was ich gern etwas pathetisch "Schicksalstransit" nenne, wo es also wirklich "Knopf auf Spitz" steht ... - ! (Wenn ein ganz langsamlaufender Planet einen Spannungstransit zu einem persönlichen Faktor bildet, den er schon im Radix gewissermassen "unter Druck setzt" - nämlich durch einen Spannungsaspekt, wozu ich dann auch die Konjunktion rechne.
Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung - offensichtlich hast Du Deinen freien Willen also für das Leben eingesetzt, das ist wunderbar. Liebe Grüße, Andreas
Kommentar von Andreas W. Höschen am 24. Oktober 2008, 22:09 Uhr
Kommentar von Andreas W. Höschen am 24. Oktober 2008, 22:10 Uhr
Wenn man sich das Leben als ein Mandala, also einen Kreis (Radix=Wurzel)vorstellt, dann betritt man diesen Kreis aus der Mitte.
Dieser Vorgang findet bei der Geburt statt. Mit sich bringt und trägt man Begabungen und Aufgabenstellungen. Zum Zeitpunkt dieser astrologisch gut sichtbaren Lebensmitte und medizinisch als Wechseljahre beschriebenen Prozesses befindet man sich am äußersten Rand dieses Mandalas.
Man ist also im Lebensprozeß ganz nach außen gegangen. Dazu gehörten die Themen Beruf, Familie gründen, Status etc.
Nun am äußersten Rand des Lebensmandalas geht der Weg zurück nach innen. Dazu gehören Irritationen, Fragen nach dem Sinn des Lebens und wohin der Weg nun führt. Es ist eine Zeit der Um- und Neuorientierung.
Früher gab es in allen Kulturen spezielle Übergangsriten:
Weisse Frauen - Indianer ( weiss, weil kein Blut mehr fließt, aber auch innere Weisheit nun nach vorne trat)
Weisse Alte, Ratgeber, Oma und Opa - es gab feste Aufgabenstellungen für die Menschen in der Lebensmitte. Heute müssen wir diesen Prozeß weitgehend alleine beschreiten. Es gibt in unserer jung-dynamischen Spaß- und Freizeitkultur keine derartigen Rollen mehr.
Sie müssen von jedem Wesen individuell neu gefunden werden.
Kommentar von Hannelore Klug Astrocoach am 24. Oktober 2008, 22:50 Uhr
Kommentar von Jasmin am 24. Oktober 2008, 23:36 Uhr
Das ist ein wirklich schönes Bild.
Es erinnert mich an ein Gedicht von Manfred Kyber, das ich sehr liebe:
"Nieder stieg ich, zu vergessen,
was ich einst im Licht besaß
und doch nie bewusst besessen,
weil ich es noch nie - vergaß ..."
Doch wie das Beispiel dieses Forums und seines Hintergrundes zeigt, ist ja unsere "Spass- und Freizeitkultur" gerade dabei, wieder "Rollen zu definieren" für die Ratgeber und Begleiter auch bei solchen ganz individuellen Umwandlungs- und Selbstfindungsprozessen - z. B. "unsereins" ... und wir nutzen die moderne Telekommunikationswelt, das Internet etc., also genau dasselbe Medium, worin sich die "Spass- und Freizeitkultur" abspielt ... Interessant, nicht ?
Kommentar von Andreas W. Höschen am 24. Oktober 2008, 23:39 Uhr
Naja,wahrscheinlich werden durch Pluto im Steinbock die "Alten"nochmal "verjüngt"..grins,
Kommentar von Jasmin am 24. Oktober 2008, 23:47 Uhr
vielen Dank für Deinen Kommentar, der die Dinge wunderbar illustriert.
Ja, das zunehmende Alter hat durchaus auch seine Vorteile (Lernen mit Saturn), obwohl ...
