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Was sind Elementale?

30. September 2008

Diese Frage hatte Renate.

 

Liebe Renate,

 

Elementale sind vereinfacht gesagt alle Gedanken-, Gefühlsmuster, Botschaften, auch Skripte genannt, die wir meist in früher Kindheit mitbekommen haben, und die wir verinnerlicht haben, ohne sie zu hinterfragen. Diese Elementale lassen uns dann ganz automatisch reagieren. Ein Beispiel wäre: Liebe durch Leistung. Man meint dann, man wird nicht um seiner selbst willen geliebt, sondern nur, wenn man etwas leistet. Das mag in der Kindheit so gewesen sein, jedoch nimmt man dieses Muster mit und lebt es auch im Erwachsenenalter. Was sehr anstrengend sein kann. Sich dies bewusst zu machen, ist der beste Weg, diese Haltung abzulegen, bzw. neue Erfahrungen zuzulassen, die zeigen, dass man auch ohne Leistung liebenswert ist.

Erstellt: 20:20 Uhr | Autor: Sabine Lechleuthner | Kategorie: Aktuelle Fragen  |  Kommentare [5]

Kommentare:
Elementale können unseren Körper auch negativ besetzen,indem man negative Gedanken und Gefühle unbewusst von jemanden aufnimmt und sich einbildet,wie schlecht und böse man ist,weil man durch diese Besetzung schlecht und unüberlegt handelt.Um sich von dieser negativen Besetzung befreien zu können,helfen Loslassrituale und positive Gedankenformen wzB.Meditationen und positive Suggestionen an das Unterbewusstsein.

Kommentar von j am 30. September 2008, 23:30 Uhr

Der Mensch lässt es zu, dass er zur Marionette seiner eigenen und selbst geschaffenen Gedanken und Gefühle wird. Der Grund ist, dass er ein Opfer der Illusion geworden ist, diese, seine Persönlichkeit sei sein Wesen. Tatsache ist aber, dass wir alle zwar eine Persönlichkeit HABEN, sie aber nicht SIND!
Gedanken und Gefühle machen die Persönlichkeit jedes Menschen aus und beeinflussen sein Leben und Schicksal. Materielle Wünsche, ausgeprägte Neigungen und Begabungen, Zwangshandlungen und Süchte, Unfähigkeiten und Ängste, - die gesamte Psyche, der Denk- und Gefühlsapparat wird geprägt von Meinungen, Urteilen, Sehnsüchten und Wünschen und vor allem: Glaubenssätzen. Sie alle können auch unseren Körper krank machen.

Daskalos nannte sie "Elementale", Eckhart Tolle nennt es vereinfacht im Ganzen den "Schmerzkörper", andere spirituelle Lehrer nennen es "Programme" - im Grunde ist immer das Gleiche gemeint: Gedanken- und Gefühlsmuster, die uns durchziehen, und die uns auch bedrängen und unglücklich machen. Diese Programme, Muster, Elementale sind individuell verschieden in ihrer Zusammensetzung und Stärke. Jeder trägt sein Päckchen davon mit herum. Und ein Ziel der spirituellen Suche ist es, von ihnen freier oder gar ganz frei zu werden.

Die scheinbare Macht der Gedankenwesen ist umso schmerzhafter spürbar, je größer die Identifikation mit dem scheinbaren Ego ist. Sie können sich jedoch völlig in Luft auflösen - ohne jeden Rest - wenn Erwachen geschieht. Dann wird erkannt, dass all das keine Wirklichkeit hat. Doch auch, wenn noch kein Erwachen geschehen ist, gibt es Methoden, sich ihrer Wirkung zunächst einmal bewusster zu werden und dann eine innere Umkehrung zu vollziehen. Es besteht also die Möglichkeit, dass sie sich allmählich oder auch plötzlich auflösen - was immer auch ein Schritt in die Richtung des Erwachens ist. Da gibt es z.B. "The Work" von Byron Katie. Viele, viele Menschen haben schon die heilsame Wirkung dieser Methode erfahren. Und es gibt noch eine andere Möglichkeit, die von einigen spirituellen Lehrern empfohlen wird, es ist das Hineingehen und das Erforschen der von Gedanken ausgelösten Emotion. Eine Kombination von beiden Methoden halte ich für das Optimale. "The Work" stellt die Gedanken in Frage, Erforschen geht den Emotionen auf den Grund. Es gibt noch die dritte Methode, nämlich die, zu einem Heiler zu gehen. Doch hier ist die Heilung selten nachhaltig, wenn nicht auch eine innere Umkehr geschehen ist.