Zu Venus als "Persönlichkeitsplanet". Das ist natürlich nur eine "Hilfsdefinition". Selbstverständlich stellen absolut alle Planeten Persönlichkeitsanteile dar. Ich unterscheide nur gern zwischen denen, die ganz direkt für Bedürfnisse und Fähigkeiten der bewussten (Ego-) Persönlichkeit stehen - das sind eben Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars - und denen, die mehr die transpersonalen Aufgaben und Herausforderungen symbolisieren - das sind die anderen. Manchmal wird noch zwischen den sogenannten "gesellschaftlichen" Planeten Jupiter und Saturn und den "geistigen" Planeten Uranus, Neptun und Pluto unterschieden.
Jedenfalls steht doch Venus für unser Bedürfnis nach Liebe, Nähe, Zärtlichkeit, Nahrung, Besitz, aber auch für Schönheitssinn und Kunstgenuss - also alles Regungen der "Persönlichkeit" im engeren Sinne. Diese wie auch die anderen "persönlichen" (Ego-) Seiten müssen und "sollen" wir nach meiner Überzeugung auch unbedingt "ausleben" in dem Sinne, dass es gut und richtig ist, die Bedürfnisse zu befriedigen, um ganzheitlich gesund zu sein.
Die transpersonalen Energien andererseits sind eben nun einmal nicht dazu da, das Ego zu befriedigen, sondern es zu überschreiten und letztlich als Kanal zu "benutzen". Unser Ego (konkret also die "persönlichen Planeten" bzw. das, was sie darstellen) muss (oder darf) sich also in den Dienst der transpersonalen Kräfte stellen, dann hat es auch etwas davon. Sie können jedoch nicht vom Ego "benutzt" werden bzw. wenn man das versucht, wird das Ego letztlich zerstört (Schwarzmagier, Scharlatane etc.).
Die persönlichen Energien im engeren Sinne müssen also auf der irdisch-menschlichen Ebene ausgelebt und befriedigt werden. Dann (und nur dann) sind sie auch geeignet, den transpersonalen Kräften eine gesunde Basis zu bieten (die brauchen nämlich lebendige und kraftvolle Menschen-Egos als Kanäle !) - und das schöne Ideal der Ganzheitlichkeit wird erreicht ... (jubel)
Kommentar von Andreas W. Höschen am 25. Oktober 2008, 00:16 Uhr
Ich wünsche Dir,lieber Andreas ein schönenTag.Jasmin
Kommentar von Jasmin am 25. Oktober 2008, 10:10 Uhr
Kommentar von Jasmin am 25. Oktober 2008, 11:44 Uhr
Du scheinst ja Deine Energien ganz sinnvoll umzusetzen ... z. B. den Fischemond. Ja, ich denke auch, dass mit dem Plutotrigon es eher leichter fällt, die Herausforderung zur Transformation umzusetzen - vor allem, wenn man aus den früheren Spannungstransiten gelernt hat.
Sicher ist man letztlich vor negativen Einflüssen geschützt, wenn man echt "bei sich bleibt". Dazu gehört es allerdings auch, evtl. Problemthemen aus der Kindheit möglichst gut aufgearbeitet und aufgelöst zu haben (gesundes Selbstwertgefühl und Annahme aller Wesensanteile, starkes Vertrauen in das Göttliche, wie immer man/frau es nennt). Alles Gute !
Kommentar von Andreas W. Höschen am 25. Oktober 2008, 23:49 Uhr
Andrea
Kommentar von Andrea am 26. Oktober 2008, 02:43 Uhr
Kommentar von Jasmin am 26. Oktober 2008, 11:53 Uhr
Zu Deinem Aszendenten fiel mir noch auf: Nach meiner langjährigen Erfahrung ist ein AC, der rechnerisch ab neunundzwanzig Grad dreißig Minuten Waage steht, dennoch in der Qualität eindeutig schon als voller Skorpion - AC anzusehen ... was natürlich in der Geburtszeit minutenabhängig und durch die genaue Datierung einschneidender Ereignisse, z . B. 1983/1984 beim Plutoübergang des AC nachzukorrigieren wäre.