Gedanken und Gefühle haben Kraft und wirken sich aus. Je stärker wir an die Wahrheit unserer Überzeugungen glauben, um so stärker ist der Schmerz und die Auswirkungen auf den Körper. Da der Mensch von der falschen Annahme ausgeht, getrennt und einzeln zu sein, und glaubt, zu Gott oder anderen Menschen erst in "Beziehung" treten zu müssen, reagiert er mit Sehnsüchten und Unzfriedenheiten auf seine scheinbare Einsamkeit und Unausgefülltheit - aus ihnen resultieren wiederum Schmerz erzeugende Handlungen. So lange man in der Vorstellung dieser Getrennheit gefangen ist, sollte man genau beobachten, welche Gedanken und Gefühle man hat und nährt und somit als Keime von Geschehnissen und meistens Leiden in die Welt setzt. Daher ist nicht gleichgültig, was und wie ein Mensch denkt und fühlt.

Daskalos beschrieb den Vorgang in etwa so: Wer intensiv etwas denkt oder wünscht und sich davon eine bildhafte Vorstellung schafft, erzeugt ein Gedankenwesen. Die zeitlich ausgedehnte Konzentration darauf gibt zusätzlich Energie hinein. Und je öfter und intensiver diese Vorstellung genährt wird, umso größer, stärker und mächtiger wird es. Man kann sich das wie eine Seifenblase oder einen Luftballon vorstellen, der unsere Vorstellung enthält. Sie verlässt uns gewissermaßen, wenn der Gedanke losgelassen wird und kehrt immer wieder zurück, um weiter genährt zu werden. Und schon drängt sich wieder die Vorstellung auf, die man selbst geschaffen hat, und fordert Tribut in Form von Aufmerksamkeit.

So entstehen Gewohnheiten, Süchte, Abhängigkeiten, Zwänge und Ängste. Es beginnt mit einem kleinen Gedanken, dem man die Tür öffnet, den man wälzt, nährt und füttert. So kann er groß und stark werden und den Betreffenden schließlich lenken, anstatt von ihm gelenkt zu werden. Die Rollen von Herrn und Knecht können sich im Falle von Süchten also umkehren.

Natürlich denkt jeder Mensch, der das hört, die Lösung sei, gegen seine Gedankenwesen anzukämpfen, denn man will sie ja oftmals gerne los werden. Doch in Wirklichkeit stärkt das Kämpfen die Gedankenwesen, denn so bekommen sie zwar negative, aber dennoch reichlich Aufmerksamkeit und Zuwendung, ohne wirklich in ihrer Ursache hinterfragt zu werden.

Es ist ja so, dass Gedanken keine Wirklichkeit haben. Sie tauchen in unserem Bewusstsein auf und verschwinden wieder. Es sind Bilder, Worte, Vorstellungen - sie alle lösen Gefühle aus und steuern damit unser Verhalten. Und nicht nur das: sie erzeugen in uns alles Leiden! Unsere Vorstellungen und Glaubenssätze sind es, die uns zutiefst leiden lassen und die Liebe überdecken - die wir eigentlich SIND.

Kommentar von a. am 01. Oktober 2008, 09:00 Uhr

Hallo a! Der Text ist ja aus dem Internet unter Begriff Elementale zu finden.Die Mühe.den Text nochmal Wortgetreu nach zuschreiben,hättest Du Dir doch nicht machen müssen.Aber trotzdem Danke.dass ich nicht extra gucken muss. :)

Kommentar von Lars Neum. am 07. Oktober 2008, 11:05 Uhr

Hallo Lars Neum. du kleiner Klugscheißer!

Ich wohne leider hier in einem Kaff wo langweilige Omas und Opas und unbefriedigte andere nichts besseres zu tun haben, als ihre Zeit damit zu verschwenden andere zu kontrollierendu erinnerst mich leider an so jemanden.

Es ist vollkommen scheißegal woher der obere Beitrag ist, denn soweit ich mich hier in der letzten Zeit erinnern kann, fand man bis jetzt alles, nur nicht das, wonach gefragt wurde!!!!

Im Gegensatz zum übrigen Müll, den man hier seit Monaten lesen kann, war das, das informativste, das ich hier gefunden habe.


Kommentar von Ich am 07. Oktober 2008, 13:17 Uhr

Auch noch ein dickes Dankeschön an den wortgetreuen Internetauszug von Erzengel Michael.Kleiner Tipp für Neueinsteiger ins Forum:ALLES IST IM INTERNETZ ZUFINDEN!!

Kommentar von Lars Neum. am 07. Oktober 2008, 14:40 Uhr

Kommentare sind ausgeschaltet.
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