Kommentar von Andreas W. Höschen am 26. Oktober 2008, 17:25 Uhr
Kommentar von Jasmin am 26. Oktober 2008, 21:18 Uhr
Kommentar von tanja kuhlmann am 27. Oktober 2008, 07:49 Uhr
der Entschluss, einen Mediator hinzuzuziehen, ist ganz sicher sehr gut für Euch;
in diese Richtung ging ja auch mein Vorschlag.
Die astrologischen Erklärungen waren mehr für in dieser Hinsicht näher Interessierte gemeint, zudem kann man dadurch ja schon einen allgemeinen Hinweis darauf bekommen, worum es geht, wenn man im entsprechenden Alter ist.
Grundsätzlich kann man aber am Horoskop Deines Mannes genauer ablesen, was die Hintergründe sind, wie lange die Krise dauern könnte, und eben: Was er Positives daraus machen kann.
Skorpion/Jungfrau einerseits und Steinbock/Skorpion andererseits "passt" an sich zunächst recht gut, da es sich beiderseits um die Kombination eines Erd- mit einem Wasserzeichen handelt. Zudem ist Deine Ichpersönlichkeit seiner Art, an die Dinge heran zu gehen wohl recht ähnlich, was ihm allerdings nicht unbedingt sehr bewusst sein muss. Dennoch ist der sogenannte "Aszendentkontakt" (einer der Partner hat z. B. die Sonne im Aszendentzeichen des anderen) immer ein starker Anziehungsfaktor.
Die Mondstellungen in Waage und Krebs sind natürlich schon unterschiedlich: Deine Gefühle sind eher geistig eingestellt und an Kommunikation und Harmonie interessiert, er ist emotional sensibler und drückt Gefühle zunächst nicht so deutlich aus wie Du wahrscheinlich, sondern spürt erst innerlich genau hinein ... Wahrscheinlich neigt er auch dazu, an Frust und Enttäuschung viel länger "herumzukauen" als Du. Auf diese unterschiedliche Reaktionsweise auf alles muss man sich in der Partnerschaft eben einstellen, was aber durch die anderen relativ "passigen" Ergänzungen gut möglich sein könnte.
Um das genauer zu beurteilen, müssste man allerdings wirklich die ganzen Horoskope sehen. Wichtig wäre zum Beispiel, ob die Mondstellungen jeweils bei ähnlichen Gradzahlen im Zeichen stehen oder nicht ...
Kommentar von Andreas W. Höschen am 27. Oktober 2008, 12:27 Uhr
Kommentar von tanja kuhlmann am 27. Oktober 2008, 12:48 Uhr
Kommentar von Jasmin am 27. Oktober 2008, 14:33 Uhr
Kommentar von Jasmin am 29. Oktober 2008, 10:46 Uhr
Kommentar von Jasmin am 29. Oktober 2008, 18:02 Uhr
Eine wichtige Rolle für die Interpretation eines Horoskops spielen die zwölf Felder,die sich in verschiedenen Lebensbereichen beziehen und in den irdischen Schicksalskreis zeigen.Aus den Häusern ersieht man typische Eigenschaften eines Menschen,die durch die Tierkreiszeichen und Planeten angedeutet sind und in dem täglichen Handeln und Erleben ausgedrückt werden.Die astrologischen Häuser zeigen,wie Schwingungsmuster,die von Planeten und Zeichen zusammengebildet werden,funktionieren.Wenn kein Planet im Haus steht ist das Zeichen entscheidend,man schaut auf das Composit einer Beziehung und stellt fest,die leeren Häuser des einen beziehen aus dem anderen darin besetzen Planeten Energie und bilden ein Schwingungsmuster.Unbesetze Häuser allein gesehen sind für den Horoskopeigener nicht so bedeutsam,sie bekommen erst Schwung durch die Planeten des anderen.Daher erlebt man unbesetzte Häuser als bedeutend.Konstantin
Kommentar von Konstantin am 30. Oktober 2008, 06:45 Uhr